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- Halt! - J�ger.
Lassen Sie mich sehen.
Geht in Ordnung.
Meine Damen und Herren, ich wiederhole die Regeln der "Gro�en Jagd",
jener weltweiten Institution,
die diesem Jahrhundert seine Moral wiedergeschenkt
und die Gewalt legalisiert und an die Kette gelegt hat.
Regel Nummer eins:
Jeder Wettk�mpfer muss zehn Jagden bestreiten,
abwechselnd f�nf als J�ger und f�nf als Opfer.
Die Paarungen werden jedes Mal neu von unserem Elektronengehirn in Genf bestimmt.
Regel Nummer zwei: Der J�ger wei� alles �ber sein Opfer.
Name, Adresse, Gewohnheiten.
Regel Nummer drei:
Die Opfer wissen nicht, wer ihre J�ger sind.
Sie m�ssen sie identifizieren und eliminieren.
Regel Nummer vier:
Der Gewinner jeder einzelnen Jagd erh�lt ein Preisgeld.
Derjenige, der das Ziel von zehn Jagden erreicht und �berlebt,
wird zum "Dekaton" ernannt.
Ihm werden die h�chsten Ehren zuteil
und er erh�lt eine Million Dollar!
DAS 10. OPFER
Was wollen Sie?
Freunde, wir pr�sentieren euch stolz unsere besondere Darbietung.
Zum ersten Mal hier in New York...
Die aufregendste Show eures Lebens.
Nimm mir die Maske ab.
Ein Souvenir.
- Ist er tot? - Ja.
- Ist alles in Ordnung? - Sieht so aus.
Gl�ckwunsch!
Ihre Karte.
Ruhe bitte!
- J�ger oder Opfer? - Opfer, neunte Jagd.
- Eine g�ltige T�tung. - �berweisen Sie das Preisgeld auf mein Konto.
Nur im Club Masoch
werden einem derartige Shows geboten:
eine echte Jagd, ein echtes Opfer und eine echte T�tung!
Ich m�chte die Gelegenheit nutzen, dem Ministerium der Gro�en Jagd daf�r zu danken,
dass es Miss Caroline Meredith die Erlaubnis erteilt hat,
diesen Mann zu Ihrer Unterhaltung umzubringen.
Applaus!
Bekomme ich ein Autogramm?
Verzeihung, lassen Sie mich durch!
- Miss Meredith? - Kann ich Ihnen helfen?
Ich bin Morton Duit von der Ming Tea Company aus San Francisco,
- Amerikas gr��tem Tee-Importeur. - Ja, dem gr��ten!
Sie haben ihn sehr gekonnt erledigt.
- Danke. - Ich m�chte Ihnen ein Angebot machen.
H�tten Sie Interesse, Ihre 10. Jagd in einer gro�en TV-Show auszustrahlen?
- Eine gro�artige Show! - Ein Millionen-Dollar-Deal.
Die Ming-Tea-Werbeclips werden von 100 Millionen Amerikanern gesehen.
Das w�re eine wunderbare Gelegenheit f�r Sie!
H�ren Sie Ihre Fans?
Nach dieser Show w�ren Sie sogar noch beliebter.
H�ngt vom Preis ab. Reden Sie mit meinem Agenten.
Sehr gerne.
Als n�chstes treten an: Baron de Charlus, Signor Del Corso
und Baron Von Rauschenberg.
Stiefel!
Herr Baron! Nein, danke. Ich spiele nicht.
Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass Sie gleich an der Reihe sind.
Es kommen noch zwei Pferde vor Ihnen. Viel Gl�ck.
Baron Von Rauschenberg wurde gestrichen.
Seinen Platz wird Marquis Guicciardini Guidi einnehmen,
der auf Pferd Nummer 22 reitet.
- Opfer oder J�ger? - J�ger P2929, sechste Jagd.
�berpr�fen Sie's.
- Herzlichen Gl�ckwunsch. - Danke.
Er ist tot.
- Das Jagdministerium? - Ja?
- Ich melde eine g�ltige T�tung. - Ort?
Auf der Piazza di Siena.
Opfer Nummer 113562.
Warum haben Sie ihn nicht in Hamburg get�tet?
Er wollte zum Reitturnier kommen. Das war bequemer f�r mich.
Warum haben Sie Sprengstoff benutzt?
Gepanzerter Baron, explosive Stiefel.
Sind Sie lieber J�ger oder Opfer?
J�ger.
- Warum? - Es ist leichter.
Was machen Sie jetzt, wo Sie wieder Opfer sind?
Es hinkriegen.
Was ist Ihr Lieblingsvitamin?
ZB 1002.
Glauben Sie, die Gro�e Jagd hilft, Aggressionen abzubauen?
In gewisser Weise.
- Ihr Lieblingscomic? - Das Phantom. Ich bin ein Romantiker.
Stimmt, Sie wirken �berhaupt nicht brutal oder aggressiv.
So ist es.
- Glauben Sie an Gott? - Ja.
- An die Familie? - Nicht so sehr.
- Hoffen Sie, Italiens "Dekaton" zu werden? - Wenn ich die Nerven behalte.
Sie sind also ein Feigling. Haben Sie Angst, zu sterben?
Nat�rlich.
- Warum haben Sie sich blondieren lassen? - Es reicht, alle raus!
Wir haben eben ein Interview mit Marcello Poletti �bertragen...
Tommaso, mein Freund.
Du bist der einzige, der mich versteht.
Komm, komm zu mir.
Komm her!
Du kitzelst mich!
Hallo?
Marcello, rate mal, was ich getr�umt habe?
Dass deine Ehe schon annulliert ist, du es mir aber nicht gesagt hast.
Sind Tr�ume nicht seltsam?
Ich ruf' jetzt deine Frau an. Dann sagt sie mir wenigstens die Wahrheit.
Aus dir kriegt man ja nichts raus.
Hallo?
Wir erinnern alle Mitglieder der Organisation daran,
dass der Stichtag f�r die Erneuerung
Ihrer J�gerlizenz n�her r�ckt.
Verhindern Sie die Gefahr eines Krieges der Massen.
Melden Sie sich an zur Gro�en Jagd.
Nur die Gro�e Jagd bietet Ihnen ein Gef�hl von Sicherheit.
MINISTERIUM DER GROSSEN JAGD
Das B�ro irrt sich, nicht ich!
Was hat er getan?
Er hat einen Corsini statt eines Borsini get�tet.
30 Jahre Gef�ngnis.
W�rden wir in der Geschichte zur�ckreisen,
f�nden wir bereits zu Zeiten der R�mer die Vorl�ufer
dieses Sicherheitsventils f�r die Menschheit.
H�tte es die Gro�e Jagd 1940 schon gegeben,
h�tte Hitler daran teilgenommen
und damit den Zweiten Weltkrieg verhindert.
Die Gro�e Jagd kann das alles l�sen.
Es gibt keine Kriege mehr und dem Gewaltinstinkt des Menschen
wird durch einen individuellen und �berwachten Wettkampf Tribut gezollt.
Marcello Poletti, Anspruch auf Preisgeld der sechsten Jagd.
DAS PREISGELD WURDE AUSGEZAHLT AN FRAU LIDIA POLETTI
Unsere Ehe wurde vor sechs Tagen annulliert.
- Hat Ihnen das niemand gesagt? - Nein.
Wann hat sie es abgeholt?
Vor einer Stunde.
Verhindern Sie die Gefahr eines Krieges der Massen.
Melden Sie sich an zur Gro�en Jagd.
Legalisieren Sie Ihre Morde.
Nur die Gro�e Jagd bietet Ihnen ein Gef�hl von Sicherheit.
Ein Feind pro Tag h�lt den Arzt auf Abstand.
Sto�en Sie mich nicht weg. K�ssen Sie mich weiter!
Bitte!
Das verst��t gegen die Regeln!
Warum Geburtenraten kontrollieren,
wenn man die Todesrate erh�hen kann?
Leben Sie gef�hrlich, aber gesetzestreu.
Selbstm�rder?
Auch f�r sie ist Platz bei der Gro�en Jagd.
Hauptquartier, Agent 819.
Melde eine g�ltige T�tung um 10:34 Uhr.
- Ort? - Die Treppen vor dem Jagdministerium.
- Kann ich jetzt gehen? - Einen Moment.
Leben Sie gef�hrlich, aber gesetzestreu.
Ist das Ihr Auto?
Ja.
Ich muss Sie anzeigen wegen Falschparkens.
GENF
Auslosungsmaschinen Nummer 7 und 8
bestimmen Miss Caroline Meredith, Amerikanerin,
zu J�ger Nummer 14632,
und Signor Marcello Poletti, Italiener,
zu Opfer Nummer 14879.
Das Opfer ist wohnhaft in Rom, Italien.
Versorgen Sie den J�ger mit allen Informationen bez�glich des Opfers.
Warum nicht im Petersdom?
Immerhin ist der Papst Amerikaner, modern.
- Stellen Sie sich vor: ich als Nonne! - Ich drehe lieber im Studio.
Dann k�nnen Sie's vergessen!
Wir sind in Rom mit all seinen Piazzas, D�men und Ruinen
und Sie wollen sich im Filmstudio einschlie�en?
Der Vatikan w�rde es nie erlauben.
Er ist gegen die Gro�e Jagd.
Ich habe Beziehungen.
Vielleicht macht er eine Ausnahme.
Wenn wir doch nur an so einem Ort wie diesem drehen k�nnten!
Ich habe hier die Flitterwochen mit meiner 18. Frau verbracht.
Ich w�rde nach wie vor lieber im Studio drehen.
Jetzt ist's aber genug!
Im Studio drehen, wenn man in Rom ist... Was f�r ein Quatsch!
- Diese Piazza k�nnte gehen. - Das w�re ziemlich eindrucksvoll!
Stellen Sie sich nur Polettis Leiche im Brunnen in der Mitte vor.
Eine Sekunde!
Ich habe die beste Idee:
das Kolosseum!
So k�nnten wir noch Gladiatoren in der Show unterkriegen.
Daf�r reicht das Budget nicht!
Gladiatoren sind billig in Rom
und das alte Rom war schon immer ein Hit auf dem amerikanischen Markt.
Stimmt!
Sie haben sich auch gegenseitig umgebracht, um die R�mer zu unterhalten.
Lassen Sie es uns nicht verkomplizieren.
Im Studio ist es immer noch am besten.
Au�erdem sind die Kost�me schon fertig.
- Ich m�chte Cleopatra sein. - Sie hat nichts damit zu tun.
Wie wollen Sie da drin filmen?
Sehen Sie doch, alles voller L�cher!
Vielleicht haben Sie Recht.
Es ist zu runtergekommen.
Wie sollen die T�nzer sich bewegen? Sie sind schlie�lich keine Ziegen.
Wir m�ssen einen anderen Drehort finden.
Warten Sie, dort dr�ben!
Caroline, t�ten Sie ihn dort!
So h�tten wir das Kolosseum im Hintergrund
und gen�gend Platz.
- Was ist das? - Der Tempel der Venus.
Dort t�te ich ihn.
K�nnen wir?
- Wer sind Sie? - Ich bin's, der Gerichtsvollzieher.
- Wie geht es Ihnen, Signor Poletti? - Gut. Setzen Sie sich.
Sie h�tten vorher anrufen k�nnen.
Und dann?
Das Bett geh�rt von Rechts wegen mir.
Sie haben auch das Recht auf einen Tisch und einen Stuhl, wie letztes Mal.
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, den Fernseher bitte als Letztes.
Wie Sie w�nschen.
Sie jagen noch, ist das richtig?
Ich bin ein Fan davon.
Ich wei� alles �ber Sie. Sie haben so ein Gl�ck!
In Amerika ist der explodierende Keks eben auf den Markt gekommen.
- Was geht hier vor? - Offizielle Beschlagnahmung.
- Wenn das so ist, helfe ich Ihnen. - Danke.
Endlich k�nnen wir neue M�bel kaufen.
Der Homosexuellenverband hat sein Verbot der Gro�en Jagd aufgehoben.
Nein, nicht die Klassiker!
Marcello, das k�nnen sie nicht. Sag doch was!
Was sollen wir denn lesen, wenn sie uns die Klassiker wegnehmen?
Die Sammlung ist wertvoll, von daher umso beschlagnahmungsw�rdiger.
Marcello, sag was. Warten Sie, ich helfe Ihnen!
Ich habe einen Golden Age Flash von 1935.
Ich wei�. Deswegen ja.
Bilder von Chu Tses Sieg,
dem dritten B�rger unserer Halbkugel,
der 10 Jagden erfolgreich �berstanden hat.
- Genug von dieser Jagd! - Ruhe!
Hallo an unsere italienischen Zuschauer. Ich berichte aus Hong Kong.
Heute hat sich ganz China getroffen, um seinen neuen Helden zu feiern.
Jetzt erh�lt er die Anerkennung,
mit der unsere Gesellschaft seine Gr��e und seinen Mut belohnt:
v�llige Steuerfreiheit, einen Regierungswagen,
freien Eintritt f�r alles und Zug- und Flugerm��igungen.
Sehen Sie, wie er durch die Menge l�uft,
Chu Tse, der "Dekaton"
gesch�tzt von einem riesigen Schirm in Form der Sonne,
der seinen Ruhm repr�sentiert.
Bis zur n�chsten Beschlagnahmung.
Tut mir schrecklich leid mit den Klassikern, Madam.
Miss!
Und eine frohe Jagd.
Hallo? Neo-gotische M�bel f�r f�nf Zimmer bitte.
- Wer soll das bezahlen? - Du mit Deiner n�chsten Jagd.
- Und wenn ich sterbe? - Dann die Versicherung.
Oh, Verzeihung. Die Adresse lautet: Lungotevere Fellini 149.
Oberster Stock.
Danke.
Lass mich allein. Spiel mit Tommaso.
- Wie alt ist Poletti? - 40.
- Verheiratet? - Nat�rlich.
- Wie oft? - Einmal.
Einmal?
- Ist er normal? - Mehr oder weniger.
Wir haben den Tempel der Venus. Wir k�nnen anfangen.
- Reich? - Mehr oder weniger.
- Sein Sternzeichen? - Zwilling.
- Achtung: L�gner und Hochstapler. - Er hat aber sch�ne H�nde.
Wir haben ihn jetzt auf dem Monitor.
Hallo?
Mobile Kamera 1 hier.
Wir folgen der betreffenden Person. Er hat gerade sein Haus verlassen.
- Wo sind wir? - Auf der Spanischen Treppe.
Ist wohl gerade erst aufgestanden.
Ein typischer Italiener. Ist gerne in der Sonne,
wie eine Katze.
- Er sieht m�de aus. - Vielleicht schl�ft er zu viel.
Das ideale Opfer.
Ich misstraue faulen Menschen. Sie sind schwer einzusch�tzen.
- Was hebt er da auf? - Eine Puppe?
- Ist er vielleicht ein Sexfreak? - K�nnte sein.
Was passiert da? Sie pr�geln sich.
Schaut, wie egal es ihm ist.
- Wer sind diese Leute? - Gelehrte. Diskutieren �ber Kunst.
- Sicher, dass er Bescheid wei�? - Ich frag' mal nach.
Schauen Sie, er geht in sein �bliches Lokal, wie vorhergesagt.
Wenn Sie sich beeilen, erwischen Sie ihn dort.
- Auskunft des Jagdministeriums? - Ja?
K�nnen Sie mir bitte sagen, ob Nummer B2738,
Poletti Marcello, seine offizielle Jagdbenachrichtigung erhalten hat?
- Er wurde benachrichtigt. - Er hat sie also.
Ist das Lokal nur f�r M�nner?
Ich glaube nicht.
Es gibt eine Di�t-Snack-Bar auf der Terrasse, wo er jeden Tag isst.
Jeder kann dort hin. Los, beeilen Sie sich!
- Bleib an ihnen dran, Chet. - Okay.
Hallo? Chet hier.
Martin hier. Wie sieht es aus?
Ich bin vor der Snack-Bar. Poletti ist schon da.
Caroline hat ihn auf der Terrasse abgefangen.
- Behaltet sie im Auge. - Verstanden, Ende.
Was wollen Sie?
Ich bin Amerikanerin. Ich f�hle mich einsam.
Ich w�rde mich gerne unterhalten, aber wenn ich Sie st�re...
So sieht's aus. Sie st�ren mich.
Ich bin Caroline Meredith.
Und?
Haben Sie heute Abend schon etwas vor?
H�chstwahrscheinlich bin ich dann schon tot.
Wie mutig, sich dann so zu pr�sentieren.
Ich hab' nicht gen�gend Geld, um mir ad�quaten Schutz leisten zu k�nnen.
Wenn man bedenkt, dass Ihr Leben in Gefahr ist, scheinen Sie...
Viel Gl�ck!
Halt!
Sie d�rfen hier nicht schie�en!
Bitte, Sie d�rfen in Bars nicht schie�en!
- Seit wann? - Seit dem Ersten dieses Monats.
Unten h�ngt ein Hinweisschild. Informiert euch, bevor ihr jagt.
Ich geb' Ihnen eine Minute Vorsprung.
Was ist das blo� f�r ein Leben?
Man darf nicht in Krankenh�usern schie�en, nicht in Restaurants,
nicht in Kirchen, nicht beim Friseur
und auch nicht in Kinderg�rten!
Nirgendwo darf man mehr schie�en.
Sie sollten die Jagd ganz abblasen.
- Auf Wiedersehen. Viel Gl�ck. - Danke.
Verzeihung.
Ich sah mal eine, in der ein 45er Colt steckte.
In Amerika gibt es nicht viele Einschr�nkungen f�r euch J�ger.
Dort darf jeder schie�en wo und wann er will.
Amerika ist eine andere Welt.
Gehen Sie ran.
Ist Marcello Poletti da?
- Signor Poletti ist nicht da. - Verdammt.
- Gut so? - Danke.
ENTSPANNEN SIE IN 3.000 METERN
ENTSPANNEN SIE IN 500 METERN
Ich m�chte entspannen.
- Asiatisch oder nordisch? - Nordisch.
- Mit Mitgliedskarte? - Nein, bar.
Hier best�tigen.
Schwere, leichte oder sehr leichte Musik?
Wasserstoffblondiert?
Ich sehe dich hier zum ersten Mal.
Ich bin Astrid. Was sind deine Vorlieben?
Eine besondere Stimmung?
Ich habe anregendes Wolfsgeheul im Wind.
S��er. Oder bevorzugst du den Start einer Superrakete zum Mond?
Ich habe auch das Knistern von Reizw�sche im Angebot.
Du bist eine harte Nuss.
Hier, lehn' dich an meine Brust.
Ich kenne das M�rchen vom Rotk�ppchen.
Willst du's h�ren?
- Habe ich gesagt, du sollst reden? - Nein.
Ich bin nur hier, um nachzudenken.
Ich habe es nur gut gemeint,
aber wenn dich Stille mehr anmacht... Wie du willst.
Warum folgen Sie mir? Was wollen Sie?
- Haben Sie ein paar Minuten? - Nein, ich habe es eilig.
- H�ren Sie zu. - Ich bin besch�ftigt.
Ich f�hre eine Umfrage durch �ber das Sexualverhalten italienischer M�nner.
Deswegen folge ich Ihnen.
Mir ist nicht nach Reden.
Wieso?
Weil es kein Sexualverhalten und keinen Mann gibt, �ber die wir reden k�nnten!
Ich bin das Sprachrohr von Millionen unbefriedigter Frauen.
Ich f�hre eine Echtzeit-Umfrage durch und m�chte Ihnen ein paar Fragen stellen,
Erfahrungen sammeln, und Sie am Tempel der Venus interviewen.
Bitte sagen Sie ja!
Wieso ich?
Weil ich... schwierige M�nner wie Sie vorziehe.
Bitte entt�uschen Sie mich nicht. Kommen Sie zum Tempel der Venus.
Alles erledigt.
Ein Puls von 90, nicht �bel.
Wie viele Sch�sse haben Sie gez�hlt, Marcello?
- Wieviele haben Sie gez�hlt? - 25.
Es waren 50. Sie sind schlecht in Form.
Ja, ich wei�.
- Wollen Sie �ben? - Nein, das bringt nichts.
Sie sind ein Nervenb�ndel, Marcello.
Ich werde sterben. Sind Sie gl�cklich?
Ich wei�, dass Sie sterben werden.
Wichtig ist aber doch, wie Sie sterben. Wie ein Angsthase oder wie ein Samurai?
Ziel h�her, du Idiot!
Die Jagd l�uft schon 48 Stunden und nichts ist passiert.
Nat�rlich bin ich nerv�s.
Es gibt zwei M�glichkeiten:
entweder ist der J�ger noch nicht hier, oder er spielt mit Ihren Nerven.
Tragen Sie eine Weste?
Sind Sie bewaffnet?
Sie haben zu viel Selbstmitleid.
Sie sind leichtsinnig!
Vergessen Sie nicht, die Auslese ist hart.
Weltweit haben erst 15 J�ger alle 10 Jagden �berlebt.
Warten Sie, Sie m�ssen mich noch bezahlen!
Sie schulden mir noch 15 Trainingseinheiten im �bungsraum.
Sie schulden mir Geld!
- Haben Sie es? - N�chstes Mal.
Falls es ein n�chstes Mal gibt.
Sch�tteln Sie sie. Es bringt Gl�ck.
- Nicht die gute Hand! - Da ist kein Gift.
Zur H�lle mit Ihnen!
- Caroline? - Ja?
Wir haben ihn auch verloren.
Ist vielleicht besser so. Sie sind am Tempel der Venus noch nicht so weit.
Ein perfektes Beispiel f�r Desorganisation.
Ein bisschen Desorganisation tut keinem weh.
Vielleicht liegt's an der r�mischen Luft.
Nun, irgendetwas wird schon passieren.
Das hoffe ich.
Ich habe alle Hotels angerufen.
Im Excelsior haben zwei Mexikaner eingecheckt.
Das Zimmerm�dchen sagt, sie sind nicht bewaffnet. Vielleicht Fl�chtlinge.
Im Ambasciatori sind 20 Russen, von den Genossenschaften.
Sie treffen sich mit dem Papst.
H�r mal, ich...
Warum entsorgen sie die Leichen nicht?
Ich stecke in Schwierigkeiten. Ich schlaf ein paar N�chte bei dir.
- Streit mit Olga? - Nein, aber ich will Schluss machen.
Ich muss mich aufmuntern. Gib mir eine Spritze.
- Wei� sie von der Annullierung deiner Ehe? - Nein!
Gehen wir.
Eine Amerikanerin hat mich angesprochen. Sie sagte, sie wolle mich interviewen.
- Wie hei�t sie? - Caroline Meredith.
Sie wirkt seltsam.
Wei�t du etwas?
Hab' mich schon umgeh�rt...
Sie wohnt im Hilton zusammen mit einer Gruppe Amerikaner.
Sie arbeiten f�rs Fernsehen. Sie sind unbewaffnet.
Bist du sicher?
Wenn ich es sage, ist es auch so.
- Links oder rechts? - Ich wei� nicht mehr.
Wir haben vor einer Woche links angefangen.
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag.
Also die Linke, bereit?
- Habt ihr ihn gefunden? - Ja, am Strand.
- Wo? - Bei den Sonnenanbetern.
- Westlich von Fiumicino? - Korrekt.
- Soll Caroline zur�ckkommen? - Ja.
Wir haben Zeit. Poletti ruht sich um diese Zeit immer aus.
Er schminkt sich immer vor der Arbeit. Wir haben bis zum Sonnenuntergang.
- Gut. - Verstanden. Bleiben in Kontakt.
Ende.
- Caroline? - Ja.
Kommen Sie zur�ck so schnell Sie k�nnen.
Poletti ist bei den Sonnenanbetern.
Wo sind die Sonnenanbeter?
Schauen Sie auf die Karte.
Westlich von Fiumicino, ein Pfeil zeigt den genauen Ort.
Sie haben bis zum Sonnenuntergang.
Guten Abend.
- Bruder Marcello! - Br�der!
Sie k�nnen diese dumme Umfrage wohl nicht lassen. Sie sind stur.
Sie sind so unberechenbar. Ich musste Ihnen einfach folgen.
Gehen Sie zu den anderen. Sie werden einen sehr bewegenden Moment erleben.
Da gibt es nichts zu lachen!
Viel Spa� bei der Arbeit.
Heute erlischt das Licht um 19:30 Uhr.
Meditiert �ber den Sonnenuntergang.
Wir wurden zuf�llig geboren und mit etwas Gl�ck sterben wir auch zuf�llig.
SONNENANBETER
Dieser letzte Sonnenstrahl
kommt aus 149 Millionen Kilometern Entfernung zu uns.
Unser Vater verl�sst uns.
Mit unseren Augen sehen wir ihn verglimmen, aber wir d�rfen nicht verzweifeln.
Das Weinen reinigt.
Es befreit uns von unserem t�glichen Leid.
Vergesst nicht
dass, w�hrend wir unserem geliebten Freund beim Sterben zusehen,
unsere Br�der in Kalifornien die Wiedergeburt des Morgens begr��en.
Lasst uns jetzt konzentrieren.
In K�rze ist der magische Augenblick gekommen!
In zehn...
neun... acht...
sieben... sechs...
f�nf... vier...
drei... zwei...
eins!
Br�der,
schenkt diesen ordin�ren Neorealisten keine Beachtung.
Weint, Br�der!
Befreit euch!
Weinen Sie? Haben Sie noch nie einen Sonnenuntergang gesehen?
Doch, als Kind, aber ich hatte es vergessen.
- Br�der, Schwestern! - Lang leben die Sonnenanbeter!
Danke.
Und nun geht ins Wasser und reinigt euch!
Marcello, kommst du mit uns?
Auch heute Abend kann ich nicht, aber ich bin bei euch.
Geht.
Ich sehe, Sie weinen auch.
Nat�rlich, ich habe zwei "Weinhilfe" -Tabletten genommen.
Sie wirken mindestens 15 Minuten.
Sie glauben nicht, was Sie predigen?
Ich muss es glauben. Es sind 20% meines Einkommens.
Sie k�nnen sich nicht vorstellen, was los war, als ich damit anfing...
Selbst Psychoanalytiker und das Fernsehen haben es empfohlen...
Dann haben mich diese verdammten ordin�ren Neorealisten ruiniert.
Warum h�ren Sie dann nicht auf?
Ist das ein Interview, oder pure Neugier?
Beides.
Alles hat seinen Preis. Wie viel?
300 Dollar.
400, 500...
Selbst 1.000, wenn Sie wollen.
Wie lange wird es dauern?
Eine Stunde, vielleicht zwei.
Wo soll es stattfinden?
Am Tempel der Venus, in der N�he des Kolosseums.
Ist es nicht schon etwas sp�t?
Wir arbeiten die ganze Nacht.
Es gibt viel zu tun.
Gibt es keinen Vorschuss?
Ich sehe, Sie haben Vertrauen.
500 Dollar.
Gut, ich ziehe mich an und wir brechen sofort nach Rom auf.
Warte!
Da!
Sie gibt Signale. Ich sollte sie sofort umbringen.
Aber wenn sie nicht dein J�ger ist, wanderst du ins Gef�ngnis!
Dann h�lt man sie eben f�r einen Sonnenanbeter, der sich ertr�nkt hat.
Ist nicht das erste Mal.
- Warum hat sie noch nicht versucht, dich zu t�ten? - Keine Ahnung.
Aber sonst folgt mir keiner.
- Keiner hat bisher versucht, mich zu t�ten. - Vielleicht eine neue Strategie.
Die L�sung des Problems liegt im Tempel der Venus.
- Sie will unbedingt mit mir dorthin. - Lass uns Folgendes tun.
Ich sehe mich dort um und dann treffen wir uns bei Lidia.
- In einer Stunde. - Gut.
Warum haben Sie sich zur Gro�en Jagd angemeldet?
Wegen des Geldes, wie alle anderen,
und weil ich glaube, dass das Leben zu lang ist.
- Alter? - Mittleres.
- Beruf? - Alles M�gliche.
Verheiratet?
- Kennen Sie die R�mische Rota? - Nein.
Es ist das Heiratsgericht.
Heiraten Sie in Italien und sie lernen es kennen.
Vor drei Tagen wurde meine Ehe annulliert.
Sechs Jahre habe ich darauf gewartet.
- Werden Sie nochmal heiraten? - Nein, nicht mal, wenn ich tot bin.
- Warum? - Diese Erfahrung habe ich hinter mir.
Sehen Sie nicht, was es aus mir gemacht hat?
Diese Familiengeschichten sind also der Grund, warum Sie sich nicht verteidigen
und beschlossen haben, zu sterben.
Bem�hen Sie sich nicht zu sehr, das alles auf einmal zu verstehen.
K�nnen Sie mir wenigstens sagen, wo Sie mich hingebracht haben?
Zum Haus meiner Frau. Ich muss etwas erledigen.
- Nur ein paar Minuten. - Hast du geh�rt? Ein paar Minuten.
Sag allen, sie sollen sich bereithalten. Beeilung.
Warten Sie!
Mit meinen eigenen H�nden gebaut und jetzt geh�rt es meiner Frau.
Lidia!
Leichte oder sehr leichte Musik?
Ein Klaviersolo.
- Lust auf ein Aphrodisiakum? - Ein leichtes, wenn Sie eines haben.
Was tun Sie? Sie verstecken sie in einem Safe?
Nein, ich suche nach etwas Anregenderem: Geld.
Genug mit diesen Spielchen.
Bedienen Sie sich.
Verzeihen Sie, aber diese Sonnenunterg�nge ersch�pfen mich.
Mir f�llt aber sonst nichts ein, womit ich Geld machen k�nnte.
Drei Minuten Entspannung.
Wie bitte?
Wir m�ssen zum Tempel der Venus.
Heilige Mutter, welch sch�nes Gesch�pf!
Kommen Sie! Wollen Sie einen Kaffee?
- Vielleicht ist sie ein Spion. - Sie ist kein Spion!
Es ist okay, Mama.
Ich h�tte wissen sollen, dass Sie ein Spion f�rs Altensammelzentrum sind.
Marcello, tu ihr nicht weh!
Das stimmt nicht. Ich bin Journalistin!
Was interessieren mich Ihre Eltern?
Jeder k�nnte die Belohnung gebrauchen.
Wof�r brauchen Sie denn Ihre Eltern? Ich verstehe das nicht.
Warum haben Sie sie noch nicht dem Staat �bergeben?
In Italien glauben wir noch an die patriarchalische Familie.
Kaum einer liefert sie aus.
Wir verstecken sie.
- Wir verkleiden sie oft als junge Leute. - Als junge Leute?
Unglaublich, diese starke Bindung.
- Lieben Sie sie so sehr? - Nein, aber mein Pflichtgef�hl zwingt mich dazu.
Wenn Sie nicht f�r die Regierung arbeiten, dann m�ssen Sie mein J�ger sein.
Los, entscheiden Sie sich.
Bringen wir es hinter uns.
Aber beeilen Sie sich.
Warum werden Sie so dramatisch?
Wie k�nnen Sie nur denken, dass ich Sie umbringen will?
Ich verstehe Ihre Lage:
die Jagd, Ihre Frau, das Geld.
Aber wenn Sie gewinnen wollen, m�ssen Sie sich etwas entspannen.
Steigern Sie sich nicht so hinein. Das ist nicht gut f�r Sie.
Lust auf eine Massage? Ich bin gut darin.
Wie haben Sie das Problem mit Ihren Eltern gel�st?
Ich stamme aus Hoboken, aus dem Zentrum f�r k�nstliche Befruchtung.
- Sie massieren gro�artig! - Sind Sie kitzlig?
- Sie sind also ein sehr sinnlicher Mensch. - Ein echter Tornado.
Wie ich Sie beneide!
Wollen wir es mal versuchen?
Hinlegen.
Ich f�hle gar nichts.
Sie k�nnen genauso gut bis hundert z�hlen, ich bin ein Eisblock.
Ja, sicher...
Sie haben eine gute Technik,
aber ich m�sste erstmal einen Kurs in leichter Erotik belegen.
Das ist aber so entmutigend, vor allem der literarische Teil.
So viele fallen durch.
Sei still. Wie soll ich arbeiten, wenn du weiterredest?
Verzeihung, wenn ich st�re.
Lidia, du bist es. Bitte, bleib doch.
Ich m�chte, dass Sie meine Frau Lidia kennenlernen.
- Ex. Ex-Frau. - Stimmt.
Du h�ttest mich wenigstens vorwarnen k�nnen.
Du kannst Dir nicht vorstellen, was passiert ist.
Olga hat angerufen.
Ich habe ihr erz�hlt, dass unsere Ehe annulliert ist.
War das ein Fehler?
Kannst du nicht deinen Mund halten? Jetzt wird sie die Papiere vorbereiten!
Sicher, nach so vielen Jahren!
Du hast versprochen, sie zu heiraten.
Du hast uns sogar gezwungen, Freunde zu werden.
- St�ndig ist sie hier! - Ihr seid es, die krank seid!
Ich finde es niedlich wie sehr sie dich heiraten will.
- Suchst du etwas? - Mein Preisgeld.
Ich hab's dir doch gesagt. Ich hab's schon ausgegeben.
- Alles? - Nat�rlich.
Wenn ich nochmal heiraten will, muss ich mir doch etwas kaufen.
Au�erdem k�mmere ich mich um deine Eltern.
Glaub' ja nicht, das ist billig.
Zwei alte Menschen...
�bergeben wir sie dem Staat.
Und wer bist du? Er versteckt sich hier also mit dir.
Stimmt's?
Er geht nicht ans Telefon. Er sagt nichts von der Annullierung.
Verzeihung, was wollen Sie von mir?
Seit Jahren warte ich schon, dass seine Ehe annulliert wird
und jetzt kommst du und glaubst, du kannst mir ins Leben pfuschen!
- Ich bring' dich um! - Das ist ein Missverst�ndnis!
Ich habe so viel in diese Beziehung investiert. Ich war jung, als sie anfing.
Nicht in meinem Haus. Beruhigt euch.
Dumme Kuh!
Marcello l�sst sich entschuldigen. Er ist gegangen.
Es ist keine einfache Umfrage, wie sie dich glauben lassen will.
Ich habe das Gef�hl, sie planen etwas Ungew�hnliches.
Ich glaube, es ist eine Falle. Du entscheidest, aber sei vorsichtig.
Warte hier auf mich.
Sei vorsichtig!
- Ist das der Tempel der Venus? - Ja.
Danke.
- Hat sich Caroline gemeldet? - Sie ist auf dem Weg. Haltet ihn hin.
Eine Ihrer Mitarbeiterinnen hat mich f�r ein Interview bezahlt,
aber wir haben uns aus den Augen verloren.
K�nnen wir es ohne sie machen?
Nein, aber ich bin sicher, Caroline wird jeden Moment hier sein.
- Wei�t du etwas, Martin? - Ja, sie m�sste gleich hier sein.
Sie ist sonst immer p�nktlich.
Da Sie nicht bereit sind, zahle ich Ihnen den Vorschuss zur�ck.
Kein Problem, wenn es heute nicht klappt.
Wir haben es nicht eilig. Stimmt's, Cole?
Nat�rlich nicht, wir sind immer hier.
- Wollen Sie einen Drink? - Trinken Sie mit uns. Einen Whiskey?
- Wodka? - Sambuca?
Falls Miss Caroline mich noch braucht, findet sie mich im Jagdclub.
- Aber sie kommt doch gleich. - H�ren Sie doch!
Im Jagdclub um Mitternacht.
Verdammt!
Pause!
Du hattest Recht.
Das Interview war eine Ausrede, um mich herzulocken und f�r Werbung umzubringen.
- F�r einen Werbeclip? - Ja, so was in der Art.
Die Amerikaner sind uns immer einen Schritt voraus.
Sie bereiten so etwas gerade auch in Mailand vor.
Silvestri ist der Einzige, dem so eine Idee gefallen w�rde.
- Was f�r eine Idee? - Ich bring' sie auch f�r Werbung um.
Wie soll ich das alles in einer Nacht organisieren?
Ist mir egal.
- Daf�r bezahle ich dich! - Ich hab' seit Monaten keinen Cent gesehen!
Du bist bei mir, weil es sich f�r dich rechnet. Gehen wir.
Sich rechnen? Wohl kaum.
Das wird aber schwierig. Wie soll das gehen?
Hallo, ich w�rde gerne den Chef sprechen.
- Sofort. - Danke.
Wir haben Gl�ck. Er ist da.
Hallo. Erz�hlen Sie. Ich h�re zu.
Rechtsanwalt Rossi hier, Marcello Polettis Assistent.
- Die Jagd! - Ja, ganz genau.
Ich m�chte Ihnen eine gro�artige Werbeidee f�r Ihr Produkt vorschlagen,
inklusive eines Pools, eines Krokodils,
und der Ermordung eines amerikanischen M�dchens.
Die Idee, jemanden aus Werbezwecken umzubringen, fand ich schon immer spannend.
Trotzdem bin ich etwas besorgt dar�ber, dass eine Frau umgebracht werden soll.
- Warum? - In Italien k�nnte das kontraproduktiv sein.
Lass nicht locker.
- K�nnen wir jemand anderen t�ten? - Das ist nicht m�glich.
Dieses Jahr sind Frauenopfer in Mode.
Es ist auch nicht wichtig, wer stirbt, sondern nur, wie er stirbt.
Die Leute wollen heutzutage ihren Spa� haben.
Heute suchen die Leute nur noch nach Unterhaltung.
Stimmt, aber ich muss dar�ber nachdenken.
Wir haben es Ihnen als Erstem angeboten, aber wir haben keine Zeit zu verlieren.
Ja oder nein!
- Gut, dann kommen Sie schnell. - Sehr gerne!
- Aber sofort, bitte. - Okay.
- Er hat's gekauft. - Gehen wir.
Machen Sie Platz, bitte.
Lassen Sie uns durch.
Nicht zu nahe kommen. Es ist gef�hrlich.
Ich �bernehme keine Verantwortung.
- Ein gro�artiges Tier. - Ja, ja...
- Kommen Sie, Poletti! - Gro�artig, nicht wahr?
Aufpassen, lasst ihn langsam runter.
Er soll also ein M�dchen fressen.
Keine Sorge, er k�nnte drei auf einmal fressen.
- Sind Sie sicher? - Absolut.
- Er bricht ihr sofort das R�ckgrat. - Perfekt.
- Ihn zeichnet auch noch etwas anderes aus. - Und das w�re?
Er ist das einzige Krokodil der Welt, das nach dem Fressen keine Tr�nen vergie�t.
- Geschwindigkeit? - 80 km/h im Wasser.
- Er kommt ins Wasser? - Erst im letzten Moment.
Morgen fahre ich nach Mailand.
Wir m�ssen den Dreh heute Nacht beenden.
- Gut. - Sie k�nnen darauf z�hlen.
Marcello, der Vertrag! Es ist schon sp�t.
Bringt das Krokodil erstmal in den Pavillon.
Ein Detail fehlt noch.
Wie lautet der Slogan, den Sie sagen werden, Poletti?
- Lies ihn vor! - Ach ja. Also...
"Nachdem ich die J�gerin Caroline Meredith get�tet habe,
werde ich, der Unterzeichner, Marcello Poletti,
ein Glas mit besagtem Produkt erheben,
und nach einem einladenden L�cheln folgenden Werbetext sagen:
'Mit Coca 80 gewinnt man immer!"'
Gut.
Wir sind soweit.
Gehen wir.
Der Vorschuss!
Miss Caroline muss hier sitzen.
- Sicher, dass es funktioniert? - Nat�rlich.
- Versuchen wir's mal. - Wie Sie wollen.
Sie sind das M�dchen.
- Eigentlich bin ich... - Setzen Sie sich dort hin.
Sicher, dass das Krokodil nicht hier ist?
Kommen Sie, die Vorrichtung ist hier.
Beruhigen Sie sich, es ist doch nur ein Test!
Sie m�ssen nur diesen Knopf dr�cken.
- Los jetzt! - Ich bitte Sie, Chef!
Poletti, dr�cken Sie den Knopf.
Bitte, Signore.
Nein Caroline, ich glaube, er ist sich nicht sicher, ob Sie sein J�ger sind.
Er mag vielleicht so etwas vermuten, aber...
Warum hat er mich dann im Haus seiner Frau zur�ckgelassen,
- und ist zum Tempel der Venus gefahren? - Er ist davongelaufen.
Er hat tausend Probleme mit diesen Frauen, die ihn qu�len!
Das m�ssten Sie doch wissen. Eine davon hat Sie sogar geschlagen.
Er hat am Tempel der Venus nach mir gefragt, obwohl er wusste, wo ich war.
Er hat nicht nach Ihnen gefragt. Er sagte, er hat Sie aus den Augen verloren.
Er wollte uns sogar das Geld zur�ckgeben.
Wir k�nnen mit ihm machen, was wir wollen.
Wir haben ihn v�llig in der Hand. Er ist zu dumm.
Trotzdem glaube ich, dass er sofort schie�t, wenn er mich sieht.
Das ist verboten. Er kann Sie im Jagdclub nicht erschie�en.
Dort sind Sie auf jeden Fall sicher.
Ich gehe hin. Geben Sie mir meine Sachen.
Wir m�ssen uns etwas ausdenken, um ihn zu verwirren
und ihn glauben zu machen, dass jemand anderes sein J�ger ist.
Meine Pistole!
Chet, schie�en Sie auf ihn, aber ohne ihn zu treffen.
- Verstanden? - Okay.
- Er darf Sie aber nicht erkennen. - Nat�rlich.
Spielen Sie seinen J�ger.
- Verstanden. - Kommen Sie, Caroline, gehen wir!
Ich habe noch eine Idee.
Besorgen Sie mir auch einen jungen, attraktiven Mann.
JAGDCLUB
- Hallo? Chet hier. Ende. - Martin hier. Ende.
Mission erf�llt. Was soll ich tun?
Ich werde nie wieder mit dir ausgehen.
Ich bin nicht darauf reingefallen.
Er sollte mich nur verwirren.
Ein J�ger h�tte auf diese Entfernung nicht danebengeschossen.
Caroline ist vermutlich schon da. Warte hier und halt' die Augen auf.
- Sie kommt mit jemand anderem. - Mit jemand anderem?
Ja, er ist kein Amerikaner.
Wir haben nicht viel Zeit. Das Krokodil wartet um 4:00 Uhr.
Geh!
Du bist ein r�ckgratloser Feigling!
F�r dein Leben w�rde ich nicht mal einen Cent ausgeben!
Hei�t das, ich kann gehen?
Wie du willst!
Und der Job im Tempel der Venus?
Du bist zu besch�ftigt.
Ich nehme lieber Rudy.
Er ist vielleicht nicht so interessant.
Stimmt's Rudy, du bist nicht so interessant?
Aber er ist ein viel einfacherer Mann.
Damit ist alles gekl�rt, oder.
Du kannst den Vorschuss behalten.
Armer Marcello...
�berall nur Probleme mit Frauen, Ex-Frauen, Geliebten,
J�gern und Gejagten...
Und ich dachte, du w�rst die Verk�rperung des gro�en, wilden Mannes.
- Warum �rgerst du mich? - Tue ich nicht.
- Entt�uscht? - Sehr.
Einen kurzen Moment lang hast du mich in deinem Haus etwas Neues sp�ren lassen.
Dann taucht deine Frau mit dieser anderen auf und du l�ufst davon wie ein kleines Kind.
Ich mache dir einen Vorschlag.
Vielleicht ist es dort etwas romantischer.
Komm.
Ich kenne eine Villa in der Via Appia Antica mit riesigem Swimmingpool.
Lass uns hinfahren!
Nein.
Der Zauber ist verflogen, findest du nicht?
Ach wie s��!
Das Krokodil.
Ich mag verweichlichte M�nner.
F�r eine Frau sind sie der perfekte Freund.
Sie sind gro�artige Gesellschaft. Warst du auch schon mal so?
Warum verachtest du M�nner so?
Nein, ich w�rde sie sehr gerne m�gen,
aber wenn dann dieser Moment kommt, ist es einfach unm�glich.
Wo gehst du hin?
Arbeiten. Zum Tempel der Venus.
- Was ist passiert? - Sie interviewt diesen anderen.
Es war also ein echtes Interview. Die Jagd hatte nichts damit zu tun.
Vielleicht war es wirklich der J�ger, der drau�en auf dich geschossen hat.
Bleib wachsam, Marcello. Ich hab' dich den ganzen Abend beobachtet.
Ihr zwei seid dabei, euch ineinander zu verlieben.
Durch Ming Tea liebt man mehr!
Nur durch Ming Tea liebt man mehr!
Sie hat nichts zu tun mit der Jagd. Ich habe mich wohl geirrt.
Denk doch mal nach. Das Interview mit Rudy k�nnte gestellt sein.
Frauen sind gerissen.
Denk doch nach, sie taucht auf, verfolgt dich,
bezahlt dich f�r ein Interview, du siehst, wie sie nachts Signale sendet
und sie versucht alles, um dich hier her zu locken!
Wenn du dir nicht 100% sicher warst, warum sagst du's mir dann erst jetzt?
Wie h�tte ich's denn wissen sollen? Es war einfach nur ein Gef�hl.
Das Opfer erh�lt nie konkrete Informationen.
Und was machen wir jetzt mit den Krokodil-Jungs?
Du hast den Vorschuss bekommen. Sie warten auf uns.
Finde eine Ausrede. Halt sie hin.
Ich muss mir sicher sein, bevor ich sie umbringe.
Immerhin riskiere ich 30 Jahre Gef�ngnis!
Geh! Verschwinde hier!
- Er hat's geschluckt! - Gehen Sie!
Warum bin ich ein r�ckgratloser Feigling?
Na, weil du Angst hast.
Vor wem?
Vor mir.
Willst du einsteigen?
Hey Leute, kommt her!
Kommt zur�ck!
Ich folge ihnen mit dem Auto.
Beeilung!
- Liebst du sie? - Wen?
- Na Olga, deine Geliebte. - Nein.
Warum sagst du's ihr dann nicht? W�rde die Sache einfacher machen.
- Wahrheit ist der Kern einer Beziehung. - Wer will schon die Wahrheit h�ren?
Keinem gef�llt die Wahrheit.
L�gen sind viel besser.
Ich werde rot, wenn ich die Wahrheit sage.
Du willst Wahrheit?
Dann pass mal auf.
Hallo?
Hallo, Olga.
Wo bist du? Ich such dich schon den ganzen Tag!
H�r mal zu.
- Mir ist heute Abend nach Ehrlichkeit. - Wie kommt das?
H�r mal, die Annullierung meiner Ehe ist bereits rechtskr�ftig.
- Das hat mir Lidia schon gesagt. - Ja. Aber ich werde dich nicht heiraten.
Wenn ich dich finde, wirst du daf�r b��en.
Daran ist die Amerikanerin schuld!
- Ich habe jahrelang darauf gewartet! - Ich hab' gesagt, ich heirate dich nicht.
Ich bring' dich um! Ich kauf 'ne Pistole! Es wird ein Blutvergie�en geben!
Bekomme ich jetzt eine Belohnung daf�r, dass ich die Wahrheit gesagt habe?
Was f�r eine wunderbare Nacht, Marcello!
Ich f�hle mich gro�artig.
- Kann ich dir was sagen? - Was denn?
In New York wirft man nach einer Nacht wie dieser
eine M�nze in eine Maschine
und Leute wie wir k�nnen dann Mann und Frau werden.
Wir sind nicht in New York.
Verzeihung Carolina. Nur, um das klarzustellen.
In Italien heiratet kaum noch jemand. Es ist es nicht wert.
Es gibt immer noch keine Scheidung.
Man lebt miteinander. Wir sind sehr religi�s.
Ich will ein Kind von dir...
vielleicht auch zwei oder drei!
Ja Schatz, ich kann dir drei, neun... sogar zehn schenken!
Soviel du willst, aber ohne Hochzeit.
Mach keine Witze. Es ist das erste Mal, dass ich jemanden frage.
Achtung!
Poletti und Caroline sind auf dem Weg.
Ich bleibe hier.
Ich f�hle mich wie eine normale Frau hier mit dir.
Da soll ein LKW dr�berfahren. Die halten das hoffentlich aus!
Es wird auch einen Kran geben.
Fahren wir!
Das wird funktionieren.
Guten Morgen, Schatz.
- Wie lange hab' ich geschlafen? - Sechs Stunden.
Es ist 11:00 Uhr.
Komisch, ich kann das Meer nicht mehr h�ren.
Ja, das Meer hat sich beruhigt.
Wei�t du, was ich mir �berlegt habe?
Warum gehen wir nicht weg, nur wir zwei?
Ganz weit weg von allem, auf eine Insel.
Vielleicht hast du Recht.
Ich tauge nichts. Ich will mich �ndern. Ich muss mich �ndern!
Ich glaube dir nicht. Du bist ein L�gner.
Und trotzdem kann ich dir beweisen, dass ich die Wahrheit sage.
Die Wahrheit, die du so magst.
- Habe ich dir Tommaso schon vorgestellt? - Nein.
Tommaso, geh zu Carolina. Hab' keine Angst.
Zeig ihr, ob ich es ehrlich meine.
Er ist mein einziger Freund. Heb' ihn hoch!
Ber�hr' seine Nase. Du wirst sehen, wie anh�nglich er ist.
Ist er nicht lieb?
Er ist sehr sensibel.
Mach' ihn auf.
- Ein Revolver. - Meiner.
Ich hab' keine Lust, dich zu t�ten.
Ich liebe dich. Ich will mit dir leben.
Ich wusste immer, dass du mein J�ger bist.
- Wirklich? - Von Anfang an.
Was ist?
Schnell!
Das ist gro�artig!
Achtung, Action.
Trinke Ming Tea und du lebst l�nger.
Guten Morgen.
Du hast einen tollen Tod f�r mich vorbereitet!
... und du lebst l�nger.
Du bist umwerfend!
Warum lachst du?
Weil ich fasziniert bin von deiner Planung.
Danke.
Ein bisschen nach rechts, bitte.
Trinke Ming Tea und du lebst l�nger!
Nat�rlich, trinke Ming Tea und du lebst l�nger.
Trinke Ming Tea und du lebst l�nger!
Lauter!
Diese Show wird Ihnen pr�sentiert von der Ming Tea Company.
Feuer frei!
Nicht z�gern. Schie�en Sie!
Caroline, wollen Sie, dass er wegl�uft? Schie�en Sie!
Schie�!
Gro�artig!
Sie waren gro�artig!
Wie wundervoll!
Jetzt sind sie der "Dekaton". Eine Million Dollar!
- Eindrucksvoll. - Herzlichen Gl�ckwunsch!
Los Leute. Verschwinden wir. Lasst uns keine Zeit verlieren. Beeilung!
Wir haben's geschafft. K�mmern wir uns um die Leiche.
Cole!
- Wo ist der Tote hin? - Keine Ahnung. Ich stand dort dr�ben.
Was?
Marcello, vergib mir.
Du hast mich erschossen. Es stimmt nicht, dass du mich liebst.
Keine Bewegung.
Es tut mir leid. Ich liebe dich wirklich!
Zu sp�t.
Du warst wirklich naiv, meiner Pistole zu vertrauen.
Wenn man verliebt ist, macht man immer Fehler.
- Glaubst du? - Ja.
Nein, mein Schatz!
Es tut mir leid, Liebes.
Du bist die einzige Frau, die ich h�tte lieben k�nnen.
Aber du hast nichts verstanden.
Gratulation! Perfekt! Und jetzt noch den Slogan.
- 10.000 Dollar. Dort ist mein Anwalt. - 10.000, abgemacht.
L�cheln!
Sie hat einen Fehler gemacht. Sie hat nur einen Ming Tea getrunken.
Gut so?
Die Pistole! Die Pistole!
Caroline, es reicht!
Es reicht. Gut. Ich gebe auf.
Ich ergebe mich.
Mir platzt noch das Trommelfell. Es reicht.
Frauen sterben einfach nicht.
Verdammt, das h�tte ich mir denken k�nnen.
Ich habe einen Hautpanzer, den einzigen seiner Art.
Meine eigene Erfindung.
Du kannst mich nicht umbringen.
Es ist sinnlos ohne Fernsehkameras.
Keine Sorge. Es ist aus pers�nlicher Genugtuung.
Nimm das!
Ich erw�rge dich.
Marcello, das ist deine letzte Jagd.
Ich schw�re, deine Eltern bring ich auch um!
- Ich knall dich ab wie einen Hund! - Wir m�ssen hier weg. Schnell, in Deckung!
- Verteidige dich! - Was machst du denn? Lass los!
Es ist diese Verr�ckte, Olga. Schnell, da lang.
Da ist sie!
Gib's mir. Du bist zu gar nichts nutze.
Gib mir das Gewehr, sonst kann sie mich gleich erschie�en!
- Lass los! - Das hier ist meine Sache!
- Verdammte Frauen. - Dein erstes Opfer habe ich umgebracht!
Das mit dem Dynamit in den Stiefeln war meine Idee!
Das stimmt nicht!
- Doch, es war ihre! - Du feiges Aas!
- Ich erw�rg dich! - Bleib unten, oder sie bringen dich um!
- Haben sie dich erwischt? - Nein, hab mir die Schulter ausgerenkt.
- Lass uns hier verschwinden! - Genug geschossen! Mir reicht's!
Mach schon! Tr�del nicht rum! Los!
Los doch. Lauf!
- Komm! - Ihr Schufte!
Lauf, Marcello, lauf!
Wer bist du denn?
- Du siehst aus wie ein alter R�mer. - Das bin ich auch!
- Wie hei�t du? - Otello.
- Von Natur aus braunhaarig? - Nat�rlich.
- Olga! - Sie darf uns nicht sehen. Die spinnt! - Warte! Wo bist du?
Komm mit. Ich will dir was sagen. Komm.
Ich auch!
Willkommen.
Wo fliegen wir hin? Wo bringst du mich hin?
Ich will schlafen.
Was ist da los?
Ein Hochzeitsflugzeug...
Verr�ckt.
... erkl�re ich euch zu Mann und Frau.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
- Ich gratuliere. - Danke.
Weiter geht's.
Willst du, Caroline Meredith, Marcello Poletti heiraten?
Ja.
Verzeihung, was sagten Sie?
- Wie war das? - Sind sie nicht Marcello Poletti?
Das muss ein Irrtum sein.
Wir sind nur zuf�llig hier. Ich will aussteigen!
- Aber Sie sind doch Marcello Poletti? - Ja.
Dann m�ssen Sie auch heiraten.
Wie, dachten Sie, w�rde diese Geschichte denn sonst ausgehen?
Caroline, du hast das alles arrangiert.
Willst du, Marcello Poletti, Caroline Meredith heiraten?
Na ja...
Ich will es mir �berlegen.
Nein. Sie sollten nicht �berlegen.
Sie sollten einfach nur heiraten. Das ist ja das Sch�ne daran.
Die Ringe.
Willst du, Marcello Poletti, Caroline Meredith heiraten?
Ich habe ja wohl keine Wahl. Ja.
Ich erkl�re euch hiermit zu Mann und Frau.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Ihr d�rft euch jetzt k�ssen.
Warum musstest du diese wunderbare Liebesgeschichte doch noch ruinieren?
ENDE
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