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Ich glaube, wir brauchen dringend einen neuen Spiegel.
Und auch noch gleich einen Trockenrasierer.
So langsam kommt mir die ganze Sache ein
bisschen seltsam vor.
Hä?
Vielleicht hat Biederau mir ein Stückchen Haschisch ins
Abendessen getan.
Oder ein Päckchen Ecstasy.
Atze, kommst du?
Biene, irgendwie ist hier alles falsch.
Ist doch egal.
Komm ins Bett, ich will Sex.
Naja, Hauptsache ich bin nicht andersrum.
Hast du sowas schon mal erlebt, Atze?
Nee, hab ich nicht.
Ich bin auch echt ein Baff.
Vielleicht hat er was genommen.
Vielleicht macht er noch Abhängen.
Da ist doch was raus, Schröder.
Ich frage lieber nichts, sonst hört er noch
auf.
Hey, ich will nur fertig werden, weil ich
gleich weg bin.
Weg?
Woran?
Das ist ja noch nicht mal zwölf.
Und dann hab ich drei Stunden frei.
Ups.
Ich weiß ja nicht, wie ihr das regelt.
Aber in Deutschland muss der Chef seine Zustimmung
geben.
Du hast letzte Woche den Urlaubsantrag unterschrieben.
Da kann ich mich aber gar nicht dran
erinnern.
Und im Unterschriftenfeld, da seid ihr Türken ja
groß.
Atze!
Ja, ist ja gut.
Was hast du denn vor?
Ähm, die Hanne.
Die holt mich gleich ab.
Ist klar, Murat.
Volle Kanne, Hanne.
Was finden die deutschen Kalinen an euch Türken
so toll?
Wir sehen gut aus, sind einfühlsam und wir
können ziemlich gut zuhören.
Und ihr seid gute Babysitter.
Hallo, Murat.
Hallo, Hanne.
Warum ist denn sie dabei?
Sie?
Das ist Emily und meine Tochter.
Ich weiß, aber wollten wir nicht ein bisschen
ungestört sein?
Ja, aber ich hab keinen gefunden, der sie
für ein paar Stunden nimmt.
Tja, ich glaub, Murats Chancen auf ein bisschen
Kuscheln sind gerade rapide gesunken.
Wir können doch zu dritt in den Zoo.
In den Zoo?
Klar, super Idee.
Sag mal, gibt's denn wirklich niemanden, der ein
bisschen auf Emily aufpassen könnte?
Ich wüsste echt nicht, wer.
Aber ich weiß, wer.
Ach ja?
Wer denn?
Ja, ich.
Du.
Können Sie denn mit Kindern umgehen?
Ja, na, ich war doch schließlich selbst mal
ein Kind.
Außerdem scheint sich Emily doch hier ganz wohl
zu fühlen.
Und du hast keine Hintergedanken?
Ja, Murat, nur einen.
Dich, deine Freundin und Emily glücklich zu sehen.
Aber du hast mir gar nicht erzählt, dass
du so einen wunderbaren Chef hast.
Ja, das hab ich irgendwie vergessen.
Lass uns gehen, bevor es sich anders überlegt.
Ich kapier das nicht, Axel.
Warum machst du das denn?
Weil er bekloppt ist.
Und weil ich ein Herz für meine Mitmenschen
hab.
Vor allem, wenn sie im Umsatzamt gucken.
Hallo, Axel.
Du kannst dir nicht vorstellen, was in der
Stadt los ist.
Was denn, Biene?
Naja, viel eben.
Axel, da sitzt ja ein Kind.
Ich weiß, Süße.
Ja, und wer ist das?
Das ist meine neue Restmühltonne Emily.
Und wo ist Emilys Mutter?
Mit Murat unterwegs.
Das ist ja ein Schreck für sich, ja.
Du bist so süß, Axel.
Du überraschst mich immer wieder.
Ich mich auch, Biene.
Hast du der Kleinen denn was zu trinken
gegeben?
Der hat nichts gesagt.
Naja, weil sie ein Kind ist.
Die denken doch nur an Süßigkeiten.
Soll die Tante Biene dir denn einen schönen
Kakao in der Küche machen?
Ich glaub, das heißt ja.
Na, dann komm mal mit, kleine Dame.
Ach, Kinder aufpassen ist doch leichter, als ich
dachte.
Ein Spielzeugauto, drei Nougat-Riegel, zwei Tüten Gummibärchen
und ein zufriedener Einzelhändler.
Murat, na?
Kultur in Mutterschoß gebracht?
Kein Kommentar.
Sagen wir mal, waren die schon da?
Ja, sicher.
Die hat Emi mitgenommen.
Und was ist denn los?
Die hat uns 49 Euro hier gelassen.
Du hast hier 50 Euro abgeknöpft?
Nein, ich schicke ihr eine Rechnung zu.
Jetzt nimmst du schon eine alleinerziehende Mutter aus.
Ja, die total begeistert war.
Drei Stunden Rundumbetreuung, hier, pädagogisch wertvolles Spielzeug,
ausgewogene Ernährung.
Ja.
Da kann so mancher Babysitter seinen Laden dicht
machen.
Das hat die alles gegessen?
Jo, obwohl ich auch erstaunt bin, weil der
kleine Monster so alles wegkonsumiert hat.
Sag mal, wo hast du die Hanne eigentlich
kennengelernt?
In der Ü30-Disco.
Aha.
Und wann seht ihr euch wieder?
Erst mal gar nicht, nein.
Die Hanne ist auf Dauer ein bisschen anstrengend.
Ja, was für den einen Problem ist, ist
für den anderen eine riesen Geschäftsidee.
Sag mal, was machen wir hier eigentlich, Atze?
Wie merkt ihr, Herr Obernachrie?
Was?
Wo ich eine Disco aufmache?
Auch keine schlechte Idee, aber knapp daneben.
Was sagen dir die ganzen Damenfahrräder?
Dass die Beine alle keinen Führerschein haben.
Dafür haben die alle Kinder.
Atze, ich weiß immer noch nicht, was du
meinst.
Deswegen machen wir beide jetzt auch erst mal
einen Besichtigungstempo.
Einerziehende Mütter.
Und jetzt?
Willst du die Beine abschleppen?
Mein Plan geht in eine etwas andere Richtung,
aber tu dir keinen Zwang an.
Na, lass mal stecken, die haben alle plärrende
Blagen.
Ein bisschen mehr Respekt, ja?
Das sind alles tapfere Mädels.
Von der Gesellschaft vergessen, von den Kerlen verlassen,
von den Babysittern geschröpft.
Ich muss denen einfach helfen.
Und wie?
Wollen sie dir Kohle ausgeben, oder was?
Der war auch mein erster Gedanke, aber hier,
ich hab was Besseres.
Was?
Du willst doch wieder mit Kindern aufpassen?
Ja, sicher.
Sag mal, bist du bekloppt?
Das ist doch ein Haufen Arbeit.
Und eine Marktlücke.
Woher willst du das denn wissen?
Weil sie schon angebissen haben.
Jo.
Atze, ich frag mich, wer das ganze Zeug
hier kaufen soll.
Ja, wart's doch mal ab.
Ich hab das Gefühl, das wird ein ganz
besonderer Tag.
Jetzt mach ich dich nass, Murat.
Volltreffer-Tee.
Tjo, hier, probier dat mal.
Was ist dat denn?
Jonglierbälle.
Pass mal auf.
Geil.
Scheiße!
Atze, du bist und bleibst ein Drecksack, du.
Tjo, und du bist und bleibst meine erste
Wahl, wenn's um kleine Späßchen geht.
Guck mal, was für ein Idiot.
Kann ja nicht jeder so clever sein wie
du, Harry.
Was wolltest du denn damit sagen?
Ja, dass der Klügere nachgibt, Harry.
Na ja, klar.
Willst du noch mal Schweigen, Murat?
Oh, ich glaub eher nicht.
Äh, Atze, ich muss mal ganz schnell den
Keller aufräumen.
Hallo, Atze.
Hallo, Hanne.
Ich hab deinen Aushang in der Disco gesehen.
Würdest du noch mal auf Emily aufpassen?
Ja, dafür bin ich doch da.
Und du, bist du mit Murat verabredet?
Nein, der muss doch für zwei Jahre zum
Militär in die Türkei.
Tja, wenn die Pflicht ruft.
Schlimme Sache, schlimme Sache.
Okay, also ich geh dann.
Danke.
Alles klar.
Tschüss.
Boah, das ist aber kacke für Murat.
Militär ist in der Türkei ganz schön hart.
Harry, manchmal kommst du mir auch vor wie
eine alleinstehende Frau.
Was soll ich da essen?
Dass man dir jeden Scheiß erzählen kann.
Was ist das für ein Geräusch?
Ja, entweder die Russen kommen oder mein Aushang
in der Disco war erfolgreicher als ich dachte.
Was wird uns jetzt machen?
Was jeder vernünftige Kindergärtner macht.
Die mit Eishuhig stellt.
Wozu starten wir hier?
Bei Onkel Atze.
Aber Atze, warum sind denn die vielen Kinder
hier?
Weil sie dich lieben, Biene.
Wer sagt das?
Emy hat bei ihren Kumpels von dir geschwärmt.
Und jetzt wollen alle mit Tante Biene spielen.
Na, dann kommt mal alle schön mit in
die Küche.
Mann, Mann, Mann, du.
Jetzt hat Biene aber einen Arsch voll Arbeit.
Ja, richtig.
Ich auch.
Da muss ich mir doch jede Menge Eis
nachkaufen.
Atze, der ist alle weg.
Sag mal, und was machen Lisa, Hans, Dieter
und Marie hier?
Ja, Murat, Fragen über Fragen.
Aber mich interessiert was ganz anderes.
Ob du jetzt zum Militär musst oder nicht?
Nee, woher kennst du die ganzen Kinder eigentlich?
Respekt, Murat.
Wenn man denkt, der Türke sitzt abends schön
in der Teestube, legt er die halbe Ü30
-Discoflagge.
Unser Murat hat einen eigenen Harem, du.
Schön, dass ihr Spaß habt.
Ja, und bevor man mit seinem fliegenden Teppich
abhaut, gibt's noch gratis ein Märchen aus Tausend
und einer Nacht dazu.
Der Murat beim Militär, der hat voll einen
da.
Sag mal, wie sind die denn so, die
alleinerziehenden Frauen?
Harry, ich hab echt andere Sorgen.
Ja, Murat, im Gegensatz zu dir, habt ihr
hier alles im Griff.
Den aber nicht.
Damit ist schon mal klar, wer der Außenseiter
in der Schule wird.
Hallo, Murat.
Ja, der Onkel Murat, der freut sich auch,
dich zu sehen.
Die Kinder brauchen frische Luft.
Am besten, ich geh ein bisschen mit ihnen
raus und spiel Verstecken.
Ja, super Idee, Biene.
Und halt sie die Jacke an, das soll
kalt werden.
Und du räumst die Regale ein.
Vergiss es, Arzt, ich bin jetzt weg.
Jetzt bleib doch mal ganz ruhig.
Die Weihraucher waren doch gerade erst da und
haben die Blagen abgeliefert.
Sag mal, kennst du eine große Brünette mit
ziemlich dicken Hupen?
Könnte Andrea sein, wieso?
Weil die in zwei Sekunden hier reinkommt.
Hallo, ich wollte meinen Sohn Nico bei...
Murat.
Murat?
Andrea, hallo.
Ich denke, du bist in Antalya Schafe züchten,
weil dein Vater krank ist.
Ja.
Und jetzt sind die Schafe auch krank.
Ja, und sein Chef braucht ihn dringend hier.
Und zum Militär muss er auch nicht.
Und warum hast du da nicht angerufen?
Du wolltest mir doch dein Strandhaus zeigen und
die blutroten Sonnenuntergänge.
Ich wollte dich nicht enttäuschen.
Das war echt total mieses Wetter.
Und das soll ich dir jetzt glauben?
Ja, der Murat, das ist eine ganz ehrliche
Haut.
Komm, nehmt euch beide mal in den Arm.
Ich hab dich so vermisst, Murat.
Ich dich auch.
Sollen wir uns nicht morgen Abend sehen gegen
sechs?
Ähm...
Also morgen Abend muss ich leider arbeiten.
Geschenk, Murat.
So ein Wiedersehen, das muss doch gefeiert werden.
Würden Sie denn auch abends auf Nico aufpassen?
Ja, ich kann ja gar nicht genug kriegen
von dem Jungen.
Und ich nicht von dir, mein Herzi.
Na super.
Und jetzt hat sie?
Tja.
Wenn ich Asi wäre, würde ich mich jetzt
erst mal eine Zeit im Keller verstecken.
Eins kapiere ich nicht.
Warum holt sie die Blagen auch noch abends
in die Bude?
Ja, Harry, da kann ich doch auch noch
Nachtzuschlag kassieren.
Atze.
Ich glaube, ich habe mich ein bisschen erkältet,
als ich mit den Kindern draußen gespielt habe.
Tja, das kannst du aber jetzt nicht den
süßen Rackern ankreiden, Biene.
Das tue ich ja auch nicht.
Was machst du denn da?
Ich rechne aus, wie viel Fleisch wir heute
Abend brauchen für das Nachtgrillen.
Ich wusste gar nicht, dass wir ein Grillfest
machen.
Die Kinder auch nicht, das soll eine Überraschung
werden.
Die Kinder?
Heute schon wieder?
Biene, die armen Mütter wollen ja auch abends
mal was unternehmen.
Das finde ich total süß von dir, Atze.
Auf mich wird es nicht wieder so kalt.
Biene, halb so will.
Du stehst doch am Grill und kannst dich
aufwärmen.
Ja.
Morgen, Atze.
Wo warst du?
Willst du nicht dran gehen?
Das ist doch sowieso wieder eine von deinen
Freundinnen.
Geht es jetzt weiter mit der ganzen Kinderbetreuung,
oder was?
Jo, und mit dir.
Wieso mit mir?
Die Frauen freuen sich alle, dich heute Abend
zu sehen.
Du hast ihnen gesagt, dass ich nicht in
der Türkei bin?
Ich nicht.
Die Kinder, die dich gesehen haben, Mann, die
waren vielleicht aus dem Häuschen.
Aber gerade zu meinem Nachtschampschen.
Ja, ja, Kindermund tut Wahrheit kund.
Mach ihn jetzt.
Nicht erst mal wieder beruhigen.
Dein Chef hat natürlich wie immer alles im
Griff.
Was soll das heißen?
Dass ich für dich heute Abend schon einen
Stundenplan gemacht habe.
18 bis 19 Andrea, 19 bis 20 Rita,
20 bis 21 Marie, 21 bis 22 Babsi.
Ey, jetzt guck doch nicht so.
Andere Männer würden sich über so ein Programm
freuen.
Freuen?
Sag mal, wie soll ich das alle schaffen?
Morat, nimm ein bisschen Fantasie.
Sex spielt sich hauptsächlich im Kopf ab.
Außerdem hast du auch nach der schärfen Babsi
eine Stunde frei.
Soll ich jetzt dankbar sein, oder was?
Brauchst du dich nicht bedanken.
Ich habe einfach keine gefunden, die von 10
bis 11 Zeit hatte.
Das hast du wieder super hingekriegt.
Morat, wir geben ja alle unser Bestes.
Du musst natürlich auch auf die Blagen aufpassen.
Das ist doch ein Blödsinn.
Dann mach doch Biene für dich.
Ja, du bist ja auch wirklich schwer zu
ersetzen.
Naja, ist vielleicht besser als den ganzen Abend
der Tischdruck.
So will ich dich hören, mein osmanischer Hengst.
Biene, musst du nicht gleich den Grill anschmeißen?
Ich weiß, Arzt, aber ich habe ein Problem.
Du hast keinen Entzünder mehr.
Nee, ich bin total krank.
Ja, und was heißt das jetzt?
Dass ich jetzt sofort ins Bett muss und
nicht auf die Kinder aufpassen kann.
Ja, und ich will nicht drauf aufpassen.
Und pass auf, dass nichts runterfällt.
Das wird ja auch wohl mal Zeit.
Geh nicht schneller.
Wo ist die Band, die dich überfallen hat?
Im Hof.
Aber da sind ja nur einen Haufen Kinder.
Ja, ich weiß.
Und ihr kümmert euch jetzt um die.
Was?
Ruhig, Harry.
Ich habe da alles vorbereitet.
Hier, das ist zum Topfschlagen.
Damit könnt ihr blinde Kuh spielen.
Wie jetzt?
Ja, und wenn du blinde Kuh nicht kapierst,
dann hast du nicht kapiert, warum wir uns
um die Kuh zu kümmern müssen.
Genau, das sind ja wohl deine Kinder.
Meine Kinder?
Jungs, unsere Kinder.
Und vor allem unsere Zukunft.
Ja, das ist das Salz der Erde, das
Curry auf der Wurst.
Denkt doch mal, 30 Jahre weiter.
Wer hilft euch denn über die Straße?
Hm?
Wer baut eure künstlichen Hüftgelenke?
Ja, vor allem, wer putzt euch im Altenheim
den Brei von der Backe?
Ja, stimmt, die Kinder von heute.
Ja, du hast recht, Arze.
Diese unschuldigen kleinen Wuschelköpfe.
Und ihr seid nicht bereit, mal ein, zwei
Stunden mit denen zu spielen?
Kacke, Arze.
Haben wir wohl Mist gebaut, was?
Entschuldigung.
Jungs, ihr wisst, was zu tun ist.
Das ging ja leichter, als ich dachte.
Kinderparadies Schröder.
Murat!
Na, noch alles stramm am Schenkel?
Ach, Arze.
Sag mal, ich hab den Stundenplan vergessen.
Ich muss das nächste sehen.
Sag mal, du denkst wohl nur mit dem
Schwanz, wa?
Du fährst zu Marie.
Marie?
Hör mal, da bin ich gerade.
Ja, und was ist mit Rita?
Die ist von 7 bis 8 dran.
Murat.
Aber da kann ich ein bisschen Zeit rausholen.
Die Rita, die steht nur auf Quickies.
Lass uns auch ein bisschen kuscheln.
Ja, hoffentlich hast du noch genügend Dampf auf
dem Kessel für die scharfe Babsi.
Und zwar mehr, als mir lieb ist.
Hör mal, Viktor, was ist denn los?
Ich kann nicht mehr.
Ich bin zu müde.
Ja, nee, ist klar.
Cowboy und Indianer gespielt.
Ja, Viktor, das ist doch schön.
Aber nicht, wenn du der einzige Cowboy bist.
Jetzt kriegst du erst mal lecker Pils, gell?
Und dann geht das gestärkt zurück an die
Front.
Ich geh da nicht mehr raus.
Ja, wie jetzt?
Mann, wann soll der Scheiß?
Hört mal, Kacke.
Ja, Kinder sind schon was Feines.
Was ist denn Teufel?
Alles kleine Teufel.
Ja, Männer, jetzt reißt euch doch mal zusammen.
Zeigt den kleinen Scheiß auch mal, wo der
Franzose den Frosch lutscht.
Nenn mir einen Grund, Atze.
Ich hätte sie nie im Raum stehen lassen
können.
Wir aber schon.
Jo.
Na dann ...
muss ich wohl selber.
Na dann ...
Schmöder, du hast es versucht mit dem Monsant,
aber nichts zu machen.
Aber zum Glück kennst du ja die ultimative
pädagogische Geheimwaffe.
Gut, dass du wach bist.
Ich hab nämlich ein kleines Problem.
Also kein richtiges, aber immerhin.
Das ist nämlich so.
Ich krieg die Kinder nicht in den Griff.
Jetzt wirst du denken, Atze kriegt alles in
den Griff.
Das stimmt ja auch nicht.
Aber diesmal weiß selbst ich nicht mehr weiter.
Biene, mach was, sonst sind wir alle verloren.
Entweder ihr seid jetzt leise oder ihr müsst
nach Hause.
Das hab ich doch wieder super hingekriegt.
Sieht aus wie ein Kreuzberg am 2.
Mai.
Die kleinen Bieste haben nichts ganz gelassen.
Ja gut, die waren doch in der Überzahl.
Atze, lass stecken, wir haben verloren.
Aber wir haben trotzdem einen Held in unseren
Reihen.
Junge, Junge, du läufst ja wie John Wayne
nach zwei Western.
Und ich fühl mich wie seine Knarre nach
Dreischießerei.
Und bei euch, wie war es hier?
Total beschissen, bis Biene die Kleinen ruhig gestellt
hat.
Ja sicher, Atze, weil sie eine Frau ist.
Wir Männer sind einfach nicht dafür gebaut, uns
um die Kleinen zu kümmern.
Weiber wohnen?
Ja sicher.
Die stellen sich sogar den kleinen Monstern, wenn
sie ins Bett sollen.
Und sich einen Haufen fieser Tricks ausdenken, nur
um länger aufzubleiben.
Den Frauen ist kein Berg zu hoch, kein
Tal zu tief, kein Kinderzimmer zu gefährlich.
Und wenn die Weiber alles im Griff haben,
was ist dann unsere Aufgabe?
Geld verdienen.
Ja Viktor, das auch.
Aber vor allem sind wir dazu da, die
Frauen zu bewundern.
Biene!
Die Handeln, ich glaub, geht immer so schnell,
weil die ist ein bisschen anstrengend auf der
Häusung.
Wenn du den Blumenkuh nicht kapierst, dann ist
ja immer noch Gummitrick, Twist, dran, dran, Gummitrick,
dran.
Boah!
Das ist aber Kacke für Murat.
Harry, manchmal kommst du mir auch vor, wie
du alleine...
Moment, ich war noch nicht fertig.
Can't find what you're looking for?
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