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Guten Morgen, du Lappe.
Guten Morgen, Herr Innenminister, ganz Lapland wünscht Ihnen
einen guten Morgen.
Schwein gehabt, den mit Kloppen bin ich gerade
noch mal durch die Lappen gegangen.
Mahlzeit.
Man, Pleite hat sich die Murmel abdrehen lassen.
So ist es.
Und?
Den Prozess gewinnst du.
Wieso dachtest du?
Ja, weil du wieder aussiehst, als hättest du
dir einen Scherz auf den Kopf gegeben.
Ja, guck euch doch mal an.
Der blonde Mob und seine kleine Drahtbürste.
Hier, Eins-Arm-Messerschnitt von Alberti.
Ja, ich gehe immer noch zu Armin Frerichs.
Das ist der letzte Mann von Welt in
Krai.
Das ist ein echter Verlust, dass der seinen
Laden aufgibt.
Aber nur für Masochisten.
Wir wissen doch nicht, was Tradition ist.
Von uns ist ja auch keiner in Polen
einmarschiert.
Mensch, Atze, kein Scheck.
Ohne Bar ist kein klares.
Anweisung vom Chef.
Ja, nee, ist klar.
Sag mal, Friedhelm, das wäre doch unwahrscheinlich ehrlich,
wenn du jetzt den ganzen Scheiß allein wieder
aufladen müsstest, oder?
Mensch, Atze.
Komm morgen rein, da gibt's Cash.
Aber 100 Pro.
Boah, Atze, ich riskiere meinen Arsch.
Ja, da weißt du mal, wie man sich
fühlt, wenn man Verantwortung übernimmt.
Schluss aus Feierabend.
Das hab ich echt nicht nötig.
Biene, was ist denn los?
Wer hat dir was getan?
Ich hab so satt.
Fischwochen im Ostfriesenerz.
Weißt du, was das heißt?
Gummifetischisten kriegen Rabatt?
Nein, dass er mich immer belogen hat, der
Ulf.
Ach.
Na ja, sicher.
Der ist nicht zu unterschätzen, Atze.
Das ist ein ganz gerissener Typ.
Von wegen Beförderung.
Der wollte nur nie, dass ich kündige, dieser
Idiot.
Biene.
Das war's mit Ulf.
Das hab ich doch wohl echt nicht nötig.
Und jetzt?
Na ja.
Rosi arbeitet im Sonnenstudio von einer Freundin ihrer
Cousine.
Vielleicht frag ich da mal nach.
Aber Biene, das ist doch in Gelsenkirchen.
Na und?
Muss ich halt fahren.
Biene, du bist Atze Schröders Freundin.
Wenn du im Sonnenstudio arbeitest, dann gefäll ich's
nebenan.
Nebenan?
Wo denn nebenan?
Ja, im Laden vom alten Freericks.
Aber da ist doch gar kein Sonnenstudio.
Da wird aber eins aufgemacht.
Von wem denn?
Von dir.
Von mir?
Ja, sicher.
Du lässt dich von keinem mehr rumschubsen.
Da bist du deine eigene Chefin.
Nein.
Doch.
Und dein Ulf kann sich für teuer Geld
den Arsch verschmurgeln lassen.
Aber nur, wenn er ganz lieb Bitte Bitte
sagt.
Ach, Atze.
Ich liebe dich.
Das kann ich gut verstehen.
Atze!
Atze, gegen den mit dem Sonnenstudio ist leider
völlig daneben.
Das kannst du gar nicht beurteilen.
Du bist ja schon von Natur aus mit
mehr Pigmenten gesegnet.
Das meine ich doch gar nicht.
Der Freericks kann mich nicht leiden.
Ja, ihn doch auch nicht.
Ich will nicht mit dem zusammenziehen.
Ich will ein Geschäft mit dem machen.
Klar, aber dafür hast du eine ziemlich schlechte
Verhandlungsposition.
Der vermietet dir den Laden nie.
Morat, ehrlich.
Manchmal frage ich mich, wer von uns beiden
aus dem Land der Teppichverkäufer kommt.
Jeder Mensch hat seine schwache Stelle.
Und wenn du die kennst, kannst du alles
mit dem machen.
Aha.
Und was ist die schwache Stelle von Freericks?
Keine Ahnung.
Na, bravo.
Da musst du nur noch hingehen und sagen,
Tache, Freericks, wo ist eigentlich ihre schwache Stelle?
Im Prinzip völlig richtig.
Bis auf eine Kleinigkeit.
Du wirst gehen.
Atze, ich war im Holiday Sun, im Beach
Sun und bei Sonnensiegen.
Boah, sieht voll geil aus, Biene.
Noch ein bisschen Nussöl auf den Muckis und
ab dafür.
Du bist gut, Nussöl.
Und wer darf hinterher die Bänke wischen?
Auch wieder wahr.
Leute, man sieht sich.
Hi.
Du, hör mal.
Der Service bei denen war total mies.
Ich glaube, das könnte ich echt besser als
die.
Das glaubst du?
Hör mal, die fechst du vom Markt.
Wenn du ihr eröffnet hast, dann können die
aus ihrem Mutti-Grill eine Hähnchen-Bratstube machen.
Echt, Atze?
Traust du mir das zu?
Na, dann würde mich nicht wundern, wenn du
demnächst eine ganze Kette von Sonnenstudios verwaltest.
Ach, Atze.
So, jetzt geh mal schnell ins Badezimmer.
In dem kleinen Schränkchen müsste noch Brandsalbe sein.
Das war eine absolute Scheiß-Idee.
Och, das stimmt, Murat.
Ich fand es vorher auch besser.
Gewagt, aber gar nicht mal so schlecht.
Der Typ ist eine Katastrophe.
Erst was hier schief und dann hier und
dann wieder auf der anderen Seite.
Ich hab heute Abend eine Verabredung.
Kannst du mir mal sagen, was ich machen
soll?
Setz doch deine Kappe auf.
Danke.
Du bist mir echt eine große Hilfe.
Murat, erinnerst du dich?
Ich hab dir nicht gesagt, geh rüber zum
Frederiks und lass dir die Murmel verhunzen.
Ich hab gesagt, geh rüber und find seine
schwache Stelle heraus.
Seine schwache Stelle ist, er kann keine Haare
schneiden.
Ja, das sehen wir jeden Tag, wenn Bläte
reinkommen.
Was hast du Neues rausgefunden?
Atze, er hat ununterbrochen gequatscht und das ergab
alles keinen Sinn.
Wie war's im Urlaub?
Wo soll's nächstes Jahr hingehen?
Was macht die Familie?
Mensch, Murat, du solltest ihn ausfragen, nicht umgekehrt.
Dir kann man aber auch nicht die einfachsten
Aufgaben anvertrauen.
Na, dann geh doch selber.
Ja, mach ich auch.
Und du kommst mit, damit du was lernst.
Einen Friseur zum Quatschen zu bringen, das kann
jeder.
Muss ihn nur für wecken.
Wie man aber die Fakten aus ihm rauskitzelt,
das zeig ich dir jetzt mal Atze Schröder.
Hallo.
Wie geht's der Familie?
Ah, ist das ein Wetter.
Ja, ja, so ist das.
Aber ha, genau.
Ach, Atze Schröder.
Was kann ich für Sie tun?
Ich sitz nebenan grad so mit meinem Angestellten
und frag mich, was wissen wir eigentlich von
Armin Frerichs?
Nix.
Ist das gute Nachbarschaft?
Nein.
Das stimmt.
Und?
Tja, wie geht's denn immer so?
Das hat sie die letzten 25 Jahre doch
nicht interessiert.
Wer möchte zuerst?
Äh, Sie waren doch schon hier.
Ja, aber er möchte entscheiden doch lieber auf
der anderen Seite.
Ja, ja, so ist das.
Können sich nicht entscheiden, die jungen Leute.
Um noch mal auf meine Frage zurückzukommen.
Jetzt, wo Sie demnächst so viel Zeit haben,
womit beschäftigen Sie sich da eigentlich so?
Oh, ich werde erst mal zu meiner Schwägerin
nach Bad Salzuflen fahren.
Da werde ich wohl ein bisschen wandern.
Wandern, hey, tolle Sache.
Ihre große Leidenschaft, wa?
Nein, ich hasse Wandern.
Aber ich muss ja wegen meinem Kreislauf.
So, fertig, junger Mann.
Obwohl, hier hinten können noch ein bisschen weit
weg, ne?
Nein, nein, ich bin total zufrieden so.
Hey, ich find's super.
Atze, du wolltest doch auch noch.
Ja, bitte, Herr Schröder.
Als Detektiv kannst du jetzt stemmern gehen.
Ruhig, Morat.
Ist doch nur eine Frage von Sekunden.
Bisschen beischneiden.
Aber wirklich nur die Spitzen, Herr Frederiks, ne?
Das hab ich ihm auch gesagt.
Lesen, Theater, Kino, das ist nicht für mich.
Bei meinen Augen.
Was ist mit Golf, Tennis oder Angeln?
Irgendwas muss Ihnen doch Spaß machen.
Ach, in meinem Alter.
Moment noch.
Frauen, Drogen, Autos, hm?
Herr Schröder, was wollen Sie eigentlich von mir?
Hören Sie zu.
Sie geben mir Ihren Laden und ich erfülle
Ihnen Ihren größten Wunsch.
Irgendwas, was Sie sich schon immer gewünscht haben.
Etwas, was Sie vor Ihren Augen sehen, wenn
Sie abends im Bett liegen.
Was ist der geheime Wunsch von Armin Frederiks,
den er noch niemandem erzählt hat?
Ein Spiksara.
Was?
Ein Spiksara ist ein ganz seltener Papagei.
Oh, ich würde jeden Preis dafür bezahlen.
Sie würden für den Vogel auch noch bezahlen?
Ja, sicher.
Sie können sich ja gar nicht vorstellen, wie
schön die sind und wie gelehrig.
Kein Wort mehr.
Sie wollen ihn, Sie kriegen ihn.
Ende der Diskussion.
Herr Schröder, das ist ja wirklich unglaublich.
Aber, aber Sie sollten noch etwas wissen.
Ich weiß genug.
Sie den Vogel, ich den Laden.
Machen Sie keinen Kopf.
Und Vorsitz haben wir auch sonst niemanden.
Hast du gesagt, der Sieben muss weg?
Sowies hat gemacht.
Lage sondieren, Ziel erfassen und zack, zack, zack.
Super und zack.
Alter.
Mann, seht ihr scheiße aus.
So ein Haarschnitt gab es bei uns nicht
mehr in der ISO-Haft.
Heiner, so sehen erfolgreiche Geschäftsleute aus.
Aha, so ist das.
Na, dann möchte ich euch beiden aber nicht
sehen, wenn ihr mal pleite seid.
Gib mal einen Bierherze.
Woran?
Keiner im Laden.
Das ist auch nicht ungefährlich.
Was soll denn passieren?
Dann bist du auf Bewährung.
Biene, ich habe alles klar gemacht.
In spätestens 2 Wochen können die ersten Kalkgesichter
hier Blasenwerf in deiner Bude.
Super, Atze.
Hey, was ist denn mit deinen Locken?
Habe ich bei Armin Frerichs in die Reinigung
gegeben.
Guck mal, ich kann mich gar nicht entscheiden.
Welchen soll ich nehmen hier?
Den Intervall Tobo, Bräuner Viktoria oder Verona 6008?
Beide schön.
Sag mal, Murat, kümmer du dich doch mal
um diesen Dings.
Diesen Piepmatz, wie heißt der noch?
Specketara.
Spuxora.
Spixara.
Genau.
Oder vielleicht doch lieber den.
Sympathica 4000.
Spixara?
Unser Schlüssel zum Glück, Biene.
Was ist denn jetzt, Murat?
Murat, vergiss es.
Den kriegst du nicht im normalen Zuhandel.
Ich glaube, ich nehme die Verona.
Auch schön.
Sag mal, Heiner, wo denn?
Im organisierten Zuhandel.
Lass mich raten, und die stehen nicht im
Telefonbuch, was?
Bingo.
Und hast du Kontakte?
Was denkst du denn, Atze?
Bleibt man bis heute um acht im Laden?
Atze?
Heiner.
Mensch, Murat.
Haben wir eine Sahne, was?
Obwohl der Tobo, Bräuner vielleicht günstiger in der
Anschaffung wäre.
Weißt du was, Biene?
Nehmen wir einfach alle.
Scheiße.
Murat, komm, mach dicht.
Dobrze Ptach.
Atze Schröder.
Er heißt Olek.
Du, guck die Vogel.
Ja, ne, ist klar.
Dobrze Ptach.
Was ist das denn?
Polsku.
Polnisch.
Hauptsache, er quatscht, ne?
Vielleicht kommt er aus dem Teil Polen, der
früher mal euch gehört hat.
Nix Polske kommen.
Du, Murko.
Mal sehen, wie weit die Polen schon gekommen
sind.
Guck mal, Atze, auch einen Farbkopierer gemacht.
Du fängst ja ziemlich früh an mit der
Reklame, was?
Die ersten zehn Kunden bekommen eine Wochenkarte für
die Hälfte.
Hälfte?
Das ist mein polnischer Geschäftsfreund.
Wir haben hier gerade eine Arbeitsbesprechung, Biene.
Na dann, will ich euch nicht länger aufhalten.
Rabotti, rabotti.
Tschüss.
Was ist jetzt, Bolek, was ist das für
die Eule?
Zwölftausend.
Was?
Zwölftausend.
Ist normal, steht unter Arterianschutz.
Import, Export verboten.
Nix haben im Geschäft.
Absolut illegal.
Absolut.
Ja, und wo hast du die her?
Aus dem Zoo in Duisburg.
Scheiße, scheiße, scheiße.
Also nicht nehmen.
Zwölftausend, letztes Wort.
Okay, nicht nehmen.
Kleinen Moment.
Atze, ich leite das Geld.
Was?
Ja, mein Opa hat mir was vererbt.
Ich wollte mir davon eigentlich mein Auto kaufen.
Aber das hat Zeit.
Ja, was ist das denn jetzt für eine
Tour?
Wie kommst du da drauf, dass ich mir
von dir Geld leihen würde?
Na, ich denke, du hast ein Problem.
Du bist momentan ein bisschen klamm, hast eine
scheiß Frisur.
Komm, Atze, wir sind doch Freunde.
Jetzt hör mal zu, du Duhlbohrer.
Erstens habe ich kein Problem.
Zweitens kann ich meine Rechnung selber bezahlen.
Und drittens, drittens bist du mein Angestellter und
nicht mein Freund.
Meine Güte, Atze, jetzt stell dich doch mal
nicht so an.
Du kriegst doch morgen die Kohle von Frerich
sowieso wieder.
Ach, so ist das.
Jetzt verstehe ich das nicht mehr.
Was verstehst du?
Der Schlaumeier will sich auf die linke Tour
in mein Geschäft reinmogeln.
Jetzt hör mal gut zu, Atze Schröder.
Ich hab die Schnauze voll.
Ich hab dermaßen keinen Bock mehr auf dich.
Tja, aber es gibt nichts, was du dagegen
tun könntest.
Doch, ich kündige.
Fristlos.
Akzeptiert.
Also, Atze, was ist jetzt?
Nicht ein Problem.
Keine Kohle.
Lächerlich.
Dann fahren wir doch mal sehen.
Wer ist denn morgen, Olli?
Sieben Dicke.
Sieben?
Ja, der Rest kommt morgen.
Okay.
Wenn morgen nicht zahlt, ich mach den ganzen
Laden leer.
Ist normal, hm?
Atze, sieh zu, dass die Kohle morgen pünktlich
da ist, ja?
Ja, nee, ist klar.
Sag mal Hilfe, Greenpeace, ich bin illegal.
Nein.
Doch.
Das kann ich nicht glauben.
Ich sag immer, geht nicht.
Gibt's nicht.
Oh, oh, oh.
Psyanopsidas Spixi.
Also einen anderen Namen würde ich ihm schon
geben.
Sind Sie soweit?
Moment.
Herr Schröder, ich bin soweit.
Und hopp.
Ja.
Ja, und das Tollste ist, Sie brauchen nicht
mehr Batterien wechseln.
Was redet er denn, mein Kleiner?
Das ist polnisch.
Die Vorbesitzer waren polnische Bergmänner.
So, kommen wir jetzt zum geschäftlichen Teil der
Veranstaltung.
Herr Schröder, ich weiß wirklich nicht, wie ich
das jemals wieder gut machen kann.
Wie wär's mit dem Mietvertrag und, sagen wir,
20.000?
Einverstanden.
Hat er Wasser?
Hä?
Der Spixarer.
Ja, aber natürlich.
Feinstes französisches Tafelwasser und Knabberzeug aus dem Biolab.
Großartig.
Bitte?
Was sagt er da?
Der lügt.
Herr Schröder, damit will ich nichts zu tun
haben.
Ganz ruhig, Herr Frerichs.
Der Vogel mag Sie.
Der muss sich nur erst an Sie gewöhnen.
Herr Frerichs ist lieb.
Herr Frerichs ist lieb.
Geile Frisur.
Leider tot.
Martin, wie ist es?
Friedhelm.
Warum muss ich noch ein, zwei Tage gedulden
mit der Knete?
Mir ist echt was dazwischengekommen.
Aber Geld für ein Frisör, was?
Und ich habe immer gedacht, ich kann mich
auf dein Wort verlassen.
Friedi, du weißt doch, wie das ist.
Unerwartete Ausgaben, kleine Einbrüche im Nachfragebereich.
Da kommt einiges zusammen.
Ich verstehe schon.
Es tut mir ja echt leid, aber es
geht nicht anders.
Nichts für Ungut, Atze.
Wenn es nach mir ginge.
Aber der Alte ist echt knallhart.
Ja, nee, ist klar.
Bestellt er einen Alten mit seinen Konditionen, wäre
ich sowieso nicht mehr einverstanden.
Sicher, Atze.
Ein Gutes hat es ja.
Schlimmer kann es jetzt nicht mehr kommen.
Hallo Süßer.
Hast du es dir anders überlegt?
Ich meine, wo sind denn die ganzen Sachen?
Machen wir jetzt hier so ein Studio nebenan
den Laden oder wie?
Biene, Maus, komm mal her.
Ach, Atze, weißt du was?
Es ist die schönste und spannendste Zeit in
meinem Leben.
Das verdanke ich alles dir.
Biene, ich bin am Arsch.
Ja, und?
Da kommt doch jetzt noch ein Spruch.
Ja, nee, ist klar.
Diesmal leider nicht, Biene.
Das fällt mir echt nicht leicht, das kannst
du mir glauben.
Aber ich fürchte, Atze Schröder ist diesmal wirklich
am Arsch.
Du meinst kein Sonnenstudio?
Wenigstens nicht im Moment.
Und der Laden?
Knapp an Ware.
Das ganze Geld?
Komplett in Umlauf gebracht, sozusagen.
Also, falls du dich jetzt auch anderweitig orientieren
willst, ich meine, ich kann es voll verstehen.
Es gibt eine Menge Männer, die dir jetzt
mehr bieten können.
Moment mal, du hast Murat verloren, den Laden,
das Geld und das Sonnenstudio, stimmt's?
Und du stehst hier und du meinst, es
wäre besser, wenn ich mir jetzt einen neuen
Mann suchen würde?
Stimmt's?
Hör zu, wenn du sowas noch ein einziges
Mal sagst, dann hau ich dir eine!
Ich brauch kein Geld und kein eigenes Geschäft,
verstehst du, was ich brauche?
Das bist du, Atze.
Atze.
Victor.
Gewacht.
Aber steht dir.
Und?
Selbst?
Muss.
Gib mal zwei Enrico.
Hä?
Sag mal, hast du Faulfieber?
Stimmt so.
Moin, Atze.
Alles in Butter?
Harry!
Zwei Isoking, Kippen und die neue Eisen macht
glücklich.
Harry?
Hau rein, Mann, ich hab einen Endlunsch gemacht.
Wir haben aber nur noch die ganz Leichten.
Egal, ich will sowieso aufhören.
Stimmt so.
Und, alles klar?
Muss.
Moin, Schröder.
Bläte.
Na, umgeräumt?
Na, dann machen wir mal ein Käsebrötchen, die
Galopperwoche und eine Tasse Kaffee.
Milch, Zucker?
Na sicher, aber nicht so eine Pleure wie
letztes Mal.
Na, Kaffee kochen ist doch ein bisschen komplizierter
für so ein Großunternehmer, was?
Und?
Muss.
Und?
Und, was ist mit dem Pferdchen?
Läuft.
Hab gehört, gibt einen Job hier.
Kennst dich denn aus im Einzelhandel?
Ich hab zwei Jahre in einem ganz ähnlichen
Laden gearbeitet.
So?
Bei wem denn?
Nicht so wichtig.
Der Typ war ein ziemlicher Spinner.
Ja, ja.
Sind eine Menge Blitzbieren unterwegs in dem Bereich.
Und?
Was ist jetzt?
Tja, wenn du keine Erfahrung hast, kann ich
dir nur ein Anfängergehalt zahlen.
Einverstanden.
Und wann kann ich anfangen?
Von mir aus.
Sofort.
Tja.
Dann räume ich mal die Zeitung ein.
Hey.
Kann das sein, dass du Talent hast?
Möglich ist es.
Oder der Typ, bei dem ich vorher war,
war nicht ganz so eine Niete.
Tja.
Ich sag immer, man kann den Leuten nur
vor den Kopf gucken.
Ja, nee.
Ist klar, hat sie.
Ja, nee.
Ist klar, Murat.
Scheißidee!
Da ist nichts für mich.
Bei meinen Augen.
Oh, oh.
Sieht ja nix.
Sieht nix.
Und der Laden?
Can't find what you're looking for?
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