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Du hast schon wieder verpennt.
Du brauchst dringend einen neuen Wecker.
Frühstück kannst du jetzt eigentlich trinken.
Es sei denn...
Viel zu stark.
So muss ein Kaffee schmecken.
Mist, kein Brötchenmesser.
So, jetzt noch gucken, was in der Welt
los ist.
Dann kann der Tag beginnen.
Tja, für so einen erfolgreichen Geschäftsmann wie mich
kommt's auf jede Sekunde an.
Fragen was?
Ja.
Die Zeitungen sind gekommen und du warst nicht
da.
Und sonst war nichts?
Mir reicht's.
Was hast du denn erwartet?
Dass mein Onkel Erdogan vorbeikommt.
Er muss vor eine Woche in die Türkei
und er will, dass ich mich um seinen
Imbiss kümmere.
Das ist doch schön, wenn man der Familie
helfen kann.
Ja, aber nicht, wenn man dann jeden Abend
nach Zwiebeln und Knoblauch stengt.
Ja, das liegt an eurer verkorksten Esskultur.
Hallo, Atze.
Murat, mein türkischer Freund.
Na, Simonka, wie läuft die Pumpe?
Nur mit halber Kraft.
Schnäppchen und die Zeitung, wie immer.
Und du hast garantiert kein Geld dabei.
Wie immer.
Doch, ich muss irgendwo noch einen Euro haben.
Aber davon wollte ich eigentlich Vogelfutter kaufen.
Ja, nee, ist klar.
Ich schreib's auf.
Obwohl, so langsam müsste ich dir das Papier
mal berechnen.
Da kommt mein Onkel.
Und so wie der, guck, bin ich froh,
dass das nicht meiner ist.
Na, Erdogan, noch alle Oliven am Baum?
Danke, mir geht's gut.
Murat, du weißt, warum ich hier bin.
Wegen deinem Imbiss?
Nein, wegen meinem Nagelstudio.
Natürlich wegen meinem Imbiss.
Also.
Du siehst ja, was ich alles hier zu
tun habe.
Ich sehe vor allem einen ungehorsamen Neffen.
Ich will dir ja gerne helfen, aber...
Murat ist hier im Kiosk im Moment unentbehrlich.
Du hievst also Liebe ihm als deinem eigenen
Onkel?
Erdogan, beruhige dich.
Murat macht dir jetzt erst mal ein leckeres
Dähchen.
Genau.
Was soll ich mit deinem Tee, wenn die
Familie zerbricht?
Tja, Erdogan, so ist die Jugend.
Die macht, was sie will.
Was soll ich denn sagen?
Ich hab ja noch nie mal ein Neffen.
Gibst du mir noch einen mit auf den
Weg?
So langsam wirst du auch unverschämt, was?
Der bezahlt doch nicht.
Du, ich krieg noch 50 Euro von dir.
Stimmt.
Mir schuldet der 200.
Dein Hochkant-Schaschlik scheint mir ja nicht besonders
zu schmecken, wa?
Teechen, darf ich dir noch ein Brötchen schminken?
Nicht nötig.
Du hast hier ja so viel zu tun.
Alter, ich mach mich dann jetzt auf den
Weg.
Ich muss zum Tierarzt.
Irgendwas stimmt mit Pedro nicht.
Ich tipp mal auf den Magendarm.
Keine Ahnung wieso, aber irgendwie mag ich den
alten Knacker.
Könnte er so langsam mal seine Schulden bezahlen?
Ich glaub, euer Geld könnt ihr abschreiben.
Vielleicht hat's ja nur den blöden Vogel erwischt.
Kacke.
So Beerdigungen sind echt nicht mein Fall, du.
So ist du wütend.
Ich bin völlig fertig.
Ich brauch jetzt Schnaps.
Ganz ruhig, Bläte.
Beim nächsten Begräbnis wirst du ja getragen.
Atze, war der Saal nicht ein bisschen klein?
Klar, aber der LKW war ja auch ein
bisschen groß.
Ja, und alle waren sie da.
Kruppaler Senior, Achtingerfrett, Krawatten, Kuslowski.
Ja sicher, weil sie scharf auf Simolkas Juwelen
sind.
Welche Juwelen?
Der Simolka war doch 79 in den großen
Boch in Kettwig verwickelt.
Hat 10 Jahre gekriegt.
Nur wochenlang in den Zeitungen.
Den Artikel hab ich nur irgendwo im Keller
liegen.
Hab ich nie was von gehört, du.
Ja, das kommt davon, wenn man jetzt mit
15 lesen lernt.
Ja, die Klunkern haben sie nie gefunden.
Die waren fast drei Mille wert.
Boah, drei Millionen?
Ermittlungen sind noch nie abgeschlossen.
Vielleicht finden wir die noch.
Viktor, das kannst du vergessen.
Das wusste nur der Simolka, wo die sind.
Ach, bekloppt, Schröder.
Wenn der Simolka die drei Millionen gehabt hätte,
warum sah er dann aus wie ein Penner?
Ja, weil er clever war.
In einer Jacke voller Vogelscheiße rumzurennen, das ist
doch die perfekte Tarnung.
Quatsch, der hat sich einfach so durchgeschnorrt.
Nein, er hat eben an alles gedacht.
Nur nicht daran, dass er mal als Kühlerfigur
vom 30-Tonner endet.
Atze, du hast einen Brief bekommen.
Oh, gefährliche Farbe, Biene, schmeiß schon mal weg.
Der ist aber vom Notar.
So, Pläte, jetzt ist es amtlich.
Du warst das erste Retorten, Baby.
Und, was steht drin?
Ja, dass der Simolka ein Testament gemacht hat.
Und dass Moritz sich seine eigene Moschee bauen
kann.
Das steht da bestimmt nicht drin.
Nee, aber dass wir beide Simolkas Erben sind.
Was denken Sie, wenn ich die alleine habe?
Ah, die üblichen Erbschleicher.
Aber da kümmern sich meine Anwälte drum.
Ups.
Viktor, stehst du auch im Testament?
Äh, dienstlich hier.
Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen.
Was sagst du jetzt, Morat?
Sogar die Bungen schicken ihre beste Spülnase.
Hier riecht es doch förmlich nach Geld.
Also, ich rieche nur Zwiebeln und Knoblauch?
Onkel Adegon?
Morat, ich dachte, du hast so viel im
Kiosk zu tun.
Ja, ich...
Spar dir den Atem.
Bist du auch im Testament erwähnt?
Ja, obwohl, so ein bisschen Geld wiegt ja
nicht den Tod eines guten Freundes wieder auf.
Ich bin schon zufrieden, wenn ich meine 50
Euro kriege.
Wenn ich Sie zu mir bitten darf.
Nehmen Sie Platz.
Ich darf Sie herzlich zur Testamenteröffnung vom Herrn
Nikolai Simolka begrüßen.
Wie ich sehe, sind die Abberechtigten vollständig erschienen.
Es fehlt lediglich Frau Traube, die auf ihre
Ansprüche verzichtet hat.
Wie taktlos.
Aber gut für uns.
Nachdem ich das Konto von Herrn Simolka gelöscht
und alle Posten zusammengerechnet habe, beläuft sich der
Nachlass genau auf...
Hier.
460,80 Euro.
So, Ermittlungen sind abgeschlossen.
Gut, wo?
Und tschüss.
Millionen.
Der Simolka ist halt immer für eine Überraschung.
Herr Simolka verteilt sein Vermögen wie folgt.
Herr Walter Wolter, Ihre Tierhandlung Piepmatz bekommt 110
Euro für das Vogelfutter.
Frau Metz von der Organisation Rettet die Graupapageien
erhält 300 Euro.
Und Herr Erdogan Günaydin erbt 50 Euro.
Dann bleiben uns nur noch 80 Cent.
Ja, super, Murat.
Da können wir uns gleich schön ein Eisbällchen
verteilen.
Herr Scheurer.
Herr Murat Günaydin.
Ich möchte Sie bitte allein sprechen.
Oder wir kaufen uns gleich eine ganze Eisfabrik.
Wenn Sie mir bitte folgen wollen.
Ich dachte, es wäre besser, wenn ich Ihnen
Ihr Erbe hier überreiche.
Ja, und wir wissen alle, warum.
Ihnen hinterlässt der Erblasser seinen größten Schatz.
Ich glaub das ja nicht, die Juwelen.
Juwelen?
Ja, wenn es dann am Ende so ein
paar schäbige Diamanten sind, damit können wir auch
leben.
Nein, nein.
Sie bekommen Pedro, den Vogel.
Ja ne, ist klar.
Und der Simolka hat nicht zufällig noch ein
Magendarmmittel dazugelegt?
Ist nicht wahr, Atze, du hast einen Vogel
gekriegt?
Nicht ich.
Wir beide, Harry.
Hat der einen ganz großen Fang gemacht.
Gut, dass ich nicht geerbt hab, wa?
Ein bisschen mehr Respekt.
Immerhin ist das ein Geschöpf Gottes.
Also ich find Pedro auch total süß.
Er kann doch bei uns in der Küche
wohnen.
Ey, da hat Morat bestimmt was dagegen.
Nee, hat er nicht.
Ich verzichte auf meinen Anteil.
Nett gemeint, aber in Deutschland ist es halt
üblich, den letzten Wöhnen eines Toten zu achten.
Dann bleibt er eben hier im Kiosk.
Dann habt ihr beide was davon.
Ja ne, ist klar, bin ich.
Was hat er denn?
Auf jeden Fall nix an den Stimmbändern.
Och, vielleicht vermisst er sein Herrchen.
Oder er hat sich an der Juwelen verschluckt.
Magute.
Also, ich glaub Pedro hat Humor.
Ich geh und kaufe ein bisschen Vogelfutter.
Und jetzt?
Jetzt machst du erstmal den Käfig sauber.
Wieso nicht?
Der Vogel gehört zur Hälfte dir.
Ja, aber deine Hälfte macht den ganzen Dreck.
Ach ja, dann sag mal, deine Hälfte, die
die Klappe halten soll.
Noch Fragen?
Ja, noch eine.
Was machen wir jetzt mit dem?
Ja, wir könnten den verkaufen.
Vergiss es, den will noch nicht mal einer
geschenkt haben.
Na, dann gibt's nur noch eine Möglichkeit.
Mach mal die Tür auf.
Dem kleinen Kerl die Freiheit zu schenken.
Und wenn der eingeht?
Tja, Murat, dann darfst du den Käfig behalten.
Ich mein, den geben sie Molka.
Der will doch, dass wir Pedro aufpassen.
Mann, Mann, Mann, mit dieser laschen Einstellung wirst
du nie ein vernünftiger Terrorist.
Los, komm aus der Feder und mach einen
Abflug, Pedro.
Aber schön tief, dann erwischst du dich vielleicht
noch die Linie 9.
Hat's er?
Ich glaub, der will nicht.
Phönix, mach den Abgang.
Sonst gibt's dir gleich Schickenwings zum Frühstück.
Der kann ja sprechen.
Aber nicht besonders deutlich.
Was hat er gesagt?
Bleib heiß, totes Rind.
Vielleicht ist unser Pedro ja ein Perverser.
Ich weiß, wo sie sind.
Ich weiß, wo sie sind.
Was soll das denn heißen?
Ja, was denn wohl?
Die Juwel natürlich.
Murat, wir haben hier einen Schatzvogel geerbt.
Er hat's gequatscht.
Was ist?
Das will ich von dir wissen, ob der
Piepen was gequatscht hat.
Ja, aber er sagt seit einer halben Stunde
immer dasselbe.
Ich weiß, wo sie sind.
Ich weiß, wo sie sind.
Nee, ist klar, Pedro.
Jetzt ist eine härtere Gangart angesagt.
Was soll das denn jetzt?
Ich will erst mal die richtige Atmosphäre schaffen.
Wird der Vogel jetzt foltert, oder was?
Das liegt ganz bei ihm.
Also komm, Pedro.
Du bist nicht der Erste, der versucht, mir
ein Geheimnis vorzuenthalten.
Aber ich sag dir was.
Alle, alle haben früher oder später ausgepackt.
Es liegt also ganz an dir.
Dabei ist die Entscheidung ganz einfach.
Entweder Wohlbefinden oder unerträgliche Schmerzen.
Also, was ist?
Sind sie außer Gefahr?
Sind sie außer Gefahr?
Sag mal, was soll der Vogel sagen, wenn
ich noch nicht mal die Frage verstehe?
Sag mal, Murat, hast du noch nie den
Marathonmann gesehen?
Vielleicht versteht er dich nicht.
Ich meine, so ein Papagei spricht ja schon
mal mehrere Dialekte.
Warum sagt er das denn nicht gleich?
Ja, grüß dich, Pedro.
Willst du eine Weißwurst?
Ja, oder sag mir geschwind, wo die Klunker
sind, gell?
Mann, jetzt spuckst endlich aus, du scheiß Truter.
Hey, du machst ihm Angst.
Genau der richtige Zeitpunkt für die visuelle Methode.
Wo hast du denn die Zeitung her?
Aus Blädeskeller.
Und frage mich nicht, was ich da noch
gefunden habe.
Hey, das ist die Moselstraße.
Da hat mein Onkel den Laden.
Murat, hier zählen nur richtige Fakten.
Fällt dir nichts auf?
Guck mal hier, Pedro.
Der ist ja schon ganz aufgeregt.
Ich sag dir was, wir sind so nah
dran.
Pedro, wo sind die Juwelen?
Wo sind die Juwelen, Pedro?
Wie ist der denn so dunkel hier?
Pedro, der hat Kopfschmerzen.
Ah, hab schon gehört.
Hast einen Vogel geerbt.
Kann der denn auch sprechen?
Keine Ahnung.
Wieso?
Vielleicht weiß der ja, wo Simonka die Juwelen
versteckt hat.
Wie kommst du denn auch so weit?
Kann doch sein.
So, Pedro.
Wo liegen die Steinchen?
Vögel.
Die haben doch alle einen Spatz in die
Hand.
Schatze, mach gut, wo?
Das war knapp, was?
Wir wissen ja jetzt, dass die Klunke unterm
Apfelbaum liegt.
Toll.
Es können mindestens tausend Apfelbäumchen essen.
Das stimmt, Murat.
Aber nur einen neben Simonkas Haus.
Murat, spürst du den Hauch der Geschichte?
Hier hat der Simonka vor 25 Jahren gelebt.
Ich spüre gar nichts.
Ich sehe nur, dass neben dem Haus kein
Garten mehr ist.
Deshalb müssen wir auch in anderen Dimensionen denken.
Wir steigen einfach ein in eine Zeitmaschine und
stellen uns vor, wie es hier früher aussah.
Wir tauchen tief ein in die Vergangenheit.
Na ja, vielleicht nicht ganz so tief.
Am besten, wir schließen die Augen.
Und, Murat, siehst du den Apfelbaum?
Wir haben doch das Foto.
Damit können wir schätzen, wie weit der Baum
vom Haus wegstand.
Ja, oder so.
Und, was schätzt du?
Ich schätze mal so 20 Meter vielleicht.
Ja, komm, fang an zu zählen.
Sehr gut, Murat.
Wir stehen kurz vor einem Durchbruch.
20?
Nein, wir stehen vor Onkel Erdemans Imbiss.
Dein Onkel hat nicht zufällig einen Apfelbaum im
Laden stehen?
Nicht, dass ich wüsste.
Hat dir das gefehlt?
Na, ist ja wohl klar, was das bedeutet.
Junge, ich gehe nach Hause.
Nein, du arbeitest doch für deinen Onkel.
Warum das denn, Atze?
Damit wir in Ruhe nach den Juwelen suchen
können.
Murat, denk dran, die Salate immer auffüllen.
Jeden Morgen Pizzateig kneten.
Und pass auf, dass dir das Dönerfleisch nicht
anbrennt.
Ja, ja.
Murat, ich verlasse mich auf dich.
Ja, hier brennt schon nichts an.
Das will ich hoffen.
Ich warte nach Hause.
Auf Wiedersehen.
Aber die Öfen sind ja alle aus.
Oh Mann, Mann, Mann.
Das holt aber auch Zeit.
Ich dachte schon, dein Onkel geht gar nicht
mehr.
Aber jetzt kann die Schatzsuche beginnen.
Sag mal, Atze, kannst du mir sagen, wie
du darauf kommst, dass der Seemolker die Juwelen
schon längst ausgebuddelt hat, bevor der zehn Jahre
hier rumhing und verschmortes Grab inhaliert hat?
Genau hier muss der Apfelbaum gestanden haben.
Brauchst du Werkzeug?
Einen Dönerspieß wäre gut, aber ohne ein totes
Tier dran.
Na super, Atze.
Wart's ab.
Gleich funkeln die Juwelen vor deinen Augen.
Du musst nur noch reingreifen.
Na komm, greif rein.
Moment mal, sind wir glücklich, Murat?
Nee, der Apfel ist verstopft.
Was machen wir denn jetzt?
Klempner rufen?
Braucht der Selbstknacker einen Schlüsseldienst?
Was für Apfelsalat hat mein Onkel?
Ist doch gut, der bleibt alles in der
Familie.
Ich glaub, das war keine gute Idee.
Das Bernstein-Zimmer wurde auch nicht sofort gefunden.
Das Bernstein-Zimmer wurde überhaupt nicht gefunden.
Da kannst du mal sehen, was da für
Amateure am Werk waren.
Sieht so aus, als hätte ich hier gute
Neuigkeiten.
Die Juwelen?
Ich hab gar nicht mehr dran geglaubt.
Würde ich an deiner Stelle auch jetzt noch
nicht.
Keine Juwelen?
Wo sind denn die guten Neuigkeiten?
Wir können ausschließen, dass die Klunker hier sind.
Aber warum hier nicht?
Ruhig, Murat.
Wir haben nur einen kleinen Fehler gemacht.
Kleinen Fehler?
Das Loch ist fast 2 Meter tief.
Und dann an der falschen Stelle.
Wir haben die Verschiebung der Erdplatten nicht mitberechnet.
Das war doch Schwachsinn.
Bei 3 Millionen wird doch wohl jede Theorie
erlaubt sein.
Am besten wir probieren, mal hier.
Wieso da?
Weil der Apfel nicht weit vorm Stamm fällt.
Komm, hier.
Fang an zu buddeln.
Mein Onkel bringt mich um.
Das kann schon sein, aber dann hast du
wenigstens was zu verehren.
Dein Onkel ist eine Woche in der Türkei.
Jetzt können wir den Laden mit Marmor auslegen.
Okay, was soll's?
Egal.
Selam Aleyküm.
Aleyküm Selam.
Passaporten Tarih gechmisch, 3 Gün.
Geri uchacaksın.
3 Gün nedir ki, birader?
3 Gün nedir?
Ich hab wichtige Dinge in diesem Land zu
tun.
Geri uchacaksın.
Uchmasan ne olur?
O zaman misafirimiz olursun, devlet misafiri.
Beni tehdit mi ediyorsun?
Ben bu memlekete çok önemli adamlar sanirim.
Biliyormusun sen onu?
Bizim da burda senin için çok güzel kodeslerimiz
var.
Biliyormusun sen?
Ulan, bu memlekete birader erin be.
Ulan, bu memlekete birader erin be.
Emus yazar.
Emus, Emus, Emus.
Und wenn nicht, bestellt ihr bei uns die
Möglichkeit, dass wir auf Öl stoßen.
Schon wieder nichts.
Wir haben schon den halben Laden zertrümmert.
Positiv denken Murat.
Eine Hälfte wart ihr noch übrig.
Also da.
Irgendwie hab ich hier ein gutes Gefühl.
Ich glaube hier sind wir richtig.
Murat, jetzt bist du aber wirklich verzweifelt.
Nach meinen Berechnungen ist die Stelle genau hier.
Du kannst sagen was du willst.
Ich versuch's hier.
Von mir aus kannst du buddeln wie du
willst.
Aber bei deinem Onkel, da bin ich mir
nicht so sicher.
Murat, wenn du nicht für mich arbeiten willst,
warum sagst du nicht einfach ab?
Was machst du denn hier?
Wie war dein Fluch?
Wie mein Fluch war?
Wie mein Fluch war?
Bestimmt besser als die Landung.
Probierst du ja sicherlich recht das Erde an,
aber meinst du, der Murat macht das zum
Spaß?
Natürlich nicht, weil er nur auf dich vielen
verbrannten Verrückten hört.
Jetzt tust du deinem Neffen aber Unrecht.
Der kann auch selbstständig denken.
Was für Scheißelein ist.
Ich ruf die Polizei.
Ja, meinst du, dass das bringt?
Die tappen doch schon seit 20 Jahren im
Dunkeln.
Sonst hätten die doch schon längst die Juwelen
von Simalco gefunden.
Juwelen?
Aus dem Käfigraum?
Die sollen hier sein?
Nein, wir legen hier nur einen schönen Golfplatz
an.
Ja, sicher sind die hier.
Du bist verrückt, Schröder.
Ja, sicher, Erdogan.
Du sollst dir die Kürbisse nicht in die
Haare holen.
Ja, sicher, Erdogan.
Du kriegst deinen Anteil.
Was?
Sagen wir die Hälfte von Murats Anteil.
Was?
Wieso in meiner Hälfte?
Ja, weil ich doch schon mit Bienen teile.
Klappe!
Das ist mein Laden, mein Boden, meine Fliesen.
Ja, und was heißt das jetzt?
Das heißt, ich kriege 50 Prozent von allem.
Wenn das so ist, dann machst du auch
50 Prozent der Arbeit.
Wir machen jetzt erst mal Pause, Murat.
Pause?
Das könnt ihr nicht machen.
Klar können wir.
Unsere Hälfte ist ja schon aufgebuddelt.
Murat!
Läuf dir mal hier hin!
Nicht in die Ahren!
Isst doch, du Zwampel!
Gute Arbeit, Männer.
Aber nein, ich brauche mir Grubenlampen, was?
Ja, da ist was.
Fühlst du dich dann wie ein Artesser?
Sag mal, Erdogan, bist du sicher, dass du
nicht an dir selbst rumfummelst?
Die Juwelen?
Wir haben sie!
Dafür ist der Sack aber ziemlich leicht.
Mach schon, mach schon!
Und, ist das der Schatz?
Ja, er ist es.
Ja!
Wenn man auf seltene Kronkorken steht.
Kronkorken?
Und dafür zerstört ihr meinen ganzen Laden?
Falsch, Erdogan.
Die eine Hälfte hast du selbst zerstört.
Wer hätte gedacht, dass Pedro Kronkorken meint?
Petra, ihr habt auf einen dämlichen Vogel gehört!
Naja, vor einer Minute dachten wir doch, das
wäre eine gute Idee.
Genau, Murat, komm!
Halt!
Ihr könnt nicht einfach stürzen gehen!
Ich muss dein ganzes Mist bezahlen!
Ist klar, Erdogan.
Dafür kannst du die Kronkorken bauen.
Fadi, tschüss!
Na, Murat, alles geklärt mit deinem Onkel?
Ja, jetzt will er mich nur noch enterben,
von der Familie ausschließen und die Beschneidung rückgängig
machen.
Ja, was soll ich denn sagen?
Ich hab immer noch den bekloppten Vogel.
Hey, Atze, ich hab jetzt echt andere Sorgen.
Und Onkel Erdogan.
Den Überbringer von guten Nachrichten stelle ich mir
aber anders vor.
Schöner!
Weißt du, was das ist?
Ein Kostenvoranschlag!
2000 Euro muss ich berappen!
Ja, dafür, dass wir auch schöne neue Fliesen
in deine Miefbude...
Ich weiß, wo sie sind!
Ich weiß, wo sie sind!
Nix, weißt du!
Am Baldeneysee!
Am Baldeneysee!
Was hat der noch nie gesagt?
Ach, den Scheiß hab ich ihm auch erst
heute Nachmittag gebracht.
Ja, und wo der Am Baldeneysee?
Der ist ja groß!
Deine Schanze auf dein Schatz!
Ziemlich klein!
Den Vogel nehm ich schöner!
Der nie, ist klar.
Am Baldeneysee!
Am Baldeneysee!
Und nicht vergessen, Erdogan, wir machen halbe Haube.
Fönix, mach den 8 dran!
Sonst kriegst du ihn dann...
Er wolle hier 10 Jahre abliegen und nix
da inhaliert hat.
Hallo!
Murat, jetzt bist du aber echt von Zweifel.
Dann zeig uns, wo du bist!
Hier drüben!
Ja, wir sind da.
Um hier uns gern zu graben, wo du
willst, bei deinem Onkel.
Haben wir Stopp?
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