All language subtitles for The Roman Spring of Mrs. Stone (2003 film)

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Original subtitles

Ja, hier, wartet doch. Alle kriegen etwas.

Und jetzt verschwindet.

Ich gehe zu Fuß, Sie können fahren. - Wie Sie wollen.

Schönen Tag noch. - Ihnen auch.

Das nennen sie 'Pizza', Darling. - Ist es gut?

Ja, aber man kann es nicht vernünftig essen.

Fünf Minuten bis zum Vorstellungsbeginn!

Fünf Minuten! Bitte nehmen Sie Ihre Plätze ein!

Oh, gesegnete, gesegnete Nacht.

Ich bin in Furcht ein Mann, dass diese Nacht doch nur ein Traum sein kann.

Raubst du dein Licht ihr... - Idiotin! - Verzeihung.

...wird sie bang durchwacht. - Mehr.

Mehr, mehr. - Wie Knaben aus der Schule, eilt Liebe hin zum Lieben.

Warten Sie. - Wie Hasen aus der Kuhle, wird sie hinweg getrieben.

Mein Leben ist's, das meinen Namen ruft.

Die mit Abstand berauschendste Julia, die ich je gesehen habe.

Oh, Tom.

Haben die Geier das Theater schon verlassen?

Ich denke, dass jeder schon unterwegs zur Party ist.

Wieso gehst du nicht auch schon und ich sehe dich dann dort.

Ich bin noch ganz durcheinander.

Du warst wunderbar.

Absolut wundervoll. Und nichts, was du sagst, kann meine Meinung ändern.

Schnell.

Ich habe nicht solchen Mut seit Dünkirchen gesehen.

Haben wir Dünkirchen nicht verloren?

Aber tapfer.

Chris, ich wusste nicht mal, dass du in der Stadt bist.

Und mein liebster Guido.

Sie, meine Wunderbare.

Sie wunderbarer Lügner.

Seid so lieb, geht beide und helft Tom auf der Party.

Mit all diesen Monstern? - Tut es für mich.

Ich befürchte, dass er zuschlägt, wenn mich jemand kritisieren sollte.

Die Julia war seine Idee. Ich konnte sie ihm nicht ausreden.

Ich bin in seinen Augen immer noch 23, Gott beschütze ihn.

Niemand war mutig genug hinter der Bühne zu erscheinen.

Die brauchen alle erstmal ein paar steife Drinks, bevor sie mir Komplimente machen.

Bei meinen Premieren wollte ich das erste Flugzeug aus der Stadt kriegen.

Nur weg, sobald der Vorhang nach dem Applaus gefallen war.

Aber wenn es dir an einem Fluchtfahrzeug fehlt,

ist es am Besten, dein bravourösestes falsches Lächeln aufzusetzen,

und die ganzen Bastarde niederzugrinsen.

Ich sehe euch dann.

Bis dann.

Karen Stone, der überragendste, leuchtendste und schönste Broadwaystar seit 25 Jahren,

fiel uns vom Himmel mit einem Broadwaydesaster und zwar buchstäblich.

Was auch immer unsere liebliche und intelligente Karen dazu brachte,

zu denken, sie sei immer noch jung genug für die Julia,

wird wohl ewig eines der größten Broadwayrätsel bleiben.

Sie sollten so was nicht lesen, Mrs Stone.

Schreiben Sie ihm eine Nachricht: "Auch ich weiß nicht, was mich dazu gebracht hat.

Aber ich liebe Sie sowieso."

Also, wessen Geburtstag ist heute?

Horace Oliver. - Ach, der Kolumnist des 'Detroit Star'.

Er bekommt ein Telegramm, wie immer. Und schreiben Sie, wie aufgeregt ich bin,

dass er von seiner Operation so wunderbar genesen ist.

Ist irgendwer tot seit gestern?

Abgesehen von Karen Stone, die auf der Bühne gestorben ist.

Mattie Osbourne, die Kritikerin aus Chicago. Herzinfarkt.

Oh. Blumen und Kondolenzen.

Ich wusste gar nicht, dass sie ein Herz hat.

Nun, es gibt bestimmt schon einen Nachfolger in Chicago.

Es braucht keinen Kritiker mehr in Chicago. Ich werde nicht auf Tournee gehen.

Ich mache mir große Sorgen um Toms Gesundheit. Er ist so ausgelaugt.

Ich denke, wir sollte sehr lange verreisen.

Karen Stone in ROMEO UND JULIA. Letzte Vorstellung.

Werden Sie nächste Saison in einem neuen Stück zu sehen sein?

Gary, ich befürchte nicht.

Ich werde meine Karriere beenden. - Aber das... - Was?

Das können Sie doch nicht ernst meinen. - Doch, das ist mein voller Ernst, Fred.

Mein Ehemann braucht mich, und das ist mir viel wichtiger als meine 'verrückte' Karriere.

Wir werden sehr lange Ferien in Europa und Asien machen.

Ich will, dass er ganz gesund wird. - Sie verwöhnt mich.

Wo genau werden Sie hinfahren? - Na schön, genug für heute.

Sie wollen doch nicht, dass wir unser Schiff verpassen.

Ein letztes Foto bitte noch!

Oh, du musst dich endlich ausruhen.

Hat der Arzt gesagt.

Was ist? - Tut mir leid. - Was ist los?

Tut mir leid, ich...

Ich war nur so...

Ich war so ein miserabler Ehemann, ein nutzloser Mann,

wenn es darum ging, um die ehelichen Pflichten.

Es tut mir so leid. Entschuldige, ich...

Wenn ich wie ein Tier hätte leben wollen, hätte ich ein Tier geheiratet,

stattdessen habe ich den großartigsten Mann der Welt geheiratet.

Es tut mir so leid, Karen.

Komm, mein Schatz.

Ist schon gut. Alles ist gut so.

Ich liebe dich, ich liebe dich über alles.

Alles ist gut.

Ihr Ruf als großartige Schauspielerin ist Ihnen vorausgeeilt.

Diesen Ruf habe ich meinem Ehemann zu verdanken.

Oh, natürlich. Es ist ungewöhnlich, dass ein Mann seine Frau so verehrt.

Tom hat jeden Zeitungsartikel gesammelt, jede Kritik, die ich je bekommen habe.

Ich frage mich, wo er ist.

Bitte verzeihen Sie. Entschuldigen Sie mich.

Christopher.

Baby!

Was für eine wundervolle Überraschung.

Was machst du denn in Rom?

Auf der Durchreise, wie immer, natürlich nur auf der Durchreise.

Guido schleppt mich nach Sizilien, um seine Familie zu treffen.

Ein trübseliges Vorhaben.

Aber ich habe Zeit, an meinem neuen Stück zu arbeiten.

Mann, siehst du wieder toll aus.

Wo ist Tom?

Möglicherweise hat er jemanden gefunden, der was von der 'Wall Street' versteht.

Währenddessen hat er mich bei dieser Schreckschraube geparkt,

die ihm ihre Karte aufgezwungen hat.

Aber ja, die Contessa.

Sie zwingt jedem ihre Karte auf. - Contessa? Contessa, wer?

Wer weiß schon, wer?

Jeder von denen hier hat einen Titel,

gefolgt von einem ellenlangen Namen wie ein Pudel.

Geerbt, in ihrem Fall, wie ich glaube,

von einem Vorfahren, der eine männliche Hure war.

Er war für die außerordentliche Mächtigkeit seiner Männlichkeit bekannt,

und zum Lohn für seine Dienste wurde er geadelt.

Christopher! - Aber das ist die Wahrheit.

Falls die Gerüchte stimmen.

Baby, diese Party ist ein Kongress von ausgesuchten Hexen und Dandys.

Sie zelebrieren ihre Eleganz und sind dabei doch nur Nutten und Zuhälter.

Eigentlich ist das alles nur Krieg. Erinnerst du dich an den Krieg?

Du spieltest in "Dir selber treu" und hast die meiste Zeit so rumgestanden.

Das ist von der guten Gesellschaft in Europa übrig geblieben:

gutangezogene Menschen, die sich verkaufen wollen.

Und jetzt schau dir mal das an, bitte.

Der bestaussehendste junge Mann in ganz Rom.

Jeder träumt von ihm.

Männer und natürlich auch Frauen.

Er gehört Mrs Jameson Walker, deren Ehemann Texas besitzt.

Der Junge kostet sie sicher eine ganze Menge.

Du schaust ihn gar nicht an. - Nicht unbedingt interessiert.

Es gibt Dinge, die wichtiger für mich sind.

Und die wären? - Stell doch nicht so schwierige Fragen. Lass uns Tom finden.

Vielen Dank.

Ihr Name ist Karen Stone.

Eine wirklich furchtbare Schauspielerin, aber ihr Mann ist sehr reich.

So reich?

Das sind Rubine.

Großartig.

Wie eine Taube.

Wirklich wundervoll. - Findest du nicht, er müsste etwas dunkler sein? - Wieso?

Es würde mich schlanker aussehen lassen.

Gewicht steht dir, Darling.

Genau wie dieses Grau. Vertrau mir.

Na, wie seh ich aus?

Außerordentlich schmuck.

Das noch...

Ja.

Und wie sehe ich aus?

Bezaubernd. Absolut bezaubernd.

Tom, was ist passiert?

Mein Mann ist krank. Sagen Sie dem Piloten, wir müssen landen.

Sir? Geht es Ihnen gut? - Ich kann nichts erkennen.

Er sieht krank aus.

Ihr Mann ist ohnmächtig.

Nein! Wir müssen landen.

Wir müssen landen! Da ist eine Insel!

Tom?

Auf die Insel! Auf die Insel!

Sie müssen endlich landen! Sie müssen landen!

Eine Insel.

Manchmal überraschst du mich wirklich.

Wie denn? - Ist das der Platz, an dem Tom wollte, dass seine Seele hier ruht?

Tom glaubte nicht an so was wie 'Seele'.

Aber er war ein Christ und liebte das Theater und hier ist das ultimative christliche Theater.

Aber hier wurden die Christen doch aufgefressen.

Und doch gehörte es einfach dazu.

Ich werde in Rom bleiben und mir ein Apartment nehmen.

Kann dich nichts bewegen, zum Theater zurückzukehren?

Nur eine Amnesie.

Ich habe kein Talent. - Talent?

Mit welchem Talent kommt man denn noch ungestraft davon?

Natürlich war es falsch, die 'Julia' zu spielen, wo du doch eher 'Lady Macbeth' bist.

Das war ein großer Fehler. All dieses weiße Satin und die Perlen.

Es gibt eine Tradition, dass ältere Schauspielerinnen diese Rolle spielen.

Aber es wird vermutet, dass sie es können.

Ich war charmant und hübsch und hatte gewisses Flair

und enorme Ambitionen, und einen reichen Ehemann.

Und das Wichtigste dabei, Jugend.

Alles davon ist weg.

Puff! Verweht in einer Rauchwolke.

Und was von dem sollte ich vermissen?

Kann ich dich mitnehmen? - Nein, danke, ich treffe Guido hier in der Nähe.

Peppo!

Danke, dass du da warst.

Was wirst du jetzt tun?

Oh, belissi Madonna.

Hallo?

Contessa, hier ist Karen Stone.

Vielen Dank für Ihre wirklich herzliche Kondolenz.

Ja.

Ja, wirklich traurig.

Wissen Sie, ich habe mich entschieden, hier in Rom zu wohnen, für eine Weile.

Und es wäre doch schön, wenn wir mal gemeinsam Tee trinken könnten, oder...

Morgen Nachmittag.

Wundervoll, okay.

Wundervoll, ich danke Ihnen sehr.

Ja. Vielen Dank. Bye, bye.

Sie sind in der richtigen Stadt, Mrs Stone.

Wir hier wissen, was Verlust heißt.

Wirklich?

Es liegt uns im Blut, aber wir können damit umgehen. Wir finden einen Ausgleich.

Oh, wie schön. Da ist jemand, den Sie treffen sollten.

Marco!

Komm mal her!

Hallo!

Danke sehr, Lorenzo. Das war ein charmanter Abend.

Ich muss mit Ihnen sprechen, bitte.

Natürlich. Bitte, kommen Sie rein.

Sie haben ein Problem?

Ja, meine Mutter.

Ihr Unterleib. Ihr droht ein Darmverschluss.

Eine Geschwulst? - Ja, eine Geschwulst.

Oh, das tut mir wirklich leid.

Es muss operiert werden.

Aber es gibt in Italien nur einen Arzt, der diese Operation durchführt.

Er praktiziert in Neapel. Es ist sehr teuer, sie dorthin zu schicken.

Vielleicht besteht die Möglichkeit...

Es mag dreist erscheinen, aber vielleicht können Sie mir eine Million Lire leihen.

Für meine Mutter.

Ich wäre Ihnen für alle Zeiten sehr dankbar.

Es würde mich Ihnen vollständig verpflichten.

Verstehen Sie?

Ja, natürlich verstehe ich.

Eine Million Lire, das ist eine große Menge Geld.

Ich denke, Sie haben meine Sehnsucht nach Gesellschaft gründlich missverstanden.

Es gehört sich nicht, dass eine Lady allein diniert.

Das ist ein dummes soziales Vorurteil, aber so ist es.

Ich habe die Contessa nun schon ein paar Mal getroffen.

Zuerst hat sie mich Marco vorgestellt, dann Luciano und dann noch Ihnen.

Marco hat eine Schwester, Luciano eine Cousine und Sie haben eine Mutter.

Keiner von euch versteht irgendwas.

Hier ist er.

Und nun werde ich 'Gute Nacht' sagen.

Es tut mir leid, falls ich Sie beleidigt habe.

Sie sind sehr nette Burschen, wirklich, alle von Ihnen.

Ich werde Sie bestimmt nicht wiedersehen.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Und das war's? - Ja, das war's.

Ich verstehe das nicht.

Das meine ich ernsthaft. Ich sollte aufhören, Sie zu treffen.

Römische Jungs sind wirklich seltsam. Was kann ich tun?

Aber sie sind so gutaussehend.

Ja, schon. Aber so allein.

Wie ein paar Schauspieler, mit denen ich spielte.

Aber denken Sie nicht, eine Frau braucht manchmal etwas... - Was?

Liebe.

Definieren Sie Liebe.

Beißen in ein Ohr.

Wie bitte? - Nun, so fängt es an und dann beginnt es, abwärts zu gehen.

Contessa. - Cara mia, wenn man so alt ist wie ich,

denkt man nur noch an die Fleischeslust.

Sind Sie damit fertig? - Bitte. - Danke sehr.

Also, wie denken Sie darüber?

Triebhaft.

Was?

Man betritt einen Raum, man verlässt einen Raum.

Rein, raus, was macht das schon?

Triebhaft.

Karen?

Karen Stone.

Karen, ich bin's, Julia.

Julia, aber welche... Julia!

Das ist so ein Zufall.

Wir wussten, dass du hier bist, aber nicht wo.

Greg und ich kaufen Kostüme ein und du weißt, was das heißt.

Ja, natürlich. - Niemand hat was von dir gehört.

Außer, dass du in Rom lebst.

Wieso? Ja, es ist wunderschön, natürlich, aber es fällt fast zusammen. So alt.

Die Gerüchte sagen, du arbeitest an deinen Memoiren.

Das wäre wirklich ein schmales Bändchen.

Was machst du tatsächlich hier?

Treibenlassen.

Einfach mit der Brise.

Karen... - Eine Zeile aus einem Lied.

Ist alles in Ordnung?

Nein. - Hör zu, du musst mir deine Nummer geben, damit wir uns treffen können.

Ich habe da etwas.

Etwas? - Ja, in mir, etwas. In mir.

Ich verstehe nicht.

Es ist ein Tumor. - Oh Gott. - Ja, ich befürchte, dass...

Ich befürchte, er ist inoperabel.

Karen...

Weißt du, da ist nur noch wenig Zeit.

Also, du verstehst, dass ich...

Ich möchte keine Besuche, ich brauche meine Privatsphäre.

Wo ist er? - Wo ist wer?

Der Tumor.

Er ist im Unterleib. - Oh, mein Gott.

Also, ich bitte dich, mich nicht zu besuchen.

Ich muss gehen. Du verstehst mich doch sicherlich.

Bye.

Danke, Peppo.

Ich habe geklingelt bei Ihnen. - Bei mir, natürlich.

Wir waren gerade in der Nachbar... - In der Nachbarschaft, natürlich.

Ich würde Ihnen gerne einen wirklichen Freund vorstellen. - Ach ja, Francesco?

Pietro? Alessandro? - Für einen Besuch ist es wohl gerade nicht die richtige Zeit.

Sie müssen mich entschuldigen, bitte. - Vergeben Sie mir, ich benehme mich schlecht.

Ich bin ein bisschen leichtsinnig heute Nachmittag.

Wieso bleiben Sie nicht zum Tee? - Wir wären erfreut.

English Tea.

Ich bin Conte Paolo di Lio.

Eine sehr ausgesuchte Familie.

Kennen wir uns nicht?

Bitte, kommen Sie rein.

Hast du die neue Kollektion gesehen? - Ja, ich weiß auch schon, was ich kaufen werde.

Weg hier!

Wunderbare Aussicht.

Ja, das ist sie.

Exzellente Schokolade.

Wo denn?

In diesem Biskuit.

Oh, danke sehr.

Also, wieso waren Sie so?

Wie denn? - So leichtsinnig.

Ich...

Ich habe heute etwas ausrangiert.

Oh, was denn?

Eine sehr alte Freundin.

Ja, das wiegt sehr schwer.

Es fühlt sich an, als hätte die Fluglinie mein Gepäck verloren, und mir ist es egal.

Aber Ihr Koffer, hat der denn kein Namensschild?

Es ging verloren.

So sind Sie jetzt also befreit.

Ich vermute. - Frei wie ein Vogel.

Ich vermute es.

Würden sie mich entschuldigen, ich hab... - Sie haben eine Verabredung? - Ja.

Das war sehr reizend. - Ja, das war es.

War schön, Sie kennen zu lernen.

Danke für den Besuch, Contessa, und für das Lob des Biskuits.

Biest.

Es sind schon sieben Tage.

Sechs. - Und sie hat dich noch nicht angerufen.

Dann ist sie eben stolz. - Sie ist nur blöd.

Sie schaut in den Spiegel und sieht es nicht.

Ruf sie sofort an! - Mach dich doch nicht lächerlich.

Die Saison ist vorbei, Paolo.

Welche Saison? - Deine Saison.

Bereits fünf Monaten sind die Manschettenknöpfe im Pfandhaus.

Vier.

Nicht eine Falte.

Dann betrügt dich deine Sehfähigkeit.

Jugend ist eine schreckliche Gabe.

Wie Schnee im April. Beeindruckend und dann...

Die Sonne!

Ich bin noch nicht geschmolzen, noch nicht.

Ruf an.

Anrufen!

Paolo?

Natürlich erinnere ich mich.

Ihre Karte liegt noch in der Halle, da, wo Sie sie abgelegt haben.

Wie lieb, dass Sie anrufen.

Ich würde Sie gerne zum Abendessen einladen.

Wie süß von Ihnen.

Morgen, sagen Sie? Lassen Sie mich nachsehen.

Ja, da wäre ich frei. Acht Uhr?

Ich freue mich sehr.

Ich danke Ihnen. Ciao.

Ciao.

Sieh dir an, wozu du mich bringst.

Ich musste sie einladen.

Das heißt, ich muss für das Essen bezahlen.

Nicht nur eine Saison, Contessa.

Sie liegen falsch.

Nicht nur eine.

Guter Bursche.

Danke, Paolo. Ich habe etwas gebucht.

Gebucht? - Zum Abendessen.

Nein, nein. - Doch. 'Bernini's', ich esse immer dort und wir können tanzen.

Meine liebe Mrs Stone.

Wenn Sie mit einem Gentlemen essen wollen, sucht er das Restaurant aus.

Ich weiß, aber ich dachte... - Wir werden nach Trastevere fahren, zu Pepisco's.

Pepisco's? - Haben Sie davon gehört?

Nein, nein, ich... - Gut, dann werden Sie überrascht sein.

Mrs Stone, das ist Mama Pepisco. - Ja.

Papa Pepisco.

Lassen Sie mich Ihnen helfen.

Das ist ja wie ein Familientreffen.

Familientreffen sind wichtig in Italien. Was ist mit Ihrer Familie?

Nichts, es gibt keine mehr. - Das ist traurig.

Wenn wir Italiener ohne eine sind, dann schaffen wir uns eine.

Nun ja, mein Ehemann war meine... - Familie? - Ja.

Aber jetzt ist er tot.

Also die Pepisco's kommen aus einem kleinen Dorf in Norditalien.

Wissen Sie, meine Großeltern hatten eine ihrer Villen dort.

Die Küche ist sehr einfach, aber perfekt.

Entschuldigen Sie mich.

Worüber haben Sie mit ihr gesprochen? - Ich habe bestellt.

Wie können Sie wissen, was ich möchte? - Bitte, Mrs Stone...

Bitte, vertrauen Sie mir.

Ich garantiere Ihnen ein köstliches Mahl.

Das ist eine der ältesten Straßen der Stadt. Können Sie sie Flüstern hören?

Nein.

Die Stimmen der vergangenen Jahrhunderte.

Jahre existieren nicht für uns, Mrs Stone. Jahrhunderte sind es.

Ich wünschte, Sie würden mich nicht Mrs Stone nennen.

Ich habe das Recht nicht verdient, Sie beim Vornamen zu rufen.

Oh, wirklich?

Womit kann man dieses Recht erlangen? - Mit tanzen.

Tanzen? - Natürlich.

Das stammt wohl noch aus der Zeit Ihrer Vorfahren, Paolo.

Machen Sie sich über mich lächerlich?

Aber nein, sicher nicht. - Und doch war es genauso.

Da war überall, jede Nacht, Musik in den Straßen.

Violinen, Trompeten und auch viele Trommeln.

Wissen Sie was? Schließen Sie Ihre Augen.

Was? - Schließen Sie nur Ihre Augen.

Hier, jetzt, können Sie die Musik hören?

Nein, Paolo, ich befürchte, nein.

Bitte, strengen Sie Ihre Fantasie an.

Sie sind doch eine Künstlerin, Sie müssen das hören.

Lauschen Sie.

Da spielt eine Tuba, hören Sie?

Bitte, das ist mehr als lächerlich. - Nichts ist lächerlich,

wenn man daran glaubt, dass etwas möglich ist.

Sehen Sie diese märchenhaften Lichter?

Cafés, Kellner und Gäste überall.

Männer singen, Frauen lachen, dazwischen spielen die Kinder.

Und diese fliegenden Insekten, die diese Lichter auf dem Rücken haben.

Glühwürmchen. - Ja.

Und die Lichter gehen an und aus.

An und aus.

Ein Akkordeon. - Was?

Ich höre ein Akkordeon. - Bravo.

Das bedeutet...

...wir können tanzen.

Vielen Dank, Paolo.

Das war ein märchenhafter Abend.

Nein, nein, ich danke Ihnen. Ich bin ein glücklicher Mann.

Heute Nacht habe ich mit einer Prinzessin getanzt.

Sicher nicht.

Ich bin sicher.

Und meine Augen lügen nicht.

Gute Nacht, Karen.

Gute Nacht.

Ich weiß, dass sie mich will.

Warum hat sie dann nichts gesagt oder getan? - Nur Geduld.

Rom zu erbauen, dauert seine Zeit.

Vielleicht nicht, aber irgendwann muss man das Fundament legen.

Sei bloß nicht so vulgär.

Und du schläfst mit ihr? Jede Nacht?

Was denkst du denn?

Sie müssen heute Nachmittag eine sehr wichtige Verabredung haben.

Nein, eigentlich nicht.

In New York hatte ich lauter Verabredungen.

Es gab Orte, da musste man ständig sein, aber...

...hier, niemals.

Ich bin ganz frei...

...zu treiben.

Sie ist verrückt nach mir und heiraten will sie mich auch.

Ich frage mich aber, was soll ich in Amerika?

Und sie ist reicher als Signora Coogan?

Absolut.

Und die Baronin? - Oh, ja.

Mrs Jameson Walker?

Viel reicher. Und von bewundernswerter Schönheit.

Sie ist wirklich eine großartige Künstlerin.

Die berühmteste Schauspielerin ihrer Zeit.

Wundervoll, wundervoll. Sie sehen sehr viel jünger aus.

Danke schön.

Ob ich wohl das Telefon benutzen könnte? Ich bezahle das natürlich.

Ja, selbstverständlich.

Danke sehr.

Ciao.

Stopp, stopp, Peppo!

Von hier gehe zu Fuß.

Wie Sie wünschen.

Kommt sie etwa hierher?

Wer? Die Frau?

Sie ist keine unserer Patrone.

Erkennst du sie nicht? - Nein. - Das ist Signora Stone.

Ich wusste nicht, dass sie so wunderbar ist.

Sie ist sich nicht zu schade zuzupacken, wenn das Haus in Flammen steht, so ist das.

Wird sie auch ihn mit nach Amerika nehmen?

Wo haben Sie das gelernt. - Zu singen?

Nein, nein, alle Italiener können singen, ich weiß das.

Ich meine Klavierspielen. - Meine Tante gab mir Unterricht.

Sie spielte schon für Ligeti. Er war wirklich ein berühmter Tenor.

Und sie wurden ein Liebespaar.

Aber seine Frau hat sie eines Nachts zusammen im Bett erwischt.

Wissen Sie, was sie getan hat?

Sie nahm einen Hammer und brach meiner Tante die Hand.

Oh, das ist so furchtbar.

Meine Tante ist ein wunderbarer Mensch.

Das hat mir jetzt die Stimmung vermiest.

Nein, nein, dafür gibt es keinen Grund.

Rom ist eine harte Stadt.

Es ist sehr einfältig, hier zu singen.

Das Glück ist stets einen Versuch wert.

Denken Sie wirklich? - Ja, seien Sie nicht traurig, das steht Ihnen nicht.

Spielen Sie doch noch was für mich.

Nein. Ich werde für Sie singen.

Ein Lied aus dem Süden. Über eine wunderschöne Frau.

Zwei Monate. Und alles, was du gekriegt hast, ist diese Krawatte.

Wenigstens ernährt sie dich. Und was ist mit mir?

Letzte Woche bin ich vor Hunger in Ohnmacht gefallen,

als ich bei Rosati's vorbei kam.

Der Amerikaner an meiner Seite konnte nur lächeln.

Die denken, in Ohnmacht fallen ist europäisch.

Und dann geben sie einem Bettler ein paar Münzen,

die mich eine Woche ernähren könnten.

Mrs Stone ist eine großartige Lady.

Wirklich und wahrhaftig, man kann sie nicht zynisch behandeln wie Mrs Coogan.

Das ist kein Verdienst, eine amerikanische Lady zu sein.

Man kann keine wirkliche Lady in einem Land sein,

das keine 200 Jahre alt ist.

Deine großartige Lady war eine mittelmäßige Schauspielerin,

die keinen richtigen Stolz und keine wirkliche Würde oder gar Adel besitzt.

Du bist boshaft. Aber ich mag sie.

Meine Gefühle für sie sind, ja, romantisch.

Und sie ist ein Raubtier.

Sie hat nicht einmal versucht, mich ins Bett zu kriegen.

Ich denke, du bist vernarrt in diese komische Mrs Stone.

Ich denke, du hast längst mit ihr geschlafen,

lügst mich an und bringst mich um meinen Anteil!

Verschwinde, alte Hexe und stirb auf dem Schwarzmarkt!

Ich hoffe, das wird dich für heute Nacht außer Gefecht setzen.

Schon immer sind Fremde in diese Stadt gekommen, um sie zu zerstören, meine Liebe.

Aber davon leben wir auch.

Wie ich hörte, waren Sie mit dem jungen Paolo in letzter Zeit sehr oft aus.

Und als Ihre älteste Freundin in Rom, denke ich schon,

sie sollten doch etwas mehr über ihn erfahren. - Ach, sollte ich?

Ich kann mir vorstellen, dass Sie ihn charmant finden.

Jedermann findet das, er ist der charmanteste junge Mann in Rom.

Aber Sie sollten Ihren Blick mehr auf andere Dinge richten, als nur den Charme.

Und was sollten diese Dinge sein?

Die wirklichen römischen Qualitäten fehlen Paolo,

und es gibt etwas, woran Sie immer bei ihm denken sollten.

Er mag sicher ein bisschen 'Marchetta' sein.

Was ist er? - Das ist unser Wort für jemand,

der kein Geld hat, keine Arbeit, aber ohne das alles sehr gut lebt.

Was denken Sie denn über solche Menschen?

Ich habe nichts gegen solche Leute, aber es überrascht mich,

dass Sie so jemanden kennen.

Behalten Sie bitte Ihr Geld im Auge, meine Liebe.

Das ist mein einziger Ratschlag.

Ich weiß, dass Signora Coogan schlimm betrogen wurde.

Signora Coogan?

Sie kennen nicht Signora Coogan? Sie kam auch aus Amerika hierher.

Letzten Sommer hat sie Paolo mit nach Capri genommen,

und sie sei doch die Einzige gewesen, mit der Paolo nicht im Bett war.

Schönheit ist eine Welt für sich.

Gott verzeiht ihr alles.

Ich weiß es nur zu gut, ich besaß sie auch einmal.

Und dann verzieh mir Gott nicht mehr.

Welcher Kirche gehören Sie denn an?

Keiner. Ich wurde als Methodistin erzogen, wieso?

Er wird Ihnen möglicherweise die Geschichte von seinem Freund

und dem bitterbösen Priester auf unserem Schwarzmarkt erzählen.

Was für eine Geschichte ist das? - Er wird Ihnen erzählen,

wie ein böser Priester den Freund genau um zehn Millionen Lire gebracht hat.

Er wird damit versuchen, Ihr Herz so tief zu treffen,

dass Sie ihm die Summe für seinen betrogenen Freund anvertrauen werden.

Ich glaube nicht, dass das mein Herz so tief berühren kann.

Ich bin vielleicht gerührt, aber nicht für zehn Millionen Lire.

Amerikaner sind nicht so romantisch wie ihre Spielfilme.

Ein Jammer, dass sie es nicht sind.

Das war ein wundervoller Nachmittag.

Ja.

Bedrückt Sie irgendwas?

Kopfschmerzen.

Nein, ich bin bedrückt.

Wollen Sie reinkommen?

Möchten Sie einen Negroni?

Nein, nein.

Ich möchte nicht trinken, weil ich sonst weinen werde.

Worüber denn, Paolo?

Etwas Furchtbares ist einem Freund von mir geschehen.

Wirklich fruchtbar.

Ich werde es Ihnen erzählen.

Ein Priester hat ihn angesprochen, der zu den höchsten Kreisen im Vatikan gehört.

Und dieser Priester erzählt ihm von englischer und amerikanischer Armeeausrüstung,

die man auf dem Schwarzmarkt verkaufen könnte, mit riesigem Profit.

Also gibt ihm mein Freund zehn Millionen Lire. Um diese Sachen zu besorgen, wissen Sie.

Aber der Priester verschwindet mit dem Geld und mein Freund hat nichts mehr.

Und jetzt ist klar, dass der Priester das gesamte Geld,

die zehn Millionen Lire, für Kokain und Frauen verprasst hat.

Und Fabio, mein Freund, wird verrückt. Er will sein Geld zurück.

Also zieht er vor Gericht.

Und der Priester versucht sich zu wehren, und mein Freund sagt...

Und er fragt: "Wo ist meine Quittung und das Geld?"

Aber sie sagen, es gäbe keine Quittung.

"Wo ist sie? Rück sie sofort wieder raus!", sagt Fabio.

"Was rausrücken, was? Da ist keine Quittung."

Also, wann braucht Ihr Freund das Geld zurück, Paolo?

Ich weiß es nicht.

So schnell wie nur irgendwie möglich oder er dreht das Gas auf.

Oh, nein, nicht doch. Ich zweifle daran, dass er so was Verrücktes tut.

Oh ja, er ist völlig verzweifelt. Er schreibt sogar Poeme.

Sein Vertrauen in die Kirche ist völlig zerstört.

Zehn Millionen Lire.

Das ist wirklich eine Menge.

Aber was ist schon Geld, wenn Freundschaft auf dem Spiel steht?

Aber wenn so viel Geld dabei eine so große Rolle spielt,

denke ich, dass es um mehr als Freundschaft geht.

Was ist schon mehr als Freundschaft?

Freundschaft ist das Wunderbarste auf der Welt.

Wer hat Ihnen denn das erzählt?

Was meinen Sie damit?

Hat Ihnen Signora Coogan das etwa eingeredet?

Signora Coogan?

Ja, die.

Ich verstehe Sie nicht ganz.

Paolo, wenn die Zeit kommt, dass keiner mehr mich

um meiner selbst Willen begehrt, dann wird gar kein Begehren für mich mehr existieren.

Kommen Sie nicht rein, ich bin nicht angezogen.

Wieso wollten Sie wissen, wann mein Freund das Geld braucht?

Weil du noch so jung und so töricht bist.

Und so wunderschön.

Und ich bin nicht so jung.

Und wunderschön schon lange nicht mehr und...

Aber bestimmt werde ich langsam weise.

Signora.

"Des Sommers schöne Aussicht" von Christopher Gold. Hier ist mein neues Stück.

Bravo, Christopher!

Es ist nicht das Schlechteste, was ich jemals geschrieben habe.

Und ich schrieb es für dich.

Die Rolle ist wunderbar.

Ein wunderbares Stück. - Dann spiel es.

Betreib eines dieser legendären Comebacks, zurück am Broadway.

Ich kann nicht. - Kannst nicht?

Will nicht.

Du kannst vielleicht deinen Beruf aufgeben, aber nicht die Kunst.

Gott sei Dank bin ich keine Künstlerin.

Paolo!

Ich hasse die kalte Sonne.

Ich mag es nicht, wenn die Hitze uns verlässt.

Whoops!

In der Tat. - Eine Handvoll. - Ich vermute.

Ich dachte, das würde dir gefallen.

Diese wunderschönen Jungs sind Medizin wie Penicillin.

Man sollte es zweimal täglich nehmen, bis der Anfall vorüber ist.

Danach sollte man theoretisch aber doch wieder hergestellt sein.

Es sei denn, man hat einen chronischen Virus.

Oder sollten wir sagen, einen, der einen treiben lässt?

Auf die Bühne zurück in New York gehen?

Kaltes New York.

Es gibt eine Menge Klatsch und Tratsch über dich.

Du weißt, kichernde Kommentare in jeder Gesellschaftskolumne.

Du kannst vielleicht von der Bühne verschwinden,

aber nicht aus dieser Art von Öffentlichkeit,

genauso wenig, wie du aus deine Haut schlüpfen kannst.

Es gibt wirklich niemanden, der dich nicht geliebt hätte. - Wer sind diese Menschen,

die mich schon immer geliebt haben? Ich will Namen. - Es sind tausende.

Du repräsentierst... - Nur deren Träume.

Niemals mich selbst.

Ist das tatsächlich dein Selbst?

Ja, in meinem Leben gab es keine Medizin.

Und keine Drogen.

Jetzt ist mir klar, was Abhängigkeit ist.

Dann, Baby, bist du verloren.

Vorsichtig!

Pass doch auf! - Pass du doch auf!

Vollidiot.

Du bist einer.

Hopp.

Nein, nein, nein, nicht im Auto. - Was?

Schon gut. Das ist eine italienische Tradition.

Sag...

Sag, liebst du mich?

Ja?

Ich bin hungrig.

Oh, es wird regnen.

Willst du nicht, dass es regnet? - Nein, unser Picknick wird ruiniert.

Glaubst du nicht, dass auch noch andere Dinge für uns wichtig sein könnten,

außerhalb des Amüsements der vielen Ausländer in Italien?

Vielleicht sorgen wir uns auch um unsere Landwirtschaft.

Oh, Paolo.

Ja, ja, ihr reichen amerikanischen Ladys seid die neuen Eroberer von Rom.

Aber weißt du was?

Rom ist 3000 Jahre alt. Ja, 3000!

Und alle Eroberer, alle von denen, sind wieder zu Staub geworden.

Paolo, warst du ein Faschist? - Ich bin ein Aristokrat.

Das ist keine Antwort.

Weißt du was? Als ich 15 war, war ich schon Pilot.

Ich war der Anführer eines Fliegerclubs, genannt: 'Die Tauben'.

Und wir hatten Uniformen. - Oh, Uniformen.

Ja. Taubenblau.

Und goldene Tauben auf den Ärmeln.

Sechs meiner Freunde sind über Afrika abgestürzt.

Hast du nicht im Krieg einen Panzer gefahren?

Beides. Ich war beides.

Du kannst das nicht verstehen. Ich reiste nach Afrika in mein... - In deinem Panzer.

Flugzeug!

Ich verzeihe dir, dass du über mich lachst.

Wir sind lächerlich, weil wir verloren haben.

Aber du bist nicht weniger lächerlich.

Deine Vorstellung im Auto war lächerlich.

Wieso?

Du wolltest wissen, ob ich dich liebe.

Und das war lächerlich?

Außer meiner Familie und meinen 'Tauben', habe ich nur einen Menschen geliebt.

Und das war meine zweite Cousine, die Principessa die Lio.

Sie wurde vergewaltigt. Von betrunkenen, amerikanischen Soldaten. In Neapel.

Schon gut.

Heute lebt sie im Kloster der Grünen Nonnen.

Also, lache, worüber du willst. Ich liebe überhaupt niemanden.

Paolo!

Die Geschäfte sind immer noch offen. Lass uns nach Brioni gehen.

Wir müssen maßnehmen lassen, für einen Anzug.

Brioni.

Ja, für deine Sommergarderobe.

Nein. Nein, nein. Ich akzeptiere kein Geschenk.

Ich entschuldige mich, das war eine schlechte Idee.

Signora Coogan wollte mir einen Alpha Romeo zu Weihnachten schenken.

Er sollte blutrot sein. - Blutrot? - Rot wie Blut.

Aber ich konnte das nicht annehmen.

Weil ich sie nicht liebte.

Ich habe verstanden.

Aber jetzt ist es was anderes.

Ist es das?

Ja.

Nach allem lieben wir uns doch, oder?

Ich denke, du liebst nur deine Familie, deine Flieger

und deine zweite Cousine, die jetzt eine grüne Nonne ist.

Ich habe das nur gesagt, weil du meine Gefühle verletzt hast.

Und überhaupt, wenn du jemanden liebst, musst du nicht hören, was er sagt.

Du musst in seine Augen sehen.

Auf sein Herz hören.

Was?

Was? Habe ich dich traurig gemacht?

Nein, ich bin sehr glücklich mit dir.

Der Smoking wird ein Kunstwerk sein.

Blau. Mitternachtsblau.

Die einzige mitternachtsblaue Smoking in Rom.

Aber der Anzug, das wird ein Meisterstück.

Grau wie eine Taube, wie meine Uniform, wie die Uniform meiner sechs Freunde,

die mit dem Boot verschollen sind.

Und bitte, zeigen Sie ihr das Material. Kaschmirwolle. Erste Qualität, wundervoll.

Siehst du? Komm her, fass es an, fühle es.

Ich weiß, wie es sich anfühlt.

Es ist wunderbar, ich bin glücklich.

Paolo!

Was?

Was?!

Ach, gar nichts. Ich wollte nur Hilfe mit dieser Tür.

♪ A tisket, a tasket, a little yellow baske...

Was? Bist du überrascht, weil ich das Lied kenne?

Ach, du überraschst mich immer wieder.

Komm, sing mit mir.

Nein, das ist etwas, was ich nicht kann.

Was? Hast du nicht auf der Bühne gesungen?

Oklahoma!

Nein, nein.

Ich kann dich zum Singen bringen, wenn du willst.

Paolo...

Komm schon.

♪ A tisket, a tasket...

Was bedeutet 'tasket'? - Ich habe keine Ahnung.

Sing schon.

♪ A little yellow basket... -...basket.

Zieh das aus.

Ich friere. - Das ist hässlich.

Das ist doch...

Nein.

Ich will dich im Licht sehen.

Ich bin alt.

Du bist wunderschön.

Bettle.

Nein, nein.

Bettle.

Bitte.

Was?

Bitte. - Was? - Bitte!

Die neue Farbe steht Ihnen.

Farbe? - Die Ihrer Haare.

Danke.

Das macht Sie so viel jünger. Besser als blond.

Blond ist eine amerikanische Haarfarbe, Europäerinnen tragen das nicht.

Man kann es zwar in einer Flasche kaufen, aber man muss vorsichtig sein mit seinem Geld.

Wir haben während des Krieges große Verluste erlitten, wissen Sie.

Nicht nur, was wir waren, aber auch unsere finanziellen Ressourcen.

Einige von uns kommen aus noblen Familien, mutigen Familien, oh ja.

Mutig.

Jetzt müssen wir betteln.

Ist es tatsächlich so schlimm?

Das ist es.

Hat Paolo etwas über meine finanzielle Situation erzählt? - Nein.

Natürlich.

Mit seinen Gedanken ist er woanders.

Die Jugend.

Die Jugend.

Ich habe keine Anlagen.

Alle unsere Familienerbstücke wurden zerstört.

Zerstört?

Die Bomben. Feindliche Flugzeuge.

Oh, ja.

Und jetzt ist auch noch meine Miete gestiegen.

Der Eigentümer ist ein Kommunist. Sie sollten sterben, alle von denen.

Ich dachte... Ich dachte, vielleicht, möglicherweise könnten Sie mir etwas leihen,

als Zeichen unserer Freundschaft.

Ich bin wirklich sehr beschämt.

Bitte vergessen Sie das. Mein Gesicht ist sicher ganz rot.

Nur eintausend.

Ich dachte, vielleicht eintausend.

Dollar?

Ja, aber natürlich.

Die Summe ist nicht gerade klein.

In Dankbarkeit, weil... - Weil?

Weil ich Sie in die Kreise der römischen Gesellschaft eingeführt habe.

Es würde mich wirklich glücklich machen, Ihnen tausend Dollar zu leihen, meine Liebe.

Falls ich sie hätte.

Aber traurigerweise wurde mein Konto gesperrt,

wegen eines Rechtsstreits in Amerika.

Allerdings habe ich noch einen persönlichen Fond,

und daraus könnte ich Ihnen 400 Dollar leihen.

400 Dollar?

400 Dollar.

Sie sind überaus großzügig.

400 Dollar.

Sie gibt 400 Dollar für einen Hut aus.

Ein Hut, der ihr Gesicht versteckt.

Hast du ihr Gesicht gesehen? Sie ist grotesk. He, darauf kommt's nicht mehr an.

Sie ist eine siegreiche Amerikanerin. Sie hat besseres Toilettenpapier.

Wieso hast du sie angebettelt?

Wie du dich vielleicht erinnerst, mein Junge, kriege ich Prozente vom Profit.

Und, wo ist der Profit? Wo sind die zehn Millionen, die sie dir versprochen hat?

Sie verarscht dich.

Sie ist nicht vulgär. Sie ist nicht so wie du.

Wie dem auch sei.

Du wirst nie eine Frau wie sie verstehen können.

Huhu. Hast du dich in diese Närrin verknallt?

Sei doch nicht albern.

Du weißt ganz genau, welche Frau ich immer lieben werde.

Ich weiß, ich weiß. Die Nonne.

Diese junge Hollywoodschauspielerin ist hier in Rom.

Sie befindet sich zwischen zwei Ehemännern und ist ziemlich gelangweilt.

Und, möchtest du ihr vorgestellt werden?

Ich lasse es dich wissen.

Marchettas halten emotionalen Abstand von ihren Kunden. - Ich bin kein Marchetta.

Natürlich bist du das.

Aber ein Auslaufmodell. Bald liegst du auf der Straße.

Wenn sie von dir gelangweilt ist,

und sie dann endlich nach Amerika zurückgeht, wegen ihrer bescheidenen Karriere.

Ganz Rom macht sich schon lustig über dich. - Keiner macht sich lustig über mich!

Jedermann in Rom lacht über...

Verschwende sie nicht.

Verschwende sie nicht, deine letzten goldenen Jahre.

Paolo, Schatz, du...

Du bist nichts weiter als ein wunderschöner, junger Mann.

Aber es gibt noch mehr solche wie dich. - Tatsächlich?

Da sind neue Marchettas in dieser Stadt!

Verlass dich drauf, jeden Tag einer, hübschere als du, jüngere als du!

Ich will raus. - Aber wir sind draußen.

Das sind wir nicht!

Schade, dass er weggeht.

Entschuldige, bitte.

Was?

Weil ich sonst keine solch feinen Sachen trage? Ist es das?

Wer ist dieser Penner?

Wen meinst du?

Der dich die ganze Zeit verfolgt. Hast du ihn noch nicht bemerkt?

Er steht gerade unten. Komm, sieh ihn dir an.

Möglicherweise will er ein bisschen Kleingeld.

Du hast ein verdammtes Spektakel aus dir selbst gemacht.

Was meinst du damit?

Man beobachtet uns auf der Straße, ist dir das nicht aufgefallen?

Du bist es doch, der sich zeigen will.

Und du bist es, den sie beobachten, nicht mich.

Hörst du nicht ihre Bemerkungen?

Natürlich tue ich das.

Mein Italienisch ist besser, als du denkst.

"Was für ein schöner Mann!" Das sagen sie an den Straßencafétischen.

Und du blühst auf wie eine Sonnenblume.

Dein Italienisch ist längst nicht so gut, wie du denkst.

Ich habe es dir nicht erzählt, aber letzte Woche,

musste ich einen Mann zu einem Duell herausfordern.

Wegen einer Bemerkung, die er über uns gemacht hat.

Was für eine Bemerkung. - Eine hässliche Bemerkung.

Du hast dich wirklich duelliert?

Ich wollte die Herausforderung annehmen, aber er verließ Rom.

Ich vermute mal, du weißt das nicht.

Frauen wie du werden oft in ihren Betten ermordet.

Ja, das werden sie.

Lass dir mal etwas sagen.

Letzte Woche an der französischen Riviera,

einer älteren Frau wurde die Kehle von Ohr zu Ohr aufgeschnitten.

Sie lag auf der rechten Seite des Bettes.

Und man fand Flecke eines Öls auf dem linken Kissen. - Ja?

Ja, Haaröl.

Versuchst du gerade, mir zu sagen, dass du mich töten wirst?

Lach soviel du willst.

In ein oder zwei Jahren werde ich bestimmt über deinen Mord lesen. Du wirst sehen.

Ein oder zwei Jahre sind alles, was ich brauche.

Und danach wird eine durchschnittene Kehle für mich eine Gnade sein.

Du sollst nicht über mich lachen!

Tut mir leid.

Das war keine Absicht.

Lass mich erst das Medaillon meiner Großmutter ablegen.

Ja, ich habe über dieses Mädchen nachgedacht, du weißt schon, der Filmstar.

Bravo.

Angel Hunter.

Was für ein blöder Name.

Vielleicht, aber ich bin sicher, bei ihr ist vielmehr zu holen,

als du von Mrs Stone gekriegt hast.

Und ich spreche hier ausschließlich von viel Geld.

Was meinst du damit? - Ich denke an deine Zukunft, Paolo,

und ich mach mir Gedanken um deine Karriere.

Nach alledem hast du Stil und Benehmen.

Es gibt Millionen von Frauen, die dich auf der Leinwand sehen wollen.

Dann bring sie doch einfach heute Abend in das Apartment mit.

Wieso verfolgen Sie mich?

Wieso hast du den Tisch verlassen?

Wer war diese Frau?

Eine Freundin von Aldo.

Und wer ist Aldo? - Ein Freund dieser Frau.

Wo willst du jetzt hin? - Das Auto holen. Hast du vergessen?

Vergessen, was?

Du hast die Contessa und einige Freunde zur Filmvorführung eingeladen.

Ich habe die Contessa eingeladen?

Sicher nicht. - Du oder ich, was macht das für einen Unterschied.

Sie werden in fünf Minuten ankommen und dann wird niemand da sein,

außer dem Mädchen. - Wo denn? In deinem Apartment, was hast du vermutet?

Ich bin keine Signora Coogan.

Was?

Ich bin keine bemitleidenswerte alte Frau, die dir nichts weiter als Geld geben kann.

Ich weiß nicht, wovon du eigentlich sprichst.

Sieh mich an, Paolo. - Was, zum Teufel, ist los mit dir?

Ich bin nicht so und ich will, dass du das siehst.

Ja, ich bin müde und alt und habe meinen Stolz verloren,

aber so bin ich wirklich nicht. - Ich sagte nichts dergleichen.

In Amerika bin ich als schöne, talentierte Frau bekannt.

Bücher wurden über mich und Stücke für mich geschrieben.

Und jeder in New York wird dir sagen, dass ich niemand bin, den man so behandeln kann.

Wenn wir nach Hause kommen, dann zeig ich dir Theaterkritiken

und Zeitungsartikel über mich und du kannst es selbst sehen.

Ja, ja. Ich habe Bilder von dir in Modemagazinen gesehen.

Ich bin nicht jemand, der damit prahlt.

Du bist nicht die erste 'großartige Lady', die ich ausgeführt habe.

Letztes Jahr reiste ich durch Marokko mit Mrs Jameson Walker,

eine sehr gefragte Fotografin für Modemagazine.

Ich komme aus einer sehr vornehmen Familie. Ich bin nicht nur ein 'Mister'.

Ich habe einen Titel, ich bin ein Graf.

Vor Jahrhunderten heirateten wir in andere vornehme Familien ein.

Mich würde man niemals mit einer sehen, die keine richtige Lady ist.

Wegen des verlorenen Krieges kann ich hin und wieder mein Diner nicht zahlen.

Denkst du etwa, das machte mich stolz?

Ich denke nicht, dass das eine würdige Unterhaltung ist.

Es ist beschämend, vermute ich.

Für uns beide.

Was?

Der Verlust der Würde.

Es ist ein Skandal. - Ein Skandal? - Oh, mein Gott, oh, mein...

Mich kann so leicht nichts schockieren, meine Liebe, aber sie hat ganz Rom schockiert.

Aber womit? - Oh, bitte, fragen Sie mich nicht.

Ich kann das gar nicht wiedergeben, was ich alles über die Frau gehört habe.

Also, ich verstehe Sie nicht. - Oh, mein Gott.

Ich flehe Sie an, zwingen Sie mich nicht, das alles zu wiederholen.

Aber was denn?

Es ist tragisch. Sie ist tatsächlich heruntergekommen.

Sie ist, wie ich glaube, wie sagt man noch gleich? Ein Abgrund.

Karen Stone?

Meine Meinung nach nichts weiter, als eine Dirne, die reich geheiratet hat.

Aber sie war wirklich berühmt.

Als Kind habe ich sie schon auf der Bühne gesehen.

Ja, ihre mittelmäßige Karriere, bezahlt von ihrem Ehemann.

Sie hat sich den Weg zur Prominenz erkauft, nichts weiter.

Und ich dachte, sie sei gut. Natürlich, weil ich jung war.

Und jetzt, wo sie verblüht ist und alt wird, inszeniert sie einen Skandal.

Sie wirft sich einem jungen Mann an den Hals, der keinerlei Interesse an ihr hat.

Keiner in den Kreisen, in die ich so närrisch war, sie einzuführen,

will noch etwas mit ihr zu tun haben. Aber das wird sie nicht aufhalten.

Wenn sie Rom abgegrast hat, wird sie nach Tanger weiterziehen.

Sie ist noch pathetischer als Signora Coogan, von der Sie gehört haben müssen.

Auch dieses dumme Lauschen ist unwürdig.

Contessa!

Wie wunderbar, dass Sie kommen konnten.

Baron. Baroness.

Oh, Paolo. Das ist... - Angel Hunter, natürlich.

Ich habe alle Ihre Filme gesehen. Ich bin Conte Paolo di Lio.

Signora Stone und ich sind sehr erfreut,

dass Sie sich entschieden haben, uns zu besuchen.

Die Contessa ist eine glühende Bewunderin von Signora Stone.

Oder etwa nicht? - Ja, ja, ich verehre sie.

Miss Hunter dreht gerade... - Ja, natürlich, sie dreht gerade in Rom.

Die Ankunft eines so bezaubernden Besuchs in unserer Stadt wird aufmerksam registriert.

Paolo!

Das Glas der Contessa. Kümmerst du dich?

Baron. Baroness.

Contessa.

Oh, und das muss, wenn ich nicht irre,

Miss Hudson sein?

Hunter. - Natürlich.

Ich habe Sie so bewundert, Sie waren wunderbar in "Dir selber treu".

Oh, vielen Dank, meine Liebe, das ist beruhigend.

Ich glaube, die Contessa war gerade dabei,

Ihnen von Signora Coogan zu erzählen, nicht wahr?

Diese lächerliche alte Frau?

Wir wollen sicher nichts hören über sie.

Miss Hunter, kennen Sie schon unsere 'Sieben Hügel'?

Ich denke, es waren bis jetzt nur vier.

Dann kommen Sie mit mir nach draußen, ich zeige sie Ihnen.

Würden Sie gerne etwas essen, Contessa?

Nein, danke, ich bin nicht hungrig.

Vielleicht ein paar Cracker? - Nein. - Etwas Dip für Sie? - Nein. Danke.

Es tut mir leid, dass Paolo an Ihren Geschichten kein Interesse hatte.

Ich bin immer fasziniert von dem, was Sie über Ihre Kunden zu erzählen haben.

Welche Kunden?

Wollen Sie beginnen, Signora?

Ja, ja, wir können anfangen.

Es sind nur Amateurfilme, verzeihen Sie die Qualität.

Ich rufe Paolo und Miss Hunter.

Wo ist denn jetzt unsere Leinwandheldin?

Gegangen.

Wieso denn so schnell?

Weil ich wusste, dass du uns folgen würdest, und das in weniger als fünf Minuten.

Also habe ich ihr gesagt, dass du hysterisch wirst

und ihr geraten, dass sie verschwinden soll.

Das ist heute schon das dritte oder vierte Mal, dass du mich gekränkt hast.

Zuerst bei Rosati's, als du so rücksichtslos mit dieser Betrunkenen rumgespielt hast, dann...

Bitte, bitte.

Ich habe furchtbare Kopfschmerzen. - Ach, tatsächlich?

Ich vermute, du kannst deswegen nicht hier schlafen heute Nacht.

Nein, kann ich nicht.

Die Kopfschmerzen haben damit nichts zu tun.

Du wirst direkt von hier ins Excelsior gehen, um diese billige, kleine Hure... - Stopp!

Du solltest dieses Wort nicht benutzen.

Lass mich dir was erklären, du solltest Rom verlassen.

Du hast dich hier zugrunde gerichtet.

Es würde mich nicht wundern,

wenn unsere Polizei dir deine Aufenthaltsgenehmigung entzieht.

Mach dich doch nicht lächerlich.

Was ich nicht tolerieren kann, ist deine Unehrlichkeit.

Bist du verrückt geworden? - Nein. Ich bin nicht verrückt geworden!

Und ich habe auch nicht meine Erinnerung verloren!

Ich habe bestimmt nicht vergessen, dass du mir letzten Februar versprochen hast,

meinem Freund Fabio zu helfen, der alles auf dem Schwarzmarkt verloren hat.

Oh, Paolo.

Oh, Paolo.

Mein Freund hat nicht eine Lira mehr.

Nein.

Nein, Paolo, nicht. - Du hast dein Versprechen gebrochen.

Paolo, ich bitte dich... - Du hast gelogen! Du verweigerst immer deine Hilfe!

Dein Freund existiert gar nicht.

Was?

Schluss mit dem Lügentheater.

Theater.

Weißt du eigentlich, wie alt Rom ist?

3000 Jahre alt.

Wie alt bist du?

50?

50?

Ja. Da hast du die Wahrheit, du bist 50.

Aus welchem Grund sollte ich sonst hier sein, außer meinem Freund zu helfen.

Ich möchte, dass Sie gehen.

Meine Liebe, der Film ist entzückend.

Sie, Contessa, sind eine Puffmutter, mit einer Handvoll hübscher Jungs,

über die Sie verfügen, nur um langsam altgewordene,

verzweifelte, närrische Frauen und Männer...

Und weil ich mit dieser Widerwärtigkeit nichts mehr zu tun haben will,

verschwinden Sie zu einem Ihrer anderen Kunden.

Was fällt Ihnen ein? Ich bin eine Contessa.

Bitte, ersparen Sie mir Ihren Titel. Und jetzt raus hier!

Nehmen Sie Ihren preisgekrönten Marchetta mit!

Gehen Sie mit ihm zur nächsten Eroberung!

Bringen Sie ihn zu diesem Filmsternchen...

Raus hier!

Raus hier, raus hier!

Sie denken wohl, Sie können noble Menschen hungrig vor die Tür setzen

und uns dann unser Benehmen vorschreiben?

Denken Sie, Sie können den Verrätern helfen die "Il Duce" aufgehängt haben,

und uns dann unser Benehmen vorschreiben?

Sie denken, Sie können uns bombardieren und unsere Kinder töten

und uns dann auch noch unser Benehmen vorschreiben?

Nein.

Oh nein.

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