All language subtitles for Alles.Atze.S06E10[de]

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Original subtitles

Atze, kommst du nachher mit ins Kino?

Biene, wir haben noch unseren Pokerabend.

Es gibt doch nichts Schöneres, als seinen Kumpels

den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen.

Aber dazu bedarf es einer akribischen und exakten

Vorbereitung.

Punkt 1, die Wahl der richtigen Kleidung.

Wer sich in Jeans, T-Shirt oder Nasenring

an den Tisch setzt, hat schon verloren.

Andererseits sollte man sich selbst nicht verleugnen.

Der eine oder andere Farbtupfer ist durchaus erlaubt.

Ganz wichtig, das Pokerface.

Ohne jeden Ausdruck.

Doch Vorsicht, auch die Augen können verräterisch sein.

Aber der Profi hat natürlich auch dafür eine

Lösung.

Auch wenn dabei der Durchblick etwas verloren geht.

Das Entscheidende beim Pokerspielen sind natürlich die Karten.

Der Profispieler kennt sie nicht nur, er beherrscht

sie.

Vor dem Spiel immer gut mischen.

Und danach zügig verteilen.

Und zack, full house.

Denn nur wer den Gegner überrascht, gewinnt.

Morgen.

Morgen.

Morgen.

Morgen.

Morgen.

Ach Leute, ich liebe das Kalkulierbare in unserem

Leben.

Sofort alle Aktivitäten einstellen.

Aushand im Präsidium.

Für eine TV-Doku-Serie suchen wir einen

Streifenpolizisten.

Und, Viktor, machst du das?

Da bin ich nicht der richtige Typ für.

Du bist doch die Idealbesetzung.

Eher, weil der authentisch ist.

Ich würde es machen.

Ich nicht.

Die drehen ja auch eine Polizeidoku, nicht die

Mumie Teil 3.

Komm.

Es gibt ein wahnsinniges Rummel hier.

Ich liebe Rummel.

Und seine ständigen Begleiter.

Hunger und Durst.

Schöne Weiber sind auch oft dabei.

Oh, scheiße.

Wie jetzt?

Schöne Weiber sind doch super.

Costa Camillis.

Die haben mich vor zwei Wochen beim Moped

verkauft.

Und eine Woche später will er dich verkloppen?

Nee, vielleicht will er mir auch einen Tee

ausgeben.

Aber darauf würde ich mich nicht verlassen.

Murat ist da?

Nee, du, der ist schon wieder zu spät.

Ich seh mich trotzdem mal um.

Umsehen läuft nur, wenn du auch was kaufst.

Hab ich recht, Viktor?

Hast du.

Also.

Sag dein Murat.

Damit kommt er nicht durch.

Alles klar, Bifteki-Bruder.

Und grüß mir die Akropolis.

Das war knapp.

Ist ja für dich immer noch.

Aber diese Moped-Deals, die locken uns nur

Gesindel an.

Ja, was kann ich dafür?

Das Moped war tadellos.

Nix, ja, ja.

Hör mal, das ist hier ein klasse Kiosk.

Mit einem klasse Polizisten.

Den Costas?

Das ist die Sache doch im Griech.

Ja, sicher.

Aber das war doch ein Winken mit dem

Zaunfahrer.

Den hat der Costas verstanden.

Ja, dem hab ich doch gar nicht gewunken.

Viktor, stell dir mal vor, das wäre gefilmt

worden.

Genau, Viktor.

Den Griech hast du doch sauber eingetütet.

Willst du das nicht noch mal überlegen mit

der Serie?

Nee.

Naja, da kann man nichts machen, Schröder.

Nee, wenn er nicht will.

Dann muss er eben.

Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee

ist, Satze.

Wie oft habe ich den Satz schon von

dir gehört.

Kannst du nicht mal was anderes sagen?

Glaub mir, ich würde gerne mal was anderes

sagen.

Morgen.

Morgen, Viktor.

Und?

Nur Theater.

Brudelnitze, Füße tun weh in der Hertha-Straße.

Das ist ein Wasserrohrbruch.

Das hätte keiner besser sagen können als du.

Stimmt's, Herr Lohnemann?

Ich heiße Lohnemann.

Herr Schröder hat recht.

Genauso wollen wir Sie haben, Herr Schimanek.

Wer ist das?

Ludger Lonnigen.

Lohnemann.

Der Produzent von deiner Polizeidoku.

Aber warum?

Weil das genau dein Ding ist.

Hundertprozentig.

Herr Schimanek, Herr Schimanek.

Sie haben mich überzeugt.

Ja, Sie sind großartig.

Na ja.

Doch, Viktor.

Und die Polizei hat ja auch was davon.

Öffentlichkeit, Bürgernähe, Trainingsanzüge.

Trainingsanzüge?

Sie würden doch sicher die Tischtennisabteilung vom Polizeisportsponsor,

hm?

Ich verstehe.

Lass mich doch nicht hier mit ein paar

Trainingsanzügen kaufen.

Deshalb kommen ja auch noch Schläger und Platten

dazu.

Stimmt's, Herr Lohnemann?

Lohnemann.

Ja, nee, ist klar.

Viktor, das Leben ist eine verdammt schnelle Autobahn.

Und wer nicht abfährt, der darf sich nicht

wundern, wenn er auf der A40 im Stau

steht.

Nee, also ich kann das ohne meinen Chef

nicht entscheiden.

Hab ich mir schon gedacht.

Herr Ehr?

Chef.

Kollege Schimanek, meinen Segen haben Sie.

Aber warum denn ich?

Kann das nicht der Weber machen?

Der Weber arbeitet zurzeit verdeckt.

Kaminski?

Innendienst.

Das ist schick.

Der hat doch Acken bis an die Füße.

Schimanek, man muss heutzutage flexibel sein.

Ich hab keinen anderen als Sie.

Aber geht das denn so einfach?

Nee, du musst natürlich vorher noch einen Vertrag

unterschreiben.

Ist ja erstmal nur für zwei Sendungen, Herr

Schimanek.

Zwei große Medienauftritte für die Essener Polizei.

Und zwei zusätzliche Urlaubstage für Viktor Schimanek.

Das haben wir aber nicht besprochen.

Ja, können Sie mal sehen, wie flexibel man

heutzutage sein muss.

Ich weiß nicht.

So, aber brauchst du dir keine Sorgen machen.

Ich hab mir das alles in Ruhe durchgelesen.

Das kann wirklich...

Nichts passieren.

Viktor, vertrau mir.

Na gut.

Gratuliere.

Herzlich willkommen im Team.

In unserer Branche, sagt der Schimanek.

Was ist denn mit den Polizisten?

Machen Sie mal was.

Ja, das ist er.

Viktor Schimanek.

Der beste Polizist in Essen.

Ach so.

Jetzt mal keine falsche Bescheidenheit.

Ich sag doch auch, dass es bei mir

die besten Käsebrötchen gibt.

Schön dick mit Käse drauf und guter Butter.

Und das alles für einen Euro.

Wo gibt's denn so was?

In Essenkrei, in Atze Schröders Kiosk.

Wäre die richtige Antwort gewesen.

Ah, da ist ja mein Mitarbeiter.

Er betreut das internationale Zeitschriftenangebot.

Und die Außengastronomie.

Atze, wir haben keine Außengastronomie.

Na, jetzt schon.

Und dran denken, draußen nur Kindchen.

Vielleicht kann der Polizist auch mal was sagen.

Oh, meinetwegen.

Viktor, erzähl doch mal, wie du hier im

Kiosk den Laden die Blinkfest gemacht hast.

Äh...

Jetzt kommt's.

Erzähl du lieber.

Ja, so ist er.

Zurückhaltend und bescheiden.

Ja, also, der Ladendieb.

Also, dass hier im Laden überhaupt was geklaut

wird, bei den Preisen.

Oder?

Ja, genau.

Die Preise sind ja hier voll der Hammer,

du.

Und das sagt ein Kunde, mit dem ich

weder verwandt noch bekannt bin.

Was ist mit dem Polizisten?

Ja, der ist auch nicht mit ihm verwandt.

Ich will, dass er im Mittelpunkt steht.

Ja, nee, ist klar, ihr Labermann.

Los, machen Sie mal was.

Was denn?

Zentrale für Schimaneck.

Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit und manipuliertem Auspuff.

Unterwegs zur A40.

Was denn?

Was ist los?

Wow, das war ja super.

Das hat er echt cool gemacht, du.

Ja, und ziemlich professionell.

Ach, da hab ich schon ganz andere Murmeln

versenkt.

Aber Viktor war auch nicht schlecht.

Ja!

Boah!

Schaffst du's?

Ja!

Voll wie ein Star geboren.

Ja, und sogar ein grüner Star.

War ich echt so gut?

Nee, Viktor, du warst fantastisch!

Mein Name ist Viktor Schimaneck.

Ich bin seit 19 Jahren Polizist in Essen

-Kreis.

Und ich bin nicht gern.

Super, Viktor.

Das haben wir aus mehreren Versuchen zusammengeschnitten.

Ja, das sind Profis beim Fernsehen, so wie

du und ich.

Ein Besuch im Kiosk gehört zur täglichen Runde

von Viktor Schimaneck.

So, jetzt wird's interessant.

Hier trifft er seine Freunde.

Schleichwahl, Leute.

Der Kalol kommt ja erst nach.

Und hier trifft er auch die schillerndste Figur

im Viertel, den Kioskbesitzer Atze Schröder.

Ja, und das ist er, Viktor Schimaneck, der

beste Polizist in Essen.

Viktor Schimaneck, der beste Polizist von Essen, widmet

sich in aller Ruhe seinem Käsebrötchen, anstatt auf

sein Funkgerät zu achten.

Doch Viktor Schimaneck trinkt lieber einen Kaffee, während

eine Frau nur 100 Meter weiter um ihr

Leben kämpft.

Warum hilft Schimaneck der Frau nicht?

Wann beginnt er zu arbeiten?

Arbeitet er überhaupt?

Weiter nach der Werbung.

Was ist das denn?

Das war deine eigene Show, Viktor.

Was haben die denn da gemacht?

Die haben uns ein bisschen aufgepeppt, aber du

kamst total sympathisch rüber.

Ich weiß nicht.

100 pro, Viktor.

Und sich selbst im Fernsehen zu sehen, ist

immer ein bisschen komisch.

Das ist wie wenn man seine Stimme aufnimmt.

Oder morgens ins Spiegel guckt.

So, ich geh dann mal.

Bist du eigentlich ein bisschen früh?

Nee, alle zu spät.

Kacke ist am Dampfen, also richtig.

Wegen der Doku?

War gerade bei der Frühbesprechung.

Die Kollegen haben die ausgebucht.

Ja, sicher.

Weil du ein Fernsehstar bist.

Die sind neidisch.

Nee, stinkesauer.

Meinten, ich hätte mich benommen wie so ein

Trottel.

Die können das nicht richtig einordnen.

Hauptsache dein Chef, der weiß, was er an

dir hat.

Der Ill?

Total ausgetickt.

Wollte mich erst mal beurlauben.

Na gut, aber er hat es nicht getan.

Es ist schon Zeit, dass es wieder aufgeht.

Ah, da ist er, der Herr Oberwachtmeister.

Tolle Sendung gestern Abend.

Ja?

Andauernd Strafzettel verteilen, aber eine arme Frau fast

absaufen lassen.

Arme Deutschland!

Das, äh, muss aufhören.

Nee, klar.

Peter kriegt Hausverbot.

Nee, ich meine mit der Doku.

Ich spiel da nicht mehr mit.

Jetzt mach den Teufel mal nicht an der

Wand.

Wegen sowas muss man doch nicht aufgeben.

Obwohl, das letzte Wort hat natürlich der kleine

Mann auf der Straße.

Dann schmeißen Sie ihn raus und nehmen einen

anderen Schauspieler.

Das ist mir scheißegal, wer diesen dämlichen Arsch

spielt.

Ja!

Ah, Herr Schröder.

Der heimliche Star unserer neuen Serie.

Tarja Lohmeier.

Lohnemann.

Fünfter Platz.

Und?

Wie hat Ihnen die erste Folge gefallen?

Nennen wir sie lieber die letzte Folge.

Wie bitte?

Wir steigen aus Lohngrim.

Lohnemann.

Ja, wie auch immer.

Suchen Sie sich einen anderen, der ihren Namen

nicht behalten kann.

Trinken wir erst mal was.

Frau Behle?

Sie wünschen?

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Für mich gerne ein Konjektion und für Sie,

Herr Schröder?

Ne Erklärung.

Äh, warum ist sie keine Wasserleiche?

Weil Frau Behle nicht nur eine gute Sekretärin,

sondern auch eine hervorragende Schauspielerin ist.

Mann, Mann, Mann.

Ihr glaubt wohl, ihr könnt euch alles erlauben,

oder?

Herr Schröder, ich kann Ihren Ärger ja verstehen,

aber ich kann die Serie nicht absetzen.

Ich schon.

Bleiben wir doch mal bei den Fakten.

Erstens hat Herr Schimanek einen Vertrag unterschrieben, den

Herr Schröder soeben zerrissen hat.

Und zweitens hatten wir gestern eine fantastische Quote.

Ist mir völlig Hupe.

Was ich Ihnen drittens nicht glaube.

Mein Laden ist immer so voll.

Ach, wirklich?

Und was ist das?

Ein guter Grund für einen Anruf.

Ja?

Ich bin's, Morat.

Preise verdoppeln.

Ja, kann ich machen, aber...

Nicht quatschen, verdoppeln.

Und dreh die Kappe rum.

Tja, die Macht der Medien ist doch immer

wieder verblüffelig, was?

Ja, das hab ich auch grad gedacht, Herr

Lübenmann.

Lohnemann.

Ja.

Wo ist denn Victor?

Was?

Äh, hinten, glaub ich.

Ach so.

Woher wusstest du das mit dem Köppi?

Die Augen des Herrn sind überall.

Victor, viele Filmkarrieren waren schwierig.

Die Marilyn Monroe, die war total erfolgreich, und

dann hat sie sich umgebracht.

Und was heißt das für mich?

Na, dass die tausendmal besser aussah als du,

und trotzdem...

Na ja, das war jetzt vielleicht ein blödes

Beispiel.

Soll ich's vielleicht mal probieren?

Na, ich mach das jetzt schon seit einer

halben Stunde, und er lässt mich nicht rein.

Victor, aufmachen!

Halb zehn!

Ja.

Ihr müsst draußen bleiben, ja?

Warum sind die noch immer da draußen?

Wahrscheinlich weil die einen Vertrag haben, genauso wie

du.

Aber du wolltest meinen Vertrag doch kündigen.

Wollte ich ja auch, bis ich die Quote

erfahren hab.

Quote?

Riesenquote.

Ja, aber Quote ist nicht alles.

Nee, aber ist gut fürs Geschäft.

Geschäft ist auch nicht alles.

Ganz genau, Victor.

Aber das Wichtigste ist doch, dass wir uns

von diesem Medienschwachmarkt nicht verarschen lassen.

Aber das haben wir doch schon.

Ja, aber wir können das besser.

Ja, wie?

Mit Atzeföhr, dem Maestro der bewegten Bilder.

Komm.

Hör mal, Atze, das kapier ich nicht.

Die Ersche dürfen uns nochmal filmen?

Sicher, Harry.

Das Fernsehen will Sensationen, und wir geben ihnen

eine.

Und was genau?

Einen erstklassigen Überfall auf den Kiosk.

Und du spielst die Hauptrolle.

Äh, nicht schon wieder.

Ist deine letzte versprochen, und diesmal wirst du

wirklich zum Helden.

Sicher?

Ganz sicher, Victor.

Du schnappst hier nämlich den brandgefährlichen Kioskräuber.

Und wer soll den spielen?

Na ja, da müsste natürlich schon jemand aus

einer Randgruppe sein.

Und dafür kommt natürlich nur unser bester Mann

in Frage.

Er ist verstanden.

Ich mach's.

Super, Murat.

Ich hab zufällig eine Strumpfmaske dabei.

Darf ich auch mitspielen?

Ja, wir alle Biene.

Und wer noch Fragen hat, gibt einfach einen

Blick in sein Drehbuch.

Generalprobe in fünf Minuten.

Morgen, Männers.

Victor!

Wie geht's denn so?

Ähm, läuft ziemlich viel Gesindel rum, aber ich

hab alles im Griff.

Wenn einer, dann du, Victor.

Seh ich auch so.

Guten Morgen zusammen.

Moin, Harry.

Was bringst du uns denn Schönes?

Drei Kisten Cola.

Wo soll ich...

Ah, kacke, Cola hab ich ja gestern schon

gebracht.

Soll nicht besser mit Limo kommen?

Gut mitgedacht.

Und jetzt aber richtig mit Krawuppte, ja?

Kein Thema, Hanse.

Was ist denn hier für ein Lärm?

Harry hat Cola gebracht.

Äh, nee, Limo.

Also im Drehbuch steht Cola.

Ich geb dir morgen eine geänderte Fassung, Süße.

Jetzt weiter.

Ähm, Murat, wolltest du nicht zum Großmarkt?

Stimmt, hatte ich beinahe vergessen.

Bis später.

Hatze.

Murat, fahr vorsichtig.

Und jetzt, Hatze?

Tja, jetzt warten wir schön ein Minütchen, reden

übers Wetter und dann kommt Murat als Gangster

wieder rein, ne?

Wo ist mein Geld?

Keine Ahnung, wo dein Geld ist.

Wo ist deins?

Meins auf der Bank.

Dann hebb es ab!

Mach ich.

Ich steck dir Zeit bis morgen.

Wenn es dann nicht da ist, kann ich

für nichts Quarantäne.

Klar!

Ja, klar.

Murat, ich hab ja nix dagegen, wenn du

deine Rolle neu interpretierst, aber du wirst mal

mit wieder reinkommen.

Ja, ja, mach ich schon.

So, und bitte.

Hände hoch, das ist ein Überfall.

Leute, kurze Pause.

Etwas mehr Angst könnte nicht schaden.

Von wem?

Von Murat?

Sieht echt ein bisschen komisch aus.

Das ist nur ein Missgeschick.

Ich besorg mir morgen ein Neues.

Also gut, weiter.

Biene.

Oh Gott, der hat ja ein Messer.

Nee, hat er leider nicht.

Kerl, Murat, glaubst du, du?

Entschuldigung.

So.

Kohle auf und Kasse raus.

Kasse auf und Kohle raus.

Ja, sie kriegen ihr Geld, aber bitte tun

sie uns nichts.

Messer weg.

Aber zack, zack.

Verdammt.

Solche wie dich hab ich gefressen, Freundchen.

Victor hat uns gerettet.

Super, Victor.

Er ist eben der beste Polizist hier im

Viertel.

Und was wird das aus mir?

Ich verhöre dich jetzt auf der Wache.

Du hast bestimmt noch mehr auf dem Kerbholz.

Danke.

Das war's.

Victor, das war klasse.

Wirklich?

Ja, hat das super geklappt.

Das meiste jedenfalls.

Also, ich brauch jetzt erst mal einen Kaffee.

Sonst noch wer?

Hör mal, das war doch gut.

Und, Murat, alles klar?

Ja klar, warum fragst du?

Könnte ja sein, dass du immer noch Ärger

hast.

Mit Kosta zum Beispiel.

Nee, alles im Griff.

Sicher?

Ja, klar.

Also dann, bis morgen.

Ja, bis morgen, Kleiner.

Hast du was?

Nö.

Ich frag mich nur, ob unsere Show gut

genug ist.

Absolut.

Deine Idee ist super.

Meinst du?

Na klar.

Victor fängt einen gefährlichen Gangster.

Das ist doch fürs Fernsehen eine klasse Geschichte.

So gut wie eine ertrinkende Frau im See.

Und, kannst du deinen Text?

Was denkst du denn?

Natürlich, in der Probe nicht Kontext.

Ich pack das schon, okay?

Was ist mit dir?

Mach dir um meine Rolle mal keine Sorgen,

Kleiner.

Sie kommen.

Biene, es geht los.

Alles klar, Axel.

Freund Männers.

Victor, wie geht's denn so?

Jede Menge Gesindel unterwegs, aber ich hab das

alles im Griff.

Ich sag mal, wenn einer, dann du.

Seh ich auch so.

Morgen, Leute.

Harry, was bringst du uns denn Schönes?

Drei Kisten Limo.

Was ist hier denn für ein Lärm?

Harry hat Cola gebracht.

Limo.

Limo.

Murat, wolltest du nicht zum Großmarkt?

Genau das hatte ich vor.

Bis später.

Bis später, Axel.

Hier geblieben.

Los, nach vorn.

Jetzt, warte.

Scheiße, was ist denn jetzt?

Maul halten und in die Ecke.

Oh Gott.

Hör auf.

Er hat eine Pistole.

Schnauze.

Mach die Kasse auf und gib mir die

Kohle.

Okay, okay.

Hauptsache du wälzt die Nerven.

Mach voran.

Hilfe.

Hilfe.

Biene.

Ich mach dich alle.

Axel.

Runter, Murat.

Hände hoch.

Polizei.

Verdammter Buller, rein.

Das ist doch Wahnsinn.

Die Story des Jahres.

Alter, nein.

Verdammt.

Was ist hier passiert?

Ich hab keine Ahnung.

Mensch, komm raus.

Moment, Moment.

Wir sind Journalisten.

Es ist unsere...

Ja, schau mal.

Spielen Sie bloß nicht den Eifrigen hier, Mann!

Ja, das ist ein Tatort!

Raus hier, oder ich buchte Sie ein!

Alles klar, Sie sind weg.

Matze, du lebst?

Hast du noch die Kirche spekuliert, hä?

Gute Arbeit, Leute!

Gut?

Da war ja wohl der Hammer, Wallert!

Mehr zählt nicht, was so viel Spaß gemacht

hat.

Ist ja viel besser, als immer Schnauzen polieren.

Ihr habt ja das blöde Gesicht vom Löwemann

gesehen.

Löwemann!

Ja, das ist doch nichts gegen das Gesicht

von Murat.

In einem Kiosk in Essen-Krei, einen dramatischen

Zwischenfall.

Bei einem versuchten Raub wurde der Kiosk-Besitzer

Atze Schröder angeschossen.

Der ebenfalls verletzte Polizist Viktor Schimanek konnte den

Täter ausschalten.

Durch Zufall war ein TV-Team vor Ort.

Sehen Sie nächsten Freitag die exklusiven Aufnahmen.

Ja, mit der Story kriegt der Lohnemann eine

Bombenquote.

Und Viktor bestimmt in Ordnung.

Nee, lass mal stecken.

Hauptsache, es ist alles wieder wie früher.

Habt ihr schon gehört?

Viktor und Schröder sind angeschossen worden.

Mensch, Bläte, du glaubst auch alles, was im

Fernsehen kommt, wa?

Ich heiße Lohnemann.

Deshalb kommen ja noch Schläger und Platten dazu.

So.

Kohle raus und Essen her.

Nee, lass mal stecken.

Hauptsache, alles wieder ist wie früher.

Ich mach mir ein bisschen Sorgen.

Brauchst du nicht, Süße.

Ich kann locker noch mal.

Ein lebender Deko.

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