All language subtitles for Alles.Atze.S04E04[de]

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Original subtitles

Junge, junge Schröder, noch zwei Tage und du

kannst in deiner Visage Kartoffeln anpflanzen.

Ist ja immer ein Nachtschattengewächs.

Axel, ich glaube wir haben einen Stromausfall.

Guter, du nass Biene, ich hätte jetzt auf

Sonnenfinsternis getippt.

Ich guck mal nach der Sicherung, sonst kannst

du dich ja gar nicht rasieren.

Ja, das wollen wir doch mal sehen.

Axel, der Krieg geht wieder.

Ja ne, ist klar.

Kommst du gleich mit in die Stadt?

Ja sicher, Biene.

Aber vorher muss ich noch zum Arzt.

Und Biene, alles okay?

Nichts ist okay.

Ich find meinen Walkman nicht, das Vorderrad läuft

viel zu schwer.

Und meine Sporttasche hab ich auch noch nicht

gepackt.

Ist alles kein Problem.

Um deine Sporttasche hab ich mich schon gekümmert.

Fürs Vorderrad nehmen wir kaltgepresstes Leichtlauföl.

Und deinen Walkman, den brauchst du sowieso nicht

mehr.

Wieso denn nicht?

Ich hab dir einen MP3-Player besorgt.

Axel, du bist so süß.

Wie machst du das nur?

Ich hab das Ding einfach gekauft.

Nee, ich meine ja so allgemein.

Du weißt alles.

Ja sicher, Biene.

Du kannst alles.

Ja sicher, Biene.

Was machst du denn da?

Ne kleine Inspektion.

Ich muss doch gleich zum Volleyballtraining.

Ja, und ich zeig dir, wie man richtig

baggert.

Hatze, da ist ein Karton für dich gekommen.

Und heute Abend zeig ich dir, wie man

richtig schmettert.

Morat, weißt du, worüber ich echt froh bin?

Dass ich heute eine Stunde früher angefangen hab.

Und dass du so eine tragende Rolle in

meinem Kiosk spielst.

Wechselschröder.

Kohleplattmann.

Was ist denn da drin?

Wieder so ein asiatischer Billigschrott?

Nee, ein Restposten aus Tschechien.

Und eine Riesenüberraschung.

Hoffentlich nicht für mich.

Nee, für die ganze Stadt.

Morat, dein Schiff ist jetzt großer Sponsor im

Essener Breitensport.

Wen willst du denn sponsern?

Das Gatha-Studio?

War auch mein erster Gedanke, aber dann hab

ich mich doch für den FC Krei entschieden.

Die fußkranke Gurkentruppe, die spielen aber in der

zweiten Kreisklasse.

Morat, mit mir als Sponsor geht's wieder ganz

nach oben.

Da hast du doch gar keine Ahnung von.

Jetzt enttäuscht du mich aber.

Dein Schiff kann alles und weiß alles.

Aber nicht, dass der FC Krei einen weißen

Trikot spielt.

Vielleicht hättest du doch keinen Restposten nehmen sollen,

Atze.

Ja, dann müssen sie sich eben umbenennen.

Quatsch.

Rot-Weiß-Krei gibt es doch schon.

Die Dinger kannst du in die Tonne kloppen.

Bläte, was macht den richtig guten Sponsor aus?

Er kauft halt nicht so einen Scheiß wie

du.

Falsch.

Er macht aus Scheiße Gold.

Hat sie von einer Waschmähne bestimmt nicht weiß.

Ja, deswegen gebe ich auch noch einen Schuss

Zitrone zu.

Na ja, klar.

Und wieso?

Ja, Lauge und Säure vertragen sich nicht.

Das gibt ein hochexplosives Gemisch.

Und die Trikots werden ganz gleich vor Schreck,

oder was?

Klar nicht, Morat.

Deshalb gebe ich auch noch einen Teelöffel rohrfrei

rein.

Und einen viertel Liter Bremsflüssigkeit.

Zwei von Spachel, zwei von Lack.

Fertig ist der Hannover.

So, Morat.

Sind das etwa keine Einsart-Trikots?

Vielleicht für elf schwule Zwerge.

Ist doch egal.

Hauptsache, der Gegner erkennt die nützlichen Verbrauchertipps.

Was wollen wir denn?

Atze, das trägt doch keine Sau.

Ja, die sind doch ein bisschen rosa.

Deshalb bist du ja auch für den zweiten

Waschgang eingeteilt.

Sehe ich aus wie Clementine, oder was?

Morat, du weißt schon noch, wer hier der

Chef ist?

Vor allen Dingen weiß ich, dass der Chef

keine Niederlagen eingestehen kann.

Atze, kann ich jetzt duschen?

Weil es keine Niederlage ist.

Für wen sind denn die schönen Trikots?

Ja, Moratchen, für dich und deine Mannschaft.

Echt?

Du bist so süß, Atze.

Ich weiß nicht, Atze.

Findest du sie nicht ein bisschen eng?

Morat, ich wusste gar nicht, dass ihr im

Mittelmeer-Ostfriesen im Zölibat lebt.

Und warum schenkst du die uns?

Ja, Biene, weil ich euer neuer Sponsor bin.

Unser Sponsor?

Sag, Lust hast du schon mit unserer Trainerin

gesprochen.

Biene, wenn der Weihnachtsmann Geschenke bringt, muss er

dann vorher anrufen?

Nee.

Und außerdem, wir hatten noch nie einen Sponsor.

Das muss ich sofort den Mädels erzählen.

Mann, mann, mann, Atze.

Dir fällt echt immer was neu sein.

Tja, Morat, wer so stinkfaule Mitarbeiter hat, muss

ja improvisieren.

Das ist mein Laden.

Morat, was sagst du?

Volleyball, da nehmt ihr den Freitag.

Das weiß ich jetzt.

Ja, ein echter Sportler geht halt dahin, wo

es wehtut.

Und das ist mein Team.

Der legendäre VWC-Kreis.

Riesen-Nummer.

Und was mach ich hier beim Training?

Ja, die Bälle sind schon aufgepumpt, das Netz

hängt schon.

Wie willst du denn mal mit Getränke verteilen,

ne?

Wieso ich?

Das ist doch dein Team.

Ein guter Sponsor schleppt keine Taschen, außer sie

sind voller Geld.

Halt!

Der Hallenboden ist neu verlegt.

Das hört der neue Sponsor gern.

Dann brauch ich den nicht auswechseln.

Ach, dann sind die Trikots von Ihnen.

Jipp.

Und für Sie finden Sie sich auch noch

was.

Und wer ist er?

Das ist einer meiner zahlreichen Angestellten.

Na komm, Morat, wir setzen uns auf die

Bank.

Sie wollen sich ja noch ein bisschen Volleyball

spielen.

Das hatte ich vor.

Aufstellung, Mädels!

Biene auf drei, Steffi die Angabe.

Okay.

Arsch runter.

Ja, schön.

Ran da, ran da, ran da.

Ja, die musst du haben.

Gut.

Ja.

Ja, schön.

Schön gemacht.

Morat, fällt dir was auf?

Hm, die sieht echt scharf aus.

Gerd, meine Logos sind doch von hier gar

nicht zu sehen.

Pst, ich will ja nicht stören.

Was gibt's denn?

Könnten die Spielerinnen sich ein bisschen mehr zum

Publikum drehen?

Nein, können sie nicht.

Na, wie ich nichts gesagt habe.

Steffi!

Entschuldigung.

Ist nur eine Kleinigkeit, Trainer.

Wer ist sie?

Das ist Steffi.

Danke.

Steffi, bitte.

Steffi!

Könntest du die Trainingsjacke ausziehen?

Perfekt.

Ich will nur das ästhetische Gesamtbild der Mannschaft

verbessern.

Und ich will hier endlich mein Trainingsprogramm durchziehen.

Aber so geht das ja nicht.

Das sehe ich ganz genau so.

Ich glaube, wir könnten jetzt alle eine Abkühlung

vertragen.

Morat?

Was wird das denn?

Hier, der neue Sponsor feiert seinen Einstand.

Biene, kommt ihr?

Das ist ja eine super Idee, Atze.

Das weg beim Training gab es noch nie.

Und das wird es bei mir auch nie

geben.

Och, nur ein Schlückchen, Friede.

Keine Diskussion.

Ich kann mich ja irren.

Aber es sieht so aus, als wenn der

Sponsor einen besseren Draht zu den Spielern hat.

Und es sieht so aus, als ob der

Sponsor keinen Trainer mehr hat.

Friede!

Atze, dir geht es wirklich?

Tja, professionelles Arbeiten ist in der Jedermanns Sache.

Nee, Atze, du hast die Trainerin vergrault.

Ja, wenn die Chemie nicht stimmt, muss man

sich trennen.

Trainer fliegt immer zuerst.

Aber nicht beim Tabellenführer.

Die haben alles gewonnen.

Dann brauchen sie auch keinen Trainer mehr.

Ohne Trainer ist schlecht für Sportler.

Klar.

Wieso jetzt?

Weil die dann nur noch auf der Straße

rumlungern.

Und, Biene?

Gibt es was Neues vom Trainer?

Friede will nicht mehr zurück, solange du Sponsor

bist.

Ich bin so enttäuscht.

Mensch, Biene, ich wollte euch doch nur eine

Freude machen.

Nicht von dir, Atze.

Von Frieda.

Ja, Biene, wir sind alle ein bisschen mit

den Nerven runter.

Du tust und machst alles für den Verein.

Und die ist so unfreundlich.

Ja, so sind sie, die Trainer.

Hey, wir brauchen Frieda.

Wir haben bald ein total wichtiges Meisterschaftsspiel.

Ja, wenn es weiter nichts ist, dann mache

ich halt den Coach.

Was, du, Atze?

Das würdest du tun?

Wenn mein Klub in der Klemme steckt, kann

ich doch nicht tatenlos zusehen.

Nee, aber gute Augen.

Hier, die Stelle muss noch gewischt werden.

Wie laufst du überhaupt rum?

Ihr habt doch heute Abend erst Training.

Als guter Trainer ist man rund um die

Uhr im Einsatz.

Aber für ein Späßchen ist immer Zeit.

Moin.

Tio, pass auf, genau vor dir steht ein

Putzeimer.

Danke, Atze.

Verdammte Kacke.

Ja, nee, ist klar.

Zigaretten, wie immer?

Nee, die hole ich heute mal woanders.

Komm, nix für ungut.

Hier, nimm noch ein Mohnbrötchen mit, dann hast

du unterwegs was zu lesen.

Und, was steht drauf?

Atze Schröder ist ein Arschloch.

Hat sie aber eine richtig gegeben.

Dann wird Zeit, dass ich den Bäcker wechsle.

Na, Schröder, was hast du mit deinen bekackten

Trikots gemacht?

Tja, Bläte, die haben einen dankbaren Abnehmer gefunden.

Klar, ein Kleidersack.

Nee, dir wollte ich es eigentlich nicht schenken.

Atze trainiert jetzt Bienens Volleyballmannschaft.

Ich hab mich wohl verhört, Schröder.

Tja, Bläte, ein Genie wie ich braucht neue

Herausforderungen.

Genie am Arsch?

Du hast doch keine Ahnung von Taktik und

Spielzügen und so.

Hat er recht, Atze.

Was weißt du schon vom Volleyball?

Ja, mehr als du.

Also, ich weiß nix.

Siehste, außerdem ist das Berufsbild des Trainers völlig

überschätzt.

Ja, und was willst du damit sagen?

Dass er auf dieses taktische Gequatsche gar nicht

ankommt.

Psychologie, Motivation, souveränes Auftreten, das macht den guten

Trainer aus.

Vergiss es, Schröder.

Als Trainer muss man sich auskennen in seinem

Sport.

Das meine ich aber auch.

Doch, wie?

Glaubst du mir etwa nicht?

Dann bist du gern zum ersten Training eingeladen.

Ich bin dabei.

Alles klar.

Um sieben in der Halle.

Äh, nee, komm, lieber halb sieben.

Wieso fängst du denn eine halbe Stunde früher

an?

Weil ein neuer Trainer erstmal seinen Stimpel aufdrücken

muss.

Volleyball ist echt ein super Sport.

Die spielen doch noch gar nicht.

Muss auch nicht, Murat.

Also, viel besser kann das hier nicht mehr

werden.

Doch, da kommt schon der Star-Trainer.

Moin, Mädels!

Moin, Trainer!

Und, wie viele Runden seid ihr schon gelaufen?

Erst zwei, Atze.

Das reicht, man kann es auch übertreiben.

Und was machen wir jetzt?

Ja, taktische Geplänke weglassen.

Wir fangen gleich mit dem Spiel an.

Und welches System?

Ein Zuspieler und die sechs hinten?

Steffi?

Ich hätte es endlich besser sagen können.

Äh, Sekunde, Paula.

Mit dir habe ich andere Pläne.

Du setzt mich auf die Bank?

Ja, das sieht jetzt vielleicht auf den ersten

Blick so aus.

Ja, und auf den zweiten?

Bist du meine Geheimwaffe.

Mein persönlicher Tribünadler.

Die Perle der Mannschaft.

Danke, Atze!

Atze, wieso machst du das denn?

Ich bin doch gut!

Verstehst du denn überhaupt nichts von Marketing, Harry?

Wenn ich die mitspielen lasse, denken die Leute

doch, in meinem Laden gibt es nur Dickmacher.

Stimmt, da wäre ich gar nicht drauf gekommen.

Deshalb bist du auch kein Trainer.

So, Mädels!

Jetzt zeigt eurem Coach mal, was ihr so

drauf habt.

Der Trainer hatte schon sehr viele schöne Momente.

Atze, das war doch ein super Spielzug!

Ja, aber nicht der Jubel danach.

Was sollen wir machen?

Ja, das Publikum mit einbeziehen.

Die Leute haben teures Geld dafür bezahlt, um

euch zu sehen.

Ihr seid für die sowas wie Idole.

So habe ich das noch gar nie gesehen.

Ja, kein Wunder, dass Volleyball eine Rennsportart ist.

Und jetzt schön winken und lächeln und immer

auf das Logo zeigen.

Ja, weiter so!

Ruhig mal zwischen den Spielzügen.

Die Leute wollen Entertainment sehen.

So, Mädels!

Jetzt haut die Hacken im Teer, es ist

noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Steffi, mach nix, kann jedem mal passieren.

Du weißt ja, was du falsch gemacht hast.

Ich habe den Ball zu spät gesehen.

Ja, und was hat das Publikum gesehen?

Kein Winken, kein Lächeln, kein Aufs Logo zeigen.

Beim nächsten Mal dran denken.

Geht klar, Atze.

Astrid, was ist denn mit dir?

Ich glaube, ich habe eine Zerrung.

Astrid, haben wir nicht was vergessen?

Ich weiß schon.

So langsam trägt meine Arbeit erste Früchte.

Was ist das denn?

Ein Musterbeispiel für einen offensiven Werbeplatz.

Victor, und du bist der Erste, der eine

Karte für diesen Top-Event kaufen darf.

Volleyball, ich meine Welt.

Das ist schwer im Kommen.

Nicht, dass du einen Trend verpasst.

Wäre nicht so schlimm, aber ich tue mir

erst mal ein Käsebrötchen.

Was soll der Quatsch?

Der Plakat ist größer als dein Wohnzimmer.

In Marketing macht mir keiner was vor.

Kommt doch sowieso keiner zu dem Kackspiel.

Wäre aber schade.

Sind ja schon ein paar nette Kalinen dabei.

Ich glaube, ich nehme doch eine Karte.

Kein Problem, 50 Euro und du bist dabei.

Da steht aber 10.

Victor, das ist wuchert.

Arzt, das ist echt ein bisschen teuer.

Tja, für so einen notgaren Rentner wie den

muss ich extra einen Ordner abstellen.

Ja, auf jeden Fall.

Und Arzt, hast du schon viele Karten verkauft?

Ja, sicher, Biene.

So eine Attraktion lässt man sich doch nicht

entgehen.

Ich bin ja so aufgeregt.

Wusste nicht, Trikot sitzt tadellos.

Danke, Victor.

Aber sag mal, bist du nicht doch der

Meinung, dass Paula mitspielen soll?

Ja, Biene, das ist zwar schade für das

Mädchen, aber als Trainer muss ich auch unpopuläre

Entscheidungen treffen.

Naja, das letzte Spiel hat sie praktisch alleine

für uns gewonnen.

Und genau da liegt das Problem.

Was willst du jetzt damit sagen?

Ja, dass ich auf einzelne Schicksale keine Rücksicht

nehmen kann.

In meinem Verein ist die Mannschaft der Star.

Das isse ich.

Siehste, Harry, so gewinnt man sein Publikum.

Ja, aber nicht das Spiel.

Genau, die anderen brauchen nur noch zwei Punkte.

Ja, Morat, kack die doch nicht ein.

Die sind doch konditionell am Ende.

Gar nicht so.

Aber wenn wir die nächsten 25 Punkte holen,

sind wir wieder gut dabei.

Sag mal, Atze, findste dann richtig, dass die

Dicke auf der Bank sitzt?

Da muss die Bank abkönnen.

Atze, ich würd sie jetzt bringen.

Morat, hier trifft die Entscheidung immer noch der

Trainer.

Paula, du bist dabei.

Ja, wie jetzt?

Sitzvolleyball?

Der Spiel ist doch schon vorbei.

Mann, was ne beknackte Sportart.

Beim Fußball wird wenigstens noch nachgespielt.

Na, Süße, Lust auf ne private Trainerstunde?

Jetzt nicht, Atze.

Ich überleg die ganze Zeit, warum wir so

hoch verloren haben.

Ich auch, Biene.

Ich lass mir jeden Spielzug immer wieder durch

den Kopf gehen.

Aber ich komm nicht drauf.

An dir lag's auf jeden Fall nicht, Atze.

Das will ich auch hoffen, Biene.

Obwohl?

Wie jetzt, obwohl?

Na ja, jetzt haben wir 19 Mal hintereinander

gewonnen.

Aber irgendwann mussten wir ja mal verlieren.

Genau.

Und wenn wir Freitag die Duisburger schlagen, sind

wir ja trotzdem aufgestiegen.

Eben.

Und wenn nicht, sind wir eben selbst dran

schuld.

Du bist ja schließlich zum ersten Mal Trainer,

Atze.

Was willst du denn jetzt damit sagen?

Dass selbst du nicht alles kannst und weißt.

Kehr, kehr, Schröder.

Hast du das nötig?

Klar nicht.

Aber als Spitzentrainer muss man auch mal neue

Wege beschreiten.

Hallo, Klopf!

Ich ruf die Polizei!

Schröder?

Ich war schon in der Profe.

Bläte, wie kannst du jetzt an schlafen denken?

Ja, ich hab schon gehört, deine Truppe hat

verkackt.

Aber unglücklich.

Den ersten Punkt haben wir gemacht.

Vielleicht waren wir auch von der Taktik ein

bisschen zu offensiv ausgerichtet.

Laber nicht, ich gebe zu.

Du brauchst meine Hilfe.

Ne, Bläte, du meine.

Ich deine?

Du hast doch keine Ahnung vom Volleyball.

Klar nicht, weil ich ein Mann bin.

Sag mal, Schröder, hast du was genommen?

Bläte, du kapierst mal wieder gar nichts.

Es geht doch nicht um Volleyball oder um

mich.

Es geht um alle Männer.

Also ich weiß echt nicht, wovon du sprichst.

Genau das ist es, Bläte.

Wir Männer wissen auch nicht immer alles.

Aber die Frauen wollen, dass es so ist.

Und warum?

Ja, weil sie einen Lattenschuss haben.

Ne, weil es schon immer so war.

Wir sind die Krone der Schöpfung.

Wir jagen das Mammut.

Wir fliegen zum Mond.

Und manchmal pinkeln wir auch in die Spüle,

weil unser Weg zum Klo zu weit ist.

Und was willst du damit sagen?

Dass wir an einem Strang ziehen müssen.

Da ist was dran.

Gut, ich bin dabei.

Klasse, Bläte.

Wir brauchen Leute in unseren Reihen, die sich

ihrer Verantwortung bewusst sind.

Ist gut, aber du kennst meinen Preis.

Ich kann's mir schon umdenken.

Nimm mal, Schröder.

Woran los?

Schon klar, Bläte.

Das verstehst du unter Stellungsspiel.

Das ist das Netz.

Das sind die Spieler.

Ich hab nur fünf, Wunderberg.

Macht nix, ich weiß schon, wer das ist.

Am besten, wir fangen mit dem Fünferriegel in

einer W-Formation an.

Genau daran hatte ich jetzt auch gedacht.

Schröder, du kannst vielleicht deinen Weibern was vormachen,

aber mir nicht.

Ja, nee, ist klar, leg los.

Bei der W-Formation können die Fünf oder

die Sechs nach vorne durchstoßen.

Jetzt wird's kompliziert.

Was sind denn das für Zahn?

Merk schon, das wird eine längere Nacht.

Einer von den hinteren Spielern läuft nach vorne,

wird vom Zuspieler bedient und schließt mit einem

Schmetterball ab.

Bis hierhin noch Fragen, Schröder?

Ja, kannst du mal durchlüften?

Ganz großes Tennis, Mädels.

Danke.

Junge, Junge, du hast ja schlagende Dampfkammel.

Danke, Trainer.

Spitzenmäßig.

So, jetzt raus aus den Klamotten und ab

unter die Dusche.

Glückwunsch, Schröder, zum Aufstehen.

Ja, nee, ist klar, ich hatte aber auch

einen guten Lehrer.

Du kennst unsere Abmachung.

Kann ich jetzt?

Zwei Minuten, Pläte.

Pläte?

Hau ab, du Botsau.

Stell dir vor, Atze, ich hab grad vier

Autogramme gegeben.

Sicher, Süße, Ehre wem Ehre gebührt.

Du bist so süß.

Bis gleich dann.

Äh, Biene, ich glaub, dir ist besser, wenn

wir jetzt schon nach Hause fahren.

Ich bin doch noch gar nicht geduscht.

Egal, so verschwitzt hab ich dich am liebsten.

Woher kommen wir?

Hau rein, die Blöre.

Ey, Atze, wenn die so spielen, wie die

saufen, dann sind die nächste Deutscher Meister.

Ja, das kann schon sein, aber leider ohne

ihren Startruf.

Atze, du willst aushöhlen?

Wer soll uns dann trainieren?

Jemand, der das noch besser kann als ich.

Darf ich vorstellen?

Eure neue Cheftrainerin.

Atze, du hast dich mit Frieda versöhnt.

Biene, für den Erfolg tu ich alles.

Du bist so süß, Atze.

Ali, Hunderberg.

Blöde, was ist los?

Ist dir beim Spannen die Netzhaut durchgeknallt?

Hör bloß auf, Schröder.

Die Dicke hat mich erwischt.

Aber nur, weil ich ihr vorher einen Tick

gegeben hab.

Nicht schlecht, Atze.

Ein guter Trainer muss sich aus seiner Mannschaft

schützen.

Atze, ich möchte noch gerne ein Foto von

meinen beiden Lieblingstrainern machen.

Sicher, Mäuske.

Das setzen wir dann schön in die Zeitung.

So nach dem Motto, die Macher vom VBC

-Kreis.

Mein Anteil war größer.

Ich hab 19 Mal gewonnen, Sie dagegen nur

einmal.

Aber das war der entscheidende Sieg.

Achtung!

Atze, du hast die Trainerin vergrault.

Aber bist du nicht auch der Meinung, dass

Paula mitspielen soll?

Nee, Atze, du hast die Trainerin vergrault.

Muss ich jetzt damit sagen, ja.

Okay, Augen zu und hoch.

Und Achtung!

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