All language subtitles for Elven.Fluss.aus.der.Kaelte.S01E06.GERMAN.720p.ARTE.WEB.x264-Jane

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Original subtitles

(Spannende Intromusik)

ELVEN - FLUSS AUS DER KÄLTE

(Mia) Das hier ist gefährlich.

Nein, nein, entspann dich. - Ich entspann' mich nicht,

und zwar bis wir so etwas wie einen Plan haben.

Denkst du, ich hab' keinen Plan? - Hast du einen?

Wir fahren nach Russland

und suchen das Arschloch, das meine Eltern umgebracht hat.

Er lebt und steckt hinter all dem.

Wir fahren nach Russland? - Ja.

Thomas? Du bist emotional und unvernünftig.

Wir haben einen Polizisten und seine Frau als Geisel gehalten,

man verfolgt uns. - Du wolltest ja dabei sein.

Du wolltest die Wahrheit.

Wir fahren durch Finnland, Richtung Osten.

Es soll eine geheime Anlage der Armee geben,

in der Nähe von Balashov.

Steht nicht auf der Karte, aber...

Es wird einen guten Grund geben,

weshalb es nicht auf der Karte verzeichnet ist, oder?

Ja, wahrscheinlich weil irgendjemand entschieden hat,

dass es besser so ist.

Es ist eine geheime Anlage.

Darum ist sie nicht auf der Karte verzeichnet.

Es gibt zwei Arten von Regeln:

die militärischen und die zivilen.

Wir fahren ostwärts.

Verdammt noch mal, Thomas!

Außerdem wären wir fern jeder Zivilisation,

wir werden erfrieren.

Vertraust du mir etwa nicht?

Leider Gottes habe ich die Erfahrung gemacht,

dass man niemandem vertrauen sollte.

Willkommen im Club.

(Motor startet.)

(Spannende Musik)

Da ist jemand ist hinter uns.

Scheiße.

Ganz ruhig, Thomas.

Vielleicht ist der gar nicht hinter uns her.

Er ist abgebogen.

Thomas, er ist weg.

(Reifen quietschen.)

Fuck! Was für 'ne Scheiße!

(Warnsignal des Wagen)

(Motor startet.)

(Mia) Wo ist die Schaufel?

Hab' ich nicht.

Du hast dein Handy mitgenommen, bist du bescheuert?!

Damit hab' ich nur die Route gecheckt, verdammt.

Die können uns aufspüren.

Wir müssen weiter.

Hast du Lampen?

Ja, die hab' ich.

Wir müssen irgendwo Schutz suchen. Es wird minus 30 Grad heute Nacht.

(Handy klingelt.)

(Stimme) Was für ein beschissenes Chaos, Björn.

Du sagtest, du hättest sie unter Kontrolle.

Sie wollen sie hier nicht mehr, hörst du?

(Björn) Verstehe.

Grace, wir müssen gehen.

Vertrau mir.

(Unheilvoller Klangteppich)

(Mia) Scheiße, wir müssen irgendwo Schutz finden.

Wir halten sonst nicht durch bei diesem Wetter.

Okay.

Ich glaube, wir sind in einer Kurve gegangen,

Richtung Norden und dann nach Westen.

In der Gegend hatten wir schon mal ein Manöver.

Ich erinnere mich, dass hier irgendwo Jagdhütten oder so sind.

Tiefer im Wald.

Gut.

Abgeschlossen.

Halt mal.

Danke.

(Melancholischer Klangteppich)

(Handy klingelt.)

Status?

(Soldat) Ich habe ihr Auto gefunden.

Offensichtlich sind sie im Schnee stecken geblieben.

Es friert, schneit und es ist dunkel.

Sie können nicht weit gekommen sein.

Sie sind sicher hier in der Gegend.

Gute Arbeit.

Ich schicke sofort ein Team.

(Spannender Klangteppich)

(Mia) Gut.

Die oder die?

Die Weiße.

(Radiosprecher) In den nächsten Tagen wird die Temperatur

auf minus 25 Grad sinken.

Die Polizei in Djupelv fahndet nach einem ungefähr

40-jährigen Mann und einer dunkelhaarigen Frau Ende 30.

Sie werden als gefährlich eingestuft,

die Polizei mahnt zur Vorsicht.

Hinweise jeglicher Art werden in der Polizeidienststelle in Djupelv

entgegen genommen.

(Mia) Sie sind uns auf den Fersen, weil du idiotisch genug warst,

dein blödes Handy mitzunehmen.

Zum Glück hab' ich eine erfahrene Soldatin bei mir,

die sich um mich kümmern kann.

(Björn) Dieses Telefon hier muss immer an sein.

Du darfst es auf keinen Fall für private Gespräche nutzen, klar?

Es ist nur eine Nummer gespeichert.

Wenn du bereit bist, rufst du die an.

Niemand darf dich sehen oder hören.

Und pass auf, ob irgendjemand ums Haus rumschleicht.

Dann kannst du anrufen.

Und wenn du's tust, dann sagst du nichts.

Du musst nur genau zuhören und den Anweisungen folgen.

Verstanden, Grace?

Wenn du die Nummer gewählt hast,...

...gibt es kein Zurück mehr.

(Melancholische Musik)

(Feuer knistert.)

Warum habe ich das Gefühl, dass du irgendwie mehr weißt,

als du sagst?

(Mia) Vielleicht, weil du ein misstrauischer Mensch bist und

niemandem vertraust.

Sollte ich denn anfangen, den Leuten zu vertrauen?

Ich weiß fast nichts über dich.

Erzähl mir was über deine Eltern.

Ich weiß nicht, es ist so lange her.

Sie sind nur noch eine Erinnerung wie Bilder in einem Fotoalbum.

Mein Vater arbeitete beim Nachrichtendienst

und meine Mutter...

war eine hingebungsvolle Hausfrau...

wie viele Frauen zu der Zeit.

(Ruhiger Klangteppich)

Ich hab' immer vermieden, darüber zu sprechen,

damit die Leute kein Mitleid haben müssen.

Schon okay, mir geht's gut.

Ist lange her.

Sehr lange her.

(Kusslaute)

(Spannende Musik)

(Helikopter-Rotoren)

(Mia) Thomas? - Hm?

Thomas, du musst aufwachen! - He?

Sie haben uns gefunden!

Zieh dich an!

(Spannende Musik)

(Glas scheppert.)

(Flamme zischt.)

(Feuer knistert.)

Hier lang.

Mach weiter.

Ich versuche, das Auto zu starten.

(Mia) Was für 'ne Scheiße!

(Motor startet.)

(Ruhige Musik)

(Warnsignal im Auto)

(Mia) Das kann doch nicht wahr sein, scheiße!

Wir müssen tanken.

Sicher nicht an 'ner Tankstelle. Die haben Überwachungskameras.

Wir müssen uns was anderes überlegen.

(Ruhige Musik)

(Grace seufzt.)

(Freizeichen)

(Agent) Grace, ich habe wichtige Informationen für dich.

Triff mich heute Abend. Ich schicke dir den Standort.

(Mia) Ich glaub', hier war ich schon mal.

Nimm die Ausfahrt.

Hier in der Nähe ist ein altes Industriegebiet.

Ja, hier lang.

Siehst du? Da hinten.

Verdammt.

Fuck!

Wir brauchen 'nen Code oder 'n Schlüssel oder so.

Hallo!

'Tschuldige die Störung, aber wir brauchen Benzin.

Kannst du uns helfen?

Kannst du mich verstehen?

(Unheilvoller Klangteppich)

Äh... Hast du den Pin-Code für die Zapfsäule?

(Frau spricht Fremdsprache.) (Mia) Hä?

Wir brauchen unbedingt Sprit. Bitte, hilf uns...

Hey! Für 'n bisschen wird's reichen.

Sie fahren Richtung Osten.

Zuletzt wurden sie 100 Kilometer von hier gesehen.

Nein, Leichen wurden dort keine gefunden.

Sie sind auf der Flucht.

Woher soll ich das wissen? Find sie einfach.

(Soldat) Gut. - Ist doch dein Job, oder?

(Spannungsmusik)

(Warnsignal im Auto)

(Motor startet nicht.)

Fuck. Fuck!

(Mia) Bleib jetzt ganz ruhig, okay?

Was sollen wir jetzt machen?

Alles okay, wir werden schon Diesel finden.

Du wartest hier.

(Hubschrauber-Rotoren)

(Schuss)

(Spannende Musik)

(Schuss)

(Schuss)

(Erschöpfte Atmung)

Fuck!

(Unheilvoller Klangteppich)

(Fahrer uriniert.)

(Handy klingelt.)

Hi. Hast du sie?

(Soldat) Ja, er ist im Auto. - Sehr gut.

Und was ist mit ihr?

Okay, scheiß drauf.

Verstärkung ist nur noch ein paar Kilometer entfernt.

(Spannende Musik spitzt sich zu)

(Lauter Knall)

(Unheilvoller Klangteppich)

(Agent) Dieses Geld ist sicher. Immer Bargeld verwenden.

Nur Bargeld, okay?

Kein privates Telefon. Verstanden? Das ist wichtig.

Geh zurück an einen sicheren Ort und warte.

Warte auf einen Anruf.

(Melancholische Musik)

(Mia) Du solltest doch da warten.

Was ist das für ein Auto?

Die waren hinter mir her.

Ich hab' noch wen mitgebracht.

Wer ist das? - Keine Ahnung.

Spezialeinheit nehm' ich an.

Sein Puls ist verdammt niedrig, wir müssen Hilfe holen.

Wenn wir in Finnland sind, kann ihm einer helfen.

Wir brauchen vorher schon Hilfe.

Hör zu: Wenn wir jetzt nicht fahren,

sind uns gleich noch mehr Leute auf den Fersen.

(Melancholische Musik)

(Mia) Guck mal da!

Fahr hier raus.

(Schnee knirscht.)

Hi.

(Sami) Hm.

(Melancholische Musik)

(Sami) Der See ist gerade erst zugefroren,

da müsst ihr aufpassen.

Also rechts am See vorbei.

Ja und dann fahrt ihr hier oben über die Grenze.

Ist da jemand?

Nein, da ist keiner, da ist nie jemand. - Okay.

(Sami) Doch, da oben kenne ich mich aus.

Und du meinst, da kommen wir rüber?

Ja klar, das machen wir auch ständig so.

Ja sicher, wenn ich es dir doch sage.

Da gehen wir immer mit den Rentieren lang. - Okay.

Da kann nichts passieren.

Hi.

Wir überqueren die Grenze da,

wo sie immer mit ihren Tieren lang gehen.

(Mia) Ja.

Wie geht's ihm?

Nicht gut.

Sein Kopf.

Er hat scheinbar innere Blutungen.

Er muss dringend ins Krankenhaus.

Also, wir befinden uns hier, richtig?

(Sami) Genau. - Gut.

Was machen wir?

Das hier...

ist aus dem Ruder gelaufen.

Ich hab' doch nicht gewollt, dass...

(Mia) Gibst du auf?

Gib mir den Autoschlüssel.

Ich hab's geregelt.

Sie werden ihn ins Krankenhaus bringen.

Und wir haben 'n neues Fahrzeug.

Komm!

(Motor startet.)

(Ruhig-spannende Musik)

Björn: Tobias Brecklinghaus Mia: Milena Karas

Elise: Demet Fey

Mutter Elise: Hildegard Meier Thomas: Olaf Reitz

Janssen: Daniel Werner

Reidun: Ilya Welter Dahl: Gregor Höppner

Grace: Svenja Wasser

Kjell: Stephan Schleberger Sundy: Volker Wolf

Pfarrer: Andreas Meese

Empfangsdame: Daniela Bette Oma: Dagmar von Kurmin

Erling: Robert Dölle

Synchronstudio: Splendid Synchron GmbH

Dialogbuch und -regie: Ilya Welter Redaktion: Olaf Grunert

Untertitel: OMNIMAGO GmbH 2018

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