All language subtitles for Alles.Atze.S05E07[de]

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Original subtitles

Ich glaube, wir brauchen dringend einen neuen Spiegel.

Und auch noch gleich einen Trockenrasierer.

So langsam kommt mir die ganze Sache ein

bisschen seltsam vor.

Hä?

Vielleicht hat Biederau mir ein Stückchen Haschisch ins

Abendessen getan.

Oder ein Päckchen Ecstasy.

Atze, kommst du?

Biene, irgendwie ist hier alles falsch.

Ist doch egal.

Komm ins Bett, ich will Sex.

Naja, Hauptsache ich bin nicht andersrum.

Hast du sowas schon mal erlebt, Atze?

Nee, hab ich nicht.

Ich bin auch echt ein Baff.

Vielleicht hat er was genommen.

Vielleicht macht er noch Abhängen.

Da ist doch was raus, Schröder.

Ich frage lieber nichts, sonst hört er noch

auf.

Hey, ich will nur fertig werden, weil ich

gleich weg bin.

Weg?

Woran?

Das ist ja noch nicht mal zwölf.

Und dann hab ich drei Stunden frei.

Ups.

Ich weiß ja nicht, wie ihr das regelt.

Aber in Deutschland muss der Chef seine Zustimmung

geben.

Du hast letzte Woche den Urlaubsantrag unterschrieben.

Da kann ich mich aber gar nicht dran

erinnern.

Und im Unterschriftenfeld, da seid ihr Türken ja

groß.

Atze!

Ja, ist ja gut.

Was hast du denn vor?

Ähm, die Hanne.

Die holt mich gleich ab.

Ist klar, Murat.

Volle Kanne, Hanne.

Was finden die deutschen Kalinen an euch Türken

so toll?

Wir sehen gut aus, sind einfühlsam und wir

können ziemlich gut zuhören.

Und ihr seid gute Babysitter.

Hallo, Murat.

Hallo, Hanne.

Warum ist denn sie dabei?

Sie?

Das ist Emily und meine Tochter.

Ich weiß, aber wollten wir nicht ein bisschen

ungestört sein?

Ja, aber ich hab keinen gefunden, der sie

für ein paar Stunden nimmt.

Tja, ich glaub, Murats Chancen auf ein bisschen

Kuscheln sind gerade rapide gesunken.

Wir können doch zu dritt in den Zoo.

In den Zoo?

Klar, super Idee.

Sag mal, gibt's denn wirklich niemanden, der ein

bisschen auf Emily aufpassen könnte?

Ich wüsste echt nicht, wer.

Aber ich weiß, wer.

Ach ja?

Wer denn?

Ja, ich.

Du.

Können Sie denn mit Kindern umgehen?

Ja, na, ich war doch schließlich selbst mal

ein Kind.

Außerdem scheint sich Emily doch hier ganz wohl

zu fühlen.

Und du hast keine Hintergedanken?

Ja, Murat, nur einen.

Dich, deine Freundin und Emily glücklich zu sehen.

Aber du hast mir gar nicht erzählt, dass

du so einen wunderbaren Chef hast.

Ja, das hab ich irgendwie vergessen.

Lass uns gehen, bevor es sich anders überlegt.

Ich kapier das nicht, Axel.

Warum machst du das denn?

Weil er bekloppt ist.

Und weil ich ein Herz für meine Mitmenschen

hab.

Vor allem, wenn sie im Umsatzamt gucken.

Hallo, Axel.

Du kannst dir nicht vorstellen, was in der

Stadt los ist.

Was denn, Biene?

Naja, viel eben.

Axel, da sitzt ja ein Kind.

Ich weiß, Süße.

Ja, und wer ist das?

Das ist meine neue Restmühltonne Emily.

Und wo ist Emilys Mutter?

Mit Murat unterwegs.

Das ist ja ein Schreck für sich, ja.

Du bist so süß, Axel.

Du überraschst mich immer wieder.

Ich mich auch, Biene.

Hast du der Kleinen denn was zu trinken

gegeben?

Der hat nichts gesagt.

Naja, weil sie ein Kind ist.

Die denken doch nur an Süßigkeiten.

Soll die Tante Biene dir denn einen schönen

Kakao in der Küche machen?

Ich glaub, das heißt ja.

Na, dann komm mal mit, kleine Dame.

Ach, Kinder aufpassen ist doch leichter, als ich

dachte.

Ein Spielzeugauto, drei Nougat-Riegel, zwei Tüten Gummibärchen

und ein zufriedener Einzelhändler.

Murat, na?

Kultur in Mutterschoß gebracht?

Kein Kommentar.

Sagen wir mal, waren die schon da?

Ja, sicher.

Die hat Emi mitgenommen.

Und was ist denn los?

Die hat uns 49 Euro hier gelassen.

Du hast hier 50 Euro abgeknöpft?

Nein, ich schicke ihr eine Rechnung zu.

Jetzt nimmst du schon eine alleinerziehende Mutter aus.

Ja, die total begeistert war.

Drei Stunden Rundumbetreuung, hier, pädagogisch wertvolles Spielzeug,

ausgewogene Ernährung.

Ja.

Da kann so mancher Babysitter seinen Laden dicht

machen.

Das hat die alles gegessen?

Jo, obwohl ich auch erstaunt bin, weil der

kleine Monster so alles wegkonsumiert hat.

Sag mal, wo hast du die Hanne eigentlich

kennengelernt?

In der Ü30-Disco.

Aha.

Und wann seht ihr euch wieder?

Erst mal gar nicht, nein.

Die Hanne ist auf Dauer ein bisschen anstrengend.

Ja, was für den einen Problem ist, ist

für den anderen eine riesen Geschäftsidee.

Sag mal, was machen wir hier eigentlich, Atze?

Wie merkt ihr, Herr Obernachrie?

Was?

Wo ich eine Disco aufmache?

Auch keine schlechte Idee, aber knapp daneben.

Was sagen dir die ganzen Damenfahrräder?

Dass die Beine alle keinen Führerschein haben.

Dafür haben die alle Kinder.

Atze, ich weiß immer noch nicht, was du

meinst.

Deswegen machen wir beide jetzt auch erst mal

einen Besichtigungstempo.

Einerziehende Mütter.

Und jetzt?

Willst du die Beine abschleppen?

Mein Plan geht in eine etwas andere Richtung,

aber tu dir keinen Zwang an.

Na, lass mal stecken, die haben alle plärrende

Blagen.

Ein bisschen mehr Respekt, ja?

Das sind alles tapfere Mädels.

Von der Gesellschaft vergessen, von den Kerlen verlassen,

von den Babysittern geschröpft.

Ich muss denen einfach helfen.

Und wie?

Wollen sie dir Kohle ausgeben, oder was?

Der war auch mein erster Gedanke, aber hier,

ich hab was Besseres.

Was?

Du willst doch wieder mit Kindern aufpassen?

Ja, sicher.

Sag mal, bist du bekloppt?

Das ist doch ein Haufen Arbeit.

Und eine Marktlücke.

Woher willst du das denn wissen?

Weil sie schon angebissen haben.

Jo.

Atze, ich frag mich, wer das ganze Zeug

hier kaufen soll.

Ja, wart's doch mal ab.

Ich hab das Gefühl, das wird ein ganz

besonderer Tag.

Jetzt mach ich dich nass, Murat.

Volltreffer-Tee.

Tjo, hier, probier dat mal.

Was ist dat denn?

Jonglierbälle.

Pass mal auf.

Geil.

Scheiße!

Atze, du bist und bleibst ein Drecksack, du.

Tjo, und du bist und bleibst meine erste

Wahl, wenn's um kleine Späßchen geht.

Guck mal, was für ein Idiot.

Kann ja nicht jeder so clever sein wie

du, Harry.

Was wolltest du denn damit sagen?

Ja, dass der Klügere nachgibt, Harry.

Na ja, klar.

Willst du noch mal Schweigen, Murat?

Oh, ich glaub eher nicht.

Äh, Atze, ich muss mal ganz schnell den

Keller aufräumen.

Hallo, Atze.

Hallo, Hanne.

Ich hab deinen Aushang in der Disco gesehen.

Würdest du noch mal auf Emily aufpassen?

Ja, dafür bin ich doch da.

Und du, bist du mit Murat verabredet?

Nein, der muss doch für zwei Jahre zum

Militär in die Türkei.

Tja, wenn die Pflicht ruft.

Schlimme Sache, schlimme Sache.

Okay, also ich geh dann.

Danke.

Alles klar.

Tschüss.

Boah, das ist aber kacke für Murat.

Militär ist in der Türkei ganz schön hart.

Harry, manchmal kommst du mir auch vor wie

eine alleinstehende Frau.

Was soll ich da essen?

Dass man dir jeden Scheiß erzählen kann.

Was ist das für ein Geräusch?

Ja, entweder die Russen kommen oder mein Aushang

in der Disco war erfolgreicher als ich dachte.

Was wird uns jetzt machen?

Was jeder vernünftige Kindergärtner macht.

Die mit Eishuhig stellt.

Wozu starten wir hier?

Bei Onkel Atze.

Aber Atze, warum sind denn die vielen Kinder

hier?

Weil sie dich lieben, Biene.

Wer sagt das?

Emy hat bei ihren Kumpels von dir geschwärmt.

Und jetzt wollen alle mit Tante Biene spielen.

Na, dann kommt mal alle schön mit in

die Küche.

Mann, Mann, Mann, du.

Jetzt hat Biene aber einen Arsch voll Arbeit.

Ja, richtig.

Ich auch.

Da muss ich mir doch jede Menge Eis

nachkaufen.

Atze, der ist alle weg.

Sag mal, und was machen Lisa, Hans, Dieter

und Marie hier?

Ja, Murat, Fragen über Fragen.

Aber mich interessiert was ganz anderes.

Ob du jetzt zum Militär musst oder nicht?

Nee, woher kennst du die ganzen Kinder eigentlich?

Respekt, Murat.

Wenn man denkt, der Türke sitzt abends schön

in der Teestube, legt er die halbe Ü30

-Discoflagge.

Unser Murat hat einen eigenen Harem, du.

Schön, dass ihr Spaß habt.

Ja, und bevor man mit seinem fliegenden Teppich

abhaut, gibt's noch gratis ein Märchen aus Tausend

und einer Nacht dazu.

Der Murat beim Militär, der hat voll einen

da.

Sag mal, wie sind die denn so, die

alleinerziehenden Frauen?

Harry, ich hab echt andere Sorgen.

Ja, Murat, im Gegensatz zu dir, habt ihr

hier alles im Griff.

Den aber nicht.

Damit ist schon mal klar, wer der Außenseiter

in der Schule wird.

Hallo, Murat.

Ja, der Onkel Murat, der freut sich auch,

dich zu sehen.

Die Kinder brauchen frische Luft.

Am besten, ich geh ein bisschen mit ihnen

raus und spiel Verstecken.

Ja, super Idee, Biene.

Und halt sie die Jacke an, das soll

kalt werden.

Und du räumst die Regale ein.

Vergiss es, Arzt, ich bin jetzt weg.

Jetzt bleib doch mal ganz ruhig.

Die Weihraucher waren doch gerade erst da und

haben die Blagen abgeliefert.

Sag mal, kennst du eine große Brünette mit

ziemlich dicken Hupen?

Könnte Andrea sein, wieso?

Weil die in zwei Sekunden hier reinkommt.

Hallo, ich wollte meinen Sohn Nico bei...

Murat.

Murat?

Andrea, hallo.

Ich denke, du bist in Antalya Schafe züchten,

weil dein Vater krank ist.

Ja.

Und jetzt sind die Schafe auch krank.

Ja, und sein Chef braucht ihn dringend hier.

Und zum Militär muss er auch nicht.

Und warum hast du da nicht angerufen?

Du wolltest mir doch dein Strandhaus zeigen und

die blutroten Sonnenuntergänge.

Ich wollte dich nicht enttäuschen.

Das war echt total mieses Wetter.

Und das soll ich dir jetzt glauben?

Ja, der Murat, das ist eine ganz ehrliche

Haut.

Komm, nehmt euch beide mal in den Arm.

Ich hab dich so vermisst, Murat.

Ich dich auch.

Sollen wir uns nicht morgen Abend sehen gegen

sechs?

Ähm...

Also morgen Abend muss ich leider arbeiten.

Geschenk, Murat.

So ein Wiedersehen, das muss doch gefeiert werden.

Würden Sie denn auch abends auf Nico aufpassen?

Ja, ich kann ja gar nicht genug kriegen

von dem Jungen.

Und ich nicht von dir, mein Herzi.

Na super.

Und jetzt hat sie?

Tja.

Wenn ich Asi wäre, würde ich mich jetzt

erst mal eine Zeit im Keller verstecken.

Eins kapiere ich nicht.

Warum holt sie die Blagen auch noch abends

in die Bude?

Ja, Harry, da kann ich doch auch noch

Nachtzuschlag kassieren.

Atze.

Ich glaube, ich habe mich ein bisschen erkältet,

als ich mit den Kindern draußen gespielt habe.

Tja, das kannst du aber jetzt nicht den

süßen Rackern ankreiden, Biene.

Das tue ich ja auch nicht.

Was machst du denn da?

Ich rechne aus, wie viel Fleisch wir heute

Abend brauchen für das Nachtgrillen.

Ich wusste gar nicht, dass wir ein Grillfest

machen.

Die Kinder auch nicht, das soll eine Überraschung

werden.

Die Kinder?

Heute schon wieder?

Biene, die armen Mütter wollen ja auch abends

mal was unternehmen.

Das finde ich total süß von dir, Atze.

Auf mich wird es nicht wieder so kalt.

Biene, halb so will.

Du stehst doch am Grill und kannst dich

aufwärmen.

Ja.

Morgen, Atze.

Wo warst du?

Willst du nicht dran gehen?

Das ist doch sowieso wieder eine von deinen

Freundinnen.

Geht es jetzt weiter mit der ganzen Kinderbetreuung,

oder was?

Jo, und mit dir.

Wieso mit mir?

Die Frauen freuen sich alle, dich heute Abend

zu sehen.

Du hast ihnen gesagt, dass ich nicht in

der Türkei bin?

Ich nicht.

Die Kinder, die dich gesehen haben, Mann, die

waren vielleicht aus dem Häuschen.

Aber gerade zu meinem Nachtschampschen.

Ja, ja, Kindermund tut Wahrheit kund.

Mach ihn jetzt.

Nicht erst mal wieder beruhigen.

Dein Chef hat natürlich wie immer alles im

Griff.

Was soll das heißen?

Dass ich für dich heute Abend schon einen

Stundenplan gemacht habe.

18 bis 19 Andrea, 19 bis 20 Rita,

20 bis 21 Marie, 21 bis 22 Babsi.

Ey, jetzt guck doch nicht so.

Andere Männer würden sich über so ein Programm

freuen.

Freuen?

Sag mal, wie soll ich das alle schaffen?

Morat, nimm ein bisschen Fantasie.

Sex spielt sich hauptsächlich im Kopf ab.

Außerdem hast du auch nach der schärfen Babsi

eine Stunde frei.

Soll ich jetzt dankbar sein, oder was?

Brauchst du dich nicht bedanken.

Ich habe einfach keine gefunden, die von 10

bis 11 Zeit hatte.

Das hast du wieder super hingekriegt.

Morat, wir geben ja alle unser Bestes.

Du musst natürlich auch auf die Blagen aufpassen.

Das ist doch ein Blödsinn.

Dann mach doch Biene für dich.

Ja, du bist ja auch wirklich schwer zu

ersetzen.

Naja, ist vielleicht besser als den ganzen Abend

der Tischdruck.

So will ich dich hören, mein osmanischer Hengst.

Biene, musst du nicht gleich den Grill anschmeißen?

Ich weiß, Arzt, aber ich habe ein Problem.

Du hast keinen Entzünder mehr.

Nee, ich bin total krank.

Ja, und was heißt das jetzt?

Dass ich jetzt sofort ins Bett muss und

nicht auf die Kinder aufpassen kann.

Ja, und ich will nicht drauf aufpassen.

Und pass auf, dass nichts runterfällt.

Das wird ja auch wohl mal Zeit.

Geh nicht schneller.

Wo ist die Band, die dich überfallen hat?

Im Hof.

Aber da sind ja nur einen Haufen Kinder.

Ja, ich weiß.

Und ihr kümmert euch jetzt um die.

Was?

Ruhig, Harry.

Ich habe da alles vorbereitet.

Hier, das ist zum Topfschlagen.

Damit könnt ihr blinde Kuh spielen.

Wie jetzt?

Ja, und wenn du blinde Kuh nicht kapierst,

dann hast du nicht kapiert, warum wir uns

um die Kuh zu kümmern müssen.

Genau, das sind ja wohl deine Kinder.

Meine Kinder?

Jungs, unsere Kinder.

Und vor allem unsere Zukunft.

Ja, das ist das Salz der Erde, das

Curry auf der Wurst.

Denkt doch mal, 30 Jahre weiter.

Wer hilft euch denn über die Straße?

Hm?

Wer baut eure künstlichen Hüftgelenke?

Ja, vor allem, wer putzt euch im Altenheim

den Brei von der Backe?

Ja, stimmt, die Kinder von heute.

Ja, du hast recht, Arze.

Diese unschuldigen kleinen Wuschelköpfe.

Und ihr seid nicht bereit, mal ein, zwei

Stunden mit denen zu spielen?

Kacke, Arze.

Haben wir wohl Mist gebaut, was?

Entschuldigung.

Jungs, ihr wisst, was zu tun ist.

Das ging ja leichter, als ich dachte.

Kinderparadies Schröder.

Murat!

Na, noch alles stramm am Schenkel?

Ach, Arze.

Sag mal, ich hab den Stundenplan vergessen.

Ich muss das nächste sehen.

Sag mal, du denkst wohl nur mit dem

Schwanz, wa?

Du fährst zu Marie.

Marie?

Hör mal, da bin ich gerade.

Ja, und was ist mit Rita?

Die ist von 7 bis 8 dran.

Murat.

Aber da kann ich ein bisschen Zeit rausholen.

Die Rita, die steht nur auf Quickies.

Lass uns auch ein bisschen kuscheln.

Ja, hoffentlich hast du noch genügend Dampf auf

dem Kessel für die scharfe Babsi.

Und zwar mehr, als mir lieb ist.

Hör mal, Viktor, was ist denn los?

Ich kann nicht mehr.

Ich bin zu müde.

Ja, nee, ist klar.

Cowboy und Indianer gespielt.

Ja, Viktor, das ist doch schön.

Aber nicht, wenn du der einzige Cowboy bist.

Jetzt kriegst du erst mal lecker Pils, gell?

Und dann geht das gestärkt zurück an die

Front.

Ich geh da nicht mehr raus.

Ja, wie jetzt?

Mann, wann soll der Scheiß?

Hört mal, Kacke.

Ja, Kinder sind schon was Feines.

Was ist denn Teufel?

Alles kleine Teufel.

Ja, Männer, jetzt reißt euch doch mal zusammen.

Zeigt den kleinen Scheiß auch mal, wo der

Franzose den Frosch lutscht.

Nenn mir einen Grund, Atze.

Ich hätte sie nie im Raum stehen lassen

können.

Wir aber schon.

Jo.

Na dann ...

muss ich wohl selber.

Na dann ...

Schmöder, du hast es versucht mit dem Monsant,

aber nichts zu machen.

Aber zum Glück kennst du ja die ultimative

pädagogische Geheimwaffe.

Gut, dass du wach bist.

Ich hab nämlich ein kleines Problem.

Also kein richtiges, aber immerhin.

Das ist nämlich so.

Ich krieg die Kinder nicht in den Griff.

Jetzt wirst du denken, Atze kriegt alles in

den Griff.

Das stimmt ja auch nicht.

Aber diesmal weiß selbst ich nicht mehr weiter.

Biene, mach was, sonst sind wir alle verloren.

Entweder ihr seid jetzt leise oder ihr müsst

nach Hause.

Das hab ich doch wieder super hingekriegt.

Sieht aus wie ein Kreuzberg am 2.

Mai.

Die kleinen Bieste haben nichts ganz gelassen.

Ja gut, die waren doch in der Überzahl.

Atze, lass stecken, wir haben verloren.

Aber wir haben trotzdem einen Held in unseren

Reihen.

Junge, Junge, du läufst ja wie John Wayne

nach zwei Western.

Und ich fühl mich wie seine Knarre nach

Dreischießerei.

Und bei euch, wie war es hier?

Total beschissen, bis Biene die Kleinen ruhig gestellt

hat.

Ja sicher, Atze, weil sie eine Frau ist.

Wir Männer sind einfach nicht dafür gebaut, uns

um die Kleinen zu kümmern.

Weiber wohnen?

Ja sicher.

Die stellen sich sogar den kleinen Monstern, wenn

sie ins Bett sollen.

Und sich einen Haufen fieser Tricks ausdenken, nur

um länger aufzubleiben.

Den Frauen ist kein Berg zu hoch, kein

Tal zu tief, kein Kinderzimmer zu gefährlich.

Und wenn die Weiber alles im Griff haben,

was ist dann unsere Aufgabe?

Geld verdienen.

Ja Viktor, das auch.

Aber vor allem sind wir dazu da, die

Frauen zu bewundern.

Biene!

Die Handeln, ich glaub, geht immer so schnell,

weil die ist ein bisschen anstrengend auf der

Häusung.

Wenn du den Blumenkuh nicht kapierst, dann ist

ja immer noch Gummitrick, Twist, dran, dran, Gummitrick,

dran.

Boah!

Das ist aber Kacke für Murat.

Harry, manchmal kommst du mir auch vor, wie

du alleine...

Moment, ich war noch nicht fertig.

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