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Hey, Glingo!
Sprichst du mit mir?
Ja.
Seh ich so aus, als würde ich Selbstgespräche
führen?
Nein.
Du siehst aus, als wären deine Eltern Geschwister.
Und du siehst aus, als wären deine Geschwister
älter.
Was willst du damit sagen?
Ja, dass du der Jüngste in der Familie
bist.
Verdammt.
Du hast recht.
Sollen wir uns trotzdem duellieren?
Dafür musst du früher aufstehen.
Mist.
Du warst schneller.
Also, erst die Hände putzen, dann rasieren.
Aber erst bin ich mit Föhnen dran.
Verdammt.
Ich hätte doch früher aufstehen sollen.
Hammer.
Hammer?
Victor, das ist der Beweis für die Perfektion
der Schöpfung.
Die Quelle der Erkenntnis.
Der Glockenklang der ewigen Versuchung.
Das stimmt.
Das ist voll der Hammer, du.
Recht, du.
Heute ist Motorradmesse.
Morgen Champions League.
Ja, und übermorgen ist ein Doppelkopfturnier bei Kubala.
Das geht die ganzen Tage so durch.
Der Klitschko-Rückkampf.
Formel 1.
Borussia gegen Schalke.
Darmspiegelung.
Darmspiegelung?
Vormittags.
Aber guck mal nachmittags.
Grillparty?
Wow.
Das ist voll das Hammer-Programm, Matze.
Jo, aber das könnte hart werden.
Quatsch.
Dein Darm verträgt das.
Aber vertragen das auch unsere Mädels.
Stimmt.
Ach, du Kacke.
Die werden sich so ein bisschen vernachlässigt fühlen.
Bei zwei Wochen Männerprogramm pur.
Also, ich als Finger hat da überhaupt keine
Probleme.
Ist klar.
Du musst dich ja nur bei deiner rechten
Hand abmelden.
Also, ich krieg das locker zu Hause durch.
Ja, bei dir ist das was anderes.
Du bist ja auch verheiratet.
Vielleicht sollten wir unsere Karlin auch noch schnell
heiraten.
Ja klar, sicher.
Und anschließend kann sich dann direkt bei der
Schwangerschaftsgymnastik anmelden.
Stimmt, das war eine miese Idee.
Ja, aber wo eine miese Idee ist, ist
eine geniale nicht weit.
Und wenn wir einfach mal mit ihnen darüber
reden?
Reden.
Darüber, dass sie uns die nächsten 14 Tage
abends in Ruhe lassen sollen.
Langer.
Wenn du das hinkriegst, dann solltest du in
die Politik gehen.
Ich drück dir jetzt schon mal die Daumen.
Hallo.
Na?
Hi, Jackie.
Du, Jacqueline.
Ich möchte heute mit den Jungs zur Motorradmesse
fahren.
Mach das.
Bino und ich haben sowieso noch was vor.
Und morgen, Jackie?
Heute wird ihr Geburtstag.
Sag nicht, dass hast du vergessen.
Nee.
Und übermorgen?
Ist Schlemmermarkt.
Und am Samstag Lichterfest.
Lichterfest?
Das findest du auch immer so toll.
Klar.
Ich steh total auf Lichterfest.
Er ist ja selbst so ein Riesenleuchter.
Wir haben 500 Teelichter gekauft.
Und dafür basteln wir jetzt Schirmchen.
Mach das, Bino.
Mach das.
Tja, Langer.
Für deine Politikerkarriere sehe ich so ein bisschen
schwarz.
Mit Quatschen kommst du da eh nicht weiter.
Die haben wieso keine Chance?
Das will ich so nie sagen.
Wieso?
Hast du eine bessere Idee?
Ja, klar.
Was die brauchen, ist kein Gespräch.
Was die brauchen, ist eine Aufgabe.
Wie?
Ja, ihr.
Das ist es.
Und Gaul?
Ey, das ist kein Gaul.
Das ist die Aufgabe.
Für die Weiber?
Ja, und für Moa natürlich.
Ist klar.
Atze Schröder.
Wo hast du den her?
Vom Abdecker.
Für ganz kleines Geld.
Ich hab dem quasi das Leben gerettet.
Jacqueline und Bine werden ihm die schönsten Wochen
seines Pferdelebens bereiten.
Ich weiß gar nicht, ob Jacqueline überhaupt auf
Zossen steht.
Harry, alle Frauen stehen auf Pferde.
Das ist genetisch bedingt.
Das ist ein Venetogen.
Genetisch?
Venetogen?
Ja, Venetogen.
Das haben alle Blagen.
Aber bei den Jungs ändert sich das ab
zwölf.
Dann wird das zum Sex gehen.
Bei Mädchen bleibt das bis zum Schluss.
Boah, das wird nix.
Der stinkt doch total aus dem Hals, du.
Kein Vergleich zu dem, was hinten rauskommt.
Ey Männer, keine Beleidigung.
Das ist unsere Eintrittskarte für die Männerwoche.
Hallo, hallo.
Hallo, Bine.
Hallo, Jackie.
Wir haben noch mehr Transparentpapier gekauft für unsere
Lampenschirmchen.
Super, Bine.
Atze.
Ja, Bine.
Warum steht denn da ein Pferd?
Ein Pferd?
Ach, das meinst du.
Ja, das ist meins.
Ach, du hast dir ein Pferd gekauft?
Ja, also nicht direkt gekauft.
Aber der Kuballa, der konnte seine Spielschulden nicht
bezahlen.
Da hat er mir den Gaul aufgequatscht.
Ach so.
Und jetzt verkaufst du es wieder?
Ja, an den Schlachthof.
An den Schlachthof?
Ja, woanders wäre ich den Klepper doch sonst
nicht los.
Ist wohl schon etwas älter, was?
Na ja, er hat seine besten Tage in
der Sicht.
So einen Gaul will doch keiner mehr haben.
Sag mal, wie heißt er denn überhaupt?
Ja, heute heißt er Django.
Morgen vielleicht Sauerbraten.
Komm Jungs, wir gehen mal einen Kaffee trinken.
Aber was ist, wenn er nicht naut?
Dann gehen wir bis Gelsenkirchen und drehen uns
nie wieder um.
Atze!
Haut aber hin.
Ja, Biene?
Ich will nicht, dass Django zum Schlachthof kommt.
Ja, Biene, glaubst du etwa, ich will das?
Oder Viktor oder Harry?
Ich will das auch nicht.
Oder Jacqueline?
Aber was soll ich denn machen?
Na, wir können uns doch um Django kümmern.
Oh, oh, oh, oh, oh.
Was sagst du dazu, Harry?
Oh, oh, oh, oh.
Ich glaube, ihr beide wisst gar nicht, was
das heißt, sich um so ein Pferd zu
kümmern.
Traust du es uns etwa nicht zu?
Ja, klar, aber ihr habt doch beide tausend
wichtige Dinge zu tun.
Das Lichterfest zum Beispiel.
Das können wir auch sausen lassen.
Und was ist mit Muttis Geburtstag?
Harry, da reicht auch mal ein Anruf.
So ein Tier ist eine langfristige Sache.
Also, Atze, sag nicht immer so ein Tier.
Der heißt Django.
Biene, ich nenne ihn nicht Django, weil ich
keine emotionale Beziehung zu ihm aufbauen will.
Also, Frauen können so was nicht.
Biene, tu gehen.
Was?
Ja, ist egal.
Ihr wollt also die Verantwortung für Django übernehmen?
Ja.
Ja, wir wollen.
Ja, komm.
Er gehört euch.
Atze.
Komm, Biene, wir müssen Django füttern.
Ja, ja.
Und ein Stall besorgen.
Auf die Männer rufen.
Jetzt können wir machen, wozu wir Lust haben.
Zum Beispiel.
Okay, ich halte den jetzt ein.
In zwei Minuten geht das Spiel los.
Moment.
Lass uns anstoßen auf ...
Viktors Körperbeherrschung?
Nee, auf Atze.
Ja.
Auf Atze.
Ja, auf Atze.
Und auf die Vorberichterstattung, die wir schon verpasst
haben.
Moment, Moment.
Biene?
Ja.
Was macht der Lepizianer?
Ach, das ist ja klasse.
Er steht auf Christenburg.
Nee, ne?
Oh.
Django hat Bauchauer.
Ja, Biene, jo.
Ach, du Scheiße.
Die Blähungen sind noch schlimmer geworden.
Ja.
Ja, wegen der ganzen Aufregung, Biene.
Ist ja klar.
Jetzt ist er auch noch nervös.
Ja, Biene.
Ich verstehe das natürlich.
Ja, sicher.
Biene?
Aufgelegt.
Tja.
Die beiden bleiben die ganze Nacht bei Django.
Heißt das, Jackie kommt gar nicht mehr nach
Hause?
Ja, lange.
Und das ist auch gut so.
Echt?
Ja, sicher.
Jetzt haben wir doch freie Bahn.
Stimmt.
Und jetzt schalte ich ein.
Moment, Männer.
Und darauf, dass wir endlich freie Bahn haben.
Jo.
Ich komme.
Harry.
Man, siehst du beschissen aus.
Ist ja Puma.
Ja, dann ist was.
Hier.
Wo ist das Problem?
Dass das bei mir aussieht wie Sau?
Dass ich keine sauberen Klamotten mehr habe?
Und dass das hier total beschissen schmeckt.
Harry, nimm dir einfach ein Beispiel an mir.
Woran genau soll ich mir da ein Beispiel
nehmen?
An meiner Einstellung.
Für mich ist das hier alles wie früher.
Für mich ist das die Freiheit.
Das hast du doch auch gehabt.
Klar.
Aber bei mir kam einmal die Woche die
Mama.
Die hat aufgeräumt und meine Klamotten gewaschen.
Ja, Harry.
Die Zeiten sind vorbei.
Das müssen wir jetzt selber machen.
Meinst du?
Ja, sicher.
Und morgen spielt Borussia.
Da sagst du was.
Ich gehe mal rüber, ne?
Morat!
Was ist?
Räum hier mal auf.
Und wasch mal ein paar Klamotten von mir.
Ähm, Atze.
Da sind gerade extrem ungeduldige Kunden im Kiosk.
Tja, da wird es ja Zeit, dass sie
kompetent betreut werden.
Atze, warte.
Hier läuft seit einer Woche echt einiges schief.
Stimmt.
Weißt du, was ich meine?
Ja, sicher.
Mein Sexualleben lässt ein bisschen zu wünschen übrig.
Aber keine Sorge, ich werde nicht dich damit
belästigen.
Schröder?
Biene!
Ja, ich habe auch gerade an dich gedacht.
Was?
Ja, das ist ja großartig.
Ja!
Ja!
Ja!
Morat, du musst heute ein Bett frisch beziehen.
Biene kommt heute Nachmittag.
Hau rein!
Aber er hat gedacht, dass er eine Variante.
Nicht viel, Idiot.
Wo ist mein Hemd?
Such dir eins außen, da ist es trocken.
Ja, nee, ist klar.
Sind sie auch gebügelt?
Es tut mir leid, ich brauchte beide Hände,
um die Essensreste aus dem Topf zu meißeln.
Oh, oh, höre ich da einen weibischen Unterton?
Nee, mehr einen weibischen Klingelton.
Zu früh.
Naja, wahrscheinlich die Sehnsucht.
Sag mal, warum sollte Biene klingeln?
Vielleicht hat sie sich aus ihrem Schlüssel ein
Hufeisen gegossen.
Morat, die Wege einer Frau sind unergründlich und
führen doch immer in das Bett eines attraktiven
Mannes.
Verschwinde du in den Kiosk.
Damit Biene nicht sieht, welcher attraktive Mann diese
Bude hier vordermann gebracht hat?
Und damit du mir den Müll mit rausnehmen
kannst.
Äh, Viktor?
Ja?
Was willst du hier?
Fernsehen gucken.
Interessantes Spiel in der zweiten portugiesischen Liga.
Abstiegsduell.
Ja, das kann ja sein, dass das für
dich interessant ist.
Aber Biene kommt gleich.
Da hab ich wirklich was Besseres zu tun.
Weißt du, ich hab noch ein richtiges Leben.
Ich versteh.
Geh ich zu Harry.
Ganz schlechte Idee.
Der wartet auf Jackie.
Peter?
Da ist noch eine Kuh.
Du gehst zu Hause.
Du, hier ist noch mal ein ganz großer.
Mach gut, Bob!
Atze!
Biene!
Atze!
Biene!
Atze!
Was bin ich jetzt wieder dran?
Sag mal, wie lang ist das her?
Fünf Wochen?
Fünf Monate?
Fünf Jahre?
Fünf Tage.
Ach, Biene.
Au!
Was ist los?
Muskelkater.
Durch die Reiterei hab ich ganz neue Muskeln
kennengelernt.
Ja, dann stell sie mir alle vor.
Wie wärs denn mit einer kleinen Ganzkörpermassage?
Das ist total süß von dir, Atze.
Aber ich leg mich erst mal ein bisschen
aufs Ohr.
Aber morgen früh, dann machen wir es uns
so richtig gemütlich.
Das geht nicht.
Ich muss um halb sieben bei Django sein.
Der Tierarzt kommt.
Warum?
Er hat einen Hodenbruch.
Er ist am Wallach.
Nee, der Tierarzt hat einen Hodenbruch und muss
um zehn ins Krankenhaus.
Django hat immer noch Magen-Darm.
Nee, ist klar.
Moin, Harry.
Moin, Atze.
Jacqueline schon wieder unterwegs?
Jo.
Und, was ist gelaufen?
127, Atze.
127!
So oft hast du einen runtergeholt?
Nee.
So viele Schmetterlinge hat Jacky auf der Schlafanzughose.
Ich hab's heute Nacht alle gezählt.
Kein Auge hab ich zugemacht.
Das hättest du mal besser im Buch gelesen,
ne?
Ja, hab ich doch versucht.
Aber ab der dritten Seite nur noch Schmetterlinge.
Gut, der Biene hat was Kariertes an, Atze.
Die Sache ist scheiße gelaufen.
Aber der Plan war gut.
Nee, war er nicht.
Doch, der war sogar zu gut.
Nur, ich hätte vielleicht einen dreibeinigen Pudel oder
ein inkontinentes Meerschweinchen kaufen sollen.
Der Gau ging voll nach hinten los.
Hat der immer noch Blähungen?
Halt's Maul, Murat.
Wir sind gefährlich.
Wir haben beide nicht gepoppt.
Käffchen?
Und jetzt?
Ja, jetzt wird super.
Und was denn?
Harry, wir sind im Keller angekommen.
Da drunter ist nix mehr.
Für uns beide.
Da geht der Fahrstuhl des Lebens ganz nach
oben.
Ist doch immer das Gleiche.
An der Kiste.
Du hast ja wohl angefahren.
Du hast angefahren.
Klingt aber verdammt nach einem zweiten Untergeschossatz.
An der Kiste.
Du weißt, muss ich mich von dir nicht
anhören lassen.
Ha, das sagt die Richtige.
Ha, ha, ha.
Atze, Atze, wem hast du Django geschenkt?
Na, ähm, hab ich den über Opfer geschenkt?
Sicher?
Und zwar aus beiden.
Nein, du hast ihn mir geschenkt.
Ja, also Biene, wenn du das sagst.
Harry, sag doch auch noch was.
Du warst doch auch dabei.
Ich glaub, du hast ihn beiden geschenkt.
Da hast du's.
Äh, Biene, mach ihn erst ganz ruhig.
Was ist denn eigentlich das Problem?
Dass sie immer nur striegeln will.
Und sie will immer nur im Kreis reiten.
Und sie will ins Gelände.
Da wird er ja ganz schmutzig.
Und warum?
Da striegelt man eben nachher.
Siehste?
Die will immer nur striegeln.
Äh, Biene, Jacqueline, ihr seid doch Freundinnen.
Die ist nicht meine Freundin.
Und die meine schon lange nicht.
Milch?
Zucker?
Konnig.
Ja, Biene, was ist denn da los mit
euch beiden?
Ach, Jacqueline hat angefangen.
Natürlich hat die das.
Womit denn?
Ach, sie meint, ich reite zu hart.
Biene, das kann ich mir jetzt aber wirklich
gar nicht vorstellen.
Genau.
Dabei müsstest du mal sehen, wie sie mit
ihrem Hintern in den Sattel knallt.
Es gibt Dinge, die möchte ich mir gar
nicht vorstellen.
Ach, Atze, du weißt überhaupt nicht, wie ich
mich fühle.
Ach, Biene.
Hm?
Weißt du noch Silvester?
Hm?
Als Jackie mit diesem Ulli rumgeknutscht hat?
Da warst du vielleicht sauer.
Weil Ullis Frau hochschwanger zu Hause saß, obwohl
die beiden gerade erst geheiratet hatten.
Ich hätte Jackie umbringen können.
Ja, hast du aber nicht.
Stattdessen habt ihr beide euch schön wieder vertragen.
Ich meine, Biene, du bist so eine tolle
Frau.
Und Jacqueline ist so eine nicht ganz so
tolle Frau.
Du findest sie auch noch toll?
Sag mal, auf welcher Seite stehst du überhaupt?
Ja, auf deiner, Schatz.
Aber ich meine, tolle Frauen können sich auch
vertragen.
Django wird immer zwischen uns stehen.
Biene, lass doch mal überlegen, wann er mit
euch beiden aus dem Ruder gelaufen ist.
Dann gehen wir zu der Stelle zurück und
räumen die Sache einfach aus der Welt.
Ich weiß genau, wann das war.
Ja, super.
Und?
Silvester, da hätte ich sie schon umbringen sollen.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
Dankeschön.
Ach, Morat, könntest du so was Nettes auch
mal zu mir sagen?
Was ist mit dir los?
Ich bin echt an meine Grenzen gestoßen.
Harry, komm rein.
Geht nicht, Jackie darf mich hier nicht sehen.
Dann solltest du erst recht reinkommen.
Dein Kreuz ist ja breiter als der Türrahmen.
Scheiß Bodybuilding, was?
Noch so ein Spruch und dir regnet es
aus der Nase, Morat?
Ruhig, Brauner, ruhig.
Nenn mich nicht Brauner, Atze.
Ja, schon gut.
Was ist denn passiert?
Ja, nichts.
Und in den nächsten Tagen wird auch nichts
passieren.
Die hat sich im Wolf geritten auf den
Kackvieh.
Und mir hat sie verboten, nach hier hin
zu kommen.
Harry, du musst dich da auch mal durchsetzen.
Ist doch schon ganz wund.
Harry, was Atze sagen will, ist, dass du
dir von Jacqueline nicht so viel sagen lassen
sollst.
Ich meine, sie wollte sich um die Zeitschriften
kümmern.
Das wolltest du doch sagen, Morat.
Genau, das wolltest du doch sagen.
Ja, Zeitschriften.
Harry?
Ich glaube, da ist sie.
Oh Mann, so fertig kann man doch gar
nicht sein.
Das ist die alte Schibulski.
Ja, die alte Schibulski.
Hat eigentlich einen ganz netten Arsch.
Hey, du bist ja sogar so fertig, als
ich dachte.
Das muss aufhören.
Sag mir wie, Atze.
Ja, wie.
Ja, bitte sag wie.
Ja, als erstes mal auf mich zu schütteln.
Und dann?
Muss der Zossen weg.
Der Zossen muss weg.
Ganz simpel.
Der Zossen muss weg.
Dann ist es Atze.
Der Zossen muss weg!
Der Zossen!
Damit eins klar ist, ich habe mit der
ganzen Sache hier nichts zu tun.
Los, geh da rein.
Das ist ein Pferd und kein Schweinefleisch.
So, Jungs.
Hier wohnt der Feind.
Was machen wir denn, wenn die Polizei kommt?
Dann sagen wir, die ist schon da.
Stimmt's, Viktor?
Jo.
Glaubst du überhaupt, dass wir hier richtig sind,
Atze?
Mit Sicherheit.
Guck mal, Christopher.
Ich kapiere sowieso nicht, was die Weiber hier
so klasse finden.
Sei froh.
Wenn du es kapieren würdest, hättest du keine
Ahnung vom Fußball.
Können Sie mich wirklich jetzt einparken und Würzeln,
Strumpfhosen zum Tanzunterricht geben?
Boah, das steht wie Sau hier.
Dann muss er da irgendwo sein.
Ich würde aber jetzt nicht alles auf das
Pferd schieben, Atze.
Sondern teils nicht stinkt, Murat.
Habe ich doch gar nicht gesagt.
Aber angedeutet.
Sind wahrscheinlich die Zossen.
Wahrscheinlich ja, Murat.
Stink ich oder stinken die Zossen?
Ja, Murat, hättest du ja doch noch besser
schon mal den Stahl von Django gesucht, wa?
Ich habe ihn, glaube ich, gerade gefunden.
Der ist ja unser Frauenschwarm.
Victor, knall ihn ab.
Was?
Ja, kannst ihn auch erwügen.
Hauptsache, du machst ihn alle.
Warum?
Warum?
Weil dieses Tier dabei ist, das Leben deiner
besten Kumpel zu zerstören.
Und weil der furzt wie ein Geysir.
Und weil du die Dienstwaffe am besten bedienen
kannst.
Und weil wir Cowboys sind.
Und was machen die, wenn ihre Pferde auf
dem langen Trick des Lebens zulast werden?
Die knallen sie ab.
Hey, hey, ich hatte keine Ahnung, dass das
Pferd erschossen werden soll.
Ja, Murat, was dachtest du denn?
Dass wir den auf Zebra umlackieren?
Azze, das können wir nicht machen.
Wenn ich den Zossen nicht gekauft hätte, läge
ich den schon im Kühlregal.
Hey, hast du Schröder Haare über Leben und
Tod, oder was?
Willst du jetzt philosophieren?
Oder einen Schwitzkasten, hä?
Azze, super Schalldämpfer, Victor.
Ich kann das nicht.
Und wenn du dir vorstellst, dass das wie
ein Bankräuber ist, der die Pensionskasse erbeutet hat
und auf der Flucht auch noch Ente Lippens
beleidigt.
Ich stehe ja mehr auf die Bude.
Komm, gib her.
So, Django, deine letzte Möhre ist gelutscht.
Was bist du denn für ein Django?
Einer, der sich die Eier abschneidet, der sich
die Mähne föhnt, der sich den Schwanz flechten
lässt, der zu Christi-Bird-Musik im Kreis
rumläuft, der sich von den Frauen vorschreiben lässt,
ob galoppiert oder getragt wird.
Ich sag dir was, du verdienst den Namen
Django gar nicht.
Auf dir, da wäre doch nicht mal Little
Joe geritten.
Nein, wie kann so ein stolzes Tier wie
du nur so tief sinken?
Die Weiber, die mag es, wenn sie an
dir rumfummeln, wenn sie mit ihren zärtlichen Händen
deine Nüssen kraulen, wenn ihre knackigen Ärsche sich
beim Galopp so richtig sanft auf deinen Rücken
senken.
Ja, ich sag dir was, Django, du bist
in eine Falle getappt und jetzt weißt du
nicht mehr, wie du aus dem Schlamassel rauskommen
sollst.
Du bist eine arme Sau.
Ja, und ihr auch.
Boxt halt auch nicht wohl.
Und jetzt?
Tja, jetzt wollen wir doch mal gucken, ob
Django seinen Namen nicht doch verdient.
Ja, mein Freund, so riecht die Freiheit.
Blöde, was ist denn?
Verkehrschaos auf der B1.
Aber das ist doch ganz normal.
Ja, aber nicht wegen Zossen.
Wegen Zossen?
Mehrere Pferde haben in der vergangenen Nacht für
ein unglaubliches Verkehrschaos gesorgt.
Für mehrere Stunden war die B1 in beiden
Richtungen gesperrt.
Die Polizei konnte alle Tiere unbeschadet einfangen.
Nur ein Wallach mit einem auffallend weißen Ohr
ist in den Wäldern südlich von Essen spurlos
verschwunden.
Tja, für den Wallach brechen jetzt bessere Zeiten.
Nicht nur für den.
Biene, Jacqueline, wir haben es gerade gehört.
Das tut uns allen so leid.
Das tut es wirklich.
Wird Django ohne uns klarkommen?
Ja, sicher wird er das.
Der ist doch nicht blöd, der ist schließlich
Django.
Wer ist Django?
Verwandtschaft.
Und ein gutes hat es ja.
Was denn?
Ihr beiden habt euch wieder versöhnt.
Ja.
Ja.
Ach, Jacqueline.
Biene.
Atze.
Jacqueline, ich hatte eine wunderbare Zeit.
Aber ich glaube, ich habe dich ein bisschen
vernachlässigt.
Ich dich auch, Harry.
Ja, nee, ist klar.
Kannst du mir das erklären?
Winnetou gehen.
Ach, Harry.
Ach, Atze.
Can't find what you're looking for?
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