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ACHT STUNDEN MACHEN NOCH KEINEN TAG AUS
EINE FAMILIENSERIE
FRANZ UND ERNST
Zum Wohl.
Nun sagen Sie uns, was er gesagt hat.
Er sagte, er wolle vollkommen ehrlich sein. "Vollig ehrlich", sagte er.
Selbst wenn ich eine Meisterbescheinigung hatte,
Die Geschaftsfuhrung mochte die Stelle mit jemandem von au?en besetzen, sagte er.
Damit haben sie schon bessere Erfahrungen gemacht, sagte er.
Er empfindet das Gleiche.
- Er ist verruckt, wurde ich sagen. - Und das kann er nicht entscheiden? Oder was?
Was meinen Sie mit "entscheiden"? Naturlich kann er nicht entscheiden.
Er fuhre nur eine eine Anweisung von oben, sagte er.
Schei?e ist das. Oder?
Franz guter Vorarbeiter. Auf jeden Fall.
Vergessen Sie es. Es ist alles in Ordnung.
Es wird der richtige Weg sein. - Was meinen Sie mit "der richtige Weg"?
Aufgeben wegen des Schwachsinns, den er Ihnen erzahlt?
Was meinen Sie mit "Schwachsinn"? Er wei?, was Sache ist.
- Wir wissen auch, wie es steht. - Ja, das wissen wir. Das denke ich auch.
Er kennt das Ergebnis.
Das ist klar.
Aber er wei? nur ist, was die da oben denken.
Er hat keine Ahnung, was wir wollen. - Uberhaupt keine.
Ganz genau.
Aber das bedeutet wir mussen ihn wissen lassen, was wir wollen.
Es ist also so einfach? Ihr lebt wirklich auf dem Mond.
Niemand hat gesagt, dass es einfach sein wurde.
Alles, was wir sagen, ist ist, dass wir eine Meinung haben.
Wenn jemand es nicht wei?, dann mussen wir sie daruber informieren.
Das war's. - Ich wei? es nicht.
Bald werde ich an nichts mehr glauben. - Wir werden sehen.
Nehmen Sie auf jeden Fall weiter an dem Kurs teil.
- Wenn Sie es sagen. -Es ware dumm, es nicht zu tun.
- Seien Sie vorsichtig, dass Sie keinen Fehler machen. - Irren ist menschlich.
Zum Wohl.
Sieben Glaser Kolsch!
Es ist ein bisschen still hier, was?
Was meinen Sie mit "ruhig"?
Einfach ruhig.
Hier, in der Wohnung.
Es ist schon, dass es ruhig ist wenn man von der Arbeit nach Hause kommt.
Ich wei? es nicht.
Daran mussen Sie sich einfach gewohnen.
Unser vornehmer Sohn! Er ist bereits zu Hause.
Wie? Habe ich feste Zeiten, zu denen ich zu Hause sein muss?
Sei nicht frech. Deine Mutter muss dein Essen warm halten.
- Dann soll sie sich beschweren. - Sie ist zu sanftmutig, um das zu tun.
Als ob du eine Ahnung hattest.
Guten Abend. - Ihnen auch.
Also sag mir, Papa sagt...
Essen warmhalten fur mich ist harte Arbeit fur dich.
Das stimmt nicht im Geringsten.
Jede Chance, die du bekommst um mir in den Rucken zu fallen.
Es ist wirklich nicht schwer dieses Stuckchen Essen warm zu halten, Wolf.
Wenn du meine Erziehung sabotieren willst, schon, er ist dein Sohn.
Und ich bin sehr zufrieden mit ihm.
Du untergrabst meine Autoritat.
Ehrlich gesagt? Nun, das tut mir leid.
Nein, wirklich.
Wir konnten im Grunde unser Telefon loswerden.
Alles, was wir bekommen, sind Anrufe fur Ihren Sohn. Und ich bezahle jeden Monat die Rechnung.
Nun, Oma?
Ich werde in einer halben Stunde oder so kommen.
Was hast du gekocht?
Oh, gefullte Krautwickel.
Nein, Oma, ich freue mich schon darauf. Wir sehen uns bald, okay?
Oma hat mich gerade zum Essen eingeladen. Ich gehe jetzt besser.
Was habe ich gesagt? Du wirst auch essen, was auf deinem Teller ist.
Ich habe extra fur dich Kohlrouladen gemacht.
Alles, was hier passiert geschieht nur fur Sie!
Ihr Sohn darf im Stehen essen. - Nun, wenn er es eilig hat.
- Sieh dir nur diese Erziehung an. - Auf Wiedersehen.
- Du willst hier nur Leute, mit denen du streiten kannst. - Horen Sie auf.
Deshalb wirst du so wutend wenn niemand da ist.
Ja, ja, ja.
Das ist wahr.
Ich kann keinen Bissen mehr essen.
Warum denn das? Du hast nur eine gegessen.
Ich habe dir zwei gemacht, und du wirst zwei essen.
Sie schmecken wirklich gut.
Wie auch immer... - Was denkst du, ist da drin?
Zwiebeln und Speck und...
Warum siehst du so gequalt aus? Nur zu, greifen Sie zu. Ich habe noch mehr.
Danke, Oma. Das ist wirklich lieb von dir.
Aber jetzt bin ich wirklich satt.
Richtig.
Was wollen Sie?
Warum sollte ich etwas wollen?
Du hast Kohlrouladen gemacht speziell fur mich.
Sie mussen etwas wollen.
Es ist wirklich gemein von dir das von mir zu denken.
Gregor, bin ich so? Ich bin nicht so intrigant.
- Ja, das bist du. - Gregor.
Ja, aber auf eine sehr liebenswerte Art und Weise.
- Du fallst mir in den Rucken. - Und jetzt?
Was ist? Nun...
Na ja... Willst du noch ein Schnapschen? - Nein, Oma, will ich nicht.
Ich will wissen, was du vorhast. - Na schon.
Dann schauen Sie sich die Turen an, die Fenster und den Rand.
Oma, Oma...
Ich kann nichts erkennen.
Alles ist tipptopp. - Hey, jetzt.
Ein blinder Mann kann sehen dass sie einen neuen Anstrich brauchen.
Ein blinder Mann mit einer Holzbrille kann das sehen.
Nun, in diesem Fall...
Ich gehe zu Marion. Ich wette, sie hat auch Kohlrouladen gemacht.
Zum Wohl.
Zum Wohl.
Rate mal, was ich extra fur dich gemacht habe - Krautwickel.
Nein.
Nein.
Nein! Nein! Nein!
Jetzt ist Zeit zum Essen.
Die Herstellung Ihrer Kohlrouladen ist harte Arbeit.
- Meins? - Hast du nicht gesagt, es sei dein Lieblingsgericht?
Das ist vorbei. Ich werde sie nie wieder essen.
Nie wieder. - Beruhigen Sie sich.
- Vielleicht ist er weich geworden. - Wie?
- Im Kopf. - Im Kopf?
- Wer wei?? - Okay, ich werde deine Kohlrouladen essen.
- Keiner zwingt dich, sie zu essen. - Ich will sie aber essen.
Ich werde sie essen bis sie mir aus den Ohren kommen.
Aus meinen Ohren. Hast du das verstanden? - Ja, ja, ja.
- Sie stellen einen Vorarbeiter von au?erhalb ein. - Und Franz?
Ja, er war ziemlich niedergeschlagen daruber.
Aber wir haben ihn aufgemuntert.
Aber warum von au?en?
Jemand Internes wird viel mehr wissen.
Offensichtlich, hat das Management Erfahrungen gesammelt.
Das ist ziemlich hart fur Franz.
Erst nimmt er die dummen Kurse und dann segelt das Schiff auf ihn zu.
Das Schiff ist noch nicht abgefahren. Er hat uns immer noch in der Hand.
Wir werden sie wissen lassen, was wir denken. Ich kann es kaum erwarten, wie sie reagieren.
Richtig.
Das war's.
Ich kann keinen Bissen mehr essen.
Einen Au?enseiter ins Boot zu holen - konnen sie das uberhaupt tun?
Er wird den Ort uberhaupt nicht kennen, um damit anzufangen.
Wir werden sehen, ob sie das konnen.
Jochen.
- Ja? - Fur 50 Pfennig gehe ich ins Bett.
Wir werden heute keine Geschafte machen.
Dafur habe ich zu viel gegessen.
Es ist nicht zum Lachen. Im Laufe des Abends habe ich gegessen...
sieben Krautwickel.
Dein Bruder kann hier bleiben
denn nichts, was 50 Pfennig wert ist passieren wird.
Dann werde ich einfach gehen. Als ob ich auf dich angewiesen ware.
Ich habe Herrn Miltenberger einfach die Fakten erklart an Herrn Miltenberger.
Die Geschaftsleitung mochte die Stelle des Vorarbeiters mit jemandem von au?en besetzen.
Das hat sich anderswo als vorteilhaft erwiesen.
Wir haben dafur ausgebildete Psychologen. Sie sind absolut unbestechlich.
Wie Sie sicher wissen.
Ja, das sind die Fakten.
Mehr kann ich Ihnen nicht sagen.
Aber die Belegschaft wunscht sich sehr Herr Miltenberger soll Vorarbeiter werden.
Herr Miltenberger ist nicht einmal qualifiziert, Vorarbeiter zu sein.
Er steht kurz vor der Prufung zum Vorarbeiter.
Diese Prufung muss zuerst bestanden werden, wie Sie sicher wissen.
Dann nehmen wir an, dass er die Prufung besteht.
Aber das ist keineswegs garantiert. Ganz und gar nicht.
Gehen wir einfach mal davon aus. Wie wurde die Situation dann aussehen?
- Es ist nur eine Frage. - Wir konnen immer noch Fragen stellen.
Naturlich konnen Sie Fragen stellen.
Arbeitnehmer, die selbstandig denken.
Was konnte man sich mehr wunschen?
Man hat das Gefuhl dass Sie sich etwas mehr erhoffen.
Wie wurden die Dinge also aussehen wenn Herr Miltenberger sein Zeugnis bekame?
Dann ware die Situation eine andere.
Aber dennoch ist die Vorgabe des Managements, dass - - Was genau ist eine Vorschrift?
- Es ist eine bestimmte Politik oder ein - - Okay, und daruber hinaus?
Es gibt eine bestimmte Politik zur Einstellung fur die Besetzung hoherer Posten externe Mitarbeiter einzustellen.
Wir wunschen uns sehnlichst Herr Miltenberger soll der Vorarbeiter sein.
Wenn Sie verstehen, was ich meine.
Na gut, dann...
Wenn Herr Miltenberger seine Prufung besteht,
auf mich zahlen ein gutes Wort fur ihn einlegen.
Und...
Wir werden abwarten und sehen, ob er besteht.
Danke.
Das Personalburo, bitte.
- Und? - Die Chancen stehen ziemlich gut.
Er wird ein Wort fur dich einlegen und sehen, ob du die Prufung bestehst.
Und glauben Sie, er meint, was er sagt?
Ich glaube, er macht sich in die Hose, wenn ich mich nicht vollig tausche.
Wir konnen ihn unter Druck setzen damit er meint, was er sagt.
Richtig?
Ich hoffe, Sie haben Recht.
Ich frage nur, ob Sie die Anzeige aufgeben konnen mit einer Chiffre
und nicht den Firmennamen.
Nicht moglich?
In Ordnung, das ist auch in Ordnung.
Naturlich sind sie ziemlich einsam jetzt, wo Oma weg ist.
Sie werden sich daran gewohnen. - Du kennst meinen Vater nicht. Er braucht Action.
Es macht ihn krank wenn niemand da ist, der ihn argert.
Das ist Jochen.
- Wo warst du? - Beim Fu?ballspielen.
Warten Sie. Lies das. Ich habe etwas fur Sie markiert.
- "Marktfuhrendes Unternehmen"... - Harter Tobak, Mann.
Ist das nicht die Wahrheit? Was fur ein Mistkerl.
- Er stimmte zu, dass sie warten wurden, richtig? - Ja, naturlich. Naturlich hat er zugestimmt.
Sollen wir Franz - - Es konnte ihn erdrucken.
Aber wenn er es spater erfahrt, dann konnte das ein Schock fur ihn sein.
Eine wirklich schwierige Entscheidung.
Sagen Sie es ihm und er kann jetzt aufhoren. Wenn er es spater erfahrt erfahrt, ist er vielleicht sauer, weil wir es ihm nicht gesagt haben.
- Vielleicht werden sie niemanden finden. - Der Wunsch ist der Vater des Gedankens.
Der Trottel sagt. dass er bis nach der Prufung von Franz warten wird,
schaltet dann eine Anzeige fur einen Vorarbeiter noch am selben Tag.
Wir mussen es Franz sagen, nicht wahr? - Naturlich musst Ihr das. Das ist doch klar.
- Das ist es aber nicht. - Aber er muss wissen, wo er steht.
Das sehe ich auch so. Wir durfen nicht zulassen, dass er sich an falschen Hoffnungen festhalt.
Was meinst du mit falscher Hoffnung? Was machen wir, wenn er aufhort?
- Du kannst ihn nicht aufgeben lassen. - Das ist fur dich leicht zu sagen.
Sie kennen ihn besser.
Lass dir was einfallen. Ich bin gleich wieder da.
- Hey! - Hey, was?
Wie geht es Ihnen?
Also gut.
Sind Sie glucklich?
Was ist Gluck?
Es ist, wenn...
Ich wei? es nicht. Ich bin nicht glucklich.
Ich auch nicht.
Ist mit Ihrem Mann alles in Ordnung?
Harald ist so, wie er ist.
Es gibt eine Menge Dinge die ich vorher nicht wusste.
Man gewohnt sich an die Dinge.
Nein. Nein, das tust du nicht.
Und das tue ich definitiv nicht.
Was werden Sie jetzt tun?
Warten Sie.
Zuerst werde ich ein wenig warten, und dann... - Und dann?
- Ich wei? es nicht. - Na ja.
Und Sie?
Sind Sie immer noch traurig?
Sollte ich das?
Ja, ich bin immer noch traurig.
Ich mag dich sehr gern.
- Und jetzt? - Also gut.
Wir werden es ihm sagen. - Ich werde kommen.
- Ich fahre dich. Hol die Zeitung. - Oh, ja.
- Komm mit. Ich fahre dich nach Hause. - Ich fahre dich nach Hause. - Okay.
- Hallo. - Hallo.
- Hallo. - Jochen? Was willst du denn?
- Oh, ich... ich wollte nur kurz vorbeischauen. - Das ist eine Luge. Da ist was im Busch.
Aber komm und setz dich erst einmal.
- Das ist Marion. - Ich glaube, wir haben uns schon einmal gesehen.
- Hallo. - Hallo.
- Mochten Sie einen Kaffee oder Tee? - Danke, aber wir werden bald wieder gehen.
- Also, was ist es? - Nun...
Na ja. Sie sind ein vernunftiger Kerl.
Nun.
Dann kann ich es einpacken.
Genau das sollten Sie nicht tun.
Wir zeigen Ihnen das, damit Sie wissen womit wir es zu tun haben, nicht damit Sie aufgeben.
Wir werden die Aufsichtsbehorde am Montag damit konfrontieren.
Und wenn es zum Schlimmsten kommt...
wir haben Mittel und Wege.
Du glaubst also, dass die anderen mitmachen werden um meinetwillen?
Nicht um Ihretwillen, sondern um unseretwillen.
Vielleicht haben Sie Recht.
Vielleicht sollte ich sagen: "Jetzt ganz sicher"...
und sehen, was dabei herauskommt.
Wir werden dann gehen.
Genau richtig.
- Ach so. - Ja?
Lassen Sie die Zeitung hier fur mich liegen.
Ich hange es uber den Spiegel
damit ich nicht den Mut verliere.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Glauben Sie, dass es das wert ist?
immer kampfen und kampfen?
Wenn wir gewinnen.
Ja, sicher.
In Ordnung, wer kommt mit?
Lasst uns Lose ziehen.
Lose ziehen ist kindisch.
Wer will da nicht hin? - Ich.
Sieh an, sieh an.
Und Sie? - Nicht wirklich.
Also gut.
Giuseppe? - Das macht mir nichts aus.
Aber es wird nichts nutzen.
- Endlich sagt jemand die Wahrheit. - Halt die Klappe.
Sie halten den Mund.
Du sollst zur Inspektion gehen.
- Ich? - Ja, naturlich. Oder suche ich woanders?
Nachfragen ist kein Verbrechen.
Also gut.
Dann lass uns gehen. - Okay, okay.
Ich schlage dir die Fresse ein in den nachsten Tagen.
Und? Dann mach weiter. Ich habe keine Angst.
Dein Grinsen wird verschwinden und auch dein dummer Kopf wird verschwinden.
- Ja? - Mir wurde gesagt, ich solle kommen.
Vom Werkzeugbau. Rolf Schwein.
Das ist richtig. Schwein wie in "swine".
Gib sie her.
Und was ist das?
Ich habe es gemacht. Stimmt etwas nicht damit?
Oh, das ist gute Arbeit.
Ich sehe darin keinen Fehler. - Nun denn.
- Au?er. . . - Au?er?
Nur dass es nicht richtig ist.
- Ich hore, es ist nicht richtig, und ich denke... - Du sollst rechnen, nicht denken.
Und zwar auf die richtige Art und Weise.
Der Winkel wurde falsch berechnet. - Nun, ich...
Ja?
Ich habe es nicht berechnet.
Der Vorarbeiter hat es berechnet.
- Welcher Vorarbeiter? - Miltenberger, Franz.
Das ist sehr interessant.
In der Tat sehr interessant. Gut, Sie konnen gehen.
Ich sage Ihnen, meine Herren, diese Anzeige war ein Unfall.
Ein reiner Zufall.
Du glaubst mir nicht.
Diese Anzeige wurde vor unserem Gesprach.
Und ich habe versucht, sie zu kundigen.
Wirklich, aber...
Ja?
Das ist sehr interessant.
Es ist zweifelsfrei erwiesen, dass Herr Miltenberger den Winkel berechnet hat?
Ja.
Ich danke Ihnen auf jeden Fall.
Gewiss. Das versteht sich von selbst.
Nun ja. Das ist eine traurige Angelegenheit.
Herr Miltenberger hat einen Winkel falsch berechnet einen Winkel fur Herrn Schwein.
Ich wiederhole, er hat sie falsch berechnet.
Sie werden zugeben mussen, dass jemand der solche Fehler macht
ist fur eine solche Position nicht geeignet.
Unter keinen Umstanden.
Diese Meinung habe ich schon immer vertreten.
Ein Arbeitnehmer sollte bleiben, was er ist.
Jetzt sehen Sie, wozu es sonst fuhrt.
Ich habe wirklich genug guten Willen gezeigt.
Das mussen Sie zugeben.
Wenn er ordnungsgema? qualifiziert ware,
Ich hatte sicherlich Herr Miltenberger jederzeit.
Tut mir leid, Leute.
Es hat einfach nicht sollen sein.
Ich danke Ihnen fur Ihre Hilfe.
- Er ist ziemlich niedergeschlagen, nicht wahr? - Das waren Sie auch.
Wahrscheinlich.
Vielleicht...
Vielleicht hatte ich die Schuld auf mich nehmen sollen. - Nimm es nicht so schwer.
Etwas anderes ware irgendwann passiert.
Er hat Probleme mit Mathe.
Vielleicht ist es besser so.
Wir haben uns im Grunde genommen lacherlich gemacht. Erst rei?en wir das Maul auf, dann das.
Das ist lacherlich.
Wir haben einen Fehler gemacht, und Irren ist menschlich.
Ich wei? es nicht, aber ich wurde jetzt noch nicht aufgeben.
- Was wollen Sie damit sagen? - Ich denke -
Franz sollte trotzdem weitermachen. - Du kannst es vergessen. Er ist sowieso schon am Boden zerstort.
Trotzdem.
Ich denke, das ist falsch.
Mathematik.
Er kann es lernen. - Willst du mit ihm reden?
- Ich glaube nicht an sie. Es ist vorbei. - Ich wei? es nicht.
Sie sind verruckt. Du kannst zu weit gehen.
Andererseits,
konnten wir dem Neuen das Leben zur Holle machen bis Franz die Prufung bestanden hat.
Jochen hat Recht. Aufgeben ist nicht gut.
Die Art und Weise, wie er seinen Mund aufmacht.
Wenn Sie gehen wollen, dann tun Sie das bitte. Ich schlie?e mich an.
Spater. Im Moment habe ich die Nase voll davon.
Ich auch.
Alle haben im Moment die Nase voll. Aber wenn ihr es versuchen wollt, mache ich mit. Spater.
Ihr konnt mich alle am Arsch lecken. Es ist mir schei?egal, wer Vorarbeiter ist.
Aber trotzdem...
Vielleicht hatte ich die Schuld auf mich nehmen sollen.
Das ist Schei?e.
Es ist ein standiges Hin und Her.
Das zeigt Ihnen wie schwer es unsere Art hat.
Vielleicht ist es wirklich nicht genug.
Er ist kein Idiot.
Mathematik.
Das kann er lernen.
- Wenn du ihn weiter anflehen musst... - Ich bettle nicht. Ich ermutige ihn nur.
Die Tatsache, dass es notwendig ist hat nichts mit ihm zu tun.
Das hat mit den Umstanden zu tun.
Es ist nicht leicht fur jeden, der der sich uber den Platz erheben will, der ihm zugewiesen wurde.
Er sagte, er wolle sterben.
Er schamt sich so sehr, sagte er.
Er hat sich noch nie in seinem Leben so sehr geschamt.
Das ist kein Grund, sich zu schamen.
Du kennst ihn nicht.
Er nimmt alles so ernst.
Er nimmt sich alles zu Herzen.
Deshalb sind wir ja hier.
Sehen Sie.
Wir alle wollen ihn als Vorarbeiter haben.
- Weinen Sie nicht. Ich bitte dich. - Er hatte sich das nie in den Kopf setzen durfen.
Das macht ihn kaputt.
Glauben Sie mir.
Das macht ihn vollig fertig.
Er war so stolz dass alle zu ihm hielten.
Jetzt schamt er sich nur noch.
Er ist so verletzt.
Wo ist er?
Druben in der Bar an der Ecke.
Ich wei? es nicht. Vielleicht solltest du das alles einfach vergessen.
Ja, ja.
Keiner wei? wirklich was richtig und was falsch ist.
Ich denke, er wird es schaffen.
Ganz ehrlich.
Glauben Sie das wirklich?
Ich bin mir ganz sicher. Auf Wiedersehen.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Wissen Sie, was ich bin?
Naturlich wissen Sie das. Ein Versager ist das, was ich bin.
"Schuster, bleib bei deinen Leisten." Das habe ich gelernt, als ich klein war.
Aber ich hatte es vergessen.
Jetzt ist es mir wieder in den Sinn gekommen.
Aber so ist es nun mal. Kleine Jungs sollten klein bleiben.
- Aber... - Nein. Ich habe Recht. Ich habe recht.
Ich hatte es schon langst wissen mussen. Ich werde es nie schaffen.
Mein Kopf funktioniert einfach nicht mehr so, wie er sollte.
Sie kann nicht alles behalten.
Manchmal gibt es da eine richtige Mauer.
Er gibt einfach den Geist auf.
Das ist lange her.
Das hatte ich schon langst wissen mussen.
Nun, was verstehen Sie nicht? Hm?
Mathematik.
Mathematik, da hort es auf.
Noch eine Runde.
Aber das kann man lernen.
Wenn du etwas nicht in deinen Kopf bekommst, kann man es nicht lernen.
Das kann nur Verzweiflung hervorrufen.
Ziemlich hochtrabende Worte, nicht wahr?
Nun, ich bin ziemlich gut gelaunt.
Ich ertranke meine Traume in Alkohol.
Ich mochte morgen aufwachen
und nie wieder einen Gedanken denken der meine Grenzen uberschreitet.
Danke. Zum Wohl.
Zum Wohl.
Trinkst du nichts?
Nein.
Ich denke, was Sie sagen, ist dumm.
Danke. Das wird daran liegen, dass ich dumm bin.
Sie sind nicht dumm. Ganz im Gegenteil.
Oh, ja, ich bin dumm.
- Nein, uberhaupt nicht. - Naturlich bin ich dumm.
Und ich will dumm bleiben. Noch eine Runde.
Und uberhaupt, was ist dumm an dem, was ich sage?
Das ist ganz und gar nicht dumm.
Da ist nichts Dummes dran.
Ich bin dumm, aber was ich sage, ist nicht dumm.
Das stimmt. Dann bist du nicht dumm.
Das stimmt.
Ich bin es nicht.
Irgendwie funktioniert das nicht richtig.
Ich - ich bin dumm.
Aber wenn ich sage, dass ich dumm bin, dann bin ich nicht dumm.
Das klappt nicht. Und da ist es wieder. Ich kriege es nicht hin.
Und da ich es nicht herausfinden kann, bin ich dumm. Zum Wohl.
Siehst du? Jetzt musst du zwei davon auf einmal trinken.
Haben Sie das gesehen?
Ich habe nachgerechnet.
Eins und eins... macht zwei.
Ich habe richtig gerechnet.
Siehst du?
Und da Sie - da Sie richtig gerechnet haben ...
du musst zur Schule gehen.
Schule? Was ist das?
Die Schule ist...
wo dumme kleine Kinder hingehen
damit sie weniger dumm weggehen als sie vorher waren.
Sie sind betrunken.
Beschwipst.
Nicht mehr und nicht weniger.
Und die Sache mit der Schule ist - - Ich habe es also richtig verstanden.
Ich sollte weiter zur Schule gehen.
Naturlich werde ich weitermachen.
Ich werde weiter zur Schule gehen bis ich nicht mehr eins und eins zusammenzahlen kann.
Das wird nicht viel langer dauern. Definitiv nicht.
Noch eine Runde.
Und warum sollte ich weiter zur Schule gehen?
Weil -
Denn dann haben Sie Ihr Vorarbeiter-Zertifikat
bis zu dem Zeitpunkt wir den neuen Vorarbeiter verjagt haben.
Das macht Sinn.
Was haben Sie vor? Ihr Jungs seid verruckt.
Zum Wohl.
Glaubst du... Glaubst du, ich bin betrunken?
Keine Ahnung.
Aber ich bin betrunken.
Ich bin so betrunken wie ein Stinktier.
Und so werde ich bis morgen alles vergessen haben woruber wir gesprochen haben.
Bis morgen und ubermorgen.
Der Reiter.
Ich bezahle alles.
Und stellen Sie sicher dass Sie sich nicht verrechnen.
Wenn Sie falsch gerechnet haben, bist du im Unrecht.
Blaue Nacht
Oh, blaue Nacht uber dem Hafen
In der Ferne rauschen der Wind und das Meer
Und die Schiffe liegen still im Schlummer
Von weit, weit her angereist
Und von einer Schiffslaterne kommt ein Lichtschein
Es scheint auf zwei Liebende Die den Weg nach Hause nicht finden
Dann flustert sie
"Liebster, ich mochte mit dir segeln Morgens aufs Meer hinausfahren"
Doch er musste auf das weite Meer hinausfahren
Blaue Nacht
Oh, blaue Nacht -
Ich bin zu Hause.
Und jetzt sag mir,
Warum bist du so betrunken?
Du hast viel weniger getrunken als ich.
- Ich bin uberhaupt nicht betrunken. - Doch, du bist betrunken.
Ich habe viel weniger getrunken.
Und schau einfach zu wie ich immer noch aufrecht gehen kann.
Sehen Sie sich das an.
Haben Sie das gesehen?
Ich kann immer noch gerade gehen.
Glauben Sie, dass er weitermachen wird?
Keine Ahnung.
Wenn er nicht alles vergessen hat bis morgen.
Zuhoren.
Sind Sie auch so betrunken wie ich?
Ich wei? nicht, wie betrunken Sie sind,
aber ich bin verdammt mude.
Junge, ich wunsche keinem von euch den Kopf, den ich habe. auf keinen von euch.
Ein bisschen ubertrieben, oder?
So wie du die ganze Zeit mit mir geredet hast, Ich musste es tun.
Sie haben die ganze Zeit geredet.
Ich hoffe, Sie haben ein wenig davon behalten.
Ich habe eine Sache beibehalten - dass eins und eins zwei ergibt.
Nicht schlecht. Das muss doch etwas wert sein, oder?
Ja. Es ist definitiv der Anfang von etwas.
Ich wei? nur nicht mehr, was.
Hey, sieh mal.
Guten Morgen, meine Herren.
Darf ich vorstellen: Herr Friedrich.
Herr Friedrich ist Ihr neuer Vorarbeiter.
Hallo. Ich bin froh, hier zu sein. I -
Ich hoffe, wir konnen gut als Team arbeiten.
Wie Sie wissen, sind solche Leute anfangs recht misstrauisch.
Aber sie werden zu sich kommen. Glauben Sie mir, sie kommen wieder zu sich.
Komm her.
Huff)'-
Es gibt Kaffee, Kuchen und Sahne.
Du bist so still, Oma. Ist etwas nicht in Ordnung?
Stimmt etwas nicht, Gro?mutter?
- Habt ihr Probleme? - Schaut euch einfach selbst an.
Auf euren Gesichtern ist mehr Farbe als an den Turen und Fenstern.
Du hast deine Stirn eingegipst anstelle der Locher in der Wand.
Nein, ich bin kein Profi.
Maler sind Profis.
Sie werden erst einmal drei Jahre lang ausgebildet. - Ja.
Und sie kosten viel, viel Geld.
- Sie machen einen tollen Job. Wie neu, nicht wahr? - Ja, wie neu. Da ist was Wahres dran.
Gut. Ich werde Maler herholen. wenn du zu dumm bist, es zu tun.
- Ja, ich stimme zu. Wir sind zu dumm. - Viel zu dumm.
Wenn es einen Weltrekord fur Dummheit gabe, dann wurden wir ihn brechen.
Nun, ich hatte Spa?. Ich werde gerne weitermachen.
Um Himmels willen, bleiben Sie hier.
Essen Sie Ihren Kuchen.
Ehrlich gesagt, die Malerei, wie ihr sie betreibt.
Das kann ich auch tun.
Guten Morgen.
Verzeihung, aber ist das Gewinde schon fertig?
- Was war das? - Sind die Faden schon fertig?
- Wissen Sie, was er meint? - Nicht die geringste Ahnung.
Wissen Sie, wovon er spricht?
Das verstehe ich nicht.
Er spricht so leise, finden Sie nicht auch?
Haben Sie wenigstens die Zeichnung erhalten?
Oder nicht? - Nicht verstehen.
Skizzen, Plane. Nichts?
Ich habe verstanden. Ein Paket.
Kein Paket. Mama krank.
Nein, aber wirklich. Werden die Faden heute wenigstens fertig?
Werden die Faden heute wenigstens fertig? Geben Sie es weiter.
Werden die Faden heute wenigstens fertig? Geben Sie es weiter.
Werden die Faden heute wenigstens fertig? Geben Sie es weiter.
Werden die Faden heute wenigstens fertig? Geben Sie es weiter.
Das war's schon. Ich danke Ihnen.
Ich denke, Sie wissen selbst wissen, was zu tun ist, oder?
Ich glaube nicht, dass das ganz fair ist. Er hat es schwer genug.
Wenn wir warten, bis er sich eingelebt hat, werden wir nicht weiterkommen.
Wen kummert es schon ob die Dinge fur ihn hart sind oder nicht?
Es ist eine Frage des Prinzips, richtig?
Das Prinzip? Was ist das?
Es ist, wenn man etwas tut uber das man nachgedacht und beschlossen hat, dass es richtig ist.
Das Prinzip.
Am Ende werden wir sowieso die Dummen sein.
Wir mussen Leistung bringen, egal was passiert.
Auf jeden Fall habe ich Spa? dabei.
Das war's schon.
Es ist nur zum Spa?. Es wird nirgendwo hinfuhren. - Ich wei? auch nicht.
Warum kann man mit Spa? nichts erreichen? - Das ist ungerecht.
Wir verhohnen ihn, und er kann keinen Fu? fassen. - Wir wollen nicht, dass er Fu? fasst.
Genau darum geht es hier.
Ich sage es noch einmal. Am Ende werden wir die Dummen sein.
Er braucht uns nur zu melden. Und was dann?
Er wird uns nicht anzeigen.
Er ist nicht der Typ dafur.
Er will mit uns allein fertig werden. Das reizt ihn.
- Fortschritte mit Ihrem Vorarbeiter? - Es geht voran.
- Hubscher junger Mann. - Ein Anfanger.
- Das macht es einfacher. - Wir besprechen das jetzt.
- Franz sagt, das sei ungerecht. - Der Junge hat keine Chance.
Er ist viel zu unerfahren, um sich damit zu befassen. - Das ist nicht unser Problem.
Wir wollen etwas erreichen, da ist jedes Mittel recht.
Es gibt viel zu viele Unbekannte.
Wir konnen nicht einmal sicher sein, dass ich die Prufung bestehe. - Das ist doch Unsinn.
Gut, okay. Nehmen wir an, ich bestehe sie.
Es ist immer noch nicht sicher, dass er aufhoren wird.
Selbst wenn er kundigt, ist es keineswegs sicher, dass sie mich einstellen werden.
Das ist das Risiko, das wir eingehen. Das sind die Risiken, die wir eingehen.
Was ist das - ein Risiko?
Wenn man kuhn handelt und doch wei?, dass man etwas verlieren kann.
Risiko.
Nun, ich habe keine Lust, etwas zu verlieren.
Dafur werden sie uns entlassen. - Meinst du?
- Niemals. - Du hast leicht reden. Du bist ein Au?enseiter.
Ich glaube nicht, dass sie das tun werden.
Aber wir konnten daruber abstimmen lassen.
Wer ist fur den alten Plan? - Ich darf doch nicht abstimmen, oder?
- Daruber mussen wir zuerst abstimmen. - Also gut.
Wer stimmt dafur, Manfred das Stimmrecht zu gewahren?
Das stimmt. Das ist eine Absage.
Wer ist fur die Beibehaltung des alten Plans?
Wer ist dagegen?
Ich enthalte mich, aber wir machen weiter.
Das stimmt.
Erstens kann ich Ihnen sagen dass ich sehr zufrieden bin,
alles in allem.
Danke.
Aber die Leistung der zweiten Gruppe hat deutlich nachgelassen.
Sie wissen schon, der Fadenmechanismus.
Ich kenne diese Gruppe. Ich habe selbst schon genug Arger mit ihnen gehabt.
Sie kommen auf geradezu haarstraubende Ideen in ihren Kopfen.
Ich wei? es nicht, aber in diesem Fall...
Ich glaube, ich muss die Schuld auf mich nehmen. - Aber -
Ja.
Ich habe nicht den richtigen Ton mit ihnen getroffen oder den richtigen Weg gefunden, mit ihnen umzugehen.
Aber ich bin mir sicher -
das hei?t, ich hoffe, dass es mir bald gelingen wird das noch fruh genug zu tun.
Zumindest - - Okay, vielleicht hast du Recht.
Das werden wir schon bald herausfinden. Ich bin gespannt, was passiert.
- Da Sie schon mal hier sind... - Ja?
Bestellung von 20 neuen Schleifsteinen.
- Was ist das? - Grindstones.
- Ich habe es verstanden. Schleifsteine. - Fragen Sie nach der Bestellnummer.
Ja.
Der neue Vorarbeiter sagt, er solle 20 Schleifsteine bestellen.
Sie suchen nach Zahlen.
- Welche Art? - Er muss die kleinen meinen.
Seht ihn euch an.
Er hat eine Idee. - Das ist richtig.
Ich habe eine Idee.
Richtig.
Gehen Sie jetzt nach vorne und reichen Sie diesen Auftrag ein. Sagen Sie, er sei vom Vorarbeiter.
Haben Sie das? - Ja, ich habe alles verstanden.
- Was soll das idiotische Grinsen? - Nicht idiotisch. Ich hatte eine Idee.
- Was fur eine Idee? - Eine gute Idee. Nicht idiotisch.
- Haben Sie Probleme? - Nein, es geht mir gut.
- Ziemlich schwierig, hier Fu? zu fassen, was? - Ja, das kannst du laut sagen.
Ich habe es mir ganz anders vorgestellt. - Wie meinen Sie das?
I g
Wie auch immer. - Sagen Sie es mir. Es interessiert mich wirklich.
Nun, wissen Sie, ich hatte diese Ideen wie man einige Dinge besser machen konnte.
Zum Beispiel, wie die Arbeitnehmer zum Beispiel, wie die Arbeitnehmer mit ihrer Arbeit umgehen.
Ich dachte, es ware moglich eine Art von Vertrauen zu entwickeln
zwischen den Arbeitsgruppen und dem Vorarbeiter.
Aber hier ist es ein Dschungel. Man kommt nirgendwo hin.
Alles ist so in Stein gemei?elt, so undurchdringlich und -
Vielleicht ist es das alles gar nicht wert.
Das kann ich nicht verstehen. Warum sollte es sich nicht lohnen?
Die Menschen hier lassen mich nicht an sie heran.
Ich habe nicht einmal die Moglichkeit, mit ihnen zu sprechen.
Dieser eine Typ kommt immer wieder zu mir und schurt den Hass gegen die Griechen.
Dieser Kerl sollte entlassen werden.
Das kann einen wirklich unglucklich machen, wissen Sie?
Das ekelt mich so an.
Und das sind Menschen, mit denen man hofft etwas zu schaffen, mit denen man -
Oh, warum sollte ich mir die Muhe machen?
So. Jetzt sind Sie fur die nachsten zehn Jahre gerustet.
- Ja, wir sind gerne vorbereitet. - Nichts fur ungut.
Wer ist also fur diesen Unsinn verantwortlich?
Wir werden nicht so viele in den nachsten funf Jahren.
Und?
Vielleicht hat einer der Herren eine Idee.
Ja, nun...
Eigentlich, kam der Befehl von Ihrem Vorarbeiter.
Er hat den Auftrag gestern erteilt.
Ich meine, wir haben uns das auch gefragt, aber...
Ein Befehl ist ein Befehl, wissen Sie.
Das haben wir jetzt gelernt. - Was gelernt?
Um Befehle zu befolgen. Das ist es, was Sie wirklich von uns wollen.
Oder tausche ich mich?
Und was ein Vorarbeiter befiehlt - Und die Tatsache, dass...
Ich meine, er ist Ihr Vorarbeiter.
Nun, dann...
Immerhin...
Sieh an, sieh an.
Was wollen Sie?
Verzeihen Sie mir, aber ich sehe es als meine Pflicht an, die Wahrheit zu sagen.
- Ich bin ganz Ohr. - Nun, die Reihenfolge.
Jochen hat mir gesagt, dass es nicht vom Vorarbeiter stammt.
Das war einer der fiesen Tricks des Italieners.
Er hat es ausgeheckt um Friedrich einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Interessant.
In der Tat.
Das ist sehr interessant.
- Kommen Sie in mein Buro, Mr. Giuliano. - Ich? Warum?
Weil ich mit Ihnen reden werde,
und schickt Sie dann zum Abholen Ihre Arbeitspapiere abholen.
Moment mal.
Dafur braucht man einen Grund. Oder liege ich falsch?
Nein, Herr Epp, Sie haben nicht unrecht. Aber es gibt einen Grund, und zwar einen schwerwiegenden.
Witze wie dieser haben hier nichts zu suchen.
Verzeihen Sie bitte, aber darf ich wissen, was hier los ist?
Gewiss. Das sind Sie sicherlich.
Mr. Giuliano wollte uns einen Streich spielen, vor allem Ihnen.
Ein sehr teurer Scherz. Er hat diese Schleifsteine bestellt.
Damit er dir die Schuld geben kann, wie ich gerade erfahren habe.
Es tut mir leid, aber was Sie gelernt haben, ist falsch.
Der Befehl kam von mir. I -
Ich habe mich bei der Bestellnummer vertan. Das tut mir leid.
Bitte kommen Sie mit mir.
Aus!
Ubrigens ist er gar kein so schlechter Kerl.
Wer?
Ffledfich.
Ganz ehrlich.
Seine Ideen sind in Ordnung.
Welche Art von Ideen?
Ideen, wie man das Verhaltnis das Verhaltnis der Arbeitnehmer zu ihrer Arbeit.
Wir haben das schon ein paar Mal diskutiert. - Ja, das haben wir.
Ich habe ein Gesprach zwischen zwischen ihm und Gross.
Er hat die ganze Schuld fur den Leistungsabfall in Ihrer Fraktion.
Warum?
Und die Sache mit den Schleifsteinen.
Haben Sie es verstanden?
Ich habe keinen blassen Schimmer.
Vielleicht ist er ein Idealist. So etwas gibt es.
Was sollten wir Ihrer Meinung nach jetzt tun?
Ja, wenn ich das nur wusste.
Nun.
Wenn das so ist, dann... - Hast du die ganze Zeit daruber nachgedacht?
Nein.
Ich wurde zwischendurch abgelenkt.
Na gut.
Dann sollten Sie ihn uberreden Franz beim Rechnen zu helfen.
Ja?
Ich wei? es nicht.
Warum sollte er das tun?
Aus reiner Philanthropie? Das ist ziemlich weit hergeholt.
Er musste schon ziemlich dumm sein.
Er wurde damit seine eigene Position untergraben,
anderen helfen, Vorarbeiter zu werden.
Nein.
So idealistisch kann man gar nicht sein.
Kommen Sie herein.
Sind Sie fertig?
- Ziemlich ausschweifend, dein Bruder. - Ich bin nicht besser oder schlechter als meine Eltern.
Erziehen? Wer erzieht dich? Niemand hier tut das.
Aber ich mochte erzogen werden.
- Na gut. Hast du deine Hausaufgaben gemacht? - Ich mache sie morgen in Religion.
Dafur bekommst du Prugel. So ist das mit der Erziehung.
- Ja, oder? - Klar, was denkst du denn?
- Vielleicht mochte ich lieber nicht erzogen werden. - Denken Sie daruber nach.
Okay, das werde ich tun.
- Und wenn Sie ihn bezahlen? - Das ist nicht das Problem.
Er konnte jemand anderen bezahlen.
Franz kann es sich nicht leisten, jemanden zu bezahlen,
und es musste jemand sein, dem er vertraute. damit es etwas nutzt.
Das ist das Hauptproblem, ob er uberhaupt mit ihm auskommen kann.
- Du konntest es versuchen. - Junge, du hast Probleme im Bett.
In den Filmen, die ich gesehen habe, ist das anders. - Das stimmt.
Ich kann mir vorstellen, dass Filme realistisch sind und wir sind verruckt.
Ich wurde fast sagen, ja. Wovon reden Sie eigentlich?
Oh, Mann.
Wir haben einen Vorarbeiter, den wir nicht wollen und einen, den wir wollen, der nicht rechnen kann.
Ich verstehe.
Deine Schwester sagt, der Vorarbeiter sollte dem anderen Kerl helfen, einer zu werden.
Sie ist verruckt.
Er kann froh sein, dass er Vorarbeiter ist und der andere nicht.
Seht ihr? Dein Bruder sagt, ich habe Recht.
Aber vielleicht ist der Typ, der Vorarbeiter ist.
nicht so gerne Vorarbeiter sein will so sehr wie derjenige, der es nicht ist.
Moglich, aber wir konnen uns nicht sicher sein. Und was sollte er sonst tun?
Sie mussen ihn nur fragen.
Mann, oh, Mann. Wenn ihr Kinder mich nicht hattet...
Dein Bruder ist eingeschlafen.
Ja, er ist ein gesunder Junge.
- Ich finde ihn auch ganz in Ordnung. - Aber Rudiger ist ein ziemlich fieser Teufel.
- Ja. - Man muss ihm das Tageslicht aus dem Leib prugeln.
Nein.
Er hat sich selbst schon oft verprugelt.
Auch da haben Sie recht.
Aber jetzt zu dir, Franz.
Meinst du, wir sollten wir sollten ihm alles sagen?
Wegen dir und der Prufung und so? - Frag mich nicht.
Ich habe bereits beim letzten Mal gesagt, was ich denke.
- Und ihr? - Vielleicht sollten wir es versuchen.
- Wenn Sie sicher sind, dass es ihm gut geht, dann ja. - Vielleicht ware es so besser.
- Und Sie? - Ich verstehe nicht.
Vielleicht in die eine Richtung, vielleicht in die andere. Ich verstehe nicht.
Wo liegt also das Problem?
Mathematik.
Ich habe ein Loch in meinem Kopf. - Ich wei? das.
Ich hatte es schwer in Mathe. Ich wei? es gut.
- Wirklich? - Ja. Aber das kommt schon noch.
Es gibt Techniken. Ich wurde sie gerne mit Ihnen durchgehen.
Wenn Sie mochten.
Herzlichen Dank. - Naturlich, gerne. Warum eigentlich nicht?
Wissen Sie, ich wollte eigentlich gar nicht uberhaupt kein Vorarbeiter sein.
Es ist einfach passiert.
Ich dachte, wenn ich erst einmal in einer Fabrik bin, wurde es schneller gehen, als wenn ich warte.
- Was haben Sie im Sinn? - An mich?
Ich mochte Trainer werden. Das ist alles.
- Das ist etwas vollig anderes. - Das ist richtig.
Ich setze gro?e Hoffnungen darauf.
Das steht mir auch besser.
Ein Vorarbeiter zu sein, erfordert - ich wei? nicht, mehr Strenge oder...
Du steckst wirklich in der Mitte fest.
Sie sind denen, die an der Spitze stehen, Rechenschaft schuldig,
und Sie mussen Befehle erteilen an Ihre Untergebenen weitergeben.
Und das muss man tun, ohne sich einzuschleimen ohne die da oben zu kussen oder die da unten zu treten.
Ich denke, das konnte man tun. Sie konnten einen Weg finden, das zu tun, der...
Ich denke, du warst ein wirklich guter Vorarbeiter. Das glaube ich wirklich.
Eine Runde.
Ich finde diese neue Politik, Vorarbeiter Vorarbeiter von au?en zu holen, finde ich auch beschissen.
Es ware viel kluger Insidern eine Chance zur Ausbildung zu geben.
Sie wissen, wie die Dinge funktionieren und sind qualifiziert.
Fur sie geht es nur um Autoritat. Das muss abgeschafft werden.
Es gibt eine naturliche Autoritat. Sie ist objektiv und gerechtfertigt.
Daran ist nichts auszusetzen, aber auf diese Weise...
Oh, na dann, Prost.
Es ist furchtbar. Die Kinder wollen immer Su?igkeiten.
- Noch etwas Kuchen, Oma? - Nein, danke.
Wenn ich noch ein Stuck will, frage ich. - Noch Kaffee?
Nein, danke, ich habe schon welche.
Und die Verantwortung -
Wie ware es, sich hinzulegen und auszuruhen?
Und warum? Ich fuhle mich putzmunter.
- Nachdem ich die ganze Woche so hart gearbeitet habe. - Ach, das ist doch nichts.
Ich tue es gerne. Es ist nicht anstrengend fur mich.
Na ja, egal. Soll ich etwas Musik spielen? Ganz leise.
Was? Hast du ein Problem? - Du bist wirklich lustig.
Warum bin ich lustig?
So wie du dich bei mir einschmeichelst.
Sind Sie verruckt? Bist du ein bisschen verruckt oder so?
Ich finde das nicht nett, Oma.
Ich kummere mich um dein Wohlergehen und du fragst mich, ob ich ein bisschen daneben liege.
Komm jetzt. Mach keine Szene.
Du hast dich 21 Jahre lang nicht um mein Wohlergehen gekummert.
- Also, Oma - - Das ist nicht wahr.
Wolf immer - - Ja.
Nun? Was? Was hat er denn immer gemacht?
Ihr Wolf? Hm?
Sehen Sie? Es fallt mir nichts ein. - Vielleicht habe ich mich verandert.
- Ja, das stimmt. - Das glaube ich nicht.
Hor zu, wenn ich hier ware nur einen einzigen Tag lang,
dann wussten Sie, wie das Ergebnis lautet.
Streitereien von morgens bis abends.
Nein, nein, nein.
Nun, mein Gregor... - "Mein Gregor, mein Gregor."
Was ist mit deinem Gregor?
Ich habe es gerade gehort - "Mein Gregor". Dein Gregor?
Er verdient dich nicht im Geringsten. Er hat uberhaupt keine Ahnung.
Keinen Schimmer.
Aber, Wolfgang. Du bist eifersuchtig.
Das ist sehr nett von dir. - Eifersuchtig? Auf mich?
Ich bin nicht im Geringsten eifersuchtig. Ganz und gar nicht. Ich sage nur, was ich denke.
Wo ist eigentlich dein Gregor? Er lasst dich am Sonntag allein ausgehen.
So ist er nun mal. - Gregor kummert sich um ein paar Kinder.
- Manche Kinder. - Ja, um ihren Eltern ein wenig Ruhe zu gonnen.
Ich treffe ihn um sechs Uhr.
Wie spat ist es? Oh! Ich muss gehen.
Ich muss jetzt gehen. - Gehen? Warum musst du gehen?
Bleib noch ein bisschen. Du bist gerade erst angekommen.
Sie ist doch gerade erst gekommen, oder? - Ich bin seit viereinhalb Stunden hier.
Ganz genau. Viereinhalb Stunden sind nichts. Warum schon gehen?
Reden Sie weiter. Stehen Sie nicht auf.
Mach's gut. Mach's gut, Wolfi.
- Wir kommen mit dir mit, Oma. - Ja, gut.
Tschuss, Mama. Tschuss, Papa.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Wirklich.
Ich verstehe das nicht mehr.
Nun, eigentlich tut er mir leid.
Wirklich.
Ich verstehe ihn sehr gut.
Das Haus war immer voll,
und plotzlich gibt es niemanden mehr mit dem er sich streiten kann.
Und mit Kathe zu streiten ist unmoglich.
Sie denkt an gar nichts mehr.
Er muss sich ganz auf seine auf seine eigene Vorstellungskraft verlassen.
Er hat nie gelernt, wie man das macht.
Er wird sich schon wieder einkriegen.
Da bin ich mir nicht so sicher.
Ich denke, wir mussen uns Wir mussen uns etwas fur ihn ausdenken.
In seinem Innersten ist er ein guter Mensch.
In seinem Kern. - Ja, das ist er sicherlich.
Obwohl...
In diesen 21 Jahren hat er mich ganz schon genervt.
Aber Sie haben es sicher genossen.
Glauben Sie?
Na ja...
Da konnten Sie richtig liegen.
Ich mache mir wirklich gro?e Sorgen um ihn.
Aber es fallt mir einfach nichts ein.
- Das uberrascht mich wirklich. - Was?
- Dass Ihnen nichts mehr einfallt. - Ganz ehrlich.
Was soll ich tun? Wenn mir nichts einfallt, dann kann ich auch nichts tun.
- Schrecklich. - Was ist das?
Ach ja, richtig.
So ist das also. Du machst dich uber mich lustig.
Jetzt mussen Sie nur noch warten, warten Sie nur noch.
Ich bin angekommen.
Aber das habe ich von dir nicht verdient.
Ich frage mich, ob er schon hier ist.
Oh, ja, da ist er. Gregor!
Und ich habe ihm verboten, ohne mich zu trinken.
Hey, warte. - Tschuss, Oma. Wir gehen jetzt.
Ja, ich komme schon. Ja, ich komme.
Ja, ja, ja.
Ich bin mir absolut sicher dass sie sich bald etwas einfallen lassen wird.
Sehr bald.
Bleiben Sie dran.
Bleiben Sie dran.
Ich habe sie. - Was ist das?
- Die Idee. - Welche Idee meinen Sie?
Die Idee - woruber ich die ganze Zeit uber die ich die ganze Zeit nachgedacht habe.
Woher soll ich wissen was du gedacht hast?
Wie meinen Sie das? Habe ich dir nicht gesagt. woruber ich nachgedacht habe?
Nein. Eine halbe Stunde lang, sitzt du da und drehst deinen Hut.
Dein Gesichtsausdruck war so dramatisch. Ich dachte, du wolltest unser Leben verandern.
Das zeigt nur, dass ich alt werde.
Jetzt brauche ich eine ganze halbe Stunde fur so eine einfache Idee.
Haben Sie einen Stift und Papier? - Ja.
Papier .
- Schreiben Sie das auf. - Nur einen Moment.
Richtig.
Ein streitsuchtiger,
unausstehlicher verheirateter Mann -
Nicht so schnell.
...sucht eine Oma - Komma -
der ein Experte im Streiten ist - Punkt.
Armes Madchen, du bist in einer schlimmen Lage. Ach, was soll's. Das kann jedem passieren.
Schreiben Sie weiter.
Spesen und Verpflegung inbegriffen.
Ausrufezeichen.
Was ist es, das ich in deinem Gesicht sehe? - Mitleid, meine Liebe. Mitleid.
- Und was sehen Sie in meiner? - Ich wei? es nicht. Mitleid?
Ja, das ist richtig. Weil du ein bisschen dumm bist, und du verstehst gar nichts.
- Das stimmt nicht. Ich habe manchmal - - Ja. Das ist wahr.
Manchmal versteht man eine ganze Menge.
- Danke. - Gut. Nun denn.
Denken Sie einmal grundlich daruber nach.
Noch zwei Aufnahmen! - Darling.
Ja? Ich bin ganz Ohr.
- Ich kann es mir nicht vorstellen. - Weil du -
Jetzt habe ich es. Gott, bist du schlau. Zum Wohl.
- Wirklich? - Ja.
- Du hast es wirklich verstanden? - Ja.
Siehst du? Du bist wirklich nicht so dumm, wie du aussiehst.
Also gut. Zum Wohl.
Sie sind wirklich etwas Besonderes.
Sie wissen schon -
Wei?t du, manchmal habe ich das Gefuhl.
dass du dich uber mich lustig machst.
Ich soll mich uber Sie lustig machen?
Das wurde ich nie tun. Niemals. Oder doch?
Zwei weitere Schusse.
Ja, der Sinusbalken. Wofur wird er verwendet?
Zum exakten Einstellen von Spannmittelwinkeln und -
- Und um Winkel zu uberprufen. - Ja. Es besteht -
- Der Sinusbalken? - Ja.
Sie besteht aus einer Stange und zwei Rollen mit demselben Durchmesser.
Die Linie zwischen ihren Mittelpunkten muss parallel sein -
- Bis zum Rand der Bar. - Ganz genau.
Und der Abstand zwischen den Mittelpunkten muss bekannt sein.
Richtig.
Und Sie berechnen, welche Endma?e mit der Sinusregel zu verwenden sind.
Der Abstand zwischen den Zentren der Rollen -
- Mir schwirrt der Kopf. -...ist die Hypotenuse.
Der vertikale Abstand zwischen den Rollen
ist der gegenuberliegende Schenkel die zur Bestimmung des Winkels benotigt wird.
"Das andere Bein"? Was fur eine Prufung das sein wird.
Richtig. Lassen Sie uns ein Testproblem losen.
Wir sind auf der Suche nach der Hohe,
Wir wissen, dass die Lange 100 % betragt.
und dass die Hohe, 20
und dass der Winkel "a" 24,5 Grad betragt.
- Ich kann den Sinus von Alpha nachschlagen. - Ja. Hier ist er.
Der Sinus von 24,5 Grad ist gleich 0,4147.
Die Formel lautet sin(a) = H - h / L.
Wir suchen also nach
"H" ist gleich
(sin(a) mal "L")
"Ha.
Berechnen Sie es jetzt.
(0,414? mal 100)
ist gleich 4147
plus 20.
6147.
- Ja, so ist es. Und das Dezimalkomma? - Es kommt hier hin.
61,47 Millimeter. - Richtig.
Wie lauft's denn so?
Das Loch wird gerade gefullt.
Welches Loch?
Mein Loch.
Die in meinem Kopf. - Ach, das.
- Wann findet die Prufung statt? - Am 13.
Sagen Sie nicht, dass heute Freitag der 13. ist?
Oh, Mann. Daran habe ich gar nicht gedacht.
Oh, schei?e!
Sie sind bereits gescheitert.
Warum?
Seid ihr alle aberglaubisch? - Ja, naturlich. Ihr nicht?
- Sicher, aber... - Da bist du ja.
Wenigstens wissen wir dann, woran wir es festmachen konnen. Das ist schon etwas wert.
- Freitag der 13. - das ist ein guter Tag. - Und?
Glauben Sie?
- Junge, du hast wirklich Gluck. - Warum denn das? Raus mit der Sprache.
Giitz von Training hat gekundigt. Das bedeutet, dass es eine freie Stelle fur Ernst gibt.
- Nein. - Ja.
Mann, das ist verruckt.
Hey, Jochen.
Giitz von Training hat gekundigt.
- Nein. - Ja.
- G6tz von Training hat gekundigt. - Das geht nicht.
Er hat es getan. Manfred hat es mir gerade gesagt.
- Was gibt es? - G6tz von Training hat gekundigt.
Giitz von Training hat gekundigt.
- Wirklich? - Ich bin mir ziemlich sicher.
Haben Sie es schon gehort? Giitz vom Training hat gekundigt.
- Nein. - Oh, doch. Ich bin mir da absolut sicher.
Jochen, hast du das gehort? Gtitz vom Training hat gekundigt.
- Nein. - Ja.
So ein Gluck hat man nur einmal im Leben, das hei?t.
Warum lacht ihr wie ein paar Idioten?
Nichts fur ungut.
Ich muss meine Prufung ablegen ausgerechnet am Freitag, dem 13.
Sehen Sie, das war von Anfang an mein Ziel. Trainer zu sein war -
Ich verstehe Sie, Herr Friedrich.
Ich verstehe Sie sehr gut. Es ist einfacher, mit jungen Menschen umzugehen.
Es macht vielleicht sogar mehr Spa?, aber -
Glauben Sie mir, das ist es nicht. Ich will es nicht einfacher haben.
Das ist mein berufliches Ziel. Das habe ich in den Fragebogen geschrieben.
Ich bin nicht erst heute auf die Idee gekommen.
Nein, naturlich nicht, Herr Friedrich. Nein, naturlich nicht.
Ich habe diesen Fragebogen gesehen.
Ich wei? das. Naturlich wei? ich das.
Dann werden Sie sicher meinen Wunsch verstehen.
Verstehen Sie es? Es geht nicht darum, es zu verstehen.
Naturlich verstehe ich Sie.
Aber sehen Sie,
strategisch, ware das au?erst unklug.
Ein weiterer neuer Vorarbeiter in diesem Sektor -
die nur zu Unruhen fuhren konnen unter den Arbeitnehmern.
Sie werden nicht wissen ob sie kommen oder gehen.
Und du kommst mit ihnen zurecht glanzend aus.
Ja, die letzten Tage habe ich gedacht, "Toller Typ, dieser Friedrich."
Sie haben einfach mehr zu bieten.
Die Ingenieurschule ist nur eine Stufe daruber - Nun, das wissen Sie selbst.
Ich habe gehort, dass Franz Miltenberger sein Examen ablegt.
Oh, bitte fangen Sie nicht mit ihm an.
Er ist vollig unqualifiziert, vollig ungeeignet.
Er kann nicht einmal die Winkel genau berechnen.
Trotzdem schicke ich eine offizielle Bewerbung an die Personalabteilung.
Und ich hoffe, Sie irren sich in Bezug auf Franz - in Herrn Miltenberger.
Das hoffe ich fur Sie.
Auf Wiedersehen.
Das sind 273 - 273 halbgare Gro?mutter.
Und Ihre ist die Nummer 274.
Sie ist nicht von mir, wie du schon gesagt hast.
Horen Sie sich das an.
"Liebe schlecht gelaunte Frau,
Ihr konnt mit mir streiten, bis ihr blau im Gesicht seid. bis ihr blau im Gesicht seid, denn ich bin taub."
Das ist genau das, was Oma genau das, wonach Oma nicht sucht.
Die Oma, die Oma sucht muss sein...
Ja, wie muss sie sein?
Diese Oma muss genau wie Oma sein.
Warum sucht deine Oma nach einer Oma suchen?
- Darf ich unterbrechen? - Ich habe jetzt keine Zeit.
- Oma - - Ich bin Ihr Chef, Fraulein Erlkenig.
Herr Zeitler.
Bitte verzeihen Sie mir. I...
- Machen Sie weiter. - Ich danke Ihnen.
Und warum?
Sie ist auf der Suche nach einer Oma fur Jochens Vater, der einsam ist.
Warum sollte er einsam sein? Ich meine, er ist verheiratet.
Ja, aber er hat sich daran gewohnt, dass Oma zu haben, mit der er sich standig streitet.
Welches Datum haben wir heute? - Freitag, der 13.
Danke. Freitag, der 13. Wir mussen die Daumen drucken.
Daumen drucken? Und warum?
- Weil heute Freitag der 13. ist. - Oh, das haben wir schon mal gehort.
Oh, armes Madchen, du kannst es nicht wissen. Franz hat seine Vorarbeiterprufung.
Franz wer?
Junge, bist du dumm. Ich habe dir die Geschichte schon neunmal erzahlt.
Okay, zum zehnten Mal.
Seit Ernst den Job als Trainer hat,
es ist fast sicher Franz wird Vorarbeiter werden, wenn er besteht.
Oh, das ist die Geschichte, die Sie meinen. Ich habe vage Erinnerungen daran.
Obwohl ich mich wirklich wundern muss, meine Liebe,
uber die Dinge mit denen Sie sich beschaftigen.
Das muss ich mich wirklich fragen. - Dann haben Sie einen spannenden Zeitvertreib.
FREITAG 13
Halb funf Uhr.
Das ist egal.
Hallo.
Es scheint -
Warum so...
Ist - Ist etwas schief gelaufen?
Ja, nun...
Ich habe die Prufung bestanden.
Ja, richtig.
Was haben Sie gesagt?
Haben Sie das gehort?
Ich habe es getan.
Richtig. Zeigen Sie mir den Zettel.
Hier.
Auf in den Kampf.
- Kann ich Ihnen helfen, meine Herren? - Ja, nun...
Nun ja...
Nach reiflicher Uberlegung,
sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir Herr Miltenberger als Vorarbeiter.
- Ich bin heute nicht in der Stimmung fur Witze. - Wir auch nicht, glauben Sie mir.
Ich bitte Sie. Ich dachte, wir hatten das Problem dieses Problem ein fur alle Mal geklart.
Das haben wir, das haben wir. Was hat er gesagt?
"Ich wurde Mr. Miltenberger sofort einstellen. wenn er entsprechend qualifiziert ware."
- Ja, das ist richtig. Das ist es, was er gesagt hat. - Ganz genau.
Sie haben ein gutes Gedachtnis.
Aber das ist nicht notig, denn ich wurde Ihnen heute das Gleiche sagen.
Ich wurde Mr. Miltenberger sofort einstellen. wenn er entsprechend qualifiziert ware.
Nun gut. Jetzt wurde ich gerne wieder an die Arbeit gehen.
Ja...
Dann".
Das muss ich Ihnen zeigen.
Nun, das...
Diese Entscheidung muss letztlich von oben kommen.
Ich kann sicherlich ein gutes Wort fur ihn einlegen.
Wenigstens das. - Wenigstens?
Zumindest konnen Sie ihnen sagen dass dies unser ausdrucklicher Wunsch ist.
Das ist unser gro?er Wunsch, wenn Sie verstehen, was wir meinen.
- Sie drohen mir standig. Das... - Welche Drohung?
Haben Sie ihn bedroht?
Womit habe ich Ihnen gedroht?
Womit konnten wir Ihnen drohen?
Wissen Sie etwas daruber?
Keinen Schimmer.
Mir fallt nichts ein.
Vielleicht wissen Sie etwas daruber?
Wie bitte? Nein.
Nein, naturlich nicht. Naturlich haben Sie mir nicht gedroht. I -
Sie haben uns wirklich missverstanden.
Wir haben nur gesagt, dass es unser Wunsch ist....
Sehr viel sogar. Das war's schon.
FOREMAN'S PRUFUNGSZEUGNIS
Ich will diese Oma nicht!
Du musst verruckt sein! Eine Oma hierher zu schleppen!
Was glauben Sie, wer ich bin?
Wir wollen nur das Beste fur dich, mein lieber Wolfi.
Was ist das Beste fur mich? Hast du wirklich gesagt "was das Beste fur mich ist"?
Oh, bitte. Das ist deine Mutter. Deine Mutter!
Verdammt noch mal. - Beruhigen Sie sich.
- Ich will das nicht! - Schreien Sie nicht.
- Was glauben Sie, wer ich bin? - Hor auf zu schreien.
Jetzt raus. Raus mit dir, verdammt. Ich kann deinen Anblick nicht ertragen!
Habt keine Angst. Er ist immer so. Er ist ein echter Stier. Denk dir nichts dabei.
Ich musste mich mit diesem Mann 21 Jahre lang.
Bitte, Mutter, geh jetzt.
Ich glaube nicht, dass er irgendeine Oma haben will. Es ist eine Frage der Vertrautheit.
Also gut. Aber seien Sie sich einer Sache sicher. Wir wollten nur das Beste fur dich.
- Ja. - Nicht mehr und nicht weniger.
Bitte kommen Sie mit. So schlimm ist es nicht. Er selbst halt nichts davon, wissen Sie.
Komm schon, willst du es nicht es noch einmal mit ihr probieren?
Du wirst spater nur wieder wutend sein. - Ich bin nicht wutend.
Ich will weder diese Oma oder irgendeine andere Oma.
Ich will uberhaupt keine Oma haben. Jetzt raus!
Aber das meint er doch gar nicht ernst.
Er ist wirklich ein sehr netter Mann.
Und wissen Sie was?
Deine Mutter ist verruckt.
Und deshalb muss ich Ihnen allen danken.
Denn ohne dich, wurde ich immer noch nicht wissen
dass eins und eins zwei ergibt.
Das hei?t, ich konnte das wissen, aber mehr als das wurde ich nicht wissen.
Dafur mochte ich mich bei Ihnen allen bedanken.
Und - und, abgesehen davon,
es gab so viele Dinge Ich wollte dir so viel sagen, aber ich habe vergessen, was.
Denn ich habe jetzt zu viele Zahlen in meinem Kopf habe.
Jetzt - Jetzt hat ein Loch hat einem anderen Loch Platz gemacht.
Es ist... seltsam, wie viele Locher es auf der Welt gibt.
Und dann gibt es die Art in die man hineinfallen kann.
Du horst mir nicht einmal richtig zu.
Gut.
Das ist in Ordnung.
Dann wirst du nie herausfinden was ich dir zu sagen habe.
Niemals.
Sie werden es nie herausfinden.
Niemals.
FRANZ UND ERNST
ACHT STUNDEN MACHEN NOCH KEINEN TAG AUS
EINE FAMILIENSERIE VOM WDR
"Acht Stunden machen noch keinen Tag" wurde im im Format 1:1,37 fur das WDR Fernsehen
zwischen April und August 1972.
Digitale Restaurierung und Farbabstimmung des Films
wurde durch Scannen des erhaltenen 16-mm-Original-Umkehrfilm in 2k-Auflosung
und Digitalisieren der 16-mm-Audiobander mit Originalmischung.
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