All language subtitles for B Schneewittchen.und.die.sieben.Gaukler.1962.GERMAN.dTV

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Original subtitles

(Glockenspiel)

(Glockenspiel)

(Leute reden durcheinander)

Soll's was für 'ne Dame sein?

Oder für 'nen Herrn?

Wünschen Sie was Praktisches?

Was hätten Sie den gern?

Ein Gummitier?

Ein Kleinklavier?

Danke schön.

Gern geschehen.

Wiedersehen.

Soll's was für 'ne Dame sein?

Oder für 'nen Herrn?

Wie viel wollen Sie anlegen?

Was hätten Sie den gern?

Ein Opernglas?

Ein Kontrabass?

Danke schön.

Gern geschehen.

Wiedersehen.

Hier bei uns da können Sie alles haben.

Hier sind Sie im Haus der tausend Gaben.

Wir bedienen Sie und Sie,

Sie sind so bedient wie nie.

Möchten Sie aus Marmor eine Schreibtischgarnitur?

Wie wär's mit 'ner Höhensonne?

Oder mit 'ner Uhr?

'Ne Kamera?

Harmonika?

Danke schön.

Gern geschehen.

Wiedersehen.

Wollen Sie Manschettenknöpfe? In Gold und sogar echt?

Sicher sucht der Herr was ganz besonderes, hab ich recht?

'Ne Nähmaschine? 'Ne Mähmaschine?

Danke schön.

Gern geschehen.

Wiedersehen.

Hier bei uns da können Sie alles haben.

Hier sind Sie im Haus der tausend Gaben.

Wir bedienen Sie und Sie,

Sie sind so bedient wie nie.

Ich brauche so was hier.

So was hier? Ein Bürstchen fürs Klosett?

Hab ich in lila hier. - In rosa hier.

Das macht sich aber nett.

Im Augenblick, tun's 20 Stück.

Bitte schön.

Danke schön.

Gern geschehen.

Haben Sie auch Bettvorleger?

Bettvorleger. - Diese hier sind schick.

Handtuchhalter?

Handtuchhalter.

45 Stück, dann 100 Kaffeekannen und einige Badewannen.

Die sind schön, die da stehn. Nehm ich 10.

Hier bei uns da können Sie alles haben.

Hier sind Sie im Haus der tausend Gaben.

Wir bedienen Sie und Sie,

Sie sind so bedient wie nie.

Danke schön. - Gern geschehen.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Ich muss mich bei Ihnen beschweren.

Warum? Über was?

Die Heizung die Sie bei mir eingebaut haben.

Warum? Was ist mit der Heizung?

Kennen sie Schiller? "Es wallet und brauset und zischt."

Der Friedrich? - Genau der.

Treffender kann man es nicht sagen.

Ich kenne sie nicht.

Was für eine Heizung?

Von ihrer Heizung, mit der Sie mein Hotel verschandelten.

Wann soll das gewesen sein?

Am 5. August 1898.

1898 war ich noch nicht auf der Welt.

Dafür können Sie mich nicht verantwortlich machen.

Sie gehen mir auf die Nerven.

Ist Ihnen der Kurort Klostermatt bekannt?

Ein Winterparadies.

1850 Meter über dem Meeresspiegel.

Wollen Sie mir Geographieunterricht geben?

Kennen Sie das erstklassische Hotel Alpenblick?

Klostermatt. Natürlich!

Da hat doch mein Vater die Dampfheizung.

Das war seine 1. selbstständige Arbeit.

Das sieht man ja.

Dann sind Sie Herr Lang?

Ja.

Sie haben sich gut gehalten. - Wieso?

Sie müssen doch gegen die 80 sein.

Das war mein Onkel. Vor 3 Wochen ging er dahin.

Mein Beileid. - Und ich habe das Hotel geerbt.

Mein Glückwunsch. - Keine Ursache.

Der Kasten ist so altersschwach wie ihre Heizanlage.

Sie sollten auf Öl umstellen.

Was glauben Sie wozu ich da bin?

Wann schicken Sie mir einen Fachmann? - Ostern.

Wie wäre es mit heute? - Sie sind nicht bei Trost.

Wir schließen über die Feiertage.

Das ist die ideale Zeit für einen kleinen Winterurlaub.

Wenn jemand von Ihnen Lust hat,

ein paar Ferientage bei mir zu verbringen,

Hier ist mein neuer Hausprospekt. - Ich glaube nicht...

Umsonst natürlich. Nebenbei kann er sich die Heizung anschauen.

Nett gedacht, aber die Leute wollen an Weihnachten bei ihrer Familie...

Das wäre eventuell etwas für Doktor Rossi.

Ein Doktor? Versteht er trotzdem etwas?

Ja, einer meiner 1. Kräfte. Und eben ledig.

Aber leider unterwegs. Hat ein Auto gekauft.

Dann sagen sie Ihrem Doktor Rossi, wer genug hat von der Stadt,

fährt zum schönen Klostermatt.

(Autoreifen quietschen, Aufprall)

Entschuldigen Sie. Ist das Ihr Wagen?

Mein liebes Kind, das Autofahren,

würde ich lieber den Autofahrern überlassen.

Ich bin nicht ihr liebes Kind.

So eine Tochter wie Sie, würde ich mir auch verbitten.

Vom Kavalier am Steuer haben Sie noch nichts gehört?

Bilden sie sich nichts ein auf ihren Luxusdampfer.

Sie haben auch mal angefangen.

So unhöflich...

Achtung. Sie kommt.

Zwei, drei.

Liebes Fräulein Doktor Rossi, jeder schenkt so gut er kann.

Liebes Fräulein Doktor Rossi, schönen Gruß vom Weihnachtsmann.

Wissen soll'n sie liebes Kind, dass sie unser Liebling sind.

Denk an deinen Mann. Fahr Vorsichtig

Ich habe gar keinen Mann. - Nehmen Sie den solange.

Oder ertränken Sie ihrem Kummer in Alkohol.

(lachen)

Für euch habe ich auch was. - Herr Doktor Rossi?

Herr Suter?

Vielen Dank. Für Sie, gute Zigarren.

Was machen Sie zwischen Weihnachten und Neujahr?

Der Chef will es genau wissen.

Ich wollte ein bisschen rumkutschieren.

Mit ihrem neuen Wagen? - Wissen Sie schon wohin?

Der Chef will es genauer wissen. - Irgendwo wo es schön ist.

Wie wäre es mit Klostermatt?

Wie wäre es mit ein bisschen... Damit ich mir das leisten kann?

Sie sind doch eingeladen. - Von wem?

Von einem Hotelier, der eine Ölheizung will.

Jetzt im Winter wo der Boden gefroren ist?

Das muss ein Verrückter sein. - Schon ein wenig.

Was mache ich mit Herrn Schmidt?

Den nehmen Sie mit.

Die ist besetzt.

Die ist auch schon vergeben.

Die hier?

Das ist nichts für Sie.

Damenimitator.

Sie werden mir doch eine Sängerin anbieten können?

Glauben Sie Marlene Dietrich wartet auf Sie? Alle ausgebucht.

Für Silvester müssen Sie im Sommer buchen.

Da ging das noch nicht. - Warum nicht?

Ich konnte meinem Onkel nicht umbringen. - Warum nicht?

Er trug hohe Kragen.

Tut mir leid, Sie müssen es woanders versuchen. Meine Stars sind weg.

Es muss kein Star sein.

Wieso? Sie haben doch gesagt es handelt sich um ein exklusives Hotel?

Und ein sehr solides. Hier.

Ich kann Ihnen keine Stripteasenummer anbieten.

Was bitte?

Striptease. Da singt eine und zieht sich aus.

Sie kann auch angezogen singen. - So gut singt sie wieder nicht.

Ja wenn sie wollen.

Verbinden Sie mit Fräulein Ines del Mar.

Falls es klappt, bezahlen Sie mir 10% gleich.

Silvester?

Da haben sie Glück. Zufällig bin ich frei.

Der Direktor aus Arosa hat einen Rückzieher gemacht.

Seine Frau will selbst auftreten.

Da komm ich nicht dagegen an.

Die hat eine 40-jährige Berufserfahrung.

Wo wollen Sie mich den hin verfrachten?

Klostermatt?

Nie gewesen. Was springt denn da für mich raus?

Aber gerne.

Das kann ich gut verstehen,

dass der Herr erst einmal etwas von mir sehen will. Jederzeit.

Mein Name steht an der Türe.

Bye Bye'chen.

Das war mein erster Auftritt in einem Tierballett.

Rechts das Karnickel, das bin ich.

Genau zu erkennen.

Und jetzt kommt Strokadero. Da war ich als lebender Marmor engagiert.

Es waren super Bilder. Der Staats- anwalt wollte sie so gerne behalten.

In Frankreich waren sie auch schon?

In der Revue: Paris ohne Hemd. Ganz groß.

3 Orchester, 200 schöne Frauen mit über 50 Kostümen.

Der Regisseur, der konnte schon was.

War das der hier?

Nein, das ist der Schlagzeuger,

wegen dem ich die Premiere verschlafen habe.

Wenn ich einen netten Mann sehe, dann ist mir alles egal.

Sie sind auch sehr nett.

Na, was sagen Sie jetzt.

In dem Rock sind 30 m Tüll. Das sieht man gar nicht.

Ein Fächer. Oh, der ist kaputt gegangen.

Na ja, den müssen Sie sich halt dazu denken.

So.

Und jetzt werde ich ihnen mal einen von meinen Knüllern vorsingen.

Sind Sie bereit?

Ja.

(Musik beginnt)

Mit weiten Röcken ging einher auf die Markise.

Den vielen Plunder haben Frauen seit langem satt.

Weil uns die Eva imponiert im Paradiese,

darum genügt uns heute auch ein Feigenblatt.

Warum den muss man sich mit Kleidern beschweren.

Was brauch ich Schmuck, was brauch ich Schal.

Was brauch ich Schuh. Sogar mein Kleidchen kann ich gerne entbehren.

Doch was ich nie entbehren kann, das bist du.

Der viele Stoff auf meiner Haut... Helfen sie mir doch ein bisschen.

Was brauch ich Pettycoats und Strümpfe oder Schuhe.

Mir ist doch wieder einmal mein Lieber zu bieder.

Doch was mir nie zu wieder ist, das bist du.

Man ist als Dame eingezwängt in einer Rüstung.

Fort mit der Brüstung.

Die hält nur auf...

Danke. Danke es genügt.

Ich bin noch nicht fertig.

Das Beste kommt doch erst.

Danke, es genügt wirklich.

Das hätte ich mir denken können, dass das nichts für Sie ist.

Sie müssen mich verstehen, ich habe ein Familienhotel.

Die alten Damen werden schon rot,

wenn sie auf der Speisekarte "Apfel im Schlafrock" lesen.

So ein feines Hotel ist es?

Haben Sie auch ein paar Lieder fürs Kaffeekränzchen?

Dann würden Sie mich mitnehmen? - Mitnehmen?

In mein Auto kommt man nur mit dem Schuhlöffel rein.

Ich muss ja auch noch meinen Fächer reparieren lassen.

Hoffentlich habe ich so viel Geld.

Brauchen Sie einen Vorschuss?

Oh..

Ist Ihnen was?

Entschuldigen Sie, aber bei so viel Geld da wird mir immer schwindlig.

Danke. Das genügt schon.

Soll ich Ihnen noch etwas vorsingen?

Nein, ich glaube Ihnen auch so.

Haben Sie etwas dagegen, wenn ich Ihnen einen Kuss gebe?

Entschuldigen Sie bitte.

Aber bei solchen Küssen, wird mir immer ganz schwindlig.

Wenn ich einen netten Mann sehe, dann ist mir alles egal.

Kann ich schon morgen kommen?

Haben Sie immer so ein Tempo? - Nur wenn es brennt.

Wir sehen uns dann im Klostermatt.

Im Hotel Alpenblick.

Wiedersehen.

(Musik)

5 Franken bitte. - Ich bin hier eingeladen.

Aber ein Autogramm können Sie haben.

Bitte schön.

Guten Tag, gnädige Frau. Womit kann ich Ihnen dienen?

Bezahlen sie mein Taxi. Macht 5 Fr. Geben Sie ihm 6.

Lassen Sie mal mein Gepäck hereinholen.

2 Mann werden Sie brauchen.

Wir haben nichts mehr frei.

Schön, aber ich schlafe trotzdem hier.

Was bei mir?

Ich bin nämlich Ihre Silvesterattraktion.

Hier. Können Sie behalten.

Sehr wohl, Fräulein del Mar. Alberto, Abdullah!

Wenn Sie vielleicht die Güte haben wollten.

Hallo Direktorchen! Ihr Hotel ist ganz große Klasse.

Danke.

Was sagen Sie, ich bin schon da?

Ich kenne Ihr Tempo. - Das Leben ist kurz.

Man muss sich ranhalten, sonst verpasst man das Schönste.

Wollen Sie ihren Lebensabend hier verbringen?

Das ist nicht nur meine Privatgarderobe.

Hier sind meine Kostüme drin. - Ach so. Entschuldigen Sie bitte.

Für das Fräulein Zimmer 20.

Aber in 20... - Darf ich!

Danke schön.

Die schwere, viele Koffer. 2 Treppen ohne Lift! No no no!

Dann müssen Sie eben zweimal gehen.

Hier für Ihre Mühe.

Grazie tante.

Bitte Onkel.

Ich sehe mir meine Bleibe schon einmal an.

Meine Herren. Los, ein bisschen Tempo.

Oder wollen Sie eine schriftliche Einladung.

Los los. Avanti!

Guten Morgen Frau Schulze-Elberfeld. Was macht der Hexenschuss?

Der ist runtergerutscht.

Gestern im Kreuz und heute kann ich nicht mehr sitzen.

Und morgen werden Sie ihn in der Kniekehle haben.

Herr Direktor. Ich flehe Sie an. Seien Sie netter zu den Leuten.

Zu den Gästen?

Gäste haben wir genug, ich meine das Personal.

Sie rennen zur Konkurrenz.

Wir haben extra einen Fernseher angeschafft.

Sie können kein Deutsch.

Soll ich ihnen noch einen Dolmetscher engagieren?

Morgen. - Morgen.

Sonst noch was?

Nummer 27 ist krank. - 27?

Mr. Peterson aus Ohio. Wahrscheinlich etwas mit dem Magen.

Das verdammte Magengluggern habe ich mir erst hier geholt.

Wann waren Sie zum letzten Mal krank? - Als Kind.

In Hamburg. Da hatte ich mal die Masern.

Bei uns in Übersee, da kann man sich keine Krankheit leisten.

Der nächste Doktor wohnt 3 Tage weit weg.

Atmen sie mal tief ein.

(Atmet ein.)

(Man hört ein Gluggern.)

Anscheinend eine nervöse Gastritis.

Mitunter geht das die ganze Nacht.

Tut das hier weh? - Ah! Wenn Sie so drücken!

Drehen Sie sich mal um.

Da soll der Mensch ein Auge bei zutun.

(Gluggern geht weiter.)

Also Herr Peterson, Ihnen fehlt gar nichts.

Gar nichts? Ja und das Magenplätschern?

Das kommt aus der Heizung.

Horchen Sie mal.

(lautes Gluggern)

Tatsächlich.

Dann bin ich nicht krank. - Ne.

Dann kriegen Sie ja auch kein Geld, nicht? - Ha!

Ah Miss Piboli. Eben rief der Bahnhof an.

Ihr Großes Gepäck ist angekommen.

Oh, isn't it wonderful.

Ich lasse es Ihnen sofort heraufholen. Danke.

Abdullah, prego. Würden Sie bitte die Liebeswürdigkeit haben...

Jetzt bewegen Sie sich schon, meine Herren.

Wollen die kein Geld bekommen? Ist doch mein Hotel.

Ich habe etwas vergessen. Es wird sich ein Mann melden.

Rossi ist sein Name, wegen der Ölheizung.

Geben Sie ihm die Dachkammer.

Einem Handwerker gibt man heute das Fürstenzimmer!

♪ la, la la, la la, la

♪ Ist das nicht ein wunderschönes Leben, Herr Schmidt?

♪ Ich am Steuerrad und Sie daneben, Herr Schmidt.

♪ Ist das nicht gar abenteuerlich? (Herr Schmidt bellt)

♪ Genau der selben Meinung bin auch ich.

♪ Hand aufs Herz, ja ging's uns schon mal besser, Herr Schmidt?

♪ Das ist nicht ein Fass, das sind schon Fässer, Herr Schmidt.

♪ Hab ich nicht zum Freuen allen Grund?

♪ Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.

♪ Es ist so nett, das Duett mit uns beiden.

♪ Wär ich nicht ich, würd ich mich heut beneiden!

♪ Na, was sagen Sie? (Hund bellt)

Ist das nicht ein wunderschönes Leben, Herr Schmidt?

♪ Ich am Steuerrad und Sie daneben, Herr Schmidt.

♪ Niemand ist so glücklich wie wir 2. (Herr Schmidt jault)

♪ Ne Umleitung, verflixte Schweinerei.

♪ Ist Ihnen im Stillen nicht etwas bange, Herr Schmidt?

♪ Unter uns gesagt, mir schon lange Herr Schmidt.

♪ Ich lege lieber ein bisschen Tempo zu.

Herr Schmidt, Herr Schmidt, was machen wir denn nu?

(laute Motorengeräusche)

Herr Schmidt, bleiben Sie angeschnallt sitzen

bis sämtliche Motoren abgestellt sind.

Oh!

Herr Schmidt, passen Sie auf, es ist sehr glatt.

(Herr Schmidt bellt)

(Seltsame Laute)

(Herr Schmidt bellt weiter)

(Klopfen)

♪ Ob wir mit dem Holz heizen, Herr Schmidt?

♪ Oder ob die Leute damit geizen, Herr Schmidt?

♪ Meinen Sie wir sind hier nicht zu Haus? (Herr Schmidt bellt)

♪ Sie haben recht, der Ofen ist gleich aus.

♪ Sieht's nicht aus als wären wir hier bei Räubern, Herr Schmidt.

♪ Sollen wir nicht die Bude etwas säubern, Herr Schmidt?

♪ Lässt man solcher Schlamperei den Lauf?

♪ Herr Schmidt, wir räumen hier mal gründlich auf.

♪ Spüren Sie wie es nach Sauberkeit jetzt duftet, Herr Schmidt?

♪ Na, wir haben ja auch ganz schön geschuftet, Herr Schmidt.

♪ Gehn wir nun zum Auto wieder raus. (Herr Schmidt jault)

Sie haben recht, wir ruhen uns erst mal aus.

(Pfeifen)

Hört auf zu pfeifen.

Ihr hetzt uns noch die Polizei auf den Hals.

Der kleine Marcel ist immer ängstlich.

Wenn die unsere Wagen finden, sind wir sie los.

Still! Bei uns ist Licht.

Wo?

Im Speisewagen.

Jetzt sind wir dran wegen Unterschlagung.

Wieso denn?

Hast du die Kuckucks abgekratzt? - Na und?

Das gibt min. 3 Monate.

Dann brauch ich wenigstens nicht mehr kochen.

Deine Wassersuppe mit Knoblauch.

Sag das noch ein mal! - Wassersuppe mit Knoblauch!

Das werde ich mir merken.

Nun red schon, was ist los?

Kinder wir haben Besuch.

Na so was Niedliches.

Das kleine Näschen. Die süßen Öhrchen und das graue Schwänzchen.

Was ist los? - Ein Hund, ein kleines Wauwauchen.

Ich möchte wissen, wie der die Lampe angezündet hat.

Wer hat den mein Geschirr gespült?

Wer hat den meine Gabel gerade gebogen?

Wer hat den meinen Becher geputzt?

Seht nur! - Entschuldigung, ich bin gleich wieder draußen.

Halt! - Aua!

(Herr Schmidt bellt)

Seien Sie ruhig, Herr Schmidt.

Der Hund hat recht. Es ist unglaublich, wie du dich benimmst.

Wo die Dame alles so hübsch machte.

Sie kommen wegen der Wagengeschichte? - Woher wissen Sie...

Geschmackvoll, dass Sie sich den Weihnachtsabend aussuchten.

Wozu? - Um uns den Wagen wegzunehmen.

Ich? - Oder ihre Steuerbehörde.

Dabei hat uns der Direktor alles geschenkt.

Wer konnte den ahnen, dass die Platzmiete so hoch ist. - Platzmiete?

Sie wissen doch, was das kostet... - Im Sommer geht's noch.

Aber im Winter muss man dazuzahlen.

Denen ist egal, ob die Tiere verhungern.

Das ist Toni. Er hat einen Seelöwen. Und der hat 2 Affen.

Sie treten zu dritt auf.

Kein Wunder, dass wir bei Nacht und Nebel ausgerückt sind.

Ihr seid also ausgerückt?

Wir wollen alles bezahlen, wenn wir wieder auftreten können.

Also, was gedenken Sie zu tun?

Ich wollte Sie bitten mir zu helfen. Mein Auto ist stecken geblieben.

Und weiter? - Weiter nichts.

Dann...

(lautes Gelächter)

Wo möchten Sie dass ich ihn hinsetze?

Das ist egal, aber setzen Sie ihn wieder ab.

Das ist nicht egal. Das kommt auf die Fahrtrichtung an.

Sonst müssen Sie am Ende noch wenden.

Ich will hinauf nach Klostermatt.

Aha. Sehen Sie!

Da hätte ich beinahe eine kapitalen Fehler gemacht.

Achtung!

Sodala! (Jubel)

Wie kann ich Ihnen nur danken?

Wieso denn danken, Sie waren doch unser Weihnachtsengel.

Und guten Rutsch. - Bist du wahnsinnig? Bei dem Glatteis!

Halten Sie mal. - - Oh!

Kommt mit!

("Oh Tannenbaum" auf der Mundharmonika und der Gitarre)

So, und jetzt kriegt jeder noch einen Pfefferkuchen.

Wie viele seid ihr?

Keine Ahnung. Wir haben uns noch nie gezählt.

1, 2, 3, 4, 5 wir sind 6 Personen.

Ja und du? - Ach ich vergesse mich immer!

Wo habe ich nur meinen Kopf, dann sind wir ja 7!

Wie die 7 Musen - Aber die waren doch 8.

Wir sind die 7 Zwerge. - Die Größten die es gibt.

Weiter. - Unser Zirkus der ist pleite.

Das macht uns sehr betrübt.

Weiter!

Drum flohen wir gemeinsam, hier zum verschwiegenen Ort.

Wir sind so schrecklich einsam.

Moment mal!

Wer sitzt da?

Schneewittchen!

Schneewittchen! Wir haben dich erkannt.

Du bist uns vom Himmel gesandt.

Schneewittchen, Schneewittchen.

Das Spieglein an der Wand, sagt, du bist die Schönste im Land.

Ich bin kein Schneewittchen.

Denn wenn ich es wär, erschien bald ein Prinz hoch zu Ross.

Ich bin kein Schneewittchen. Denn wenn ich es wär,

nehme ich euch mit auf mein Schloss.

Schneewittchen, das kommt noch, ich spür das ganz genau!

Wo nehme ich den Prinzen bloß her?

Nein, Märchen gibt's heute nicht mehr.

(Fröhliche Musik)

Ui, jetzt muss ich aber gehen!

Schneewittchen, wir haben dein Bett schon gemacht.

Herrn Schmidt schon ins Körbchen gebracht.

Schneewittchen.

Schneewittchen.

Schneewittchen.

Schneewittchen.

Schneewittchen.

Schneewittchen.

Gute Nacht.

Schneewittchen.

So Fräulein, das nächste Mal nehmen Sie Schneeketten mit.

Ja, bestimmt.

Wo ist jetzt das Hotel Alpenblick? - Kommen Sie, ich zeige es Ihnen.

Ich bin Ihnen sehr dankbar.

So schöne junge Mädchen hatten wir schon immer gerne.

Nicht wahr Bruno?

Kommen Sie.

Sehen Sie da drüben das Haus mit dem Schindeldach?

Das ist das Hotel? - Nein das ist unser Dorftheater.

Das sollten Sie sich anschauen.

Wie bitte? - Das sollten Sie sich mal ansehen!

Ach, Sie spielen da mit! - Ja, ich bin der Wilderer vom Lützelwald.

Sie sind Künstler? - Künstler nicht gerade.

Aber ich hatte schon immer eine Schwäche für die Kunst.

Das ganze Theater wurde mit meinem Holz gebaut.

Und bevor ich das Geld von denen nicht habe, spiele ich nicht.

Wenn Sie mal ins Theater wollen,

fragen Sie nach dem Holzhändler Stauffer.

Danke Herr Stauffer und wo ist das Hotel?

Wollen Sie wirklich dort wohnen?

Ist es nicht gut? - - Na ja.

Der neue Chef ist schon nicht gerade das Non-Plus-Ultra eines Gastronoms.

Ihr habt eigene Badezimmer, Ihr habt Radio, Ihr habt Fernsehen.

Was wollt ihr denn eigentlich noch?

Soll ich euch noch die Kartoffeln schälen?

Wir wollen eine 5 Tage-Woche. - Die Gäste sitzen in Sonne,

und wollen eine extra Wurst gebraten haben.

Jetzt benehmen Sie sich. Der Gast ist immer König!

König? Ha! - König? Ha! - König? Ha!

Ha! Nichts mehr König, nichts mehr König. Könige sind wir.

Niemals Trinkgeld ist zu wenig. Ich geh durch die Tür.

Schließlich muss doch unser einer, sehen wo er bleibt.

Arbeit kann sehr schön sein, doch Idiot wer übertreibt.

Wir wollen die 5-Tage-Woche. Unsere Zeit ist reif.

Ich pfeif aus dem letzten Loche. - Jetzt ist fertig Lustigkeit.

Finito, finito, finito.

Capito? Capito? Capito?

Adio, wir wandern weiter, wir wandern weiter, das ist gescheiter.

Adio, vorbei die Qual.

Suchen' sich, dann suchen' sich ein anderes Personal.

Suchen' sich ein anderes Personal!

Wenn wir mal 'ne Stunde pennen, zieht er's ab vom Lohn.

Jeder Gast zu jeder Stunde hat 'nen kleinen Wunsch.

Koffern schleppen, Stiefel putzen, Schippi, schippi Schnee.

Ganzer Tag Parkett beschmutzen, ne!

Ne, da sagen wir ne!

Macht doch euren Dreck alleine uns seid ihr hier los!

Finito, finito, finito.

Capito? Capito? Capito?

Adio, wir wandern weiter, wir wandern weiter, das ist gescheiter.

Adio, vorbei die Qual.

Suchen' sich, dann suchen' sich ein anderes Personal.

Suchen' sich ein anderes Personal!

Sie haben 3 Kellner? Großartig. Wann können die Herrn antreten?

Zu Pfingsten? Ich sagte Ihnen doch ausdrücklich...

Ja, dann bemühen Sie sich weiter.

Adieu!

Ja? Bitte, Sie wünschen?

Ein Zimmer. - Bedaure, wir nehmen keine Gäste mehr.

Ich komme wegen der Heizung.

Sie sind der Herr von der Heizung?

Ich sage nur dem Direktor Bescheid.

Und was sagen Sie zu der Aussicht? - Wunderbar.

Schöne Aussichten sind meine Leidenschaft.

Geben Sie mir mal Ihre Hand.

Verstehen Sie etwas davon?

Oh, aber Ihre Liebeslinie. Der reinste Canale Grande.

Ho ho. Und der Venushügel ist auch nicht vom Pappe.

Sie werden noch viel Schönes erleben.

Ich werde uns etwas zu trinken bestellen.

Bemühen Sie sich nicht. Es kommt doch niemand.

Es wäre auch nicht schön, wenn wir gerade jetzt gestört würden.

(Telefon klingelt)

Hallo? Es ist für Sie.

Entschuldigung. Lang?

Wo? Ja ich komme.

Tut mir Leid aber... Tut mir wirklich Leid.

Ich bin gleich wieder da.

Ich warte.

Haben Sie den keinen Heizer?

Vor einer Stunde hatte ich noch einen.

Wir müssen die Schlacke rausnehmen.

Den Ofen Müssen Sie dem Historischen Museum vermachen.

Bis jetzt hat er funktioniert.

Schauen Sie sich den Druckmesser an.

Die Wasserpumpe ist nicht in Ordnung.

Haben Sie einen Schraubenschlüssel?

Säuberlich? - Hier, Herr Direktor.

Wo ist der Mann?

Sie sind Doktor Rossi? So was.

Der Kavalier am Steuer.

Die Herrschaften hatten schon das Vergnügen?

Davon kann kaum die Rede sein.

Hoffentlich verstehen Sie von der Heizung mehr.

Sie sollten froh sein, dass sich jemand drum kümmert.

Das ist eine Katastrophe.

Ich hatte einen Fach-Mann erwartet.

Fräulein bitte. Sie haben Luft in der Wasserpumpe.

Lassen Sie sie drin.

Machen sie mir einen Kosten- voranschlag für die Ölheizung.

Fach-Fräulein.

Na endlich. Oh, entschuldigen Sie. Ich dachte es wäre der Direktor.

So, Fräulein Doktor. Das ist Ihr Zimmer bitte.

Ist das nicht schön hier, Herr Schmidt? - Gefällt es Ihnen?

Das ist unser schönsten Zimmer.

Der Direktor ist zwar anderer Meinung.

Ich besorge ein Körbchen.

Das kann doch Ihr Hausdiener machen.

Wir haben keinen Hausdiener.

Haben Sie so wenig Personal?

Wir haben überhaupt kein Personal, liefen alle davon.

Das kommt davon, wenn der Direktor branchenfern ist.

Gefällt ihnen das Bild? Der Direktor findet es scheußlich.

Kann man auch nicht verlangen.

Vor 4 Wochen saß er noch in einer Bank.

Jetzt denkt er, dass er ein Hotel führen kann.

Wie das werden soll.

Sie kriegen doch keine Leute.

Was wollen Sie tun? - Keine Ahnung.

Unter uns gesagt, lange mache ich diesen Zirkus nicht mehr mit.

Zirkus? Sagten Sie Zirkus? - Ja. Wieso, warum?

(lustige Musik)

Toni, unser Wohnzimmer hat heute eine schöne Aussicht.

He da, ihr seid aber auch nicht scheu.

Oh, entschuldige liebe Weihnachtsmann.

Warten Sie, hier ist eine Bürste.

Dürfen wir Ihnen eine Tasse Kaffee anbieten? - Ja, gerne. Danke.

Vielen Dank auch, dass wir unsere Wagen bei Ihnen abstellen können.

Schon gut. Kunst hilft der Kunst.

Wollen sie Zucker? - Ja, bitte.

Danke.

Und sagt nicht gleich, dass ihr vom Zirkus seid.

Warum nicht? - Weil sie euch sonst nicht ernst nehmen.

Das könnt ihr später immer noch.

Macht mir keine Schande. - Fräulein Doktor, ich bin entzückt.

Ich weiß gar nicht, wie ich ihnen danken soll.

Säuberlich. Ich heiße sie willkommen.

Wo waren die Herren bisher beschäftigt?

Herzogenbuchsee, Zofingen. - Wir waren auch schon in Bümpliz.

Wie bitte? - Bümpliz.

Vor 3 Jahren in München!

Sieh mal an. Im Vierjahreszeiten? - Oktoberfest.

Ist einer zufällig Koch? - Hier ich!

Am besten Kartoffelsalat.

Die 3 dachte ich als Kellner.

Ihn und ihn als Hausdiener.

Und er als Portier.

Zeigen Sie mir bitte ihre Papiere. - Das hat noch Zeit.

Lassen Sie die Herren erst einmal zeigen, was sie können.

Herr Ober, die Speisekarte bitte. - Bitte.

Warum denn nicht. Tu doch die Zeitung weg!

Nein. Wo bin ich wieder stehen geblieben. (Korken knallt.)

Oh sind Sie neu?

Gestatten: Lukas Finderloh von den 3 Finderlohs.

Könnte ich einen Löffel haben?

Oh, wo habe ich nur meinen Kopf.

Und ein Brötchen.

Ulrich Brötchen! - Sofort.

Steinbachfälle. Da hab ich mir als Kind oft nasse Hosen geholt.

Oh, isn't it wonderful?

Was darf es sein? - Haben Sie vergessen Serviette?

Oh wo hab ich denn meinen Kopf.

Adekabra!

Bitte.

Bitte.

Bitte.

Nö, ich habe doch Rotwein bestellt.

Ja das ist doch Rotwein!

Machen Sie das noch mal.

Sie können auch Kakao haben.

Bitte sehr. Was sagen Sie jetzt?

Zu heiß und ich trink sie noch!

Herr Ober, bitte einen Kaffee.

Zwei Teller, hepp!

(Teller zerbricht)

(Teller zerbricht)

Eine Tasse Kaffee.

(Sie schreit auf)

Heiß? - - Sie, Sie...

Herr Ober! Eine Zigarre bitte.

Ja bitte.

(Scheppern der Teller)

Säuberlich!

Nicht rauchen in der Küche.

Eine Orange.

Was ist los? Wo bleibt den der Nachtisch, die warten doch schon.

Ich kann ja nicht hexen. - Noch 'ne Orange.

Gib her, meine Affen wollen auch was haben. - Aber doch nicht alle!

Toni hat 2 ganze Forellen genommen!

Hoppla!

Hier ist der Eimer mit Fleisch.

- Lass das stehen, das ist für unsere Löwen.

Die Leute beschwerten sich schon wegen den kleinen Portionen.

Wenn die Gäste so schlecht gefüttert werden, schmecken sie nicht.

Ich will die Gaukler nicht in meinem Haus haben.

Ihnen kann es egal sein, ob die über den Winter kommen.

Ob man ihnen die Wagen wegnimmt,

weil sie den Platz nicht bezahlen können.

Was für eine Platzmiete? - Fürs Winterquartier.

Das am 1. Tag nicht alles glatt geht,

hätte ich Ihnen gleich sagen können.

Sie haben auch Fehler gemacht.

Was kann ich denn dafür. - Lassen Sie mich bitte allein.

In einer 1/2 h sind Sie mich los.

Mit meinen Gauklern. - Was ist mit unserer Dampfmaschine?

Die wird sowieso bald in die Luft fliegen. Hoffentlich mit Ihnen.

Dieser See, das war nicht mein Hund, das ist ihre verkalkte Heizung.

Darf ich bitten?

Oh, heute gibt es aber was feines. Keimhering grün, Forelle nature.

Der leckt sich schon alle Flossen.

Hugo! Hugo, komm!

(Löwe brüllt) Dein Löwe hat es eilig.

Nun gib ihm schon das Fleisch. - Ich muss es klein schneiden.

Der hat keine Zähne mehr.

Bleiben Sie drin, Herr Schmidt. Wir fahren gleich nach Hause.

Ich muss euch was Trauriges mitteilen.

Ich muss Ihnen auch was sagen.

Ich kann das nicht. - Was?

Hier als Portier rumstehen und Männchen machen.

Bitte halten Sie mich nicht für undankbar.

Das ist bereits erledigt, Marcel.

Ja, Kinder. Unser Gastspiel hier ist schon zu Ende.

Wieso? Haben wir nicht gefallen? - Der Direktor mag uns nicht.

Sonst sind wir immer verlängert worden. - Es tut mir Leid für euch.

Aber es war nur ein einmaliges Auftreten.

Ich wünsch euch alles Gute.

Wenn ihr mal in die Stadt kommt,

dann sitz ich ganz vorne in der Loge.

Gerne! Sehr gerne.

(Auto fährt auf)

Das Autofahren sollten Sie den Autofahrern überlassen!

Können wir was helfen, Herr Direktor?

Danke. Was steht ihr hier rum?

Macht das Ihr ins Hotel kommt. An die Arbeit. Los! Avanti.

Herr Direktor, Sie wollen es noch einmal mit uns versuchen?

Sie werden es nicht bereuen.

Das ist ja prima, Mensch!

(Gaukler reden durcheinander und lachen)

Wenn ich es mit denen noch einmal versuche,

wollen Sie es mit mir nicht auch noch einmal versuchen?

Wollen Sie nicht hier bleiben?

Ich mache Ihnen den Kostenvoranschlag.

Ich möchte Sie um eine Unterredung bitten.

Gehen Sie, ich rede schon mit ihm.

Wir sind seid 5 Generationen Schuhlreiter.

Mein Großvater hat als 1.

den doppelten Salto auf ungesatteltem Pferd gemacht.

Wenn der wüsste das ich hier Schlüssel austeile.

Sie wollen doch das der Zirkus erhalten bleibt.

Glauben Sie ihr Großvater wäre stolz auf Sie,

wenn Sie nicht alles dafür tun?

Sie haben doch auch Schnee geschippt.

Da war ich an der frischer Luft. In dem Kasten kann ich nicht atmen.

Ich spreche mit dem Direktor.

Vielleicht braucht er einen Schlittenkutscher.

Sie sind wirklich sehr lieb. - Denken Sie daran, so paradox es klingt:

Jeder Rappen ist für Ihren Schimmel.

Ohne Ihr Pferd können Sie nicht auftreten.

Außerdem habe ich schon eine Freikarte.

Der Direktor soll es nicht bereuen, dass er uns zurückgeholt hat.

Der wird erst mal sehen, was er an uns hat.

Das ganze Hotel muss von Sauberkeit blitzen.

Ah!

Uh! Mein Waschlappen ist da rein gefallen.

Wohin? - In die Tagessuppe.

Warum musst du das ganze Zeug auch dahinstellen. Stell es darüber.

Bei dieser Anlage ist der Preis deutlich günstiger.

Natürlich ist die Kapazität geringer.

Wie viele Badezimmer haben Sie im Haus?

Das macht zusammen mit den 9 Badewannen.

Herr Direktor, ich muss... Entschuldigung.

Ich muss ein ernstes Wort mit Ihnen sprechen.

So geht das nicht weiter mit den Leuten.

Haben sie schon wieder was verbrochen? - Zerbrochen!

Über 100 Teller.

Das kann doch jedem passieren.

Dass das am 1. Tag nicht gleich klappt,

hätte ich Ihnen gleich sagen können.

Sie haben doch auch schon Fehler gemacht.

Ich fürchte... - Sie brauchen sich nicht zu fürchten.

Die Leute werden sich schon einarbeiten.

Wo waren wir stehen geblieben. Ach ja.

Zusammen mit den neuen Badewannen macht das...

Danke schön.

Ich muss euch erklären, wie man sich in einem Hotel benimmt.

Bitte wie? - Bitte wie?

Ähm... Ein Hotel, ist eine Stadt in einer Stadt.

Eine Stadt? - In einer Stadt?

Ja. Eine Stadt in einer Stadt. So sagt man.

3 wichtige Dinge gibt es, die ihr unbedingt wissen müsst.

Drei? - Ja drei.

Gute Bedienung. - Gute Bedienung.

Hinsetzen.

Gutes Essen. - Gutes Essen.

Das dritte und wichtigste... - Ja?

Alles für den Gast.

Alles für den Gast.

Der Portier in einem Grand Hotel, ist eine Art von Kapitän

Er erledigt alles gut und schnell, er muss alles übersehn.

Jeden Fahrplan kennt er auswendig, wenn er selbst auch niemals reist.

So macht man das. - So macht man das.

Denn unser Wahlspruch heißt:

Alles für den Gast. - Alles für den Gast.

Habt Ihr das erfasst? - Jawohl.

Alles für den Gast, hier ist sein Palast

Er soll sich möglichst wohler als zu Hause fühlen.

Alles für den Gast, der sein Geld verprasst.

Habt ihr das erfasst? - Jawohl.

Denn wenn ja der liebe Gast nicht wär,

ständ ja die Bude leer.

Auch der Hausdiener im Grand Hotel braucht Geschick

und braucht Verstand.

Jedem Gast hält er die Türe auf, aber nie die eigne Hand.

In der Nacht schleicht er die Treppe rauf, lautlos wie der Winnetou.

So macht man das. - So macht man das.

Kosmetik für die Schuh.

Alles für den Gast. - Alles für den Gast.

Habt ihr das erfasst. - Jawohl.

Alles für den Gast. Weil er sonst erblasst.

Wenn er am Morgen ein paar fremde Schuhe findet

Alles für den Gast. Nehmt ihm jede Last.

Habt Ihr das erfasst. - Jawohl.

Denn wenn der liebe Gast nicht wär, ständ ja die Bude leer.

Auch der Kellner hat 'nen schweren Stand.

Denn er rennt von früh bis spät.

Doch der Ober hat die Oberhand, wenn er sein Metier versteht.

Jeder Gast ist hungrig wie ein Wolf, es ist gut dass ihr das wisst.

So macht man das. - So macht man das.

Auch wenn's ein Würstchen ist.

Alles für den Gast. - Alles für den Gast.

Habt ihr das erfasst. - Jawohl.

Tischtuch aus Damast Alles für den Gast.

Und wenn er die Decke wieder neu bekleckert.

Alles für den Gast.

Habt ihr das erfasst. - Jetzt haben wir's erfasst. Jawohl.

Denn wenn der liebe Gast nicht wär, stände ja die Bude leer.

So. Und jetzt meine Herren das ganze noch einmal von vorn.

(Alle miteinander:) So seid ihr alle auf einmal das ideale Personal.

Ruhe! Ruhe bitte.

Psst! - Psst. - Psst.

Guten Morgen. - Morgen.

Guten Morgen Fräulein Doktor. Gut geschlafen?

Was machen Sie da? - Schon wieder das Ventil.

Alle Heizkörper müssen erneuert werden.

Wo finde ich den Herrn Direktor?

Oben bei Fräulein del Mar. Er hat eine wichtige Besprechung.

Dann wird er nichts dagegen haben, wenn ich etwas spazieren gehe.

Es ist sehr frisch draußen. - Ein wenig Abkühlung tut gut.

Eine Hitze ist das heute. Das die immer so doll heizen müssen.

Der Dollar ist auch gesunken. - Du immer mit deinen Spinnereien.

Waren sie schon auf der Staffelhütte? - Das ist ein ganz leichter Fußweg.

Dass schaffen Sie in 3 h.

Dann haben Sie das ganze Gebirgspanorama vor sich.

Ja, aber wenn dann nun Nebel kommt? - Kein Nebel, wir liegen so hoch.

Na nu, wo sind Sie denn? - Erwin'chen.

Oh! Isn't it wonderful?

Ein Rohrbruch! Sofort das Wasser abstellen!

Wo? Im Speisesaal.

Wo ist Schneewittchen? - Spazieren gegangen.

Wo ist der Haupthahn? - Vermutlich im Keller.

Schneewittchen. Schneewittchen. Schneewittchen!

Wo bist du?

Und dafür nehmen die einem 36 Fr. ab.

Am Niagara müssen Sie auch Eintritt bezahlen. - Das steigt und steigt.

Reis ist übrigens auch gestiegen.

Wasser! Ein Glas... - Jede Menge.

Fertig. - Sie sind süß, Direktorchen.

Sind Sie eigentlich verheiratet? - Nein. Wieso?

Ich bin auch noch zu haben. Ein Ehemann muss was Himmlisches sein.

Ich habe nie einen Eigenen gehabt, aber was nicht ist kann noch werden.

(Es klopft.)

Herr Direktor, der ganze Speisesaal steht unter Wasser.

Du, probier doch mal den da.

Au!

Der geht so schwer.

Lasst mich mal.

(Quietschen von der Drehung)

Schade. Wenn es brennen würde, hätten wir es geschafft.

Was macht ihr bloß?

Schneewittchen, mach was gegen den Wasserrohrbruch.

Kommt mit.

Wo ist der Direktor? - - Oben. Frühstück im Bett.

Hier!

Jetzt die Eisenpfanne her. Wir müssen den Ofen ausräumen.

Wenn wir Sie nicht hätten, Doktor Rossi.

Fein, das Sie sich auch mal kümmern.

Oder soll es ein Schwimmbad werden?

Sie haben sich ganz schwarz gemacht.

Und Sie haben sich rot gemacht.

Andere Seite.

(klassische Musik)

Dafür nehmen die einem 36 Fr. ab.

Dann hätten wir gleich an den Nordpol fahren können.

Wenn ich meine Skilehrerin nicht schon bezahlt hätte, tät ich abfahren

Fahr doch.

Augenblick meine Herrschaften.

Wenn sie sich noch ein paar Stunden gedulden wollen.

Wir haben den Schaden endlich behoben.

Ich glaube, Ihnen versprechen zu können,

dass Sie's heute Nacht wieder warm haben werden.

(Jubel und Applaus)

Danke schön. Auch im Namen der Direktion.

Und nun unterhält Sie unsere Hauskapelle. Bitte.

(Musik beginnt wieder)

Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll.

Danken Sie ihren Gästen, dass sie hier bleiben.

Vorsicht hier.

Aber ihr Hotel scheint ihnen egal zu sein.

Wenn Sie schlau wären,

hätten Sie elektrische Heizöfen besorgt.

Wir haben doch 2. - Einen haben sie. Der andere ist kaputt.

Aber dann könnten Sie doch...

Den gab ich Frau Tessier, fürs Kinderschlafzimmer.

Wunderbar. - Hallo Direktorchen?

Kann ich Sie mal... Entschuldigen Sie Fräulein.

Was halten Sie davon, wenn ich den Leutchen was vorsinge?

Bei meinen Liedern, wird ihnen sicher warm.

Das wäre sehr nett. Wir reden gleich darüber.

Entschuldigen Sie mich nur mal eben.

Ich will kein Kotelett. Geben Sie mir lieber noch eine heiße Suppe.

♪ Heiß, heiß. Heiß, heiß.

♪ Heiß ist die Liebe in Spanien.

Darf ich?

Was ist den das? - Die heiße Bouillon.

♪ ...wenn er mal im Süden unten bei mir ist.

♪ Ole! Hatschi.

Gesundheit, Herr Schmidt.

Bald haben wir's überstanden.

(es klopft) - Herein.

Darf ich Sie einen Moment stören?

Warum fragen Sie? Sie tun's ja bereits.

Sie wollen abreisen?

Was wird aus meinem Kostenvoranschlag?

Alles weitere erledigt die Firma Suter.

Schade.

Sie haben gar nichts von ihrer Reise gehabt.

Nicht einmal eine kleine Schlittenfahrt haben Sie gemacht.

Ich bin nicht zum Schlittenfahren hier, sondern um etwas zu tun.

Trotzdem eine kleine Schlittenfahrt.

Allein macht es keinen Spaß. Außerdem ist das nicht so wichtig.

Wer sagt denn das Sie allein...

Ach so. Das ist natürlich sehr nett von Ihnen.

Bin ich manchmal.

Also dann.

Melde ich mich in einer Stunde.

Herr Direktor?

Bin noch da.

Wenn sie schon so nett sind. Würden Sie bitte Marcel Bescheid sagen?

Selbstverständlich.

Marcel? - Ja.

Ich will mit ihm eine kleine Schlittenfahrt machen.

Aber Sie können doch nicht mit meinem Portier...

Können Sie doch nicht...

Er ist kein Portier, er ist ein Schulreiter.

Und sogar ein sehr guter und ein sehr netter.

In einer Stunde sehe ich wieder wie eine Dame aus.

Dann machen wir uns einen schönen Tag.

Dann wollen wir ein nettes Shampönchen machen.

Danach ein kleines Spülchen.

Shampönchen, dann sind wir wieder schönchen.

Und nun ein kleines Nickerchen.

Was haben wir für schöne Löckchen. Daraus mach ich Ihnen ein Köpfchen.

Ein Köpfchen, dann stehen die Männer Schlange.

Wie lange wollen Sie mich noch schmoren lassen.

Das Häubchen, das Häubchen, muss fort vom schönen Täubchen.

Das Netzchen kommt an sein altes Plätzchen.

Na, hinreißend. Ein Sprüchen? - Ich habe gleich eine Verabredung.

Ein Schönchen, ein Schönchen, ich bring ein Ouvertönchen.

Der Frisör sagt immer, ich habe das schönste Haar auf der Welt.

Mag sein.

Aber das Härchen vom Fräulein da drüben ist tausend mal schöner.

Die Frau Spenglermeisterin. Für was lassen sie sich den schön machen?

Für den Spenglerverband.

Macht 14 Franken und 50 Räppli.

Mit Räppli, mit Räppli, da bin ich heute knäppli.

Bitte.

Bitte.

Hallo Schlitten, sind Sie frei? - Nein.

Bitte nur zum Hotel.

Tut mir Leid, ich habe einen Kurvendefekt.

Na. Ist das ein Frisürchen? - Danke.

Frisürchen, Frisürchen und passend zum Figürchen.

Ich muss noch mal schnell mit dem Kämmchen.

Sehr schönchen, sehr schönchen. Ich schalte aus das Fönchen.

Nein. Wie ein Prinzesschen.

Prinzesschen, Prinzesschen. Da vorne geht's zum Kässchen.

Mein Mantel, die Mütze. - Ich eile schon, ich flitze.

Entschuldigen Sie. Hat es lange gedauert?

Sie? Was haben Sie mit meinem Marcel gemacht?

Ein netter Mensch, der Marcel und so tierlieb.

Aber Menschen die Tiere gern haben sind immer nette Menschen.

Auf die kann man sich verlassen. Ich will wissen wo Marcel ist.

Das erzähle ich Ihnen gerade.

Er hatte Sehnsucht nach seinem Zirkuspferd.

Ich erlaubte ihm, dass er es im Hotel unterstellen kann.

Sie habe ihn mit Absicht weggeschickt.

Mit einer guten Absicht. So ein Pferd will auch Gesellschaft haben.

Das ist nämlich genau wie beim Menschen.

Wenn man alleine ist... - Ich will aussteigen.

Bitte.

Brrr.

Au.

Auf Wiedersehen und viel Spaß.

Halt. Ja so helfen sie mir doch!

Sie sind ein Ekel!

Das hat man nun davon. Oben drein bin ich noch schuld.

Sind Sie auch.

Habe ich Ihnen gesagt, dass Sie aussteigen sollen?

Ich wollte nur, dass Sie einen schönen Tag erleben.

Bitte. - Was heißt bitte?

Ich will einen schönen Tag erleben.

So geht das auch wieder nicht.

Sie müssen schon ein bisschen mithelfen.

Was soll ich tun?

Sie sollen sich einreden, das heut der schönste Tag in ihrem Leben ist.

Heute? - Heute!

(fröhliche Musik)

♪ La la la la la. - Heut ist ein schöner Tag.

♪ La la la la la. - So wie ich ihn gerne mag.

♪ La la la la la. - Ach ich bin so nervös.

♪ La la la la la. - Sind sie noch immer bös?

♪ Heute ist Sonntag. Auch wenn's nicht im Kalender steht.

♪ Da steht es ist ein Wochentag, doch das seh ich nicht ein.

♪ So viel Glück und Sonnenschein, das kann nur ein Sonntag sein.

(Denkt:) Eigentlich möchte ich gern wissen,

soll ich sie gleich oder später küssen.

Mag sie mich nicht oder fängt sie erst an

oder ist sie woanders mit ihren Gedanken.

♪ So kann sich nicht mal einer fühlen, der das große Los gewinnt.

♪ Bei mir da klingt es wie Musik und die Musik ist so schön.

♪ Da da da da da.

♪ Ich hab mein Glück gefunden, diese Stunden dürften niemals vergehn.

♪ Ra da da da.

(Denkt:) Leider weiß ich nicht, ob sie einen hat.

Das wär Pech, das wär direkt zum weinen.

Denn sie ist süß.

Soll ich gleich oder soll ich sie später küssen.

♪ Ich weiß jetzt, dass es Märchen auch heute noch gibt.

♪ Ich bin in die Welt verliebt.

♪ Du du rutu.

♪ Heute ist Sonntag. Auch wenn's nicht im Kalender steht.

♪ Eigentlich ist heut ein Wochentag, doch das seh ich nicht ein.

♪ So viel Glück und Sonnenschein, das kann nur ein Sonntag sein.

(Denkt:) Die haben's gut, die sind schon weiter.

Ich bin bei ihr immer noch Außenseiter.

Süß, wie sie schaut auf die Kulissen.

Soll ich sie gleich oder später küssen.

♪ So kann sich nicht mal einer fühlen, der das große Los gewinnt.

♪ In mir da klingt es wie Musik und die Musik ist so schön.

♪ Ich hab mein Glück gefunden, diese Stunden dürfen niemals vergehn.

(Denkt:) Hoffentlich will sie nicht gleich nach Hause,

Jetzt ein Lokal, das wär nett. Ja man wird sehen,

sagt sie mir ja oder werd ich bitten müssen.

Küss ich sie oder soll ich sie später küssen?

♪ Ich weiß jetzt das es Märchen, auch heute noch gibt.

♪ Ich bin in die Welt verliebt.

♪ Klingeling ling ling.

♪ War das ein schöner Tag?

♪ Klingeling ling ling.

♪ Das war ein schöner Tag.

♪ Klingeling ling ling.

♪ Jetzt noch ein Gläschen Wein.

♪ Klingeling ling ling.

Ich sag bestimmt nicht nein.

Ja Pedro, was machen Sie den hier?

Wir dachten, das Hotel Edelweiß sei besser als Ihres,

aber das ist nicht so.

Prost, Herr Hoteldirektor. Aber Sie sind ein schlechter Direktor.

Sonst würden Sie mich nicht zur Konkurrenz schleppen.

So ein hübsches Lokal wie hier gibt's bei mir leider nicht.

Morgen entführe ich Sie in die Post!

Morgen sprechen wir über den Kostenvoranschlag.

Ich muss wieder nach Hause.

Warum haben Sie es eigentlich so eilig?

Oder werden Sie erwartet?

Ich wurde mal erwartet, aber jetzt nicht mehr.

Kennen sie das Gefühl wenn man in einen Pfannkuchen beißt,

und auf einmal merkt, er ist mit was bitterem gefüllt?

Ich mach Ihnen einen Vorschlag.

Wir feiern zusammen Silvester und ich verspreche Ihnen,

bei mir gibt es keine bitteren Pfannkuchen.

Und Ihre Silvesterattraktion?

Ach die? Tolles Weib, nicht?

Sie sollten Sie mal sehen, wenn sie sich auszieht.

Sie hat es mir vorgeführt.

Also nicht auf der Bühne. Ich gehe nicht in solche Lokale.

Ganz alleine in ihrem Zimmer.

Das war interessant für Sie?

Für mich ist das alles noch so neu.

Vor ein paar Wochen war ich noch auf der Bank.

Ich glaube es ist schon spät. Wir müssen jetzt gehen.

Pedro zahlen. Wir müssen jetzt gehen.

Nein, nicht Sie, Pedro wollt' ich haben.

Verzeihung Herr Lang, aber unsere Kellner...

♪ Adio, wir wandern weiter, wir wandern weiter. Das ist gescheiter.

♪ Adio, vorbei die Qual.

♪ Suchen Sie sich, suchen Sie sich ein anderes Personal.

♪ Suchen Sie sich ein anderes Personal.

(Türe geht auf)

Ja Direktorchen! Wo waren sie die ganze Zeit?

Ich habe Sie gesucht wie 'ne Stecknadel.

Immer noch mit der lieben Frau Spenglermeisterin.

Na ja, jetzt haben Sie es ja hinter sich.

Kann ich etwas für Sie tun?

Viel. Aber wir sehen uns noch später.

Nachtchen.

Na, richtig Schuhputzen!

(Türe geht auf)

Ah, immer noch fleißig?

Dann gehen Sie bald schlafen, damit hier endlich Ruhe ist.

Ah, immer noch fleißig?

Dann gehen sie bald schlafen, damit hier endlich Ruhe ist.

Als ich heute Morgen dem Fräulein versprochen habe,

sie würde einen schönen Tag erleben,

hatte ich noch keine Ahnung, dass der Tag für mich auch so schön wird.

Aber zu einem schönen Tag, fehlt nur noch der hübsche Abschluss.

Denken Sie nicht?

Ich habe gar nicht mehr zu hoffen gewagt.

Dann gehen Sie rüber,

sonst versäumen Sie noch ihre Stripteasedarbietung.

♪ Sagten's nicht beim Zirkus alle 7, Herr Schmidt?

♪ Wenn ein Prinz kommt, werd ich mich verlieben, Herr Schmidt.

♪ Mir gefällt sogar sein frecher Mund.

(Herr Schmidt knurrt) ♪ Herr Schmidt Sie sind auch ein netter Hund.

♪ Hatten wir uns neulich nicht geschworen, Herr Schmidt.

♪ Männer haben nichts bei uns verloren, Herr Schmidt.

♪ Neulich tat ich ihnen noch so Leid.

♪ Herr Schmidt, Herr Schmidt, ich werde nicht gescheit.

♪ Meinen Sie, man soll es noch mal wagen, Herr Schmidt?

Ist es schon zu spät für solche Fragen, Herr Schmidt?

♪ Liebe ist nun mal 'ne Himmelsmacht.

♪ Herr Schmidt, ich wünsche ihnen gute Nacht.

Ach, auch unter die Skiläufer gegangen?

Man kann ja nicht den ganzen Tag im Zimmer sitzen.

Wollen wir zusammen laufen? - Danke, ich sehe hier lieber zu.

Von denen lernen Sie nichts. Ist nicht das richtige Gelände.

Kommen Sie, ich kenne Norberts Lieblingshügel.

Ist schon ganz schön, nicht? Wo hast du deine Trinkgelder?

Ich nehme keine Almosen an.

Denk an unsere Tiere.

Vor allem an die vielen kleinen Kuckucks.

Hier hab ich auch noch was.

Oh! Wieso hast du denn so viel?

Ich habe eine schlechte Handschrift.

Die 1 sieht bei mir immer wie eine 7 aus.

Hier wird nicht geschummelt.

Was heißt schummeln. Unser Zirkus braucht Entwicklungshilfe.

Das ist die 1. Rate für die Platzmiete.

Was 50 Franken in 3 Tagen? - Ja.

Wenn wir das 10 Jahre machen, könnten wir alles kaufen.

10 Jahre. Keine 4 Wochen mache ich das mehr mit.

Man kommt ganz aus der Übung.

Dein Seelöwe wird dich schon wieder dressieren.

Ich zahl das bei der Post ein. Kommt ihr mit?

An unseren freien Tagen machen wir keine Gewaltmärsche.

Schreib einen Gruß drauf, an den Gerichtsvollzieher.

Morgen Herr Direktor. Melde gehorsamst, unser freier Vormittag.

Habt ihr Fräulein Doktor Rossi gesehen?

Sie wollte Skilaufen gehen.

Ihr hockt in der schlechten Luft.

Das ist der Schmorbraten. - Schnallt euch lieber Skier an.

Im Schuppen liegen sogar noch ganze.

Vielen Dank Herr Direktor.

Wird dir gut tun und du nimmst sogar ab.

Kommt! - Kommt!

Ski heil!

Wie schön wenn man nicht diese Klötze am Bein hätte.

Musst du mir den dauernd auf die Hacken treten?

Was kann ich dafür, dass die so lang sind.

Ne Laubsäge hätte man mitnehmen sollen.

Du stehst auf meinem Brett. Nimm doch mal das Bein hoch.

Das ist dein Eigenes.

Seht mal da oben. Schneewittchen und die böse Schnulze.

Geht's noch, oder sollen wir ein Päuschen machen?

Wollen Sie einen Apfel haben?

Da gucken Sie mal.

Der lacht doch direkt.

Danke. - Wer nicht will, hat schon.

Wollen Sie nicht doch mal beißen?

Hier? Auf der anderen Seite.

Nein, danke.

Na gut. Dann wollen wir mal die Abfahrt wagen.

Knie schön locker und geben sie sich einen kleinen Stoß.

Das kann ich nicht. - Aber ich.

(Sie schreit laut auf.)

Hilfe!

Hoffentlich brichst du dir was, du Mistkäfer.

Hilfe! - Schneewittchen!

Wir müssen ihr helfen. - Hilfe!

Hilfe! Hilfe!

Sie machen schöne Kunststücke.

Trainieren Sie für die Winterolympiade?

Braucht man zum Skilaufen auch einen Führerschein?

(wildes Durcheinander und Schreien)

(wildes Durcheinander und Schreien)

(Eimer scheppern, Baby schreit, Hund bellt)

(Feuerwehrsirene erklingt)

Einbahnstraße.

Jetzt machen wir ein kleines Planscherchen.

Machen Sie mich nur schön hell, passt besser zu meinem Teint.

Mein Teint ist schon wunderschön braun.

So braun ist das Mädchen, als wär's aus Schokolädchen.

Meine Haut ist wie Pfirsich, sagten bisher alle Herren.

So ein tiefbraunes Häutchen, haben nicht alle Leutchen.

Das heisst, das Fräuleinchen nebenan hat ein Häutchen

das ist tausend mal schöner als Ihres.

Wie kommen Sie denn hierher?

Wie kommen Sie denn hierher?

Ganz einfach, durch die Ladentür.

Und...

Sie fühlen sich wohl?

Herrlich. Ihr Skikursus ist Gold wert.

2 h bei Ihnen und Toni Seiler kann einpacken. Wann üben wir wieder?

Ha...

Hallo Herr Kollege. Hier spricht Lang.

Ich möchte heute Abend bei Ihnen essen.

Ich erzählte ihr, dass es bei Ihnen das beste Fleischfondue gibt.

Stellen Sie ein paar Kerzen und Blumen auf den Tisch.

Machen Sie keine Witze. Das ist eine ernste Sache. Bis heute Abend.

Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf, Herr Direktor.

Als Direktor isst man in dem Hotel in dem man Direktor ist.

Warum sind Sie schon wieder schlecht gelaunt?

Das neue Personal ist verschwunden. - Die schickte ich zum Skilaufen.

Sie hätten sie gleich ins Hospital schicken können.

Sie sind ein Schwarzmaler.

Denen kann viel passieren.

So viel Gips gibt es gar nicht.

Ei jei jei. Au. - Achtung Lukas.

Es brennt gleich ein bisschen.

Au!

War das sehr schlimm?

So schön hat's noch nie gebrannt.

Bei mir auch bitte...

Und bei mir hier.

Man kann euch wirklich nicht alleine lassen.

Nur gut das Ihnen nichts passiert ist. Wir hatten Angst um Sie.

So meine Herren, wie war's denn?

Sehr schön. Ein bisschen schnell. - Vielen Dank für den Tupfer.

Komm!

Kennen Sie den Witz, wo ein Goldfisch den anderen fragt:

Was machen Sie heute Abend? - Erzählen Sie mal.

Ich möchte lieber erzählen, was Sie heute Abend machen.

Kann ich Ihnen sagen. Ich berechne die Heizkörperkosten.

Falsch. Sie gehen in die Post.

Ich erwarte Sie um halb 8 in der Halle.

Falsch. Sie gehen alleine in die Post.

Wenn ich mit der Arbeit fertig bin, komme ich nach. Einverstanden?

Ihnen kann man ja nicht nein sagen.

Kann man nicht.

Ach Säuberlich. - Für Sie immer noch Herr Säuberlich.

Wo finde ich den Direktor? - Der dürfte auf seinem Zimmer sein.

Ne, da war ich eben.

Sie wagen es die Privaträume der Direktion zu betreten?

So wie wir zueinander stehen. - Bilden Sie sich nur nichts ein.

Wollen wir wetten, dass der Direktor den Abend bei mir ist,

wenn ich nur so mache? - Die Wette haben Sie verloren.

Der verbringt den Abend mit Fräulein Doktor Rossi in der Post.

Alles wegen der Gans. - Pardon, es handelt sich um ein Fleischfondue.

(Klavier beginnt)

♪ Alle.

♪ Alle.

♪ Alle will ich nicht, nur dich.

♪ Ja ja, der Joe, nur mein Joe. Macht mich froh.

♪ Ich brenn bei Joe leicht wie Stroh, lichterloh.

Säuberlich, machen Sie mir die Dame nicht kaputt.

Ich bin kein Freund von Pinup-Girls.

Sie spart nicht mit Ihren Reizen. - Aber mit Textilien.

Ich an ihrer Stelle würde mich um die Musikwahl der Dame kümmern,

sonst kriegen wir nachher noch einen Sittenprozess.

Das stimmt bestimmt noch nicht.

Ich habe den Song schneller genommen.

♪ Ja, ja der Joe, der Joe.

♪ Ja ja, der Joe, ja mein Joe, macht mich froh.

♪ Ich brenn bei Joe gleich wie Stroh, lichterloh.

Danke, mein Herren. Zigarettenpause.

Wird auch Zeit, Direktorchen,

dass Sie sich wieder um mich kümmern.

Soll ich ihnen den Matratzentango vorsingen?

Meine Gäste mögen keine zweideutigen Lieder.

Was ich singe ist doch eindeutig.

Auf der Matratze lag die Katze mit dem Schatze.

Mit ihrer Tatze macht sie zärtlich kratze, kratze.

Lassen Sie die Katze weg.

Hier haben Sie eine Liste mit meinen Knüllern.

Vielleicht finden Sie was Passendes.

Du bist der Traum meiner schlaflosen Nächte.

Sei lieb zu mir. Schau in meine Augen.

Zuckerhase bring mich in Vollekstase.

Dreh dich noch einmal um.

♪ Heute ist Sonntag und ich bin heut ein Sonntagskind.

♪ Froher kann sich nicht mal einer fühlen, der das große Los gewinnt.

♪ In mir da singt und klingt es, wie Musik.

Und die Musik ist so, sapperlot...

Mein Reisverschluss klemmt.

Was mach ich den jetzt.

Wentzel hier. Nein, ist nicht da.

Ja. Ja, komme sofort.

Halt mal. - Was ist den los?

Was ist den los?

Schneewittchen.

Halt mal. - Was ist den los?

Schneewittchen.

Ach Wentzel, versuchen Sie mal ihr Glück, aber ganz vorsichtig.

Ja, da.

Oh!

Was steht an. - Mein Reisverschluss klemmt.

Aber ganz vorsichtig. - Das werden wir gleich haben.

Da muss ich die anderen holen.

Einer Rechts. Einer Links. Einer Oben. Einer Unter.

Damit's in der Mitte rauf und runter gehen kann.

So, wir sind schon da.

Der Reißverschluss klemmt.

(Es sprechen alle durcheinander.)

Wir brauchen eine Zange! - Zange? Im Badezimmer.

(Es klopft) - Herein.

Oh Marcel, mein Reißverschluss klemmt.

Gern.

(Sie schreit auf)

Was machst du denn da?

Ich habe Schnee geschippt. - Schnee geschippt?

Schnee geschippt? Ja, Schnee geschippt.

Ach, mein Reißverschluss klemmt. Würden Sie mal?

Nicht doch. Er ist doch ein Kraftmensch. Er ist viel zu grob.

Lass mich mal. Gleich haben wir es.

So!

Danke schön. Aber jetzt muss ich mich fertig machen.

(Alle) Ja, wir helfen!

Also gut. Hut, Handschuhe, Ohrringe, Schuhe, Tasche, Mantel. Ähm...

Ohrenschützer?

Nein.

♪ Schneewittchen, Schneewittchen, wir haben dich erkannt.

♪ Du bist uns vom Himmel gesandt.

♪ Schneewittchen, Schneewittchen. Das Spieglein an der Wand sagt.

♪ Du bist die Schönste im Land.

♪ Ich bin kein Schneewittchen. - Und ich bin kein Prinz.

♪ Zwar reite auch ich hoch zu Ross.

♪ Ich bin kein Schneewittchen. - Und ich bin kein Prinz.

♪ Sonst nehme ich dich mit auf mein Schloss.

♪ Schneewittchen, Schneewittchen, wir lieben dich so sehr.

♪ Wo nehme ich ein Schloss für dich her?

♪ Wo nehmen wir ein Schloss für dich her?

Ich fühl mich wie Aschenbrödel.

Mein Wagen bitte.

(Summen gemeinsam.)

Ah, Sie wollen noch ausgehen?

Ich bewundere ihre Beobachtungsgabe.

Hübsch haben Sie sich gemacht.

Schade, dass Sie Norbert nicht so sieht. - Sie geht gerade zu ihm.

Das muss ein Irrtum sein, mein Lieber. Er ist bei mir.

Das ist nicht wahr.

Nobertchen, Sie glaubt uns nicht, dass du da bist.

(Ab Tonband:) Du bist der Traum meiner schlaflosen Nächte.

Endlich Norbert, endlich.

Sei lieb zu mir. - Ja mein Herz.

Schau in meine Augen.

Nehmen Sie es doch nicht so tragisch.

Das sind nachher die besten Ehemänner.

Ah!

Ich habe mich so an dich gewöhnt. - Und ich mich an dich.

Du bringst mich in Vollekstase.

Der ist noch süffiger als die vorher.

Je länger er liegt, desto besser wird er.

Beim Wein muss man warten können. - Nur beim Wein?

Schon halb 10.

Jetzt zeige ich Ihnen einen Fendant.

So was sahen Sie noch nie.

Ich zeige Ihnen eine Dame, so was sahen Sie noch nie.

(Spricht angetrunken:) Jetzt probieren wir den 58er Schlauberger.

Ich glaube, Sie sollten nichts mehr trinken.

Die Dame kommt bestimmt bald.

Frauen sind wie die Rehe im Wald.

Einmal kommen sie, das andere mal kommen sie nicht.

Da ist eine Dame.

Aber die lasse ich nicht mehr rein, wegen der Polizeistunde.

Sie soll reinkommen.

Sie soll reinkommen. Jetzt werden Sie Augen machen.

Direktorchen, so eine Überraschung.

Ich komme zufällig hier vorbei.

Darauf wollen wir einen trinken.

Oberchen?

Nichts mehr. Wir wollen schließen.

Sie bleiben so lange wie Gäste da sind.

Sie bleiben solange, bis Fräulein Dr. Rossi da ist.

Alfonso!

Da können Sie aber lange warten. Die ist vorhin abgereist.

Warum? - Was weiß ich.

♪ Adio, wir ziehen weiter, das ist gescheiter.

♪ Adio, vorbei die Qual.

♪ Schneewittchen, Schneewittchen, das kann doch gar nicht sein.

♪ Denn ohne dich gehn wir hier raus.

Kinder.

Ich weiß, wie wir sie wieder herkriegen.

Mit einem Bohrer.

Bohrer? - Wir bohren die Wand an.

Wenn wir einen Wasserrohrbruch haben, muss sie kommen.

Und wir kommen ins Gefängnis.

Für dich mein Schneewittchen, geh ich sogar ins Kittchen.

(Türklingel) Ich denke, die sind alle zu Hause.

(Türe öffnet sich, Gelächter)

Das war ein schöner...

Ich hole meinen Schlüssel.

Morgen.

Herr Direktor, ich muss Sie dringend um eine Unterredung bitten.

Morgen.

Herr Direktor, es handelt sich um Schnee... - Fräulein Dr. Rossi.

Wollen sie mir sagen, warum Schneewittchen abgereist ist?

Das fragen Sie noch? - Nachdem, was Sie ihr angetan haben.

Oder wollen Sie das leugnen? - Moment, Moment.

Was soll ich denn... leugnen.

Nun lassen Sie ihn in Ruhe.

Der Junge kommt jetzt ins Bettchen.

Kommt er. - Und mir können Sie noch eine Flasche Sekt raufbringen.

Hallo Direktorchen, hier geht es lang.

Herr Direktor. - Hier.

Wenn Sie noch Lust haben auf ein Glas Sekt, kommen Sie bald.

Herr Direktor, Sie können mich ja rauswerfen,

aber Sie sollten sich was schämen!

Gern. Warum?

Ihr Liebesgeflüster da drinnen hat Fräulein Rossi vertrieben.

Was für ein Liebesgeflüster?

Ich habe nicht geflüstert.

Sie haben geröhrt wie ein Hirsch!

Zuckerhase bring mich in Vollekstase.

Das habe ich gesagt?

Sie brauchen doch kein Theater zu machen.

Wir waren ja alle dabei. - Ich kenne keinen Zuckerhasen.

Ich kenne keinen Zuckerhasen.

Moment mal. Oder kenne ich doch einen?

Die kann was erleben.

Besuch in so später Nacht, wer hätte das gedacht.

Erlauben Sie mal, das ist mein Apparat.

Finger weg.

(Tonband:) Du bist der Traum meiner schlaflosen Nächte.

Tonband!

Zuckerhase bring mich in Vollekstase.

Der Zuckerhase wird ihnen noch schwer im Magen liegen.

Morgen früh packen Sie ihre Koffer.

Direktorchen? - Packen Sie!

Aber ich habe das doch nur gemacht, weil ich so gerne wollte...

(Sie weint.) Schluss jetzt, ich will sie nicht mehr sehn.

Hören Sie auf zu heulen.

Sie sollen aufhören zu heulen!

Bravo Herr Direktor. Bravo!

Aber ich steh jetzt ohne Sängerin da.

Aber Herr Direktor, das können wir doch machen.

Was? - Na das Silvesterprogramm.

Das geht doch nicht.

Wir arbeiten auf Parkett. Das können wir!

Jonglieren! Ja!

Kommt. Wir trinken noch einen.

Bitte, hier. Ja, heute Abend im Hotel Alpenblick.

Los, beeilt euch!

Ich hole Schneewittchen.

Hurra, er holt unser Schneewittchen!

Glückwunsch!

Direktorchen, haben Sie es sich doch noch anders überlegt?

Ich möchte Ihnen noch ihre Gage auszahlen.

Oh, soviel hat mir noch keiner gegeben, damit ich nicht singe.

Wollen Sie den gar keine Gegenleistung?

Doch! Den leih ich mir aus. Gute Reise.

Ja was sagen sie dazu, sie erwartet uns sogar.

Woher wissen Sie, dass wir kommen? - Das weiß ich doch gar nicht.

Sie werden sich wundern, wen ich mitbrachte. Ricki Rabenstein.

Ich kenne Sie vom Fernsehen. Sie sollen sicher für mich auftreten.

Hier tritt nur einer auf, und das sind Sie.

Ihre Fotos kenne ich. Jetzt will ich Sie sehen, wenn Sie was anhaben.

Ich erzählte ihm von Ihrer Stripteasenummer.

Die Gage ist gut, Sie werden ja sehn. Natürlich 10% für mich.

Sie werden mir doch nicht im Ernst zutrauen,

dass ich jemanden Zuckerhase nenne.

Nicht mal meinem kühnsten Feind würde ich Zuckerhase nennen.

Sie gab mir eine Liste mit Liedern. Die habe ich vorgelesen.

Ich konnte nicht ahnen, das ein Mikrophon dabei war.

Das werde ich beweisen.

(Tonband) Ja ja, der Joe, nur mein Joe, macht mich froh...

Stellen Sie das Ding ab.

Bitte?

Sie sollen das abstellen.

Das ist nicht die richtige Stelle.

Leiser machen. - Was?

Ob man das nicht leiser machen kann.

Sagen Sie das noch mal. Passen Sie auf, jetzt kommt es!

(Musik stoppt)

Sehr interessant. - Psst!

Sind Sie extra hierher gekommen, um mir diese Funkstille vorzuführen?

Ich bin hierher gekommen, um Sie mit nach Klostermatt zu nehmen.

Sie vergessen, dass ich einen Beruf habe.

Ihr Chef hat Ihnen schon frei gegeben.

(Musik startet wieder)

Solange diese Person in ihrem Hotel ist... - Sie ist nicht mehr da.

Ich habe sie rausgeschmissen.

Ist das wahr?

Ich war am Bahnhof, als sie abfuhr.

Aber dann haben Sie kein Programm für heute Abend.

Doch. - Wieder eine Sängerin?

Viel besser. Ich werde einen Zirkus engagieren.

Wirklich?

(Hupen)

Schneewittchen! Kinder, Schneewittchen ist da!

(Fröhliche Musik)

Ich will noch schnell zum Frisör.

Sonst komm ich zu spät zu eurer Galavorführung.

Ich glaube, jetzt ist es gut.

Ich würde sogar raten, kein Fixativ zu nehmen.

Das gibt dem Haar immer so etwas Unlebendiges.

Wieso sind Sie heute so komisch?

Komisch? Wieso komisch?

Kein Scherzchen, kein Witzchen, ich staun auf meinem Sitzchen.

Es ist schon nach Feierabend. Da bin ich ein ernster Mensch.

Da gibt es für mich kein Tralala.

In der 12. Stunde habe ich nur Sinn für die 9.

Es geht nichts über BB.

Beethoven und Bruckner.

Ich könnte in ihr Hotel kommen. Die Sängerin lud mich ein.

Wieso, sie ist doch abgereist?

Wieso? Die sitzt nebenan.

Auch mal wieder im Lande?

Ich denke, Sie sind schon längst weg.

Jemand hat mich so lieb gebeten, dass ich bleibe.

Sie wird nicht auftreten.

Können Sie mir einen Grund sagen? - Das ist meine Angelegenheit.

Einen vernünftigen Grund. Vertrag ist Vertrag!

Wir planen eine Tournee. - Mir egal, was ihr plant.

Das bedeutet für Sie einen Schaden von, äh. Haben Sie einen Bleistift?

Sie tritt nicht auf.

Sehen Sie die Sache doch mal von der menschlichen Seite.

Wollen Sie sie in der Blüte ihrer Jahre vernichten?

Wollen sie einen rechtschaffenden Agenten um seine 10% bringen?

Schluss jetzt. Ich habe es einer Dame versprochen.

Sind sie ein Mann oder ein Waschlappen?

Glauben Sie, die Dame hat Respekt,

wenn Sie sich wie ein Pantoffelheld benehmen.

Wer hat hier im Haus das sagen?

Sie tritt auf.

Sie sind ein Mann.

An diesen Entschluss werden Sie noch lange denken.

Oh! Isn't it wonderful?

Guck mal, was für ein schöner Hund.

Eine Art Bernhardiner, nicht?

Ludwig, Ludwig!

Sofort kommst du her!

Entschuldigen Sie, haben Sie hier zufällig einen Löwen gesehen?

Was? Das war ein Löwe?!

Was sagst du dazu? - Der Bielefelder ist hart geblieben.

Säuberlich, Frau del Mar singt doch.

Herr Direktor, das hält der stärkste Busen nicht aus.

Ist Frau Doktor Rossi schon angekommen?

Ich habe sie noch nicht gesehen.

Für das hier haben wir nun unsere Flick-Flack-Nummer einstudiert.

In diesem Hotel haben wir kein Glück.

Mir tut nur Schneewittchen Leid.

Mir auch. Ich hätte es ihr so gegönnt dass Sie meine Muskeln mal sieht.

Schneewittchen!

Schneewittchen. - Ich wollt euch nur auf Wiedersehen sagen.

Ihr seht doch ein, dass ich hier nicht bleiben will.

Schade. Wir hätten dich gerne zum Lachen gebracht.

Hast du schon mal solche Schuhe gesehen? - Oder so einen Hut?

Und wem gehört das? - Mir. Ein Maßanzug.

Aber nach Augenmaß.

Das trägt bestimmt Marcel. - Das trägt niemand mehr.

Unser Direktor ließ uns im Stich.

Ist das nicht zum heulen, das wir nicht auftreten dürfen.

Wer sagt, dass ihr nicht auftretet.

Ihr werdet auftreten!

Hört mal genau zu...

(Hämmern)

Halt! Das hat doch keinen Zweck, erst müssen die Pflöcke drin sein.

Simson! Hilf auch mit!

Simson, du sollst ihm helfen! Komm, Herr Schmidt.

Tiefer Lukas. - Noch tiefer Lukas.

Halt! - Halt!

So ist gut. - So ist gut.

Darf man fragen was hier passiert?

Lass den Ofen stehen, den montier ich nachher selber.

Und jetzt alle Mann an den Flaschenzug. Den Mast hoch!

Alle Mann an den Flaschenzug! Herr Schmidt!

Hau Ruck!

Hau Ruck!

Hau Ruck!

Hau Ruck!

Hau Ruck!

Hau Ruck!

Hau Ruck!

Hau Ruck!

Anita!

Was wollen Sie?

Ihnen die Sache erklären.

Sie brauchen mir nichts zu erklären. Ich weiß, dass sie auftritt.

Aber unser Zirkus auch.

Sie können doch nicht direkt vor meinem Hotel...

Nun seien Sie doch mal ruhig.

Sie können doch nicht direkt vor meinem Hotel einen Zirkus aufbauen!

Wo denn sonst! Den Saal haben Sie belegt!

Erlauben Sie mal, das ist mein Grundstück!

Ich hole die Polizei.

Dann holen Sie die doch, aber stören Sie uns nicht!

Hau Ruck! - Das werde ich!

Hau Ruck.

Hau Ruck!

Hau Ruck! (Schadenfrohes Lachen)

Meine lieben Silvestergäste.

Wie sagt doch gleich der Dichter,

da wo man singt, da breite dir dein Lager.

Böse Menschen, lieben keine Schlager.

(Lachen)

In diesem Sinne habe ich jetzt das Vergnügen,

Sie mit dem Star des heutigen Abend bekannt zu machen.

Äh, Fräulein del Mar.

(Applaus)

Meine Damen und Herren!

Ich singe Ihnen als 1.,

Mein Seemann fährt auf dem Tisch, äh Schiff nach Hawaii.

♪ Mein Seemann auf dem Schiff fährt nach Hawaii.

♪ Mein Herz, mein kleines Herz, das bleibt ihm treu.

♪ Allein leg ich mich nieder, denn einmal kommt er wieder,

♪ Mein Seemann auf dem Schiff von Hawaii.

(Trompeten von draußen)

♪ Mein Seemann auf dem Schiff fährt nach Hawaii.

♪ Mein Herz, mein kleines Herz, das bleibt ihm treu.

(Musik draußen wird lauter)

Lauter, noch viel lauter!

...in der Manege...

...denn wenn es Frühling wird...

Kommt herein, in die Manege.

♪ ...mit meinem Seemann aus Hawaii.

♪ Allein leg ich mich nieder, denn einmal kommt er wieder...

Vielen Dank noch.

Herr Direktor. Ich habe schon manchen Chef gehabt, aber...

Aber schießen den Vogel ab. - Ist das mein Hotel oder Ihres?

Wenn die so weiter macht, sind wir bald alle los.

Was machen wir mit dem vielen Sekt?

Auf den Pfannkuchen bleiben wir auch sitzen.

♪ ...und wenn ich traurig bin, denk ich dabei...

♪ ...bald kommt das Schiff mit meinem Seemann aus Hawaii.

Hoppla, ihr Leut hereinspaziert! Hoppla, ich zeig euch Attraktionen!

Hoppla, wir werden vorgeführt. Hoppla, mit unseren Sensationen.

Hier wird was gezeigt, sein sie gut bereit.

Hoppla, ich sage hoppla! Weil nun das Zirkusprogramm bei uns steigt.

Unsere Welt ist die Manege.

Unsere Welt ist bunt und schön!

Unsere Welt ist die Manege.

Wer sie liebt wird uns verstehn.

Bei uns sehen Sie Jongleure, Dompteure.

Auch Clowns sind hier vertreten.

Sie sehn' Muskeln im dünnen Trikot und Sie sehen 'nen ganzen Zoo.

In der Kuppel, in riesiger Höhe da turnen die Athleten.

Der Zirkus ist klein, meine Herrschaften, klein, aber oho!

Unsere Welt ist die Manege.

Unsere Welt ist bunt und schön.

Unsere Welt ist die Manege.

Die wird niemals untergehen.

Sie kommen.

Unsere Welt ist die Manege.

Unsere Welt ist bunt und schön.

Bei uns sehen sie Jongleure, Dompteure.

Auch Clowns sind hier vertreten.

Sie sehn' Muskeln im dünnen Trikot und 'nen ganzen Zoo.

In der Kuppel, in riesiger Höhe da turnen die Athleten.

Ja der Zirkus ist klein, meine Herrschaften, klein, aber Oho!

Unsere Welt ist die Manege.

Unsere Welt ist bunt und schön.

Denn unsere Welt wird niemals untergehn!

Bravo!

Sie kann doch nicht vom Erdboden verschwunden sein.

Ihr Auto steht doch noch da.

Keine Ahnung, Herr Direktor.

Ho, Hopp.

Wo soll's denn nun hingehn?

Zuerst zahlen wir unsere Schulden.

Dann werden wir weitersehen.

Warum kommt ihr denn nicht mal zu mir nach Übersee?

Auf meiner Farm könnt ihr das ganze Jahr Zirkus machen.

Dann haben Sie eine richtig große Farm?

Ich habe nur ein mittelgroßes Grundstück.

Ungefähr so wie die Schweiz.

Habt ihr Schneewittchen gesehen?

Ihr könnt mich doch nicht alle im Stich lassen!

Jetzt, wo ich euch so gut eingearbeitet habe.

Frohes Neujahr, wir wandern weiter, wir wandern weiter,

das ist gescheiter.

♪ Frohes Neujahr, vorbei die Qual... - Marcel!

Sie wissen auch nicht wo Schneewittchen ist?

Wenn Sie mich nicht verraten, Herr Direktor

Sie schläft bei uns im Wohnwagen.

Juhuu!

Schieben Sie doch mal. - Das tu ich doch die ganze Zeit.

Anita. Warte doch!

Anita!

(Schneewittchen schreit auf)

Oh, isn't it wonderful?

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