All language subtitles for 30 Tage Lust-Folge 8_ Anfang (S01_E08).deu

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Original subtitles

.

(Tür wird geschlossen.)

(Schlüsselklimpern)

(Leises Lachen)

(Fernes Stimmengewirr, Durchsagen)

Hallo!

Hallo.

Ich bin so froh, dass es vorbei ist.

(Kaffeehauskulisse)

Was?

Nichts.

Hm?

Ich guck dich einfach gerne an.

(Leises Lachen)

Findest du das nicht auch ein bisschen seltsam,

wie viele Partys Philipp und Tati machen?

(Sie lacht.)

Tati macht sogar Hypnose.

Damit sie nach der Geburt nicht so am Kind klammert.

Eieiei. - Mhm.

Wow. - Die nehmen echt alles mit.

Alles, was geht.

Danke.

Danke.

Fang du ruhig an.

Glaubst du, uns reicht eine Suppe?

(nuschelt:) Ich muss wirklich nicht auf diese Party gehen.

Ich werd da nix vermissen.

Ich würd mich freuen, wenn wir mal wieder gesehen werden zusammen.

So als Paar. Das fänd ich schön.

Das fällt bestimmt nicht auf, wenn da so viele Leute sind

und wir einfach irgendwas von uns bei denen im Regal verstecken.

(Lachen)

Und wenn uns irgendwer nervt und einer von uns genervt ist ...

dann hauen wir einfach ab.

Okay.

Du gibst irgendein Zeichen. Und wenn wir nur fünf Minuten drin waren.

Ist das das Zeichen? - Das ist mein Zeichen.

(lacht:) Okay.

(Straßenlärm)

(Rattern, dynamische Musik)

Gut siehst du aus.

(Piepsen) Danke.

Oh, wow.

Eigenes Stockwerk? (Ding)

Okay ...

Aha! - Hey!

Wow!

Na? - Hallo.

Na, wie schön!

Na? - Wow, mit dem Fahrstuhl in eure Wohnung!

Ja.

(Ferne Möwenschreie, Gläserklirren)

Wow.

Ja ...

Ich hab ja gedacht, dass das eher so ein kleines Fest wird.

Ja. Wir haben noch so viel Champagner und Süßes von der Hochzeit übrig.

Ah! Also ...

Wie?

Ach so, nee. - Wie, nee?

Sind wir zwei euch zu langweilig, oder was?

Drei. Der kleine Wurm ist nämlich auch dabei.

Nee, nur weil du hast gesagt,

ähm, ich hab gedacht, es wird mehr 'ne Party,

weniger ein Dinner.

Wir sind mit Tatis Geburtshelferinnen noch mal in uns gegangen.

Sind diese vielen Party etwas, das wir wirklich wollen?

Oder denken zu müssen?

Ja, und wenn wir dann wirklich in uns reinspüren,

dann ist uns halt wirklich nach was ganz anderem.

Ja.

Ihr schuldet uns ja sowieso noch ein paar Geschichten jetzt!

Ist ja auch viel besser unter acht Augen.

Die Tati redet den ganzen Tag nur noch über Sex.

Diese Schwangerschaftshormone!

Das stimmt nämlich auch.

Ich bin auch in einer Gruppentherapie mit anderen Schwangeren zusammen.

Arbeitest du auch noch, oder machst du nur Therapie?

(lacht:) Wisst ihr wie viele von denen während der Schwangerschaft

fremdgegangen sind? Fünf!

Ich find das 'ne krasse Quote.

Man muss echt aufpassen als werdender Vater.

Lasst uns auf den Balkon gehen.

Der Braten dauert eh noch zwei oder ...

Ah, nee, drei Stunden. (lacht:) Sorry!

Bitte was? Drei Stunden?

(Fernes Kinderlachen)

So, das ist jetzt hier der Erste von einer Reise durch Apulien.

Uh!

Ich muss jetzt nur einmal kurz schauen, dass wir richtig anfangen.

Also, ich muss auf jeden Fall noch was Kleines essen ...

Macht das eigentlich was mit euch?

Was'n?

Na, uns hier so schwanger zu sehen.

Wer von euch will's denn mehr?

Bei uns ist es ja ... ich.

Ja, ich dachte, ich wär so hundertpro Team Regretting Motherhood.

Der Zeno will's bei uns auf jeden Fall mehr.

Du willst schon länger ...

Und ich weiß nicht. Ich denk irgendwie auf jeden Fall irgendwann.

Aber nicht jetzt.

Also ich könnt schon längst ein Kind haben.

Ganz ehrlich. - Ja ...

Du wärst auch auf jeden Fall der beste Vater.

Das wird schon.

Wir geben euch einfach die Nummer von der Hypnosetherapeutin.

Dann sagt ihr, dass ihr von uns kommt, dann ist alles gut.

Aber diese Sache jetzt bei euch ...

Was?

Das war doch schon dieses ...

"bevor wir heiraten" ...

"Bevor wir Kinder kriegen" ...

Ach so.

Ja, oder nicht?

Ähm ... ja.

Schon, ja.

(kichert:) Hab ich dir das nicht gesagt?

Cheers to that.

Schatz, gib mir mal das Glas.

Ja, ganz kurz.

Das hier ist ein ganz leichter Wein.

"Spannungsreiches Spiel aus reifen Aromen von Apfel und Passionsfrucht."

(lacht:) Wow.

Äh, man soll erst mal riechen.

Angeblich. Ja?

(Er trinkt schlürfend.)

Ja, hier, das sind hier meine Jungs.

(Er lacht auf.)

Genau ... - Ah, nein, lustig.

Ja.

Genau, und hier ...

Ja, hier haben wir halt einfach den Vorteil,

dass wir da Waschmaschine und Trockner reinkriegen.

Mhm.

Großer Schrank.

Da haben wir den gleichen Schreiner wie meine Eltern auch.

(lacht:) Nein!

Ja, Tati möchte da noch mal ein Fotoshooting machen, aber ...

ich find's eigentlich ganz schön.

Uppsa.

(Leises Lachen)

Sehr schön.

Hm?

Hm?

(Verlegenes Lachen)

Äh ... - Willst du mal fühlen?

Ähm ...

(zögerlich:) Nee, danke.

(Verlegenes Lachen)

(Sie lacht hell.)

Das war auch nicht ernst gemeint!

(lacht:) Okay ...

(lacht:) Ich wollt dich nur ein bisschen verstören,

ich hab da manchmal so eine verrückte Art.

(Freddy und Philipp reden im Hintergrund.)

Wo wart ihr? - Schön wohnt ihr. Schöne Wohnung.

Ja, wenn man das hier abnimmt,

dann ist es einfach wieder nur 'ne super-sleeke Kommode.

Ja, kommt, wir holen erst mal Wein.

Ja, äh, habt ihr vielleicht noch irgendwie was zu knabbern?

Wie lang geht denn die Weinreise noch?

Ah so, ähm, wir haben ja die kleine bestellt. Glaub ich, noch sieben?

(Tati:) Ja, sieben.

Oh! Wow!

Ja, es sind ja auch unterschiedliche Böden dabei.

Also, ich weiß ja, dass das anatomisch eigentlich unmöglich ist.

Ich schwöre, jedes Mal, wenn ich in sie reingeh, ist die Erektion weg.

Also, ich krieg auch dieses Bild nicht aus meinem Kopf,

dass ich mit meinem Penis das Baby da aufspieße.

Das ...

Es ist halt, weil es mein Kind ist.

Weißt du, wenn das ein fremdes Kind wär, dann wär das gar nicht so.

Ich ... weiß jetzt nicht ...

Du, es tut mir echt leid. Da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll.

Hauptsache, ihr seid hier. Freu mich, dass ihr hier seid.

Gerne. - Du bist echt 'n ...

Du bist ein guter Mann.

(Wasserhahn läuft.)

Es fühlt sich schon befreiend an, oder nicht?

Was?

Na ja, ich mein, diese Fantasie auszuleben.

Das haben ja viele.

Das Polyamore.

Ah ... (Verlegenes Lachen)

Nee, aber bei uns ging's nicht ums Polyamore.

Ähm ...

Es ging um den Monat, und der ist abgeschlossen.

Und da drin ging's auch mehr darum, Erfahrungen aufzuholen,

würd ich sagen.

Traubensaft.

Oah, danke, Pipi!

Hm?

So ...

Jetzt haben wir hier einen ...

mit "eisenhaltigen Böden".

Schauen wir mal.

(lacht:) Danke.

Uoh!

Mhm.

So, und jetzt aber echt mal los.

Was habt ihr erlebt?

Ach ...

Hm?

Ah so! Äh ...

(Verlegenes Lachen)

Äh ...

Ich glaub, wir müssen das erst mal zu zweit durchsprechen, ne?

Ach, vielleicht wär's gar nicht so schlecht,

das in der Gruppe zu besprechen.

Das ist wirklich superheilsam.

Ähm ...

Also, da war ja ein sehr tiefes Bedürfnis bei euch beiden.

Na ja ...

Das teilen wir ja alle grad irgendwie, hab ich das Gefühl.

Was teilen wir denn alle grade?

Na, warum haben wir das gemacht?

Die zwei kriegen jetzt ein Kind, ihr wollt davor noch Party machen.

Und ihr ... Also, ist ja irgendwie ...

Wir wollen halt alle irgendwie ... haben noch was aufzuholen.

Bei welcher Erfahrung, würdet ihr da sagen, so, das war's wert?

Ja, ich hab schon krasse Sachen erlebt.

Vielleicht erzählen wir trotzdem was.

Mh ...

Nee, ich hab keine Lust, das jetzt hier auszubreiten.

Also ... Wir müssen ja wissen, was das mit uns gemacht hat, ne?

Ja, aber doch jetzt nicht hier zu viert!

Was?

Na ja ...

Okay, also, ich glaube, was ich sagen kann, ist,

dass der Monat sich auf jeden Fall länger angefühlt hat

als diese Wochen, die's waren, fand ich.

Und das ist genau das, was wir wollten.

Neue Erfahrungen.

Und wir wollten ... ähm ...

aus dem immer Gleichen raus und uns so lebendig fühlen.

(Tati:) Hm.

Und du tust jetzt so, als würden wir nie irgendwas erleben.

Also, man erlebt doch immer irgendwas.

Halt im Kleinen, aber das ist doch genau so wichtig.

Ja! Ja ...

Das mein ich ja auch gar nicht.

Na ja, ich find einfach nur, es kommt echt drauf an,

wie genau man da hinschaut.

Ob man das wahrnimmt, wertschätzt.

Und nicht immer hier ...

(Klatschen) Alles so durchbauern.

Ja, klar.

Okay. - Ja.

Ja.

Ich fühl mich euch da grade so nah in eurer Verletzlichkeit.

Krass, oder?

Trinken wir den schnell leer, dann hol ich gleich die nächste Flasche.

Oh! Scheiße.

Was wollen die von uns?

Wollen die sich jetzt irgendwie aufgeilen

an unseren Geschichten?

Die sind neugierig, ist doch klar!

Ja, aber findest du das normal? - He, das kann lustig werden.

Nee, das ist jetzt genau das, was ich nicht wollte.

(Leise Popmusik beginnt zu spielen.)

(Kichern)

(Musik stoppt.)

Ja, komm, ist jetzt egal. Ich will jetzt nicht streiten.

Okay ...

Oh, danke!

Erzähl's wenigstens mir.

Was ist das Krasseste, was du erlebt hast?

Ich will das jetzt wissen. (Lachen)

Ähm ...

Weiß nicht, eins von den ersten Malen, das war, ähm ...

im Theater auf 'ner Bühne.

(ungläubig:) W-... Was?

(Kichern)

Pscht!

Da waren aber keine Leute auf der Bü-...

Das war so ein leerer Theatersaal ...

Aber ich glaub eigentlich, das, was so besonders daran war,

war irgendwie ...

Ich hab das gar nicht erwartet,

ich hab's auch null drauf ankommen lassen.

Es hat sich einfach irgendwie ganz organisch ergeben.

Und ich war einfach so voll bei mir.

Ich ...

Ich hab mir einmal vorgestellt, dass da Leute im Publikum sitzen.

Das war irgendwie gut.

(Stockendes Lachen)

(lacht:) Danke.

(Klappern)

Und hast du viel an Zeno gedacht?

(Rhythmische Klänge)

Guck mal, Philipp.

Dir gefällt das Hemd doch so, hm?

Schau mal, wie gut das Freddy steht.

(Philipp:) Wow.

Ähm, ich hab voll Hunger, Leute.

Wir haben im Kühlschrank noch Auberginencreme mit Keksen.

Ja!

Philipp, willst du in der Zwischen- zeit mal den Balkon cosy machen?

Dann können wir uns alle zusammen hinlegen.

Die Kissen ...

die sind aus einem sehr, sehr guten Stoff.

Und, ähm ...

warum sollen wir uns jetzt hier hinlegen?

(Er lacht.)

Cheers, mein Lieber!

(Rhythmische Musik)

Ich glaub, Philipp sucht 'nen Stecher für Tati.

Die wollen Gruppensex.

(Kichern)

Ich soll mir Tati ... - Entspann dich.

Zeno.

(leise:) Ich versteh, dass sie nerven manchmal ...

Warum hat es dir nicht gereicht,

einfach mit mir heute alleine zu sein?

(leise:) Warum muss bei dir immer noch irgendwas passieren?

Irgendwas Neues, Aufregendes? Eine Ablenkung, aber wovon denn, bitte?

(leise:) Warte mal, was? Was ist los grade?

Bin ich jetzt wieder die böse Pusherin?

Wir haben heute vorhin miteinander geredet!

Ich wusste nicht, dass das keine Party wird!

Jetzt sind wir halt hier. Wo kommt denn das jetzt her?

Wegen dem letzten Monat?

Hat's mit dem letzten Monat zu tun?

Sag doch mal was!

Du sagst nie ... Ich muss immer erraten, was du gerade fühlst

oder was in dir vorgeht!

Ich hab keine Ahnung!

Wir streiten nie. - Aber das ist doch gut.

Nein, das ist scheiße!

(Seufzen)

Ich hab ... ich hab mir überhaupt nichts erhofft.

Von dem ganzen Ding.

Ich hab einfach mitgemacht und geguckt, was passiert.

Aber ich brauchte das nicht. - Das kann nicht wahr sein.

Du brauchst nie was, Zeno.

Du bist immer scheiße zufrieden mit allem. Toll, wow.

Ich hab das Gefühl, da steckte von Vornherein was anderes dahinter.

Du sagst es nicht, aber ich fühl das. - Was denn?

(lauter:) Du lehnst dich immer zurück ... - Scht!

(leise:) Und ich treff die Scheißentscheidungen für dich mit

und hoffe, dass es dir halbwegs taugt.

Ich sag nur ...

dass ich das Gefühl habe ...

dass es ...

von Vornherein irgendwie um was anderes ging.

Ich hab dir einfach nicht gereicht.

Ich lieb dich so, wie du bist.

Aber warum ...

willst du, dass ich anders bin?

Du willst, dass ich abenteuerlich bin.

Aber du bist ja auch ein bisschen abenteuerlich.

Sonst hättest du das doch gar nicht mitgemacht.

Ja.

Jetzt ist es eh gelaufen. - Nee.

Es ist jetzt eh gelaufen. - Nein!

Das ist nicht egal.

Sprich mit mir!

Doch nicht hier!

(Seufzen)

(Tiefes Seufzen) (Tati:) Okay.

Sag's jetzt einfach.

Ja, ich sag's jetzt einfach. - Mach.

Ich hab ... Ich hab's versucht, dem Zeno schon anzudeuten.

Ja. - Aber vielleicht ...

ist jetzt besser.

Also.

Ich weiß, ihr schließt das grade ab, und wollt eigentlich erst mal

wieder komplett monogam.

Aber: Könntet ihr euch vorstellen ...

heute Abend noch weiterzumachen?

Wie ... Wie meinst du?

Na ja, noch mal was ausprobieren.

Sexuell.

Nee.

(Verlegenes Lachen)

War der Monat jetzt so schlimm, oder was?

Nee, aber ich bin echt bedient.

Okay ...

(Er lacht.)

Äh, puh ...

Ähm ...

Lass erst mal alle wieder ruhiger werden.

Wir können hier 'ne ...

Erfahrung kreieren, die Sache rund machen

für uns alle.

Ja?

Denken wir mal ganz kurz nach. Ähm ...

Und danach ...

seid ihr auch frei.

Okay, passt auf. Also.

Bester Wein, bester Balkon, beste Aussicht.

Ja ...

Das ist doch ein unvergesslicher Abschluss für euer Experiment.

(Handyalarm)

Ah, oh ...

Der Braten.

Lasst uns doch einfach erst mal ... nur essen.

(Piepton)

Schatz, ich mach jetzt die Playlist fürs Essen an.

Puh. (Lockere Musik)

Oh, das riecht toll.

Soll ich dir helfen? - Nein, nein, alles gut.

Mmh ...

Wow!

Wow ...

Aber ...

hast du das ...

verstanden, wie wir das meinten?

Wir haben jetzt die Möglichkeit.

Ich will der Tati einfach diesen Schwangerschaftssex ermöglichen.

Mhm.

Da geht's auch einfach um alles.

Okay.

Wir ... wir ...

werden sicher nicht noch ein Kind kriegen,

das hat uns die Ärztin schon gesagt.

Wegen diesem Eileiterding von Tati, die hat da ja diese ...

Entzündung gehabt in der Vergangenheit.

Und ich krieg auch diese ...

diese Aufspieß-Angst nicht raus.

(Lockere Reggae-Musik)

Du ... - Nein, nein.

Wow ...

Hast du schon mal so einen ...

schwangeren Körper nackt gesehen?

Schöner wird's nicht, ich sag's dir. Das ist so schön.

Das ist alles ganz prall.

Überall Glanz.

Ja? Und es ist so voller Sex, es ist so ... Leben pur.

Mh, ha!

Und wir sind da irgendwie dabei.

(Ruhigere Musik)

Brauchst dich nicht schämen.

Du, ich schäme mich nicht.

Ich schäm mich aber.

Ja, aber du hast doch gesagt, wir essen jetzt einfach.

Mhm.

Ja.

Ich fand dich damals schon richtig attraktiv,

als Freddy dich mir zum ersten Mal vorgestellt hat.

Da gab's ja Philipp noch nicht mal.

Ich hab gestern Nacht von dir geträumt.

Ich war im Bad ...

Und ich wollt eigentlich nur pinkeln, aber auf einmal warst du ...

bei uns.

In der Badewanne.

Und du hast dir einen runtergeholt.

Einfach so.

(Romantischer Popsong spielt weiter.)

Wir sind jetzt leider bei der Weinreise bei einem Weißwein.

Das passt natürlich nicht zum Braten.

Guck mal, den kennst du noch gar nicht.

Der ist aus Japan.

Schön.

Es gibt nichts Schöneres auf der Haut.

Und ... (Er räuspert sich.)

Sagt mal, auf euren ganzen Reisen,

ähm, macht ihr da nur Shopping?

Oder seht ihr da auch was vom Land?

(Lachen)

Ernsthaft?

Ich sag dir grad was Nettes, und dann bist du so zu mir?

Sollen wir dann einfach anfangen?

Was sagt das Kind in dir?

Welches Kind?

Welches Kind denn?

Das Kind in dir.

Du sollst auf das Kind in dir hören, das sagt unsere Paartherapeutin.

Deswegen hören wir sehr stark auf unser Inneres.

Und weißt du, was ich da rausgefunden hab?

Die kleine Tati,

die wünscht sich wirklich nichts ...

mehr ...

als mit dir zu schlafen.

(Romantischer Popsong spielt weiter.)

(Etwas wird laut am Tisch abgestellt.)

(Räuspern)

♪ If you believe in love tonight.

♪ Ohh ...

♪ If you believe in love tonight,

♪ I'm gonna show you one more time.

♪ If you believe, then let it out ...

♪ No need to worry, there's no doubt.

(Tati seufzt.)

♪ If you believe in love tonight,

♪ I'm gonna show you one more time.

♪ If you believe, then let it out ...

(Geschirrklappern)

Oh Gott, scheiße.

Oah, fuck.

Irgendwie ...

Äh ... (Verzweifeltes Lachen)

Irgendwie ist da grad so viel Druck drauf,

ich krieg das grad nicht so gut ... ähm ...

(Verzweifelter Laut, Durchatmen)

Pipi, komm her.

(jammernd:) Ich kann das grade irgendwie nicht so gut,

weil so viel Druck drauf ist.

(schluchzt:) Es tut mir leid!

Ich kann das grade nicht.

(Philipp schluchzt.)

(Philipp jammert unverständlich.)

(Schluchzen)

(Romantische Popmusik, Schluchzen)

(Musik wird lauter.)

(Kichern)

Ey, ich glaub, das bist du.

(Lachen)

Du müffelst nach Kotze!

Du! - Au!

(Lachen)

Zieh mich nach Hause!

Oh mein Gott, diese Wohnung!

Da stecken die jetzt einfach fest zu zweit, für immer.

In ihrem "Paradies".

Boah ...

Ich krieg Beklemmungen.

Warum denn eigentlich?

Wir könnten das komplett anders machen.

Und was ist so schlimm an so ein bisschen Normalität?

Familie ...

Ich mein, klar, das ist Alltag. Aber ...

das kann doch auch schön sein.

Weißt du noch,

als wir auf dieser Party waren?

Vor so einer gefühlten Ewigkeit, bei Johanna im Keller?

Da hast du gesagt, du willst gerne dabei sein,

wie ich graue Haare kriege.

Das hab ich gesagt?

Was ist los?

Weißt du, Freddy?

Diese ganze Zeit jetzt ...

dieser ganze Monat ...

das war für mich ...

auch ... gut.

Wirklich?

Ja, sorry. Ich weiß, ich bin da nicht so gut drin, aber ...

ich glaub ...

wir müssen einfach viel mehr reden in Zukunft.

Voll. Viel mehr reden.

Ich auch.

Weil wir so unterschiedlich sind.

Ich mag, dass wir unterschiedlich sind.

Ja, ich auch.

Viel mehr reden.

Ja.

(Flotte, treibende Klaviermusik)

(Musik wird leiser.)

(Musik wird kraftvoller.)

(Musik verklingt.)

(Leises Keuchen)

(Dusche läuft.)

(Straßenlärm)

(Kaffeehauskulisse)

Hallo, was darf ich euch bringen?

Zwei Cappuccini. - Mhm.

Ein Toast. Und ...

habt ihr noch Pain au chocolat?

Ja. Haben wir. - Dann eins, bitte.

Okay.

Ich hab schon bestellt.

Ich hab gesehen, dass die da auch Pain au chocolat haben ...

Hab ich schon mitbestellt.

Danke.

(Leise Gesprächsfetzen)

Was ist denn los?

Rede mit mir.

Was ist?

Jetzt sag's doch! - Freddy, ich bin einfach nicht mehr glücklich.

Ich weiß nicht, ich ...

Ich kann ...

(leise:) Ja ...

Ja, ich weiß.

So ...

Das Toast kommt gleich.

Danke.

Wir machen grad Schluss, oder? - Ja ... ich glaub schon.

(Seufzen)

(Schniefen)

Dann, ähm ...

(Leise Gesprächsfetzen)

(Quietschen)

(Gesprächsfetzen)

(Treibende Klaviermusik)

SWR 2024

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