All language subtitles for Alles.Atze.S01E04[de]

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Original subtitles

Ah!

Nick Bale, wie konntest du mir das antun?

Habe ich nicht immer zu dir gehalten?

Ich kannte deinen Vater sehr gut.

Im Gegensatz zu deiner Mutter.

Deine und meine Familie, die Cannellonis und die

Tagniatennis, waren immer so.

Und jetzt, jetzt erwische ich dich dabei, wie

du im Sitzen pinkelst.

Wie eine Frau willst du uns alle lächerlich

machen.

Ich weiß nicht, ob ich meine schützende Hand

noch länger über dich halten kann.

Dazu ist meine Watte.

Na, wobei geht's?

Scheiß Kaugummis.

Wenn ich die Kiddies dabei erwische, dann gibt's

Volltheater.

Die sind nicht von den Kiddies, die sind

von Biene.

Biene klebt doch nicht ihre Kaugummis unter den

Tresen.

Ich aber.

Irgendwie habe ich die Dinger nach dem Knutschen

immer im Maul.

Ey, das ist ja voll ekelhaft.

Du lässt mich hier deine alten...

Ist das ekelhaft!

Wieso denn?

Ich putze mir nur dreimal am Tag die

Zähne.

Glaubst du eigentlich, wer ich bin?

Dein Botenjunge, dein Dino oder dein Kuli?

So geht das nicht, Atze.

Murat, du hast hier einen Job, du hast

ein Auskommen und du kannst den ganzen Tag

mit der schillerndsten Figur im Vierer zusammen sein.

Was willst du denn noch?

Respekt.

Du bist ein Mann, ich bin ein Mann.

Da wir beide nicht schwul sind, können wir

uns respektieren, oder?

Und wenn ich scharf wäre, auf deine kleine,

türkische Popo.

Hör auf mit dem Scheiß, da hab ich

überhaupt keinen Bock drauf, ja?

Hier.

Das ist geil.

Das sind ein paar Dinger, wa?

Naja, ganz lecker.

Zumindest auf dem Plakat.

Heute Abend sehe ich die Mörderdinger live.

Meinst du, die sind repariert?

Quatsch.

Ich kenne die Mädels schon von klein auf.

Die bringt Ralle jedes Jahr, seit dem frühen

Achtziger.

Oh, oh.

Ist Ralle wieder pleite?

Sieht verdammt so aus.

Ich sag Ralle jedes Mal, wenn du eine

Stammkundschaft willst, dann schaff dir eine vernünftige Putze

an.

Und wenn dir dann nicht der Ekelschwamm aus

jeder Ecke entgegenspringt, dann kannst du die Gislowski

-Schwestern immer noch nackend über den Tresen jagen.

Schöder?

Hildegard!

Nein, Biene ist nicht da.

Schwiegermutter.

Jaja, ich bin ganz oben, Hildegard.

Und, gehst du nochmal hin?

Nee, solange Ralle nichts Neues bringt.

Du denn?

Nee, heute ist Freitag.

Ist Jacqueline dran.

Ja sicher, Hildegard, klar.

Der Witzorek hat diesmal eine Asiatin dabei.

Die tut was mit einer Zigarre machen.

Mit einer Zigarre?

Ja, denkst du vielleicht mit einer alten Wasserpfeife?

Blätter, so solltest du aber nicht über deine

Geschlechtsorgane reden, ja?

Natürlich, Hildegard!

Und?

Glaubst du's?

Vielleicht sollten wir Ralle noch eine Chance geben.

Genau.

Komm, Murat, spring du mal schnell rüber und

hol ein paar Karten von Ralle, ja?

Ich?

Ja sicher, du.

Du wolltest ja sowieso welche kaufen.

Ja, für mich?

Bin ich dein Laufbusch?

Warum gehst du nicht selbst?

Ja, weil ich ein wichtiges Telefonat führe.

Hildegard, genau so machen wir es.

Ganz genau so.

Harry, dann geh du doch hin, hm?

Ja gut.

Zwei Stück?

Nee, drei.

Drei?

Drei!

Ja sicher, drei.

Murat kommt doch mit uns.

Ich kümmere mich drum.

Ja, brauchst gar nicht so zu gucken, hm?

Ich steh den Sapper aus dem Mund und

hol den Spachtel aus dem Keller.

Hildegard?

Aufgelegt.

Keine Gesprächskultur.

Sag mal, Murat, kann ein jugendlicher Organismus eine

Veranstaltung überhaupt vertragen?

Ich hab schon ganz andere Sachen gesehen.

Ja nee, ist klar.

Hör mal, das ist was anderes als Bauch,

dann so eine Kopftuch.

Ih, was ist das denn?

Das ist ein Beispiel für die Verrohung der

Sitten in der Gastronomiebiene.

Also ich find sowas richtig...

Primitiv?

Ja, schon irgendwie.

Und...

Und?

Und...

Und, Murat, für miese kleine Spanner.

Genau.

Du findest immer die richtigen Worte, Atze.

Ja, Murat, du musstest das Plakat ja auch

unbedingt hier aufhängen.

Du wolltest das selbst hingehen, Atze.

Ja, weil ich muss.

Das ist eine nicht zu unterschätzende Marketingstrategie.

Und ich muss die Wirkung auf meine Kundschaft

prüfen.

Ach, du bist immer so gewissenhaft, Atze.

Murat, ich hoffe, du hast mitgeschrieben.

Nur für den Fall, dass du selber mal

eine Perle haben solltest.

Atze, du kannst da ja gar nicht hingehen.

Bitte?

Du hast Mutti doch heute Abend zum Essen

eingeladen.

Mutti?

Welche Mutti?

Was für ein Essen?

Na meine Mutti, Wildegard.

Du hast doch heute mit ihr telefoniert.

Ah, ja, klar.

Soll ich das auch mitschreiben, Atze?

Die ist total aus'm Häuschen.

Die freut sich so.

Ja, aber wir können das Essen doch sicher

um den Tag verschieben.

Oder auch länger.

Wenn deine Mutti will.

Atze, du kannst doch nicht einmal Hü sagen

und dann sofort wieder Hot.

Dabei fand ich das auch so süß von

dir.

Ja, das ist es ja auch, Bienen.

Also ehrlich gesagt, Atze, ich kann mir einfach

nicht vorstellen, dass dir dieses Schlammgefummel mehr bedeutet

als so ein wichtiges Versprechen.

Was grinst du denn so?

Hast du einen Illtis in der Hose oder

was?

Nee, nee, ist nur die Vorfreude.

Worauf denn auf deine ersten Sackhaare?

Ein altes türkisches Sprichwort sagt, wer eine Freundin

hat, muss auch mit ihrer Laune leben.

Na, Atze?

Harry!

Und?

Hast du die Karten?

Nee.

Nee?

Was heißt das, nee?

Genau, was heißt das, nee?

Murat, ich sag dir Bescheid, wenn ich eine

Kopie von meiner Frage will, ja?

Bleed hat Scheiß erzählt.

Gibt keine Zigarrennummer.

Und?

Nun, die Kislowski-Schwestern kennen wir ja schon

zu genügen.

Ja, ich aber nicht.

Murat, du denkst doch immer nur an dich,

ja?

Dann kauf dir doch eine Karte.

Geht nicht.

So ein Schalker Kegelklub hat die letzten Karten

gekauft.

So kriegt der Ralle nie ein Stammpublikum.

Verdammt!

Und ich hab meinen Kumpels erzählt, dass ich

mir den Slip von der Blonden hole.

Mensch, Murat, du lernst das nie.

Nicht die Verpackung ist lecker, sondern das Obst,

das drinsteckt.

Biene, Schatzi!

Was ist, Atze?

Ich hab's mir überlegt.

Du meinst, du würdest wirklich?

Ja, sicher.

Mit Mutti und mir?

Ja, sicher.

Und du würdest auf dieses Schlammding verzichten?

Ja, ganz sicher.

Ach, Atze, du bist ...

Der Größte, ich weiß.

Murat, ein altes deutsche Sprichwort sagt, wer keine

Freundin hat, kriegt Schwieren an den Fingern.

Und hier mein Reiseleiter, Stavros.

Das war vielleicht einer.

Senor Atrea hier, Senor Atrea da, Senor Atrea

tralalalala.

Der konnte bestimmt gut singen.

Nee, nee, der war doch verheiratet.

Reizende Frau.

Und die weißen Häuser.

Schneeweiß, alle.

Bis auf die Kirche.

Und die Glocken?

Nur sonntags.

Aber ich stehe sowieso früh auf.

Komm mal rein.

Mutti, das ist Murat.

Murat, sag mal was.

Warum sagt der nichts?

Weil er schlechte Laune hat.

Er ist Türke.

Die Griechen quasseln ja ohne Punkt und Komma.

Ich mach jetzt Feierabend.

Will irgendwer noch ein paar Chips?

Der ist doch Grieche.

Ach, wie lieb, Murat.

Und bring doch eine Flasche Wein mit.

Aber einen trockenen.

Sonst nehmen wir auch einen roten.

Sag ich ja.

Eben.

Ja, nee, ist klar.

Ich helf dir.

Übrigens, der Ernst hat wieder nach dir gefragt.

Kelkes Mann, der Friseur?

Nee, der ist auf Inder.

Ach, der Sparkassen-Ernst.

Ernst, das ist doch nicht du, Glockensterni.

Er hat nicht gequatscht.

Oh ja, so sind die Frauen eben.

Guck mal, der ist genetisch bedingt.

Früher, als die Kerle den ganzen Tag auf

Yacht waren, da saßen die Weiber den lieben

langen Tag in der Höhle.

Und was haben sie gemacht?

Gequatscht.

Genau.

Und warum?

Damit sie nicht eingepennt sind und sofort zur

Fortpflanzung bereit standen, wenn die Kerle nach Hause

kamen.

Außerdem haben sie nicht so fies aus dem

Mund gerochen.

Aha, verstehe.

Atze, hast du Zahnseide?

Sonst nehmen wir auch einen Rosé.

Bei dem Geseier hat sich natürlich auch kein

Säbelsandtiger in die Höhle getraut.

Atze.

Victor.

Ach, der schickt mich.

Und?

Na ja, der ist ziemlich am Boden.

Ach.

Hat gehört, du kommst nicht.

Stimmt.

Atze, warum?

Victor, ich habe Ralle gesagt, er soll sich

eine Butze anheuern.

Und hat er auf meinen Rat gehört?

Will er ja.

Außerdem, ich kenne die Kieslowski-Schwestern in und

auswendig.

Weiß er ja.

Hat sich doch extra neue Kalinen besorgt.

Aus Polen.

Na, ich habe die Schwiegermutter da.

Familie, hm?

Sollen ganz gut gebaut sein, die drei.

Drei?

Drei.

Drei.

Na, vielleicht komme ich ja doch noch vorbei.

Super, Atze.

Hier, deine Karte.

Bester Platz.

Ähm, Victor?

Ähm, hast du vielleicht noch eine?

Na sicher.

Mensch, Victor.

Super.

Klasse.

Meine.

Mach gut, wa?

Atze.

Du musst mir die Karte geben.

Wieso?

Weil...

Ja, du wolltest doch eh nicht hingeben.

Ja, aber andererseits, ich kann den Ralle doch

jetzt nicht hängen lassen.

Aber, du musst doch bei deiner Schwiegermutter bleiben.

Nicht, wenn du mitspielst.

Ich habe ein scheiß Gefühl dabei, Atze.

Wieso, Moritz?

Ich denke, du willst ja unbedingt hin.

Ich habe trotzdem ein scheiß Gefühl, Atze.

Stell dich nicht so an.

Ich gehe die erste Stunde, du die zweite.

Aber mein Gefühl wird nicht besser, Atze.

Das legt sich, wenn sie die Mädels im

Finale mit dem Schlauch abspritzen.

Was soll ich denn sagen, wenn Biene reinkommt

oder ihre Mutter?

Nichts.

Die kommen nicht.

Und warum tauschen wir unsere Klamotten?

Weil wir clever sind.

Mädels, muss noch eine von euch auf den

Pott?

Das könnte eine längere Sitzung werden.

Ja, ja, mach mal.

Siehste, ist ein Kinderspiel.

Punkt zehn bin ich wieder da.

Bis gleich.

Was hat der gesagt?

Dass ich im August keinen Urlaub machen kann.

Nee, ich meine Atze.

Ach, der ist auf dem Klo.

Ach so, ich muss nämlich auch gleich mal.

Sag mal, bist du eigentlich dienstlich hier?

Ja, was stehen auf so Klamotten?

Viktor, die Mädels sollen uns ihre Auslage zeigen,

nicht ihre Aufenthaltsgenehmigung.

Ob es da vorne mal weiter geht, oder

was?

Also, jetzt macht mal Platz hier vorne, wir

sind nämlich dienstlich hier.

Geht doch mal zur Seite.

Leute, das ist ein Notfall.

Dieser Mann hat nur noch wenige Stunden zu

leben.

Atze, was machst du denn so lange?

Die Mutti muss mal pipi.

Der Atze kann stundenlang auf dem Klo rumhängen.

Das ist echt sein Reich.

Wie der Karl in seiner Werkstatt.

Immer am Hobeln, am Machen und am Tun.

Der, der den Sarg für Onkel Gerd gemacht

hat?

Der war doch homosexuell.

Onkel Gerd?

Jetzt muss ich aber wirklich pipi.

Atze!

Mach jetzt auf, sonst schließe ich selbst auf.

Wir haben nämlich zwei Schlüssel, Mutti.

Der Ernst Kwiatkowski hat sogar zwei Toiletten.

Echt?

Meine Fresse.

Boah, da hätte ich ihm gerade gar nicht

zugetraut.

Dabei hätte die Babs Kwiatkowski garantiert einen Bandscheiben

-Schaden gekriegt.

Mein Gott.

Und er kriegt heute Abend noch einen Schleudertrauer.

Männer, das ist wirklich ganz großer Sport.

Ja!

Oh, das bewegt halt.

Ich glaube, sie mag dich.

Aufblätert ihr den Rettner-Bonus.

Hör mal, Murat wollte auch noch kommen?

Jo.

Zur zweiten Hälfte müsste er hier sein.

Er ist sich noch am Frischmachen.

Atze!

Atze, die Mutti macht jetzt mal eben, ja?

Mutti, du kannst jetzt mal eben machen.

Wo bist denn du, Atze?

Also, Atze, ich bin ja schon ein richtiger

Familienmensch, aber ich weiß nicht, ob ich so

kann.

Selbst gekachtet, Atze?

In unserem Baumarkt haben sie dieselben Fliesen.

Nur größer und gemustert und in Blau.

Mutti, wie geht's denn dem Atze?

Weiß nicht, der redet nicht mit mir.

Atze, warum redest du denn nicht mit Mutti?

Was sagt er?

Ich glaube, er sagt, er duscht.

Warum duscht er denn?

Warum höre ich denn kein Wasser?

Atze, warum duscht du denn ohne Wasser?

Vielleicht, weil er seine Sachen noch an hat.

Was für Sachen?

Na, seine Anziehsachen.

So kann ich nicht.

Atze, du ziehst sofort die nassen Sachen aus.

Hinterher holt er sich noch zu.

Gib die Sachen raus, hopp, hopp.

Nee, er soll sich Zeit lassen.

Ich kann eh nicht.

Atze, hast du gehört?

Mutti kann nicht.

Wieso kannst du denn nicht?

Ich möchte ja, aber es geht eben nicht.

Das kenn ich, dann will man, aber man

kann dann nicht.

Aber schön gekackelt habt ihr.

Ja, ne?

Hat der Vormieter gemacht.

Ich gebe die Sachen gleich in den Trockner.

Ich lege dir dann ein Handtuch hin, Atze,

ja?

Nichts zu machen.

Atze, ich bin fertig.

Scheiße.

Und damit ist der Kampf entschieden.

Renata müsste leider wegen Rügen und Sportlichkeit disqualifiziert

werden.

Für so einen Pfau würdest du hinter dem

Bahnhof freiwillig 600 Mark abdrücken.

Boah, guck mal, jetzt haben wir beide Teaser

aus dem Käfig.

Geil.

Meine Fresse, und ich wollte erst gar nicht

kommen.

Wieso nicht?

Weil letztes Mal haben sie Malariaerreger in dem

Modder gefunden.

Aber ist ja sonst noch eine Sache, wa?

Leute, ich muss mich leider vom Acker machen.

Für mich ist der Kusen hier gegessen.

Und jetzt kommen wir zur Ziehung des Hauptpreises.

Der Gewinner wird einen Freistielkampf gegen Renata und

Evelina und Donatella bestreiten.

Und gezogen wurde die Eintrittskarte von Atze mit

der Nummer 5.

Wow, Leute, das seine Teilchen ist für Onkel

Atze gerade noch drin.

Ich hatte nicht ein einziges Mal Schule, wie

ich den ganzen Tag laufen konnte.

Es ist wirklich unglaublich.

Ich hab bestimmt euch überrascht.

Wie weiß ich das denn?

Ich hab in einem super Laden gekostet.

Wir können essen in der Kochinformation.

Da sind die super...

Guck mal, findest du die nicht klassisch?

Ich hab ne super Lust.

Ich bin die Faust der Entsorgung.

Ich hab ne super Lust.

Wir haben ja noch eine schöne Zeit.

Wir müssten mal den Käfig ganz in Einzelnen

befragen.

Hey, hey, hey, da steckt was über die

Oberfläche.

Aber was ist das für ein Engel?

Was ist das für ein Engel?

Ich glaub, ich hab genau das Richtige für

dich.

Guck mal.

Das wird bestimmt super stehen.

Jetzt hab ich aber nur noch 2 zu

ausschneiden.

Es ist aber auch wirklich dickes hier drin.

Findest du nicht, das ist zu weglüdlich?

Ach nee, ist doch beige.

Stimmt auch wieder.

Zeig nochmal das andere.

Mensch, Atze duscht jetzt schon über ne Stunde.

Finster?

Atze!

Komm endlich raus!

Hörst du mich?

Jetzt reicht's aber.

Dann würd ich dir in den Zuckerschmute.

Wir haben uns schon Sorgen gemacht, Atze.

Was war denn los mit dir?

Kleine Magendarmgeschichte, ganz plötzlich.

Der Papa hatte mein Schnäpschen genommen.

Ach, ne warme Dusche ist aber auch nicht

schlecht.

Du musst ja völlig aufgeweicht sein.

Egal, ich lass trotzdem mal frische Luft rein.

Nee, ist klar.

Wo ist Murat eigentlich?

Der Grieche?

Er ist doch Türke, Mama.

Na ja, wahrscheinlich amüsiert er sich schon irgendwo

köstlich.

Und warum hat er dabei meine Klamotten an?

Ich hab doch gesagt, er ist Grieche.

Ja, Murat, dich kann man aber auch keine

Sekunde alleine lassen.

Du bist gut, Atze.

Jetzt denken die ganzen Frauen, ich wär...

Ne Fummeltrine.

Da hast du dir aber auch ganz schön

in die Scheiße geritten.

Ich mich?

Jetzt machen wir aber halb lang.

Was hast du denn hiermit angestellt?

Das geht doch nie wieder aus.

Ja, Murat, als ob das dein einziges Problem

wär.

Atze, ich musste doch dieses Mistding anziehen.

Wieso, haben dich die Weiber gezwungen?

Nee, aber ich hab alles genauso gemacht, wie

du gesagt hast, Atze.

Und du hast keinen Mucks von mir gegeben?

Okay, ich hab gesagt, ich dusche gerade.

Ja siehste, Murat, wenn du so leichtfertig daherplapperst,

dann darfst du dich nicht wundern, wenn du

nachher aussiehst wie der Fußpfleger von Karl Lagerfeld.

Ich find das überhaupt nicht zum Lachen, Atze.

Übrigens, wenn du jetzt richtig reinhaust, dann kannst

du die Mädels noch im Lackledermantel in den

Bus nach Warschau steigen sehen.

Ist mir doch jetzt egal.

Tja, da kann man wohl nichts machen.

Da kann man wohl nichts machen.

Und ob man da was machen kann?

Du musst Biene alles erzählen.

Hä, was soll ich?

Ja, sag ihr, dass du beim Schlammcatchen warst

und dass ich wegen dir diesen Scheißmantel anziehen

musste.

Wegen mir?

Hör mal zu, du Fingersportler.

Wer wollte denn unbedingt in diese Modderbude?

Sei froh, dass ich rechtzeitig gekommen bin.

Hä?

Ja, sonst hättest du nur die Fußnägel lackiert.

Bitte, Atze, red mit Biene.

Sag ihr die Wahrheit.

Erzähl ihr, dass ich keine Schwuchtel bin.

Murat, das gehört nur wirklich nicht zum Plan.

Ich mein, ich zieh doch hier nicht das

ganz große Kino auf, um dann nachher alles

auffliegen zu lassen.

Ich bin tausend Tode gestorben, während du deinen

Spaß hattest.

Murat, was willst du eigentlich?

Ich hab mich nur an unsere Absprache gehalten.

Nicht mehr und nicht weniger.

Trotzdem.

Weißt du, was passiert, wenn Biene rauskriegt, dass

ich ein Versprechen nicht gehalten hab?

Hast du eine Ahnung davon, was ich mir

nächste Woche hier alles anhören muss?

Und was ich mir den Rest meines Lebens

anhören muss, ist mir wohl scheißegal.

Herr Schröder, eins, zwei.

Atze, wenn das rauskommt, dann bin ich erledigt.

Ja, schon, aber andererseits, es tut sich ja

auch ein bisschen was in der Türkei.

Da werden die Leute doch auch schon tolerant,

oder nicht?

Ja, gut.

Bevor dein Liedschatten verläuft.

Biene!

So, ihr zwei.

Hört mal einen Moment zu.

Ich muss euch was Wichtiges sagen.

Ihr habt euch sicher schon gewundert, warum Murat

in Bienes Bademantel rumgelaufen ist.

Weil seine Sachen so schmierig sind.

Ach, die steck ich einfach in die Waschmaschine.

Bei mir ist der Heizstock verkalkt.

Bei uns ist die Garantie abgelaufen.

Ach, da kommst du echt nicht dazwischen.

Atze, bitte.

Also, ich muss euch was beichten.

Die Wahrheit ist, Murat ist gar keine Fummeltrine.

Echt?

Das war's.

Atze, das war's noch lange nicht.

Ja, also, es war nämlich so.

Ich war gar nicht in der Dusche.

Das war Murat.

Ich war gar nicht da.

Wir haben die Klamotten getauscht und dann hat

Murat sich in der Dusche versteckt vor euch.

Und da hat er sich nass gemacht.

Fragt mich nicht, warum.

Jedenfalls, dann hat er Bienes Morgenmantel angezogen.

Aber warum hat er sich denn für dich

ausgegeben, Atze?

Ja, ich war beim Schlammketschen.

Ja, jetzt sagt sie nichts mehr, ne?

Ich hatte mal Fango in Bad Pyrmont.

Ja, das ist ja auch das Beste für

den Rücken und so.

Hier in Kreie, in Alonso Sterne.

Atze, du hast nicht belogen.

Nein, Biene, nicht wirklich.

Du hattest versprochen, nicht hinzugehen.

Genau, siehste.

Deshalb musste Murat sich auch in der Dusche

verstecken, damit ich mein Versprechen halten kann.

So ist es.

Ich bin nämlich keine Fummeltrine.

Du hast gelogen und den armen Murat auch

noch mit reingezogen.

Das hätte ich nicht von dir gedacht, Atze.

Zufrieden?

Jetzt hab ich sie, die Arschgehekte.

Danke, Atze.

Na ja, jetzt, wo alle wissen, dass ich

nicht auf Weiber...

Ich meine, auf Frauenklamotten stehe.

Murat, das ist er.

Was ist das denn?

Na, die Unterbuchse von der Pole, wo du

so scharf drauf warst.

Gar nicht so leicht, dran zu kommen.

Viel Spaß damit.

Ich...

Harry, ich will die doch nicht anziehen.

Harry, sag denen, dass ich die nicht anziehen

will.

Herr Murat, ist mir doch scheißegal, was ihr

damit anstellt.

Leute, das ist jetzt...

Also, ihr denkt...

Also, ich...

Harry!

Harry, komm her!

Ich will das Ding nicht!

Harry, nimm das Ding...

Ach, Atze, du bist so süß.

Ich?

Weil du dir diese verrückte Geschichte ausgedacht hast,

nur um deinem Freund zu helfen.

Na ja, wie ne...

Die kann man aber auch wirklich nix vormachen,

ne?

Weil ich dich eben kenne, Atze.

Und wenn Murat sich mal wieder Klamotten von

mir ausleihen will, dann sag ihm, er soll

sie nachher kurz in die Maschine stopfen, ja?

Ja, nee, ist klar, Biene.

Mir steht ja schwarz auch gut.

Stavros hat gesagt...

Hildegard, wie ist denn mit Taxi, hä?

Ich ruf dir den Vasilikale Propodos.

Der ist froh, wenn er mal wieder was

von zu Hause hört, hä?

Also...

Atze, du bist wirklich...

Der größte Weiß.

Atze.

Victor.

Komm grad von Ralle.

Und?

Der ist am Boden.

Und?

Die Disko ist Segelspäne.

Hat er sich schon einen Schubber besorgt?

Macht er noch.

Wenn er wieder aus dem Krankenhaus ist.

Die Kislowski-Schwester?

Die Brüder.

So kriegt der Ralle nie ein Stammpublikum.

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