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EINE DEMANZIPIERTE FRAU
Was machen Sie hier?
Einen Augenblick. Ich kann alles erklären.
Und Ihr Französisch ist nicht gut.
Entschuldigung. Wir haben uns am Licht orientiert.
Das Flugzeug verlor Treibstoff. Zum Landepunkt sind es 130 km.
Könnten Sie mir sagen, wo ich bin?
Das nächste Dorf ist St. Benoit, nahe Poitiers.
Ich habe davon gehört.
Und, wie sehe ich aus?
Ich werde Sie nicht ansehen. Das ist ein unnötiges Risiko.
Meiner Erfahrung nach hält man sich am besten an die Regeln.
Ich bringe Sie ins Dorf. Von dort müssen Sie alleine weiter.
- Wie lange sind Sie schon hier? - Etwa ein Jahr.
- Wie geht es allen zu Hause? - Gut.
- Und dem Chef? - Auch.
Er gab mir Manschettenknöpfe, sagte mir, wie meine Chancen stehen.
50 zu 50? Er ist schon zu lange weg.
- Wie war es hier? - Na ja, die Deutschen sind noch da.
Soweit der Bericht. Sorgen Sie dafür, dass sie hier sind statt an der Front.
Das ist das Schlimme. Je mehr Erfolg man hat, desto länger dauert es.
Ein Freund...
der hier war, hat gesagt: "Schieß den Deutschen ins Bein."
Im Krankenhaus verbrauchen sie feindliche Ressourcen.
Aber ein toter Soldat ist schnell vergessen und ersetzt.
- Also, wir gehen. - Gut.
Cafés sind nicht sicher. Und halten Sie sich von Bourges fern.
Keine Zahnpastatuben als Versteck. Da suchen sie zuerst.
Nicht zu viel lachen. Engländer lachen anders.
Sollen Sie aus der Toilette senden? Tun Sie's nicht.
Die Gestapo durchsucht seit zwei Monaten alle Toiletten.
Nehmen Sie hinter Poitiers die Seitenstraße, ich zeige sie Ihnen.
Alles andere wissen Sie - oder werden es lernen.
- Wo ist Ihre Waffe? - Es tut mir Leid.
- Ich habe solche Angst. - Wir müssen weiter, schnell.
Ich bin keine Agentin. Ich überbringe nur Nachrichten.
Das war mein erster Absprung. Sonst war niemand da.
Poitiers ist nicht sicher. Mein Freund wurde nach Buchenwald gebracht.
Er war der Funker. Er hieß Tony. Ich muss reden.
Wozu Regeln befolgen?
Ich will nicht sterben. Ich will nicht so sterben.
Un ciel pommelé.
- Wie nennen wir es? - Schäfchenwolken.
Ich muss nicht unbedingt weg. Wenn Sie wollen, bleibe ich.
- Haben Sie einen Codenamen? - Ja. Lazar.
- Möchten Sie einen Tee? - Ja, sehr gerne.
Habe ich Recht? Ist es Ihr erster Einsatz?
- Bonjour, Suzanne. - Bonjour.
- Bonjour, Suzanne. - Bonjour, Monsieur Villon.
Ich wollte gerade die Post durchsehen.
"Das Wetter wird heute schlecht."
"Dringend weiter nach Toulouse."
Und die Lieferung von gestern? Ist sie gut angekommen?
Ah, Brock.
Etwas für den Dritten Sekretär. Ein Mr. Radley liegt tot im Foyer.
- Würden Sie das übernehmen? - Ja, natürlich.
Es gibt übrigens auch eine Witwe.
Tatsächlich.
Britische Botschaft.
- Die Witwe? - Da drüben.
Mrs. Radley.
Ich fürchte, Ihr Mann hatte einen Herzinfarkt.
- Das habe ich befürchtet. - Wir tun, was wir können.
Die Polizei will ihn mitnehmen. Ich begleite sie.
Sie können gerne mit zur Leichenhalle kommen.
Ich bin sicher, Sie kommen zurecht.
Mr. Brock, werde ich Sie in der Botschaft sehen?
Ja, natürlich.
Ah, Brock, kommen Sie doch herein.
Ich habe Mrs. Radley im Namen der Regierung kondoliert.
Eine sehr unangenehme Sache. Er hat doch nicht gelitten?
Das hoffe ich. Er belud gerade den Wagen.
Wir wollten weiterfahren. Wir hatten nur zwei Wochen.
Wir wollten nach Innsbruck. Unser erster Urlaub seit dem Krieg.
- Ein Taschentuch, Brock. - Nein danke.
Man hat mir eine Einbalsamierung nahegelegt.
Das bedeutet zusätzliche Ausgaben für Sie.
Warum ist das nötig? Die Einbalsamierung, meine ich.
Es verhindert ein Explodieren des Leichnams, vor allem im Sommer.
Im Flugzeug wäre das zum Beispiel sehr schlecht.
Sonst wird der Tote nur gewaschen. Wie genau soll ich sein?
- Es ist wohl besser... - Nein, ich will es wissen.
Tony war Arzt. Er würde wollen, dass ich es erfahre.
Ich war überrascht, wie einfach es ist.
Der Leichnam wird nur mit Alkohol gewaschen.
- Wenn der Magen voll ist... - Tony hatte gegessen.
Man führt ein Rohr in den Magen ein, damit das Gas entweicht.
Wenn es eingeführt wird, klingt es wie ein Seufzen.
- Ich... - Es bleibt nichts zurück.
Manchmal macht sich das Personal einen Spaß und entzündet das Gas.
- Das gibt einen Riesenknall. - Wie wäre es mit einem Drink?
Aber das war hier sicher nicht der Fall.
Wir haben Gin und Tonic. Ja?
Ich fürchte, wir müssen das weitere Vorgehen besprechen.
- Er wird doch zurückgeflogen? - In den Kofferraum passt er nicht.
Der Dritte Sekretär will sagen, er soll zu Hause bestattet werden.
Die Kosten müssen später aus dem Nachlass beglichen werden.
Falls es einen Nachlass gibt. Ich wollte Sie nicht unterbrechen.
Dann wissen wir wohl, was zu tun ist.
Ich arrangiere die Überführung mit dem Flug morgen früh.
Ist Ihnen das recht? Sie reisen doch mit dem Verstorbenen?
- Keine anderen Angehörigen? Kinder? - Nein.
Er mag Sie nicht. Der Botschafter.
Oh, nein. Ich denke, Sie liegen ihm auch nicht besonders.
Das hätte ich nicht sagen sollen.
Darwin hält Katastrophen für einen Test der Umgangsformen.
- Tischmanieren bei einem Erdbeben. - Darwin? Heißt er so?
Gott hat sich einen Scherz erlaubt.
Ein moderner Darwin, der weniger fortschrittlich ist als der letzte.
Verzeihen Sie. Wir sitzen abends herum und erzählen uns Witze.
Sonst gibt es in Brüssel nicht viel zu tun.
- Gefällt Ihnen der Posten hier? - Ich wollte etwas Positiveres.
Frischere Luft.
Ich hätte gerne etwas mehr vom Empire gesehen.
Hier sehen wir nur die Probleme des Krieges.
- Ich war nicht seine Frau. - Nein.
- Hatten Sie das bemerkt? - Ich hielt es für möglich.
Was ist mit Darwin? Hat er es gemerkt?
Nein, so etwas würde ihm nie einfallen.
Wir trafen uns im Krieg. Tony war Funker für den Widerstand.
Ich war ein Kurier. Es war einfacher, uns als Ehepaar auszugeben.
In Wirklichkeit war ich kaum seine Geliebte.
Vor ein paar Wochen rief er mich an.
Erstaunlich, wie wenig man sich untereinander kennt.
Sogar jetzt kenne ich die meisten meiner Kollegen nicht.
Vielleicht waren Sie einer davon und wir haben uns getroffen.
Ich weiß es nicht.
Wenn man das zusammen erlebt hat, hat man etwas gemeinsam.
Man ist ungeduldig mit anderen Menschen.
Die Leute, die in England blieben, erscheinen einem kindisch und dumm.
Deshalb wollte Tony weg. Wenn man nicht gelitten hat...
Hier in Europa musste ich mich wenigstens nicht verstellen.
- Darf ich Sie etwas fragen? - Ja, natürlich.
Hatte er eine Frau?
Oh ja. Und drei Kinder.
Die konnte ich nicht für mich beanspruchen.
Sie lebt in Crediton in Devon. Sie denkt, Tony war alleine unterwegs.
Er hatte ihr wohl gesagt, dass er zwei Wochen alleine bräuchte.
Ich hatte gehofft, Sie könnten mir da helfen.
Sie anrufen. Ich habe die Nummer aufgeschrieben.
Und zwar, ehe ich herkam.
Ich soll lügen?
Es wäre mir lieber, wenn Sie lügen, aber ich überlasse es Ihnen.
- Gut. Es macht nichts. - Nein, das habe ich nicht gesagt.
Es macht wirklich nichts.
Warum haben Sie mich gewählt und nicht Darwin?
Das hätte ich auch tun können.
Sie steigern sich etwas in Ihr Leid hinein, oder?
Dieser Klub von Leuten, die im Krieg gelitten haben?
- Da können wir nicht mithalten. - Ich werde mich nicht schämen.
Das ist sinnlos. Ich mochte Tony nicht.
Aber wir hatten zusammen gelitten und so ging ich mit ihm.
Und sein Tod war eine große Ungerechtigkeit.
Ungerecht für ihn, natürlich, aber auch für seine Frau.
Es von mir zu erfahren, würde alles noch schlimmer machen.
Also wandte ich mich an die Botschaft.
Es ist egal. Lügen Sie oder nicht.
Es ist mir gleichgültig.
Wir könnten zusammen essen. Nur um zu reden.
Nein. Wenn ich Ihnen jetzt etwas über mich erzähle, wäre das wie Betteln.
Ich sage nur: Sehen Sie mich an!
Schleichen Sie nicht herum. Sehen Sie her und entscheiden Sie.
Es ist alles arrangiert. Der erste Flug morgen früh.
Vielen Dank.
Wenn noch etwas ist, gleich nebenan ist eine Kapelle.
- Falls Sie noch dorthin möchten. - Danke.
Arbeiten Sie schon lange hier?
Nein, erst einige Monate. Vorher war ich in Jakarta.
Wir hofften auf etwas Sonne, aber dann kam Brüssel.
Aber wir wollen uns nicht beschweren. Hier ist ja einiges los.
Das neue Europa. Wiederaufbau.
Massiver Wiederaufbau. Eine gute Zeit, um in Europa zu leben.
Unendlich viel zu tun. Straßen bauen.
Menschen bilden. Land bestellen. Sehr viel Arbeit!
Möchten Sie noch einen Gin?
Ihre Frau möchte wissen, ob Sie bereit für den Empfang sind.
Und sie möchte Ihren Rat zu ihrem Make-up.
Leben Sie wohl, Mrs. Radley. Sie haben mein Mitgefühl.
Ich schließe nach Ihnen ab, Sir.
Ich habe ein Gespräch nach England angemeldet. Es dauert eine Stunde.
Ich habe beschlossen zu lügen.
- Taxi? - Ein bisschen spät.
Du meine Güte.
Ich hatte etwas Eleganteres erwartet.
- Warum? - Ich weiß nicht.
Ich bin eine ledige, berufstätige Frau.
Sie wissen nicht mehr, wie schwer es in England ist.
- Schlimmer als im Krieg. - Zweifellos.
Ich muss es nur zwei Tage aushalten.
Darf ich nächstes Wochenende wiederkommen?
Das wollen Sie also?
Über den Kanal pendeln?
- Was ist falsch daran? - Nichts.
Aber im Winter ist es stürmisch.
Die hat sie nicht auf Marken gekriegt.
Mr. Medlicott.
Mr. Medlicott, Sie haben die Guyanas verwechselt.
Wie bitte?
Französisch-Guyana liegt nicht in Afrika.
Die "Himalaya" kommt aus Kapstadt.
- Ihnen zufolge kommt sie aus Panama. - Oh ja. Ganz recht.
- Das hatte ich gemeint. - Natürlich. Soll ich es korrigieren?
Sonst noch etwas?
Die "Mooltan" kommt um zwölf Uhr aus Bombay an.
- Miss Park. - Ja?
Verzeihung, Mr. Medlicott. Ich bin etwas spät dran.
Ich denke, die Arbeit wird mir ein bisschen zuviel.
- Sie sind erst seit gestern bei uns. - Der Schock.
- Das Tempo. - Und Ihre Kleidung?
- Ich war nicht zu Hause. - Das war gestern, Miss Park.
Mein Gott, Sie wissen doch, wie das ist.
Gestern traf ich diesen tollen Mann. Es war wunderbar.
Würden Sie als sein Chef sagen: "Ist der Rock nicht etwas kurz?"
Die Entlassung ist mir egal. Arbeiten wird unmodern.
In ein paar Jahren arbeitet niemand mehr.
Wovon willst du dann leben?
Hast du in deiner Wohnung Platz für mich?
Ich hatte eine Wohnung, aber ich musste ausziehen. Liebeskummer.
- Das passiert uns Frauen. - Oh ja.
Ich hasse Schlange stehen.
- Was ist mit dir? - Mein Freund ist Diplomat.
- Er ist nur am Wochenende hier. - Da kann ich ja verschwinden.
Im Grunde meines Herzens bin ich Schriftstellerin.
Da muss man jede Form der Erniedrigung erleben.
Deshalb wollte ich ja diesen Job.
Man muss es erleben, ehe man darüber schreiben kann.
Hier ist es. Wenn du wissen willst, was los ist, musst du hierher kommen.
- Hast du nie davon gehört? - Nein.
Alle kommen her.
- Ist er das? - Ja.
Er macht nicht viel her.
Nein, aber er ist sehr freundlich.
Alice! Hallo, Alice.
Es ist ein Skandal.
Das endet mit einem Aufstand. Es ist die reine Provokation.
Ich verstehe nicht. Warum ist er so verärgert?
- Er ist ein Revivalist - Entschuldigung. Bitte.
Es gibt zwei Strömungen.
Für Revivalisten muss Jazz klingen wie ursprünglich in New Orleans.
Für sie war 1919 alles vorbei.
- Dieses Saxophon ist unverzeihlich. - Sollte eine Klarinette sein.
Ich mag Mainstream. Mir ist es egal.
Susan, ich glaube, das ist Alistair.
Soll Haare auf den Schultern haben und Nüsse in den Achseln knacken.
Der ist bestimmt nie einsam.
- Du magst doch keinen Jazz. - Ich mag alles, was lebhaft ist.
- Verglichen mit der Arbeit. - Ja, genau.
Ich mag ihre Namen.
- Haben wir das bestellt? - Hier bestellt man nicht.
Ich suche dir gerne was Jüngeres.
Ich mag keine jungen Männer. Da geht alles ex und hopp.
Du findest Geschmack an gequälten Jünglingen.
Du holst sie dir wohl direkt aus der Tuberkulosestation?
- Findest du den Laden gut? - Er ist herrlich.
Ich muss in drei Stunden auf der Fähre sein.
- Stört dich unsere Wohngemeinschaft? - Nein. Wie kommst du darauf?
Frauenfreundschaften machen Männern Angst. Zu viele Geheimnisse.
- Habe ich aus einem Buch. - Ich denke, damit komme ich klar.
- Bist du sehr reich? - Nein, eigentlich nicht.
Ich habe nur ein Talent für die Börse. Das Geld fliegt mir zu.
- Ich kann nichts dafür. - Das muss sehr lästig sein.
Ich gewöhne mich daran. Ich denke, bald werden alle sehr reich sein.
Sobald die Nachwehen des Krieges vorbei sind.
- Glaubst du wirklich? - Ich bin ganz sicher.
Ich bin gerne hier. Susans Leben ist interessant. Bücher, Gespräche...
Menschen wie du.
Im Außenministerium fühlt man sich schnell isoliert. Und klein.
Das kannst du dir ja denken. Dann traf ich Susan.
Da wurde mir klar, dass man sich das, was man will, nehmen muss.
- Das ist eine gute Art zu leben. - Finde ich auch.
Alles in Ordnung, Liebling?
- Sollen wir nach Hause gehen? - Ja, gleich.
Oh, Alice! Tut mir Leid, ich wollte dich anrufen.
Ich kann nicht aufs Boot mitkommen.
Medlicott hat mir alles überlassen, während er Golfen geht.
- Wir wollen nach Kew. - Ich hoffe, er fällt über die Eisen.
Den ganzen Tag sitzt er da und starrt mich an.
Träumt davon, seinen abstoßenden alten Körper an mir zu reiben...
meine Ohren an seine Tweedjacke zu quetschen, bis sie bluten!
Das wäre etwas. Das wäre zumindest etwas.
Oh Gott, Alice. Ich muss weiterziehen.
Dann tue es. Wozu das ganze Drama? Geh einfach.
Ich tue das ständig. Ich gehe, ehe jemand merkt, dass ich da bin.
- Aber du könntest Eindruck machen! - Nein, das ist es nicht.
Ich habe gefragt, weil ich dich aufmuntern wollte.
Aber ich will alles ändern...
und weiß nicht wie.
Soll ich dir erzählen, wie mein Buch anfängt?
Wahre Geschichte. Eine Frau in einem Vergewaltigungsprozess.
Am Anfang des Buches muss sie dem Gericht erzählen...
was der Angeklagte in der Tatnacht zu ihr gesagt hat.
Aber sie bringt es nicht über sich, es auszusprechen.
Der Richter schlägt vor, die Worte aufzuschreiben...
und den Zettel herumzureichen. Das tut sie.
Auf dem Zettel steht: "Ich will dich."
"Ich muss dich jetzt haben."
Alle Geschworenen lesen den Zettel.
Eine Geschworene am Ende der zweiten Reihe ist eingeschlafen.
Der Mann neben ihr weckt sie auf und gibt ihr den Zettel.
Sie wacht auf, sieht den Zettel an...
und dann ihn. Dann lächelt sie und steckt den Zettel in ihre Handtasche.
Käseomelett. Leider aus Pulver.
Die Frau ist meine Heldin.
Wenigstens ist es eine gute Portion.
Mist!
Wie soll man ohne halbwegs passable Drogen kreativ sein?
Als einziger Bohemien in London werde ich ausgenutzt.
Falls Raymond je in Marokko arbeitet, bringt er vielleicht was mit.
- Das glaube ich nicht. - Es würde keinem auffallen.
- Isst niemand sonst? - Die merken das nicht?
Alle, die ich kenne, sind Clowns. Hast du selbst gesagt.
Dass Darwin drei Jungs braucht, um sein Stützkorsett anzulegen.
- Das war im Vertrauen! - Mit Handschuhen!
- Darwin ist kein Clown. - Du hast das gesagt.
Er kommt nur nicht ganz mit dem modernen Zeitalter zurecht.
Du lachst.
- Ich lache nicht. - Deine Mundwinkel zucken.
Sie zucken kein bisschen.
Alice, Raymonds Meinung über seinen Chef ist folgende...
Er traut ihm nicht zu, seinen Schwanz in einen Eimer Fett zu stecken.
- Ist er nun ein Witz oder nicht? - Ja, das ist er.
Ein Witz zwischen uns beiden, nicht für die ganze Welt.
- Ich sollte abmarschieren. - Ich hasse es, wenn du so was sagst.
Worte wie "abmarschieren". Das sagst du ständig.
"Zwickmühle", "Bredouille". Sie klingen aufgesetzt.
- Es sind nicht deine Worte. - Deine mag ich auch nicht.
- Ach ja? Welche? - Deine Worte von heute Abend.
- Zum Beispiel? - Das weißt du genau.
- Nein. Welche Worte? - Worte wie...
"Ein Eimer Fett."
- Warum lässt du sie nur hier wohnen? - Ich mag sie.
Sie bringt mich zum Lachen.
Es tut mir Leid. Ich war schrecklich, bitte verzeih mir.
Aber was ich tue, ist nicht völlig verachtenswert.
Natürlich sind die Leute öde und spießig. Todlangweilig.
Aber was kann ich sonst tun?
Ich muss immer an Frankreich denken.
An Menschen, mit denen ich nur eine Stunde verbrachte.
Große Freundlichkeit.
Großer Mut. Mit jemandem nur eine Stunde zu verbringen...
das Beste von ihm zu sehen...
und dann weiterzuziehen.
Kannst du das verstehen?
Ich denke, wir sollten uns einen Winter lang trennen.
Das alles ist zu einfach. Es gibt keine Prüfungen.
Eine Prüfung wäre gut und was wäre besser, als ein Winter getrennt?
Ein Winter zusammen?
Du weißt, ich würde gerne nach Brüssel kommen.
Das würde ich wirklich, wenn da nicht meine Stelle wäre.
Die Arbeit im Reedereibüro ist sehr wichtig für mich.
Und ich kann Mr. Medlicott nicht enttäuschen.
- Du hasst die Überfahrt im Winter. - Sei bitte nicht so herablassend.
Du beleidigst meine Intelligenz. Ich kenne dich besser, als du denkst.
Wenn du so sehnsüchtig vom Krieg redest...
folgt darauf meistens ein Täuschungsmanöver.
Lebwohl.
Die Krönung ist ein außergewöhnlicher Anlass.
Verzeihung. Ich habe alles hier. Mittagessen für 600. Das Menü.
Ich habe die Adelstitel und die Rangfolge überprüft.
Wir sprachen über die Reihenfolge der Trinksprüche.
Mein Vorschlag wäre, die Königin vor dem Dessert, die anderen danach.
Hat jemand Vorschläge?
- Hallo. - Habe ich etwas verpasst?
Es ist ungewöhnlich, aber ich würde die Toasts aufteilen.
Einen vor dem Dessert, die anderen danach.
Ein exzellenter Vorschlag von Viscount Tampan. Sind alle einverstanden?
Nun zur Frage der Polizeieskorte.
- Na, das war ja wohl die Höhe. - Das macht nichts. Wirklich.
Susan, ich habe mich gefragt...
kannst du von irgendwo zusehen? Wir könnten das doch zusammen tun.
Das Haus meiner Eltern liegt an der Strecke. Tolle Aussicht.
Ashley, das würde mir sehr gefallen. Ich rufe dich morgen an, ja?
500 Käsereiben?
Ich habe 500 Käsereiben um die Ecke geparkt. Interessiert?
Da kommst du zu spät. Wir hatten schon eine Lieferung.
Aber wir benutzen morgen auf dem Bankett deine Löffel.
- Ich wünschte, ich könnte es sehen. - Das wünschte ich auch.
- Danach bist du arbeitslos? - Ja, schon.
Aber ich denke daran, in die Werbung zu gehen.
Da waren ein paar Leute im Krönungskomitee.
Fordern wird es mich nicht, aber vielleicht macht es Spaß.
- Und, was kann ich für dich tun? - Ich suche einen Vater.
Ich will ein Kind.
Es ist viel einfacher, als es klingt.
Es geht nicht um eine Ehe oder Verantwortung für das Kind.
Oder in der Schwangerschaft da zu sein. Es geht nur um die Empfängnis.
Du willst nicht.
Nein.
Nein, es wäre mir ein Vergnügen. Ich bin froh, dass du mich fragst.
Es ist nur...
dein Bekanntenkreis. Du hast doch sicher Freunde.
Nur zu.
Ich habe meinen eigenen Kopf, wie du weißt.
Bei meinen Arbeitskollegen, meinen Freunden, wie du sagst...
muss ich mich immer zurückhalten, um sie nicht vor den Kopf zu stoßen.
Sie sind nett, aber ich will keine Kompromisse machen.
Warum eine traurige Vernunftehe, nur um ein Kind zu bekommen?
- Keine Frau sollte das tun müssen. - Du musst ja nicht heiraten.
- Sage ihm nichts von deinem Plan. - Daran habe ich auch gedacht.
Aber ich finde, das wäre unehrlich.
Also beschloss ich, jemanden zu fragen, den ich kaum kenne.
Was mich wirklich interessiert...
warum ich? Wann haben wir uns denn gesehen?
Genau darum geht es.
Ein paar Mal mit Alice. Und was sagt Alice?
Dass ich sauber und gehorsam bin?
- Keine Idioten in der Familie? - So berechnend bin ich nicht.
Du bist nicht berechnend?
Gab es Hunderte von Kandidaten, die alle den gleichen Zettel bekamen?
"Komm zum Flussufer. Sage niemandem etwas davon."
Ich dachte, du wolltest Nylonstrümpfe.
Ich kaufe Nylonstrümpfe, wenn du das willst.
Warum ich?
- Ich mag dich. - Und?
Ich liebe dich. Ich will dich, weil ich dich nicht oft sehe.
Ich sehe dich kaum jemals. Wir leben in verschiedenen Vierteln.
Es sind verschiedene Welten.
- Verschiedene Klassen. - Ja, das kommt hinzu.
- 500 Käsereiben. - Wie viel?
Etwas über dem Normalpreis. Ein bisschen darüber. Nicht viel.
In Ordnung.
Keine Sorge. Das übernimmt die Krönung.
- Schöner Himmel. - Ja, Schäfchenwolken.
Du kannst das nicht wirklich wollen. Nicht im Innersten.
Nein.
Im Innersten würde ich die Sache am liebsten alleine machen.
Aber jetzt bist du da. Du bist das Nächstbeste.
Oh, Entschuldigung.
Alles in Ordnung?
Hat dein neuester Kerl dich verlassen?
Ja, so wie alle. Er ist zu seiner Frau zurück.
Wenn sie das nicht täten, würde ich sie nicht mehr wollen.
Ich hatte so einen Gedanken, dass Lust...
dass Lust etwas sehr Gutes ist.
Sie könnte einfach und heiter und leicht sein.
Vielleicht lebe ich zur falschen Zeit.
Wir sollten etwas unternehmen. Lass uns ausgehen.
Was ist mir dir?
Oh, ich muss weiterziehen.
- Ist das für dich? - Nein, er ist zu Hause.
Es gibt auch noch andere Menschen.
Ich habe so viel zu tun. Jemand hat sich in der Tür geirrt.
Was denken Sie?
Ich wünschte, sie wäre gewöhnlicher.
- Wer? - Die Frau da.
Der Hund ist gewöhnlich.
Der Hund ist gewöhnlich, keine Frage.
Ich bin besorgt. Wird sich das Publikum damit identifizieren?
Das hängt davon ab, wie gewöhnlich sie sind.
Muss der Hundenapf rosa sein?
Fünf Minuten Pause!
Kannst du bleiben? Du kannst nicht einfach gehen.
Der Hund frisst nicht einmal Filet.
- Du gehst immer. - Wie meinst du das?
- Wir laden sie auf einen Drink ein. - Weißt du, was mich das kostet?
Den ganzen Tag herumzusitzen und so zu tun, als sei ich dumm?
Roland, sieh dir den Fraß nur an! Woraus besteht der?
Dem Gehirn der Kundenbetreuer?
Seit Monaten versuche ich, auf das Niveau dieser Firma hinabzusteigen.
Jetzt reicht es.
Der Hund hat Geschmack. Ich gehe nach Hause.
Hallo, Alice.
Wie geht's dir? Ich habe dich ewig nicht mehr gesehen.
Eigentlich will ich zu Susan.
Hallo, Susan.
Ich wollte dir ein frohes neues Jahr wünschen.
Ich bezahle später.
- Susan, können wir bitte reden? - Wozu denn?
Ich habe Mick gebeten, mich zu schwängern.
Wir versuchen es jetzt seit über 18 Monaten.
Es klappt nicht und wir fühlen uns beide ziemlich dumm.
Ziemlich elend, zumindest gilt das für mich.
Der Anstand verlangt, dass wir das Experiment abbrechen.
Die Idee war gut. Sie war einfach.
- Eine Abmachung unter Erwachsenen. - Ich fühle mich schlecht.
- Ich hätte es vorher beendet. - Man fühlt sich schmutzig.
Und meine Gefühle? In deinem Zimmer, mit deiner Mutter im Haus.
- Lass meine Mutter da raus. - Meinst du, mir macht das Spaß?
Ja, großen Spaß sogar. Das denke ich.
Du denkst, es macht mir Spaß, mich herumzutreiben.
Warum habe ich mir dann keinen anderen Vater gesucht?
Weil mir die ganze Sache das Herz bricht.
Du denkst, es ist meine Schuld.
- Sonst kümmert dich nichts? - Du denkst, es ist meine Schuld.
Genau so eine Auseinandersetzung wollte ich immer vermeiden.
Du hast keine Ahnung, was in meinem Kopf vorgeht.
Mick, würdest du jetzt bitte gehen?
Ihr seid grausam. Alle beide.
Grausam und gefährlich. Ihr macht andere Leute fertig.
Die da mit ihren verheirateten Liebhabern...
alle ruiniert wegen dieser Schlampe. Und du...
Großer Gott!
Wenn wir also Handelsdelegationen mit Rumänien austauschen wollen...
wäre eines der Zugeständnisse wohl eine Garantie des Außenwertes
im Bereich von Exporten und Wechselkursen.
- Brock hier. - Raymond, hier ist Alice.
Alice Park.
Die ganze Nacht warteten sie, bis am Morgen das Zeichen kam.
Die Invasion der Briten und Franzosen war im Gange.
Soll ich Ihnen ein Bett zurecht machen, Sir?
Der Disput um Israels Grenzen dauert seit 1948 an.
Ich gehe zum Essen aus.
Die Entscheidung für eine Invasion Ägyptens...
spaltet die Nation.
"An den Außenminister Ihrer Majestät. Angesichts der Lage...
in die Sie mich als loyalen Diener der Krone versetzt haben...
habe ich keine andere Wahl, als meinen Rücktritt einzureichen."
Guten Abend, Sir.
Leonard, willkommen. Wir hatten kaum auf Sie zu hoffen gewagt.
Leonard, Sie kennen Monsieur Aung.
- Rangun. - Von der birmanischen Botschaft.
Eine Ehre, ein Privileg, ein großer Moment. Ich schüttle Ihre Hand.
Leonard, nehmen Sie Platz.
Ich sage meiner Frau, dass alle da sind.
- Sie kommt. - Warum ist sie noch nicht da?
- Die Staatsgeschäfte hielten Sie auf? - Ganz recht.
Ich verstehe. In Birma sagen wir allerdings:
"Kommen Sie rechtzeitig oder gar nicht."
- Guten Abend. - Ah, guten Abend, Alice.
In England ist das natürlich anders.
Auf Ihren Befehl legt sich der Löwe zum Lamm.
Wohl kaum.
Darwin aus Jakarta, und ich habe ihn kennen gelernt.
- Davon werde ich lange zählen. - Lange zehren.
Die englische Sprache ist eine strenge Gebieterin, ja?
Niemand beherrscht sie so wie Sie. Sie schlagen sie und sie gehorcht.
Gut, gut, die Sprache der Welt.
Alice, wie ich höre, sind Sie Lehrerin?
Etwas Ähnliches. Ich unterrichte Ausländer in Englisch.
- Wie interessant. - Eigentlich nicht.
Es macht Spaß, sie in die Irre zu führen.
Ich sage Ihnen, dass die Engländer extrovertiert sind.
Wenn sie einen Engländer treffen, sollen sie ihn umarmen...
und auf beide Wangen küssen.
Das sage ich ihnen. Und dann lasse ich sie auf die Welt los.
Guten Abend, alle zusammen. Leonard...
- schön, dass Sie da sind. - Entschuldigen Sie die Verspätung.
Brock sagt, Sie hatten eine sehr anstrengende Woche.
- Das ist richtig. - Hier können Sie entspannen.
- Sie kennen Monsieur Aung? - Ja.
Vergessen Sie alles. Das Wort "Suezkanal" wird nicht fallen.
Das ist heute Abend verboten.
"Nasser" wird ebenfalls nicht erwähnt.
Niemand wird "Fehler" oder "Torheit" oder "Fiasko" sagen.
Niemand wird "internationale Blamage" sagen.
Sie sind unter Freunden, Leonard.
Sollen wir essen?
Niemand sagt "Untergang der herrschenden Klasse".
Wir werden unsere Lippen mit marrons glacés versiegeln.
Ich hoffe, Sie verstehen.
Es tut mir Leid. Sie ist schon die ganze Woche unleidlich.
- Sie weiß, dass Sie involviert sind. - Ich hätte gerne einen Drink.
Und wer ist dieses Schlitzauge? Was tun Sie mir da an?
Ausgerechnet diese Woche.
Er ist mir bis zum Anschlag in den Hintern gekrochen.
Und Madame Aungs Konversation! Volkstanz im Hochland von Birma!
Und die Handlung von "Lohengrin".
- Ihre Frau ist geisteskrank, nicht? - Nein.
- Sie hat starke Empfindungen. - Aber sie war geisteskrank?
Nein, sie hatte einen Nervenzusammenbruch.
Sie lebte damals sehr unvernünftig. Sie hatte eine "Clique" in Pimlico.
Wechselte oft den Arbeitsplatz, aß kaum.
Sie war krank, als wir uns verlobten. Ich habe versucht, zu helfen.
Das klingt gut. Die zweite Ehe wirkt ja oft stabilisierend.
Na, der Kerl in Brüssel. Die Leiche.
Sie müssen sich nicht schämen.
Eine verrückte Ehefrau ist kein Hindernis für eine Diplomatenkarriere.
Im Gegenteil. Es garantiert Ihnen vermutlich die Beförderung.
Die Frauen einiger älterer Kollegen sind völlig irre.
Das Schlüsselwort ist "Guasch".
Ziehen sie sich zurück mit den Worten: "Ich mache meine Guasch"...
dann weiß man, dass Hopfen und Malz verloren ist.
Susan ist nicht verrückt.
Sagen Sie mir doch, was Sie beschäftigt.
Ich werde es Ihnen sagen. Wir wurden verraten.
Wir geben vor, im Konflikt zwischen Israel und Ägypten neutral zu sein.
Am Montag griffen die Israelis an. Dienstag stellten wir ein Ultimatum.
Rückzug beider Parteien auf ihre Seite des Kanals.
Aber die Israelis waren nicht einmal in der Nähe des Kanals.
- Sie müssten erst einmal vorrücken. - Wer hat Ihnen das gesagt?
Letzte Woche war der Außenminister unterwegs. Ich wurde nicht informiert.
Wir glauben, dass er die Israelis zum Angriff ermutigt hat.
Dieser ganze Krieg ist eine Täuschung...
um den Kanal in britische Hand zu bringen.
Und wir als Ausführende dieser Politik wurden nicht informiert.
- Was macht das schon? - Mein lieber Junge!
- Es macht nichts. - Man hat mich belogen.
Ja, aber Sie waren von Anfang an dagegen.
Das Außenministerium war schon immer dagegen, was macht es da aus?
Es macht sehr viel aus. Die Regierung hat mich belogen.
Sie waren nicht aufrichtig.
Verstehe. Das heißt, die Briten können den größten Unfug anstellen...
solange sie aufrichtig sind?
Egal, wie unsinnig es ist, ich hätte es verteidigt...
wenn es nur ehrlich gewesen wäre.
Aber diesmal benehmen wir uns wie Cowboys.
Und wenn die Briten die Cowboys sind...
hege ich große Befürchtungen für die Zukunft der Welt.
Werden Sie zurücktreten?
Madame Aung hat uns gerade von dem neuen Bergmann-Film erzählt.
Es geht wohl um Depression, nicht, Madame Aung?
Die Norweger thematisieren das ganz hervorragend, finde ich.
Die Herren sind etwas unaufmerksam.
- Verzeihung. - Sie waren abwesend.
Sie formulieren wohl ein Telegramm für den Angriff auf Suez.
So warnen sie ihre Ziele. Was sagen Sie dazu, Monsieur Aung?
Ich sage dazu, das ist das schlechte Gewissen.
Sie haben nicht den Mut, einen Krieg zu führen.
Vielleicht erzählt Madame Aung uns die Handlung des Films.
Das würde mich sehr interessieren.
- Die anderen kennen sie schon. - Nur zu. Den Teil in der Klapse.
Das wird Raymond gefallen. Er hat mich dort ja herausgeholt.
Und um mich angehalten. Ein Moment der Schwäche. Meine Schwäche.
Ich heiratete ihn, weil ich in ihm meinen Vater sah.
Damals war mir noch nicht bewusst, was für ein Mistkerl mein Vater war.
Verzeihen Sie. Das ist eine Art psychiatrisches Kabarett.
Sehr gut.
- Da ist etwas an Suez... - Sei bitte still.
Die Handlung des Films?
Es geht um eine Frau, die ihren Mann hasst.
Ist es nicht etwas kühl hier?
Oktoberabende.
Die armen Fallschirmspringer. Ich weiß, wie sie sich fühlen.
Sogar jetzt.
Städte, Felder, Bäume, Bauernhöfe, dunkle Flecken.
Und Lichter. Der Fallschirm öffnet sich.
Wir schweben hinab.
Natürlich waren wir mehr oder weniger willkommen.
Wir sind nur in Ländern gelandet, in denen man uns haben wollte.
Und die Männer wollte man.
Die Begegnungen... Ein Kollege erzählte von der Wärme...
und dem Duft eines jungen Mädchens.
Der heiße, feuchte Duft, sagte er.
Und seither nichts. Nichts, seit damals.
Bei den ägyptischen Mädchen kann ich mir das nicht vorstellen.
Doch wir ließen gebrochene Herzen zurück.
Einige Mädchen trauern heute noch um Engländer, die in Dachau starben.
Männer, mit denen sie eine einzige Nacht verbrachten.
Ich schlafe selber gerne mit Leuten, die ich nicht kenne.
Kennt man sie, will man nicht mehr mit ihnen schlafen.
Hältst du bitte mal fünf Minuten deine verdammte Klappe?
Das werde ich.
Wenn jemand etwas sagt, das es wert ist, dafür die Klappe zu halten.
Entschuldigen Sie mich bitte. Ich muss aufbrechen.
Monsieur Aung, leben Sie wohl.
Wir folgen Ihnen, Sir. Ihre Entscheidung ist weise.
Die Ägypter brauchen Prügel und Sie sind der beste Mann dafür.
Vielen Dank, Monsieur. Madame Aung.
Wir haben uns gar nicht kennen gelernt.
Das ist wahr. Erlauben Sie mir jedoch, Sie in einem Punkt zu korrigieren.
Ingmar Bergmann ist kein verdammter Norweger.
Er ist ein verdammter Schwede.
Gute Nacht, alle zusammen.
Er wird zurücktreten.
Ah! Ist das nicht aufregend? Ist das nicht herrlich?
Alles ist zu haben. Endlich ändert sich etwas! Gott sei Dank!
Wer möchte noch etwas essen? Schinken, Huhn...
Gurken, Salat, Tomaten und wir haben zwei Fasane im Kühlschrank.
Und zahllose Flaschen Bordeaux im Keller.
Warum nicht? Es ist wirklich genug da.
Sollen wir noch einmal essen?
Willkommen, Miss Park.
Mrs. Brock kommt gleich. Um diese Zeit zieht sie sich immer an.
- Nachmittags? - Ja und vormittags.
Sie bleibt bis zum Abend im Zimmer. Sie findet das Licht zu grell.
- Und Raymond? - Warten Sie bitte.
Bitte. Mr. Brock ist gleich bei Ihnen.
Susan, da bist du ja!
Oh Alice, wie schön, dich zu sehen.
Gott, wie aufregend!
Entschuldige, ich sortiere gerade diese Bücher.
- Da ist ja Alice. - Raymond. Hallo.
- Geht es dir gut, Liebling? - Ja, danke.
Susans Lebensinhalt. Ein Zimmer voller Bücher.
Schön, dass du da bist. Wir hatten schon ewig keinen Besuch.
- Kein Wunder, bei den Reisekosten. - Wenn du Geld brauchst, frag uns.
Nein, so habe ich das nicht gemeint.
Susan, erzähl mal. Ist es schön, gefällt es dir hier?
- Ich will alles hören. - Ich bin sehr glücklich.
Liebling, reichst du mir bitte das Buch?
Fantastisch, nicht? Ein perfektes Amphitheater.
Den Stil gibt es seit 2000 Jahren und es steht immer noch.
- Es ist wirklich fantastisch. - Können wir aussteigen?
Aussteigen? Ja, sicher.
- Kommt ihr nicht? - Ich bleibe lieber hier.
Wir haben uns hier angewöhnt, Scrabble zu spielen. Spielst du?
Susan wird mir nie verzeihen. Ich habe "juxtapose" gelegt.
Unglaublich. Neun Buchstaben, einschließlich "J" und "X".
Und das lag auf einem Dreifachfeld. So etwas ist selten.
Findest du, das ist das Beste?
- Was meinst du? - Für Susan.
- Lass sie. - Beruhigungsmittel.
Ich mag das Leben in London nicht. Das ganze Geld.
Es verdirbt die Menschen. Du weißt, welchen Schaden es anrichtet.
Das Leben wird rastlos und oberflächlich.
Dekadent. Hektisch. Marode.
Hier ist es ruhig und friedlich. Ein Leben im Gleichgewicht.
- Das tut Susan gut. - Wenn man das "Leben" nennen kann.
Das Land ist faszinierend. Wir sind froh, dass wir hier sind.
Unser Aufenthalt wurde um zwei Jahre verlängert.
Ich habe meine Stelle gekündigt. Ich will nicht mehr unterrichten.
Ich mache ein Heim für misshandelte Frauen auf.
Ein Ort, wo sie vor ihren Männern sicher sind.
Was für eine wunderbare Idee. Was wirst du tun?
Ich werde das Heim leiten. Es ist Zeit für mich, Gutes zu tun.
Wie war das noch, "ich muss weiterziehen".
Was für eine Erleichterung, einmal nicht an sich selbst zu denken.
Gehen wir zurück zum Wagen?
- Ich will das tun! - Können wir bitte darüber reden?
- Nein, jetzt nicht. - Lass uns einfach reden!
Susan. Susan! Komm zurück!
Raymond, was ist los?
- Leonard Darwin ist tot. - Oh nein. Wie schrecklich.
Susan will zur Beerdigung nach England.
Verdammt! Das ist deine Schuld.
Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit.
Er geht auf wie eine Blume und fällt ab.
Er flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.
Mitten im Leben sind wir des Todes.
Bei wem können wir Hilfe finden, denn bei dir, O Gott...
den unsere Schuld und Sünde erzürnet.
Nicht einmal im Tod wird dir vergeben.
Er sprach sich gegen Suez aus. Deshalb ist niemand hier.
Ich wusste, wenn ich herkomme, gehe ich nicht zurück.
Der Fahrer ist bereit. Wir müssen rechtzeitig in Heathrow sein.
Ich habe beschlossen, hier zu bleiben.
Bevor du etwas sagst, denke bitte darüber nach.
Ich wusste, dass du Unsinn machst. Aber das kommt nicht in Frage.
Wen kennen Sie? Bestimmt sind hier einige bekannte Gesichter.
Ich hole Ihnen einen Drink.
Und Tony ist tot?
In Brüssel? Und Sie waren bei ihm?
- War er Ihr bester Freund? - Er war mein einziger Freund.
Abgesehen von einem anderen.
Und der ist anscheinend heute nicht hier.
Sie waren eine der wenigen Frauen, die in Frankreich eingesetzt waren?
Und eine der Jüngsten.
Was glaubten Sie damals, wofür Sie kämpften?
Ich nehme an für die Freiheit. Aber ich sage nicht...
dass es nicht großartig war. Es steckte in uns.
Es war ein Teil von uns. Wir kämpften für eine bessere Welt.
Bestimmt vermissen Sie diese Zeit manchmal.
Eigentlich nicht, nein. Wir denken nicht oft daran.
Sir Andrew empfängt Sie jetzt, Mrs. Brock. Er hat nicht viel Zeit.
- Mrs. Brock. - Sir Andrew.
Wir kennen uns von der Gartenparty der Königin.
Und ich habe Sie im Radio gehört. Das war sicher sehr aufregend.
- Meine Bitte ist ungewöhnlich. - Lassen Sie uns alleine, Begley.
Sortieren Sie ein paar Papiere.
Wie Sie wissen, halte ich mich aus der Arbeit meines Mannes heraus.
Nun sehe ich mich jedoch gezwungen, mich einzumischen.
Ich habe die Nachricht bekommen.
Ich hoffe, Sie wissen meine Loyalität, dass ich hier bin, zu schätzen.
Brock hat mir in schwierigen Zeiten geholfen.
- Ich habe davon gehört. - Aber hiervon darf er nichts wissen.
Ich glaube, seit unserer Rückkehr aus Jordanien wird Brock bestraft.
Inzwischen kenne ich die Diplomaten.
Mein Mann könnte nie selber nach seinen Aussichten fragen.
Man erhält nur Andeutungen. Die Aktien steigen oder fallen.
Brock wurde eine bescheidene Aufgabe bei den EWG-Verhandlungen zugeteilt.
Für den Aufbau Europas.
Die Auslandsangebote sind ebenfalls bescheiden.
- Wir haben ihm Monrovia angeboten. - Monrovia. Ja.
Er hat das als Beleidigung aufgefasst. War das falsch?
- Monrovia ist keine Beleidigung. - Aber?
Monrovia ist eher ein Test.
Wenn jemand so dumm ist, Monrovia zu nehmen, verdient er Monrovia.
So sehen wir das. Und Brock hat abgelehnt.
Es gibt wesentlich üblere Posten. Sogar in diesem Gebäude.
Städtepartnerschaften sind das Schlimmste.
Da würde ich noch lieber in Afrika verrotten.
- Sie weichen mir aus. - Verzeihen Sie. Eine alte Gewohnheit.
Ihr Mann war nie ein Karrierist.
Jeder hat sein Tempo. Manche sind schnell, andere langsam.
- Und mein Mann ist langsam? - Ja, langsam.
Was ist er schon? Erster Sekretär. Mit 41 ist das nicht glänzend.
Es wird schlimmer. Er hat sich nie ausgeschlossen gefühlt.
- Er fühlt sich ausgeschlossen? - Ich denke, Sie wissen das.
Es war nie unsere Absicht, ihn zu bestrafen.
Es ist nicht einfach, wenn jemand seinen Posten aufgibt.
- Das war nicht seine Schuld. - Nein, das verstehen wir auch.
- Psychiatrische Gründe? - Ich wollte nicht zurück.
Natürlich. Die arabische Psychiatrie kann einem schon Angst machen.
Verständlich. Familiäre Probleme. Sie haben unser Mitgefühl.
Sie behindern seine Karriere.
Diesen Tonfall haben schon andere Frauen vor Ihnen benutzt.
Er soll nicht wegen mir benachteiligt werden.
Ich habe Ihre Akte gelesen, daher kann mich nichts überraschen.
Wenn Sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben...
Aber ich fürchte, Mrs. Brock, Sie haben Ihren Meister gefunden.
Es geht hier um Spitzenpositionen.
Niemand wird hier verhätschelt. Begabung alleine reicht nicht.
Hier sind alle begabt.
Das ist das Minimum. Weit wichtiger ist die richtige Einstellung.
Ich habe einen Kollegen, der im Jahr 1945...
davon abriet, das VW-Werk als Reparation zu akzeptieren...
da Volkswagen offensichtlich keine wirtschaftliche Zukunft habe.
So unglaublich das klingt, dieser Mann steht heute ganz oben.
Vielleicht verstehen Sie jetzt.
Es gibt wichtigere Fähigkeiten als Urteilsvermögen.
Sie sind nicht leicht zu definieren.
Sie meinen, dass niemand reden oder Fragen stellen darf.
Takt spielt sicherlich eine große Rolle.
Sir Andrew, hatten Sie nie das Gefühl...
diesen Beruf zu hassen, in dem niemand ehrlich ist?
Darum geht es doch, Mrs. Brock. Das nennt man Diplomatie.
Und in dieser Disziplin sind die Engländer Weltmeister.
Die Ironie ist, zu Zeiten des Empire waren wir hier 600 Leute.
Jetzt, da es zerfallen ist, sind wir 6000.
Der Konkurrenzkampf um die verbleibende Macht wird immer härter.
Nach dem Zerfall blieb nur wenig, an das man glauben konnte.
Haltung ist alles.
- Die Lektion müssen Sie beide lernen. - Danke für Ihre Offenheit.
Ich muss Sie allerdings über meinen Plan informieren.
Wird Brock nicht innerhalb von sechs Tagen befördert, erschieße ich mich.
Ich bleibe nicht zum Drink. Ich muss zum Empfang für den Australia Day.
Ich kann sehr grob sein. Die Australier merken das nicht...
daher wird es zu einer Art Zen-Sport.
- Mrs. Brock sollte ins Krankenzimmer. - Ich muss ins Australia House.
Es ist bestimmt zum Bersten voll und alle fragen sich, wo ich bin.
Ich kam, um mich beleidigen zu lassen. Lassen Sie mich los!
Sie haben meinen Mann zerstört. Verstehen Sie das?
Tee bitte, Miss Simpson.
Begley, bringen Sie mir Raymond Brocks Akte.
- Alles in Ordnung, Liebling? - Ja.
- Warst du aus? - Im Kino.
Gute Nacht.
Guten Morgen, Margaret.
Ich fürchte, das hier wird uns den ganzen Tag beschäftigen.
Die Fischereipolitik der EWG. Theorie und Praxis.
Wenn Sie bitte Seite 30 aufschlagen...
- Brock, Sir. - Ah, Brock.
Wir müssen über den gestrigen Vorfall sprechen.
Hier die Daten zur Rentenversicherung. Möchten Sie Drinks?
- Was für ein Vorfall? - Nein, es dauert nicht lange.
Du musst hier raus. Ich brauche dieses Zimmer vorübergehend.
Geh, wohin du willst. Du kannst bald wieder hier herein.
- Was ist mit deiner Hand? - Ich habe Tapete entfernt.
- Was hast du getan? - Du sagst doch, Geld ist schlecht.
Du sagst selbst, dass Geld die Menschen verdirbt.
Dann ist es doch sicherlich an der Zeit für eine Geste?
Wie reißt man hier am besten die Tapete herunter?
Susan, bitte. Im Schreibtisch ist etwas Nembutal.
Wir haben das Haus für sechs Jahre. Es ist perfekt für Alice.
Das, was sie für ihre heimatlosen Mütter braucht.
Dafür ist dieses Haus genau das Richtige.
Wenn wir eigenhändig Matratzen auslegen, aus eigenem Willen.
Eine iranische Vase. Ein kleiner Holzbuddha.
Zwölf Marmorvögel, kopiert von einem osmanischen König.
Wozu brauchen wir das?
Sieh zum Fenster hinaus. Wirf sie alle weg.
Besteck, Geschirr, Lampenschirme, Bücher über Bücher.
Lexika, Krempel. Bedeutungslos.
Ein Universum von Dingen.
Moskitonetze, Golfschläger, Porzellan, Marmor, Glas.
Andenken aus Stein. Was ist das für ein Schrott?
Was sind das nur für gottverdammte, beschissene Sachen?
Dein Leben ist nichts als Egoismus und Eigennutz.
Und das ist noch milde ausgedrückt.
Du bewahrst angeblich ein persönliches Ideal...
und fügst dabei allen anderen fast grenzenlosen Schmerz zu.
Du bist egoistisch, grausam, lieblos.
Neidisch auf das Glück anderer und entschlossen, es zu zerstören.
Ich habe 15 Jahre lang versucht, dir zu helfen...
freundlich zu sein...
immer in der Hoffnung auf eine Geste...
ein Zeichen, dass du diese Freundlichkeit zu schätzen weißt.
Ein bisschen Liebe.
Verrückt.
Aber ich werde nicht aufgeben, bis es dir wieder gut geht.
Bis du eingestehst, dass dein Leben ein einziges Fiasko war...
in allen wesentlichen Dingen.
Gib das zu, dann kannst du vielleicht wirklich weiterziehen.
Was erfordert mehr Mut? Wie ich zu leben oder gar nicht zu leben, wie du?
Hier ist die Nummer des Arztes. Von mir aus kann er dich einweisen.
Ich bin ab jetzt so skrupellos wie du. Diesmal gebe ich nicht nach.
Es ist Ostern. Der Arzt ist nicht da.
Susan, bitte.
Raymond, sieh mich an.
Nein.
- Zieh dich bloß nicht aus. - Natürlich nicht.
- Das würde alles kaputtmachen. - Ich will nur meine Zigaretten.
Ich rolle sie mir selber.
Mich legen sie nicht so leicht rein.
Weißt du, wie ich dich gefunden habe? Über die BBC.
Ich habe diese Sendung vor ein paar Monaten gehört.
Sie sagten, du lebst mit deinem Mann in London. Gaben mir eine Adresse.
Da bin ich vor Wochen weggegangen.
Ich weiß. Ich war dort.
Ich habe einen Mann gesehen.
War er wütend?
Nein, er schien traurig darüber, dass du nicht bei ihm warst.
Ich muss dir etwas sagen. Mir ging es nicht immer gut.
Ich habe eine Schwäche. Ich mag es, die Kontrolle zu verlieren.
Ich habe das einige Male geschehen lassen.
Ich habe sogar einmal auf jemanden geschossen.
- Hast du ihn verletzt? - Nein, zum Glück nicht.
Zumindest haben wir ihm das gesagt.
Raymond ging zu ihm und gab ihm etwas Geld.
Er war so freundlich, da musste ich seinen Antrag annehmen.
Warum muss man...
Was? Heiraten?
Ich weiß es nicht.
- Bist du... - Was?
Nein, ich will es nicht wissen.
Trefft ihr euch noch?
Du meine Güte, nein.
Ich habe alle Brücken abgebrochen.
In Würde leben kann man nur, wenn man alleine lebt.
Die Kleider, die man am Leibe trägt, die Welt, die man sieht.
Nein, bitte nicht.
Ich will an dich glauben.
Sage also nichts.
Das ist das Beste.
Jemand hat mir das Gras gegeben. Willst du?
Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte.
Was ich mir erhoffte, als ich nach Hause kam.
Ein intensiveres Leben.
Das Gefühl, dass ihr Tod nicht umsonst war.
Irgendwann erzähle ich es dir. Ich habe versagt.
Ich habe nachgegeben. Immer.
Ohne Ausnahme.
Vorort, Ehefrau... die Hölle.
Und ich arbeite für eine Firmenbürokratie.
Lazar, es tut mir Leid. Ich bin gleich weg.
Ich habe nichts gegessen, deshalb bin ich weg.
- Ich hasse das Leben, das wir führen. - Oh Gott, das war's.
Küss mich.
Bonjour, Mademoiselle.
- Sehen Sie sich das Dorf an? - Ja. Deshalb bin ich auf dem Hügel.
Ich bin heraufgestiegen, um eine bessere Sicht zu haben.
Seit Monaten spreche ich nur Französisch.
- Sie sind Engländerin? So jung! - Ganz recht.
Froh, dass der Krieg vorbei ist? Sie fahren bald nach Hause?
- Gehen Sie zur Siegesfeier? - Ja, ich möchte bald gehen.
Ich für meinen Teil arbeite.
Ein Franzose arbeitet oder verhungert.
Haben Sie jemals so etwas Schönes gesehen?
Die Engländer haben keine Gefühle, oder? Sie sind reserviert.
Sie verstecken sie.
- Verstecken sie vor der Welt. - Das ist dumm.
Dumm, ja, vielleicht. Aber die Dinge werden sich schnell ändern.
Wir sind erwachsen geworden. Wir werden die Welt verbessern.
Möchten Sie vielleicht bei uns eine Suppe essen? Meine Frau...
- Wir müssen den Hügel hinunter. - Mein Freund...
Es wird noch viele solcher Tage geben.
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