All language subtitles for Alles.Atze.S02E02[de]

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Original subtitles

Eine für mich und eine für Rudi.

Darauf freu ich mich schon seit einem Jahr.

Ja!

Ja!

Ja!

Ja!

Ja!

Benni Qbala, gefänglich?

Seine Aut hat eine Einbauküsten bestellt Auf Ratenzahlung

gewesen Schlimmste kommt aber noch Ach doch im

Gerichtswalz eine reingehauen oder was?

Ne, den Türrahmen Und?

Knack, Hand gebrochen Tja, da steht unser Benni

aber wieder ganz schön mit dem Rücken an

der Wand Wenn er noch ne Wand hätte

Mache gut, wohl?

Viktor!

Tja, Morat!

Der beste Schutz gegen die schiefe Bahn ist

doch immer noch eine gute Ausbildung, wa?

Du meinst, ich soll mal in den Stellmarkt

gucken?

Na, guck mal lieber da rauf, du!

Das Scheiße schon wieder verzählt!

Achso, wir machen diese beschissene Inventur doch nur,

weil du nicht aufs Christelberg-Konzert willst!

Tja, Morat, deswegen muss er ja auch so

echt aussehen, nur mal von vorne!

Wenn die beiden dich mitnehmen wollen, kannst du

sowieso nichts machen.

Morat, wenn eine Frau was nicht will, dann

heißt das Migräne.

Aber wie heißt das wohl, wenn wir Männer

was nicht wollen?

Impotenz.

Mit sowas macht man keine Scherze, ja?

Nee!

Das heißt...

Tut mir leid, Schatz.

Ich habe leider total viel gemordet.

Also der Verkäufer hat mich unheimlich an Onkel

Erwin erinnert.

Der war doch Diabetiker.

Aber erst, als er aus der Gefangenschaft zurückkam.

Ach, ich hätte mir doch lieber die roten

Schuhe kaufen sollen.

Hallo Süßer!

Na, können wir los?

Tut mir leid, Schatz.

Ich habe leider total viel um Ohren.

Inventur.

Der Giesberg-Kampfschreuer musste auch immer Inventur machen.

Der hat das immer nachts gemacht.

Der war ja auch Taxifahrer.

Ich kann Morat unmöglich mit der ganzen Arbeit

alleine lassen.

Ja, ja.

Als Selbstständiger musst du immer gucken.

Wer es auch gut hat, sind die Lehrer.

Hauptsache nicht mit dem Bus zu arbeiten.

Morat, so sieht das aus, wenn man alles

unter Kontrolle hat.

Also, los!

Aber die Inventur...

Wir gehen doch mal beim Schuhgeschäft vorbei.

Morat, sag doch auch mal was.

Ich schaff das schon, Atte.

Konzentrier du dich darauf, die Kontrolle zu behalten.

Mutti, du musst uns nicht einladen.

Du schenkst uns auch schon immer die schöne

Bettwäsche.

Die haben jetzt auf die Tischdecken runtergesetzt.

Ich hätte ja gern mal einen runden Tisch.

Ich war mal in Österreich.

Da hatten die nur Bänke.

Stimmt.

Klasse ist so kalt.

Du bist dran, Mutti.

400 bitte.

Nein, 300, 200.

Moment.

Was haben die Karten gekostet?

In erster Linie nervenülliger.

60 pro Person, Mutti.

Dann doch lieber 250.

Hey!

Das ist ein Überfall!

Hände hoch!

Und keine fiese Magentin!

Vollmacht!

Atte, warum nist du euch die Hände nicht

hoch?

Ich werde gern persönlich angesprochen.

Hey, du da!

Vorden hoch!

Schon besser.

Vorsicht!

Mensch, Berni.

So schön ist keine Einbauküche.

Hey, ich heiß nicht Berni, verstanden?

Ja nicht, ist klar.

Ich bin Benni.

Trotzdem, die Nummer hier ist zu groß für

dich.

Hör mal, hör auf zu quatschen!

Ach du Scheiße.

Ach du Scheiße, die Bohrung!

Was mach ich jetzt?

Siehst du?

Also, ich an deiner Stelle würde jetzt erstmal

eine Geisel nehmen.

Eine Geisel?

Nicht irgendeine.

Nimm mich.

Ich stelle mich freiwillig zur Verfügung.

Hast du denn überhaupt ein Fluchtauto?

Nee.

Bin mit der Bahn gekommen.

Wem gehört denn der Porsche da draußen?

Mir.

Na also, hätten wir dann auch schon.

Gib das her!

Und ihr beide kommt auch mit!

Davon würde ich dir dringend abraten.

Ich will aber auch mal was entscheiden!

Los, vorwärts!

Wucht!

Ich muss eben mal ganz dringend.

Na, Moritz?

Ich denke, ihr seid auf dem Konzert.

Uns ist leider was dazwischengekommen.

Wir wurden von einem Bankräuber als Geisel genommen.

Ich glaube, es kann der Nachgekommen.

Ja, dann ist doch alles bestens!

Meinst du, wir schaffen es doch noch aufs

Konzert?

Naja, ich denke, unser Geiselnehmer wird uns sicherheitshalber

noch ein bisschen hier behalten wollen.

Sag mal, Atze!

Was geht denn hier ab?

Keine Sorge, Morat.

Das ist der Bernie Kubala.

Den habe ich voll unter Kontrolle.

Alles klar.

Dann kann er mir ja bei der Inventur

helfen.

Jetzt geht es mir schon viel besser.

Ach, du Scheiße!

Alles voller Dienst!

Voller Bullen!

Ich muss schon wieder?

Ich auch, Mutti!

Hey!

Wenn eine von euch beiden hier verduftet, dann

gibt es hier sofort Kopfschüsse hier vorne.

Ist das klar?

Super, Bernie!

So gefällt es mir schon viel besser.

Ja, und äh...

Was meint ihr jetzt, Atze?

Ja, du kannst natürlich ein paar Geiseln freilassen,

ne?

Genau, mich zum Beispiel.

Ich meinte eigentlich mehr die Frauen, Morat.

Erst werden Forderungen gestellt, dann wird freigelassen.

Klar?

Hey!

Da hat unser Bernie aber richtig gut aufgepasst

im Kino, ne?

Ja, sehr.

Sag mal, was soll ich denn jetzt fordern?

Ein gepanzertes Auto?

Bernie, warum willst du denn den dritten Schritt

vor dem ersten machen?

Wie wäre es denn erstmal, mit was zu

futtern?

Futtern?

Futtern?

Ja, sicher!

Worauf hast du denn Bock?

Hummer?

Gaviar?

Filetspitzen in Gorgonzola-Soße?

Pizza!

Pizzatufisch!

Na, also!

Schöder?

Hauptkommissar Reiter!

Ich bin hier der Einsatzleiter.

Jetzt hören Sie mal gut zu, Wennecke.

Am besten Sie kommen gleich mit erhobenen Händen

raus.

Dann passiert hier auch niemandem was, klar?

Ja, sagen Sie mal, spricht man so mit

einer Geisel, die nervlich total unter Druck steht?

Äh, Momentchen!

Der Geiselnehmer hat mich beauftragt, Ihnen seine Forderung

zu unterbreiten.

So, was hat er denn für Forderungen?

Damit nichts an das Haus kommt, klar!

Mensch, ich habe jetzt andere Sorgen!

Was ist denn hier los?

Geiselnahme.

Hat sie es auch drin?

Ist es schlimm?

Mann, hauen Sie ab!

Nein, nicht Sie!

Ich wollte sowieso zum Training.

Ist hinterm Laden auch gesperrt?

Äh, Chef, sagen Sie mal, haben wir eigentlich

hinterm Laden auch abgesperrt?

Nein.

Und jetzt halten Sie endlich Ihre Klappe!

Ja!

Zweimal Pizza Tonno, keine Sorganschola.

Zieh mal die Dusche!

Ja, ja, äh, Doppelmozzarella, hab ich.

Hab ich!

Was?

Wer ist Frau Westermann?

Nachbarin.

Sie soll das Essen bringen, aber nur in

Strapzen und Schlüpfer.

Jetzt bleibe ich doch noch.

Wieso in Strapzen und Schlüpfer?

Ja, das verstehst du, wenn du so siehst.

Warum hast du nicht gleich die Claudio-Schiffe

bestellt?

Wie die in Unterwäsche aussieht, weiß ich ja.

Auch eine Tasse Kaffee, lieber?

Schwarten ohne Zucker bei Dali.

Ruhig, Berni.

Da draußen steht der Feind und er zittert

vor dir, Berni.

Ja, hör mal gut zu, mein Junge.

Das Haus ist umständlich, du hast...

Also, irgendwie hab ich das Gefühl, die nehmen

uns nicht richtig ernst.

Scheiße, was machen wir jetzt?

Am besten aufgeben, Berni.

Echt?

Quatsch!

Aufgeben kommt überhaupt nicht in Frage.

Und wieso nicht jetzt?

Ja, wieso nicht jetzt?

Weil wir echte Kerle sind.

Und echte Kerle geben nicht auf.

Mensch, die Bullen blasen uns über den Haufen.

Die wissen, dass Berni ein Anfänger ist.

Hier geht's ums Prinzip.

Was ist das für ein Prinzip?

Dass jeder Anfänger seine Chance verdient hat.

Als du bei mir angefangen bist, warst du

ja auch Anfänger.

Könnt ihr mal aufhören, ja?

Was machen wir jetzt?

Wir machen denen mal kurz klar, dass wir

es ernst meinen.

Ja, und wie?

Dann schießt du einfach mal in die Decke.

Schießen?

Schießen.

Ja, klar.

Da kacken die sich da draußen noch den

Frack voll.

Okay.

Schießen.

Wo geh ich?

So, der Kapitän!

Boah!

Ratte!

Die haben auf uns geschosst, Mann!

Stimmt, Morat.

Das heißt, dass sie uns jetzt endlich ernst

nehmen.

Morat, kannst du wieder hochkommen?

Wir auch?

Nee, ihr könnt noch dahinterbleiben.

Scheiße, Scheiße, Scheiße!

Eine Menge zu fegen, was?

Was?

Ich hätte tot sein können!

Und wer soll dann fegen?

Ja.

Ja, was soll das heißen, das euch leid

tut?

Ich hab hier einen Geiselnehmer, der sehr verärgert

ist.

Die Frauen sind mit den Nerven total am

Ende und der Barbie-Bub hat das linke

Auge verloren.

Nein, wir brauchen keinen Psychologen.

Moment.

Die würden uns auch was vom Edeljapan aus

Düsseldorf holen.

Roher Fisch mit kaltem Reis?

Bloß nicht abzeißen!

Auf Borkum.

Gibt's einen guten Jugoslawen.

Also, ich hab echt keinen Hunger mehr.

Leute, wir essen Pizza und damit Bafta!

Wir bleiben bei Pizza.

Und natürlich bei Frau Westermann.

Die Frau Westermann ist aber nicht da.

Kann mir mal einer sagen, wo die Westermann

ist?

Ja, sagen Sie mir mal lieber, wer da

bezahlt hat.

Wer bezahlt, wenn da was an mein Haus

kommt?

Steuerzahler.

Sie machen das psychologisch sehr ungeschickt.

Darf ich mal?

Nein!

Die wollen keinen Psychologen.

Was?

Gleich geht's ab, das spür ich.

Ja, hoffentlich.

Dann ist die Handelbank gleich wieder besetzt.

Okay.

Schimanek.

Ich hab eine gute und eine schlechte Nachricht

für Sie.

Rüber da!

Schön zusammen.

Nicht bewegen.

So, mach auf!

Abseh!

Viktor!

Ja, sag mal, hat man nicht gesagt, die

sollen den Dings, den Leitenden, nach Hause schicken?

Sieht so aus, als wäre Viktor gerade befördert

worden.

Jo.

Hat er die Dings?

Hat er die Thunfisch-Pizza?

Danke, Viktor.

Abseh!

Hier, alles klar, Bini?

Alles klar.

Ich bring ihn doch zur Tür.

Damit er keine Scheiße baut, ja?

Was ist denn da los?

Viktor, nimm mich mit!

Komm, gar nicht infrage, das hier ist gut

für deine Persönlichkeitsentwicklung.

Der Typ ist ein bekloppter Arzt.

Ich weiß, Viktor.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass Benni Kubala

zu so was fähig ist.

Benni Kubala?

Ich bin sicher, dass Benni Kubala da drin

ist.

Nee, Arzt.

Wie, nee?

Benni Kubala steht da hinten.

Das kann nicht sein.

Aber 100 Pro.

Mach gut, wo?

Hey Jungs!

Komm, die Pizza wird kalt!

Ey, sicher, Benni.

Abseh!

Wer ist das?

Ja, soll ich mir vielleicht einen Ausweis zeigen

lassen, oder was?

Danke, Arzt.

Jetzt darf ich einen echten Schwerverbrecher kennenlernen.

Mensch, Morat, keine Vorurteile.

Vielleicht ist er ja sogar noch netter als

Benni Kubala.

Oh, der ist nicht netter.

Wer ist das?

Das ist Benni Schablinski.

Der hat mal vor acht Jahren ein paar

Typen hier erschlagen.

Super, Arzt.

Danke.

Du bringst mich mit einem echten Massenmörder zusammen.

Morat, bitte!

Der Benni hat doch nur drei Typen umgebracht.

Vier, es waren sogar vier, Arzt.

Und darf man fragen, warum?

Weil sie mir auf die Nerven gegangen sind,

darum.

Ach so.

Lecker.

Wollt ihr auch einen Strohhalm?

Nein.

Ich aber.

Und, Arzt?

Ja.

Was machen wir als nächstes?

Ja, Arzt, was machen wir als nächstes?

Ja, was machen wir als nächstes?

Ich meine, es hat super gelaufen.

Aber wie kommen wir jetzt aus der Nummer

raus?

Das würde mich auch mal interessieren.

Ja, das ist jetzt schwierig.

Vorhin hat er noch so getan, als wäre

es ein Kinderspiel.

Bestimmt keine harten Dings.

Empfehlungen.

Eine Million Mark, ein gepanzertes Auto, freien Abzug.

Und du verhandelst das für uns.

Ja, nee, ist klar, Benni.

Aber gerade dachte ich noch so, das ist

doch jetzt wohl mal eine Zeit, dass der

Benni mal selbstständig an die Sache rangeht.

Was?

Ja, das ist auch gut für deine Persönlichkeitsentwicklung.

Hör mal, Arzt, das ist doch nicht dein

Dings.

Dein Ernst.

Du willst mich doch jetzt hier nicht hängen

lassen, oder was?

Arzt, du willst mir doch nicht auf Nerven

gehen, oder?

Logisch nicht, Benni.

Also, wir bleiben zusammen.

Wir bleiben Kumpels.

Ja, nee, ist klar, Javi.

Und du?

Bei mir?

Ich bin dabei.

Na klar, klasse.

Ja, dann gibt es doch überhaupt keine Probleme

mehr.

Oh, doch.

Das habe ich im Badezimmer gefunden.

Könnte es sein, dass das die gute Tischdecke

ist, die ich euch geschenkt habe?

Sie ist zerschnitten worden.

Zu Putzlappen.

Ja, und?

Verdammt.

So langsam wird es ernst in der Bude.

Stürmen?

Wenn ihr die Tür eintreten wollt, kein Problem.

Die ist eh ordentlich.

Was die da drin jetzt dringend brauchen, ist

ein Psychologe.

Quatsch.

Ich meine, durch die Fenster geht es natürlich

auch.

Macht doch beides.

Ist sicherer.

Jackie, ich bin es.

Hör mal, tu mir mal eben gefallen.

Geh mal ins Studio rüber und halt mir

mal die Handelbank frei.

Schnauze!

Das zieht sich hier noch ein bisschen.

Schnauze!

Ich bin so weit.

Von mir aus könnt ihr.

Nein, hier ist niemand verletzt.

Ach ja.

Bin ich vielleicht niemand?

Mutti, ich habe es aus Versehen gemacht.

Nein, hier will keiner mit euch sprechen.

Aus Versehen?

Wie kann man aus Versehen eine Tischdecke zerschneiden?

Womit hast du es verwechselt?

Mit einem Taschentuch?

Hey, aufhören.

Denkst du, ich bin eine Lügnerin?

Was ich denke, ist dir doch völlig egal.

Oh, meine Güte.

Mutti, sowas kann doch mal passieren, oder nicht,

Atze?

Hallo, wir haben jetzt hier ein anderes Problem,

ja?

Sicher?

Deine Tante Erika ist auch aus Versehen schwanger

geworden.

Vielleicht hat sie die falsche Pille genommen.

Ihr Verlobter ist Apotheker.

Atze, die beiden nerven mich ziemlich.

Warum bespricht er das nicht in Ruhe in

der Küche?

Ich will nicht in die Küche.

Weil sie Angst hat, dass sie über noch

mehr zerschnittene Geschenke stolpert.

Meine Güte, das hat sie doch nicht mit

Absicht getan.

Doch, hat sie.

Ich hab's gewusst.

Und willst du auch wissen, warum?

Nein!

Weil sie hässlich und geschmacklos ist.

Jetzt gibt sie's zu.

Was willst du denn?

Bist du nicht gemein?

Lass dich da nicht reinziehen, Bernie.

Schnauze!

Jetzt sind sie still.

Gott sei Dank.

Na also, geht doch.

So.

Wer von euch beiden will jetzt die Ärzte

erschossen werden, ne?

Ich.

Ich fall meiner Tochter doch sowieso nur zur

Last.

Nein, Bernie.

Sonst bin ich's mir denn schuld.

Du willst doch immer das letzte Wort haben.

So einfach mach ich's dir nicht.

Verdammt nochmal, so kann ich das nicht.

Bernie.

Ich hab da grad ne Idee.

Jetzt wollen sie doch den Psychologen.

Achtung, einmal.

Hier.

Bitte.

Ja, hier spricht Dr. Graf.

Kann mich denn der Geiselnehmer hören?

Ja sicher, aber um den geht's gar nicht.

Nicht?

Um wen geht es denn dann?

Wenn eine Mutter einer Tochter eine Tischtenne schenkt

und die sie dann kaputt schneidet, muss die

Mutter sich dann von der Tochter auch noch

beschimpfen lassen?

Ist das ein Kot?

Wenn eine Tochter seit ihrer Geburt von ihrer

Mutter bevormundet wird, hat sie dann nicht mal

das Recht, ihr die Meinung zu sagen?

Nee, das ist kein Kot.

Ich versteh aber trotzdem kein Wort.

Also bitte, ich kann so nicht zuhören.

Ich kann einem Kind nur so undankbar sein.

Was willst du denn?

Erst beschwerst du dich, dass ich nicht ehrlich

bin und wenn ich dann die Wahrheit sage...

Ich finde das ganz hervorragend, dass Sie das

alles mal so herauslassen.

Über die Frauen komme ich an den Typ

ran.

Wie empfinden Sie denn persönlich die augenblickliche Situation?

Unangenehm.

Ja, das kann ich gut nachvollziehen.

Peinlich.

Absolut verständlich.

Und was ist denn das besonders Peinliche daran

für Sie?

Dass alle unseren Streit mitbekommen.

Logisch.

Was glauben Sie denn, was wir dagegen tun

könnten?

Auflegen.

Hallo?

Hallo?

Und jetzt?

Stürmen.

War wohl doch nicht so eine gute Idee

mit den sozialen Quatschen, Axel.

Ja, die haben uns auch ein ziemliches Weichei

geschickt.

Dafür schicken sie uns jetzt ein paar echte

Harteier, Axel.

Scheiße!

Was machen wir denn jetzt?

Was machen wir jetzt?

Da muss ich erst mal überlegen.

Ich weiß, was wir machen.

Ich auch.

Wir vertragen uns!

Und wollt ihr auch wissen, warum?

Nein!

Verdammt, nein!

So, Axel.

Jetzt hab ich die Schnauze endgültig voll.

Ich bin noch nicht aufgetrochen, um mir den

ganzen Tag das Gescheit anzuhören.

Axel, was soll das?

Beni braucht einen Tapetenwechsel und der will dich

gern dabei haben, Murat.

Ich will meine Freiheit wieder, Axel.

Und die nehm ich mir jetzt.

Was du die überhaupt findest.

Wie meinst du das?

Die Freiheit, die du suchst, die gibt's nicht

mehr.

Die Welt hat sich sehr verändert in den

letzten Jahren, Beni.

Die Männer pinkeln im Sitzen.

Wir dürfen in Wohngebieten nur noch 30 fahren.

Und die Frauen dürfen quatschen, quatschen und quatschen.

Das hab ich gemerkt.

Du kannst natürlich jetzt mit Murat da rausstürmen

und dich wie ein Mann im Kugelhagel stellen.

Axel!

Aber falls du überlebst, wachst du auf und

bist umzingelt von Krankenschwestern, die Christel Burger hören

und dich zu Tode labern.

Du kannst natürlich jede Frau überhaufen schießen, die

dir irgendwie hinläuft.

Du kannst zwei wegballern.

Du kannst zehn wegballern.

Du kannst 500 wegballern.

Aber es werden immer mehr da sein, als

du abknallen kannst.

Deshalb, wenn du die wirkliche Freiheit suchst, die

Freiheit, die nach den Regeln der Männer funktioniert,

dann bist du hier falsch.

Axel, tu mir einen Fall.

Mach's ein bisschen kürzer.

Es gibt doch wohl nur einen Ort, wo

du keine Frauen triffst.

Das Herrenklo.

Mensch, Beni, denk doch mal ein bisschen nach.

Bringen Sie Ihre Leute in Position.

Aber erst auf mein Zeichen.

Dahin.

Drei.

Zwei.

Eins.

Chef.

Jungs, bitte, bringt mir den Knopf zurück.

Ich werd' bekloppt hier draußen.

Ab.

Hätt' mich fast umgebracht, hätt's.

Ohne mich wär' dein Leben noch langweilig, oder?

Dem mutigen und entschlossenen Handeln des Kioskbesitzers Atze

Schröder ist es zu verdanken, dass der gefährliche

Gangster schließlich aufgab.

Ich sag' ja immer, man muss wissen, wo

bei den Leuten die Knöpfe sitzen.

Stimmt's, Viktor?

Jo.

Und Schwein muss man haben.

Jede Menge Schwein.

Der Moslem muss es ja wissen.

Das ist auch bei mir eine Lehre.

Aber irgendwann ist jede Glückssträhne zu Ende.

Nicht, wenn man die Glückslocken hat.

Juhu, Atze.

Hallo, Mädels.

Also, es gibt ja doch noch nette Menschen.

Ja, einen triff' ich jeden Morgen beim Rasieren

hier, Digga.

Stell dir vor, die haben uns die Karten

umgetauscht.

Roka, Witaka?

Für heute?

Mach dich fertig, Atze.

Sag mal, Viktor.

Haben die Banken eigentlich noch auf?

Nee.

Gott sei Dank.

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