All language subtitles for Alles.Atze.S05E08[de]

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Original subtitles

Kerl, bist du seriös?

Schröder, investier in die Fluggesellschaft, nur in kleinen

Stücken.

Und wenn die Aktie zu teuer wird, versenk

einen ihrer Billigflieger im Atlantik.

Alles rein in den Mediaflop, da läuft ne

Übernahmeschlacht.

Sorg dafür, dass keiner überlebt.

Dann vögel halt die Konzernchefin.

Ja, wenn du Sex willst, kauf dir ne

Gummipuppe.

Hör dich mal in der Klopapierindustrie um.

Sieht aus, als ob die Profite steigen.

Mediaflop ist pleite?

Sofort abstoßen!

Wie, zu spät?

Sind wir noch flüssig?

2,50 Euro?

Hat sie beeiligt.

Die Beerdigung von Onkel Franz fängt gleich an.

Und die neue Krawatte ist echt toll.

Und echt nützlich, wenn man alles verzockt hat.

Frau Westermann!

Die Sonne geht auf.

Und auch gleich wieder unter, ich hab's nämlich

eilig.

Das Blossenmalazin und eine Stange Filterlose.

Sie können's aber auch wohl nicht lassen, hm?

Jeder hat so seine Schwächen.

Ja klar, aber vielleicht sollte man sich das

Spekulieren ganz abgewöhnen.

Harry!

Mann, Mann, Mando!

Erster Urlaubsdach und schon schlechte Laune?

Jackie will, dass ich das Wohnzimmer neu streiche.

Oh, oh, da kannst du garantiert den Rest

der Bude auch noch machen.

So eine Kacke!

Warum hast du nie so einen Stress?

Weil er mich immer streichen lässt.

Ja, und weil Biene Gott sei Dank was

anderes im Kopf hat.

Zum Beispiel ihren neuen Job.

Biene arbeitet wieder?

Ja sicher, als Bedienung in der Konditorei.

Hör mal, da war bestimmt schon der fünfte

Job im letzten halben Jahr.

Und die Mäuse rausgeflogen.

Deswegen war sie heute Morgen auch so nervös.

Also die Weiber, die nehmen die Arbeit viel

zu ernst.

Die Frauen, die müssten doch eigentlich gar nicht

arbeiten.

Das stimmt, das reicht aber im Bild abmachen.

Ja, aber das kannst du denen so natürlich

nicht sagen.

Und was ist, wenn sie wieder rausfliegt?

Die arbeiten in der Konditorei, da kannst du

ja wohl nicht viel falsch machen.

Vor allen Dingen, wenn man so früh Feierabend

hat.

Biene!

Anderthalb Stunden Kernarbeitszeit, das nenne ich doch mal

einen Traumjob.

Die haben mich gefeuert.

Was hast du denn?

Das ist doch nichts Neues.

Tja, der hilft wohl nur noch mein spezielles

Aufbauprogramm.

Biene, wo bist du?

Moiske, was ist denn?

Immer werde ich gefeuert.

Ja, immer auch nicht.

Was war's denn diesmal?

Herr Schwerdwinski hat sich über mich beschwert.

Was?

Der alte Stinkstiefel vom Gegenüber?

Ich hab ihm Sahnetorte verkauft.

Ja, das ist doch kein Kündigungsgrund.

Der ist doch Diabetiker.

Naja, halb so wild.

Dann suchst du halt einen anderen Job.

Ich hab schon so viel ausprobiert.

Ja, wie wär's denn, wenn du einfach mal

gar nichts machst?

Ich mein, im Prinzip musst du ja nicht

arbeiten.

Wieso?

Glaubst du etwa, ich kann nicht arbeiten?

Nicht können, Biene.

Du kannst alles.

Dir fehlen einfach nur ein bisschen Routine.

Das meinst du nicht ernst?

Ja, sicher.

Letztendlich ist doch scheißegal, welchen Job man macht.

Wenn er zu einem passt.

Ich glaube, es gibt überhaupt keinen Job, der

zu mir passt.

Ja, das wollen wir doch mal sehen.

Ich mein, Biene, sag mir mal, was magst

du gern?

Dich natürlich.

Ja nee, ist klar.

Und sonst?

Ich geh gern einkaufen.

Na bitte, einkaufen.

Und wo kann man das?

Im Supermarkt.

Und zack, da haben wir's doch schon.

Du brauchst einen Job im Supermarkt.

Im Supermarkt um die Ecke suchen sie eine

neue Kassiererin.

Ja, jetzt nicht mehr.

Ja, aber warum sollten die mich nehmen?

Ich hab sowas noch nie gemacht.

Weil du was hast, was andere Frauen nicht

haben.

Mich!

Meine Sari, hast du die Branche gewechselt?

Pass bloß auf, Männchen!

Du hast recht gehabt, Atze.

Jackie will die ganze Bude streichen.

In Orange.

Ja, das ist doch schön.

Wenn man Holländer ist.

Da brauch ich mindestens drei Tage für.

Und anschließend kannst du von vorne nochmal wieder

anfangen.

Wieso?

Weil zweimal streichen besser hält?

Nee, weil sie dann gemerkt hat, dass Weiß

doch viel schöner ist.

Was machst du denn da?

Ich bastel an Bienes Karriere.

Na Atze, wie seh ich aus?

Ja, wie gemalt, Süße.

Bei dem Outfit fangen sie direkt mit der

Gehaltserhöhung an.

Noch ein Job?

Also was denn diesmal?

Als Kassiererin im Supermarkt.

Sogar Vollzeit.

Boah, wieso macht Jackie sowas nicht?

Ja, weil die kein Abitur hat.

Hab ich doch auch nicht, Atze.

Jetzt schon.

Was ist denn das?

Dein Lebenslauf.

Oh, da hab ich sogar Abitur.

Ja sicher, Biene.

Hast du doch direkt nach dem Au-pair

-Jahr in Kanada gemacht.

Boah, du warst in Kanada?

Atze, warum machst du so einen Scheiß?

Ja, damit Biene nicht direkt wieder gefeuert wird.

Hä, und wenn das nicht klappt?

Hab ich eine Freundin mit Depressionen und du

einen Chef, der alles an dir auslässt.

Atze, ich kann sogar vier Fremdsprachen.

Meinst du, der Personalschiff nimmt mir das ab?

Ja, darauf kommt es doch gar nicht an.

Und worauf denn sonst, Atze?

Ja, selbstbewusstes Auftreten und immer die richtigen Antworten

haben.

Und was soll ich sagen?

Ja, dass so ein bisschen Geld zählen ja

wohl nicht so schwierig sein kann.

Und dass am Ende des Tages eins wichtig

ist.

Dass die Bilanz stimmt.

Und was muss ich als Kassiererin sonst noch

machen?

Ganz einfach, Biene.

Ab und zu mal durchwischen, den Kollegen aushelfen

und den Omas die Tasche nach Hause tragen.

Das war's.

Das fühlt sich ja gar nicht so schwer

an.

Jetzt fühle ich mich gleich viel besser.

Und ich mich erst süßer.

Atze, kannst du mir auch ein Abitur besorgen?

Für dich als Anstrenger reicht ein solider Hauptschulabschluss.

Morgen.

Ich will mich hier vorstellen.

Da durch die Tür und dann bei Herrn

Beck klopfen.

Danke.

Von mir aus hat sie den Job.

Ich habe sogar Abitur.

Das habe ich bei dem anspruchsvollen Job auch

vorausgesetzt.

Wirklich?

Das hätte ich nicht gedacht.

Wie ich sehe, haben Sie in unserer Branche

noch nie gearbeitet.

Ich war aber schon mit fünf Jahren im

Supermarkt einkaufen.

Naja, Humor haben Sie ja auf jeden Fall.

Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob Sie

den Anforderungen wirklich erwachsen sind.

Ach, ein bisschen Geld zählen kann nicht so

schwer sein.

Hier kommt aber eine ganze Menge Geld zusammen.

Wichtig ist nur, dass am Ende des Tages

die Bilanz stimmt.

Natürlich haben Sie hier noch ein wenig mehr

zu tun.

Ab und zu mal durchwischen, hier und da

einem Kollegen aushelfen oder einer alten Oma die

Tasche nach Hause tragen.

Ich muss schon sagen, Sie sind unkonventionell.

Ist aber durchaus erfrischend.

Ist das für Sie jetzt gut oder schlecht?

Nun, zumindest haben Sie immer die passende Antwort.

Und dabei kannte ich noch nicht mal die

Fragen.

Biene bleibt aber ziemlich lange, was?

Genau wie du.

Ich denke, du musst renovieren.

Jackie hat bestimmt schon angerufen.

Ich habe mein Handy ausgemacht.

Sollst du das selber streichen.

Macht bestimmt so richtig Spaß.

So ganz ohne Farbe.

Atze, Biene kommt wieder.

Ja und?

Wie guckt sie?

Wie ist ihre Körpersprache?

Sie lächelt mich an, sie winkt mir zu.

Glaubst du, Biene hat den Job?

Ja sicher, Victor.

Aber Murat nicht mehr lange, wenn er weiter

so mit meiner Perle flirtet.

Mann, Mann, Mann.

Ich bin ein gottverdammtes Genie.

Total, Atze.

Warum meinst du das überhaupt?

Ja, weil ich so einen brillanten Lebenslauf geschrieben

habe.

Den Job kann Biene gar nicht verlieren.

Na ihr?

Was guckt ihr denn so?

Warum wohl?

Hat geklappt?

Ja, ich habe wieder einen Job.

Ach, Biene.

Ich bin so stolz auf dich.

Meine kleine Kassiererin.

Nee, Atze.

Ich bin gar keine Kassiererin.

Nicht?

Wie?

Was denn sonst?

Ich bin die neue Filialleiterin.

Ja.

Es geht doch nichts über gute Referenzen, ne?

Filialleiterin?

Boah, ist doch der Hammer, du.

Ist er doch.

Ich brauch jetzt mal einen Kaffee.

Ich kann es selbst kaum glauben.

Wie hast du den Job denn bekommen?

Ich habe einfach alles gemacht, was Atze gesagt

hat.

Ja, super.

Guck mal, jetzt hat er gar nichts mehr.

Stimmt.

Atze, warum sagst du denn nichts?

Ja, Biene.

Ich denke über deinen nächsten Schritt nach.

Den weiß ich schon.

Die wollen, dass ich morgen anfange.

Ja, sicher.

Aber vielleicht ist es sogar noch besser, wenn

du gar nicht erst hingehst.

Wieso das denn?

Ja, weil man auf den Höhepunkt abtreten soll.

Das ist jetzt ein Witz, oder?

Ja, sicher.

Will jemand ein Glas Champagner?

Du willst jetzt Champagner trinken?

Ja, das macht man so in Managerkreisen.

Hier, Harry, mach mal auf.

Ein Gläschen Blubberwasser.

Das kommt jetzt super.

So, so.

Ich warte zu Hause und der Herr trinkt

einen an.

Wir feiern nur ein bisschen.

Biene hat einen neuen Job.

Und du hast immer noch den alten, nämlich

unsere Wohnung streichen.

Ich mach mich erst mal frisch.

Äh, Atze kann auch nicht.

Wir sind noch im Dienst.

Na gut, wo?

Da waren es nur noch zwei, von denen

der eine ein kleines Problem hat.

Kleines?

Murat, ich habe ein tierisches Problem.

Biene ist Filialeiterin.

Ja, das hast du ihr mit deinem Lebenslauf

selbst eingebrochen.

Durch Schuldzuweisung wird die Lage auch nicht besser.

Ja, was willst du jetzt machen?

Geschickt taktieren und ihr die ganze Sache ausreden.

Oh.

Kuckuck.

Mäuschen.

Was ist denn?

Mir ist irgendwie schlecht.

Biene, das könnte am Sauerstoffmangel liegen.

Atze, ich schaffe den Job nicht.

Ich habe keine Ahnung, was ich da machen

soll.

Tja.

Was hättest du denn als Kassiererin gemacht?

Kassiert natürlich.

Ja.

Und was machst du als Chef?

Den Chef spielen.

Das heißt, delegieren, kontrollieren, manipulieren.

Muss ich denn da gar nicht richtig arbeiten?

Ja, klar nicht.

Den guten Chef erkennt man daran, dass der

andere mal lochen lässt.

Woher weißt du das alles?

Ja, weil ich selber Chef bin, Biene.

Und was mache ich, wenn ich mal was

nicht weiß?

Ja, dann sagst du einfach, ich brauche eine

Nacht, um drüber zu schlafen.

Genau.

Und dann kann ich mir was ausdenken.

Atze.

Okay, ich mach's.

Ich gehe morgen arbeiten.

Genau das wollt ihr hören.

Ach, Atze.

Danke, dass du mich wieder aufgebaut hast.

Ja, dafür bin ich doch da, Süße.

Warum grinst du denn so?

Mir ist so eingefallen, warum ich für dich

arbeite.

Weil du für einen Eintänzer im Tütenpuff zu

große Füße hast?

Nein, weil du so ein geschickter Taktierer bist.

So, meine Herrschaften.

Das ist ihre neue Filialleiterin, die Frau Dreher.

Frau Dreher, Ihre Angestellten.

Hallo.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Und Sie sind...

Der Azubi.

Haben Sie noch irgendwelche Fragen?

Was soll ich machen?

Was haben Sie denn gestern gemacht?

Dosen eingeräumt.

Dann machen Sie das heute auch.

Und Sie sind...

Ich bin hier der Metzger.

Ach, sehr schön.

Dann metzgern Sie mal.

Soll ich noch mehr Grillfleisch bestellen?

Mehr Grillfleisch?

Wieso denn?

Naja, bei dem schönen Wetter.

Also, ich brauche noch eine Nacht, um drüber

zu schlafen.

Wir sind die Kassiererin.

Wir wissen schon, was zu tun ist.

Ich sehe schon, Frau Dreher.

Sie haben ja alles im Griff.

Was ist mit den Bestellungen?

Ach, was soll damit sein?

Na ja, wer soll die machen?

Na, der, der sie immer macht.

Und die Bilanzen und die Urlaubspläne?

Ja, auch der, der sie immer macht.

Das trifft sich gut.

Das sind nämlich Sie.

Ach, ja, natürlich.

Halb eins.

Biene scheint sich ganz gut zu erhalten.

Ja, der Tag ist auch noch nicht zu

Ende.

Ja, aber du vergisst ein Punkt.

Welchen denn?

Selbst wenn sie jetzt schon zurückkommt, wäre es

immer noch Rekord.

Und da kommt auch schon deine Rekord-Alterin.

Na, Mäuskin?

Schon Feierabend?

Nee, Atze.

Ich habe Mittagspause.

Hast du gehört, Murat?

Mittagspause!

Mittagspause habe ich schon mal gehört, ja.

Aber ich weiß nicht mehr, was es bedeutet.

Ja, Mäuskin, erzähl doch mal.

Wie war es denn so?

Es war echt super, Atze.

Die waren alle total nett zu mir.

Und es gab keine Probleme?

Überhaupt keine.

Ich habe delegiert, kontrolliert, massakriert ...

Manipuliert, Süße.

Genau.

Und alle haben gemacht, was ich gesagt habe.

Tja, Biene, ich habe ja immer schon gewusst,

dass du ein super Chef bist.

Und du hast sogar selbst noch den Umsatz

angekurbelt.

Nee, da sind noch ein paar Sachen drin,

die ich unbedingt erledigen muss.

Urlaubspläne, Bilanzen und Bestellungen.

Ja, Biene, wann willst du das denn machen?

Na, jetzt!

Ich habe ja noch eine halbe Stunde Pause.

Da weiß ich aber nicht, ob die Zeit

reicht.

Könnte ein bisschen knapp werden.

Na ja, dann muss ich heute Abend wohl

Überstunden machen.

Genau das macht ein Chef nicht.

Ja, was soll ich denn sonst machen?

Ja, das einzig Vernünftige.

Einen Assistenten einstellen.

Einen Assistenten?

Ja, sie, Biene.

Jemand, der flexibel ist, belastbar und der nicht

den Ehrgeiz hat, an deinem Stuhl zu setzen.

Ja, und wer soll dann sein?

Du.

Ich soll Murat einstellen?

Ja, sicher, Süße.

Heutzutage hat jeder Chef einen Assistenten.

Na ja, ein bisschen Hilfe bei der ganzen

Arbeit könnte ich schon brauchen.

Okay.

Ich stelle Murat ein.

Hey, muss das sein?

Gibt es keine andere Lösung?

Leider nein.

Also streng dich an.

Du musst ab sofort jeden Schritt von Biene

beobachten.

Jede ihrer Entscheidungen kritisch hinterfragen.

Jede Bestellung kontrollieren.

Und was machst du?

Ich helfe dir heute Abend bei den Bilanzbüchern.

Mit dem Rechnen hast du es ja nicht

so.

Oh Mann.

Atze, steh auf.

Wieso hast du hier gepennt?

Weil wir bis 5 Uhr in den Bilanzen

gesessen haben.

Und wir sind noch nicht mal zur Hälfte

fertig.

Ich verstehe nicht, wie du so ruhig schlafen

kannst.

Und ich weiß wirklich nicht, wie ich den

ganzen Tag in so einem Supermarkt durchstehen soll.

Sei doch nicht so undankbar.

Andere würden sich die Finger lecken nach so

einem Job.

Frau Westermann.

Herr Schröder.

Eine Dose Limonade bitte.

Wir wissen ja, wo die Getränke stehen.

Was glauben Sie, Herr Schröder?

Würde mir sowas auch stehen?

Keine Ahnung, Frau Westermann.

Keine Ahnung.

Wie, kein Spruch heute?

Guten Morgen.

Ich glaube, der neue Job tut mir gut.

Ich habe 11 Stunden geschlafen.

Noch nicht mal 11 Minuten.

Ich habe schon gehört, dass Sie jetzt Filialeiterin

sind.

Macht Ihnen die Arbeit denn Spaß?

Na ja, ich habe ja erst einen Tag

hinter mir.

Aber es ist viel leichter, als ich gedacht

habe.

Na gut.

Vielleicht sieht man sich ja mal beim Einkaufen.

Murat.

Wir müssen jetzt los.

Okay, jetzt öffne dich wie eine Klette an

Biene.

Und sieh zu, dass der Laden läuft.

Schatz, ich kann mich doch nicht um alles

kümmern.

Ich auch nicht, Murat.

Wofür hat man Freunde?

Zehn Kisten Granat, Äpfel, 50 Kopf Salat, Sellerie.

Sellerie habe ich.

Was ist mit Tomaten?

Tomaten sind hier, siehst du doch.

Die Frage ist doch, was für Tomaten?

Wie, was für Tomaten?

Tomaten halt.

Aber brauchen Sie im Supermarkt holländische, deutsche, Strauchtomaten,

Fleischtomaten, gelbe, grüne?

Harry, das fällt alles auf Biene zurück.

Wir können uns keine Fehler erlauben.

Schwörer, ich brauche eine Zeitung.

Liegen Sie doch da, nehmen Sie doch eine.

Ich bin doch gar nicht ausgepackt.

Weil mir die Fitness meiner Kunden am Herzen

liegt.

Bück dich und pack sie selber auf.

Verkloppt, kaufe ich woanders.

Am besten bei Biene im Supermarkt.

Harry, und du fährst den ganzen Krempel zum

Laden, ja?

Geht klar, besser als streichen.

Viktor, na, alles top im Shop, alles klein

im Bazar, alles normal im Regal?

Nee, eben nicht.

Im Supermarkt gibt es noch Mangos.

Hat Murat gerade im Lager gefunden.

Was?

Wann mach ich denn jetzt mit den ganzen

Mangos?

Ja, Harry, wie wär's denn mit drei Wochen

Mangosalat?

So eine Kacke.

Na, haben wir noch ein Problem.

Hier, Dosenviersicher sind alle, gibt keine Kippen mehr,

Zahnpasta-Tuben.

Und jetzt, Atze?

Ja, jetzt dampft die Kacke sogar.

In der Zeit hat Murat seine Bestelllisten-Fax.

Murat, wo bleiben die Listen?

Atze, die kann ich nicht machen.

Biene will, dass ich Oma Gertrude in die

Tasche packe und zum Auto trage.

Ja, das kann doch wohl nicht so lange

dauern.

Nur, dass die Oma kein Auto hat und

fünf Kilometer weg wohnt.

Dann machst du die Listen eben danach.

Atze, das wird wohl schwer gehen.

Biene will danach die Regale einräumen.

Und ich glaub, da sollte ich wohl dabei

sein.

Ja, Murat, wenn du so weitermachst, wirst du

noch zum Mitarbeiter des Monats.

Tja, Männer, unser Plan erfährt eine kleine Änderung.

Heißt das, wir haben Frühjahr frei?

Nee, später.

Zigarettenpause ist gestrichen.

Aber wir rauchen doch gar nicht.

Dann will ich auch mal langsam damit anfangen,

bei dem ganzen Stress, der uns mit vorsteht.

Jungs, das wird ein schwerer Tag.

Dem Supermarkt gehen die Käseprodukte aus.

Victor, mach mal eine Liste über alle Sorten.

Geht nicht, ich hab Dienst.

Harry, dann leg eine Sonderschicht ein, ja?

Nee, geht auch nicht.

Ich muss Jacky beim Streichen helfen.

Freiwillig?

Besser als im Supermarkt malochen.

Tja, vielleicht legen wir heute einfach mal einen

freien Tag ein.

Super.

Ulrich, wo?

Du kannst ausnahmsweise mal im Kiosk bedienen.

Wozu?

Ist doch nichts zum Verkaufen da.

Da kann ja nachbestellt.

Tja, leider ein gutes Argument.

Da hilft wohl nur noch die Wahrheit.

Bine, ich muss dir was sagen.

Ich weiß schon.

Du bist stolz auf mich.

Ja, das auch, aber da ist noch was.

Was gibt's denn noch?

Tja, wie soll ich's am besten formulieren?

Die Wahrheit ist, du bist zu dumm für

den Job.

Zu dumm?

Ja, und ich bin noch viel dümmer.

Ich hab dir bei der Jobsuche geholfen.

Ich hab dich in den Löwenkäfig gesteckt, in

die Schlangengrube geworfen, dich durch den brennenden Reifen

springen lassen.

Hat's das reicht?

Genau.

Tja, dabei wusste ich von Anfang an, der

Filialleiter Posten ist eine Nummer zu groß für

dich.

Bist du jetzt Sauersüße?

Quatsch.

Ich weiß doch, dass ihr viel die ganze

Arbeit für mich gemacht habt.

Ach.

Ich bin vielleicht dumm, aber bestimmt nicht blöde.

Wenn man in einer so hohen Position ist,

dann weiß man, was los ist.

Filialleiterin ist einfach nichts für mich.

Selbst wenn ich Abitur hätte.

Ja, nee, ist klar.

Wenn ich schon arbeite, dann will ich auch

glücklich sein.

Ach, so als Kassiererin.

Unter Leuten.

Mit den Kunden quatschen.

Einer alten Oma die Einkaufstasche packen.

Und nicht delegieren, kontrollieren und manipulieren.

Ja, super, Biene.

Du kannst ja zu Hause bleiben.

Nee, ich muss noch mal hin.

Ist klar, um deinen Nachfolger einzuarbeiten, ne?

Nee, um mich selbst einzustellen.

Ich werd die neue Kassiererin.

Und für sowas lässt man sich Abitur machen.

Ich steh nie mehr auf.

Äh, nee.

Ich hab sofort jeden Schritt von Biene beobachtet.

Ja, ich mach mal auf.

Ja, Biene, äh, machen wir auf.

Sind wir da?

Wir feiern nur ein bisschen.

Biene hat einen neuen Job.

Sie muss immer noch gut halten.

Sie muss ihre Wohnung streichen.

Warte, ich mach noch mal so.

Gut, wir gehen dann mal.

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