All language subtitles for Eine schöne Bescherung 2015 HD BluRay.x264.SRTdeutsch

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Original subtitles

Aber, Ulf!

Was soll das?

Wir hatten doch gesagt, dass du kein Weihnachtkostüm mitnimmst.

Das ist meine Sache. -Sie möchten auf ihre Art feiern.

Vielleicht möchten Sie keinen Weihnachtsmann.

Meine Enkelin darf an Weihnachten den Weihnachtsmann nicht treffen?

Nein, aber wir hatten ausgemacht, dass du es nicht mitnimmst.

Gibt es Weihnachtsschinken, oder ist das auch zu heterosexuell?

Es ist ihr Heiligabend.

Auch wenn wir Kebab essen müssen, halten wir unseren Mund.

Das wird eine Herausforderung für dich. Wo zum Teufel, ich...

Hier.

Kein Weihnachtsmann? Deshalb feiert man doch Weihnachten.

Ich drehe durch.

-Zimmerservice. -Oh mein Gott...

Es steht "Nicht stören" an der Tür.

"Zimmer aufräumen", aber kein Problem.

Gut, wir wollten gerade gehen.

Beeilen Sie sich. Wir haben es auch eilig.

Entschuldigung...

ich habe das falsche Schild genommen.

Liebling. -Was ist los?

Es ist nur der Zimmerservice.

Hier, ich möchte Ihnen etwas zeigen.

Mit dem Bett hier...

Hier... - Ist etwas nicht in Ordnung?

Nein.

Nein, aber...

Die Bettdecke ist ziemlich festgezogen.

Man möchte doch nicht wie in einem Kokon schlafen.

Kein Problem, ich kümmere mich darum. -Danke.

Warum zum Teufel haben die keine laktosefreie Sahne mehr?

Ich habe meiner Mutter laktosefreien Reispudding versprochen.

Wenn Oma einen fahren lässt, sind wir erledigt.

Das will ich doch auch nicht.

Such weiter, Liebling. -Du bist toll.

Können wir stattdessen Quark nehmen? -Das weiß ich nicht.

Weiß überhaupt jemand, was Quark ist? -Gibt es laktosefreien Quark?

Haben Sie laktosefreien Quark? -Ja, dort links.

Kann man den für Reispudding nehmen? -Nein, da muss echte Sahne rein.

Ich finde keine laktosefreie Sahne. -Reg dich nicht auf.

Ich nehme normale Sahne, und davon etwas weniger. Was kann schief gehen?

Mit dem Satz "Was kann schief gehen?", sollten wir heute vorsichtig sein.

Bist du jetzt fertig, Liebling? -Ja, ja.

Darf ich fragen...

Haben Sie hier gestern geputzt?

Ja, habe ich. -Es lagen Apfelreste im Papierkorb.

Das war nicht von mir.

Das tut mir leid. -Ich bin sehr empfindlich,

was Gerüche betrifft.

Man möchte doch nicht in einem Zimmer schlafen, das nach Kompost riecht.

Das war verdammt noch mal ich. Ich habe gestern einen Apfel gegessen.

Ja, aber das waren ja wohl mehrere hier.

Entschuldigung, wenn ich etwas verärgert klang.

Aber... ich bin keine Rassistin.

Ich erwarte von Ihnen die gleiche Arbeit, wie von einem Schweden.

Tja... Nun frohe Weihnachten.

Entschuldigung. Sie ist normalerweise keine Rassistin.

Frohe Weihnachten.

Hallo!

Verdammt, wie schön! Shit, wie sexy.

Nein, das geht gar nicht!

Das vielleicht?

Kristallkugel am Weihnachtsbaum! -Kristallkugel? Nein, Discokugel!

Aufhören. Wir haben es eilig.

Das ist ziemlich deprimierend. Es sieht aus wie ein Zelt.

Es passt auf jeden Fall zum heutigen Abend.

Ich bin so nervös. -Bleib locker.

Ich werde mich blamieren! -Es wird gutgehen, ich verspreche es.

Für wen machst du dich so schick? Für mich oder deinen Exmann?

Für mich selbst.

Du sorgst also dieses Jahr für das Weihnachtsessen zu Hause?

Wir sind eingeladen. -Ach so.

Es riecht gut. -Finden Sie?

Was ist es? -Sie können gerne schauen.

Ist das Aal? -Nein, Dolmades.

Was ist das? -Ein griechisches Gericht.

So... Kommst du aus Griechenland? -Mein Vater.

Interessant.

Frohe Weihnachten. -Auch dir frohe Weihnachten, mein Junge.

Brauchen Sie Hilfe? -Danke.

Du wirst sicher viele Geschenke bekommen.

Hallo -Hallo, hallo!

Aber Oma... Trinkst du schon Champagner?

Es ist Heiligabend, Schälchen.

Eines langen Tages Reise in den Schnaps.

Ein kleiner Vorsprung ist immer gut.

Nicht so oft. Vielleicht alle drei Jahre.

Waren Sie schon mal in Griechenland? -Nein, nie.

Schade, es ist toll.

Wollen wir gehen?

Wann kommt Papa?

Frag nicht immer, Ebba. Er arbeitet heute.

Warum das denn? -So ist es eben.

Es ist ein Segen, einen Job zu haben.

Kannst du Oma nehmen?

Ulf kannst du...?

Ich glaube, wir werden dieses Jahr ein anderes Weihnachten feiern.

Sozusagen ein richtiges Schwulenweihnachten.

Hallo! -Hey.

Zu Ehren des Tages mit dem Fahrrad? -Wir werden bald ein Auto kaufen.

Da es noch grüne Weihnachten sind, wieso nicht grün fahren?

Das wäre auch was für dich. Ein paar Kalorien verbrennen.

Nein! Ich nehme lieber das Auto.

Ja, das sehen wir.

Er ist der perfekte Weihnachtsmann.

Es ist wichtig, dass du um 7 kommst, es ist eine Überraschung.

Kein Problem.

Du hast keinen Dienst oder so?

Nein, Annika und ich haben frei. Kinder und Enkel kommen morgen.

Heute Abend werden wir die Ruhe genießen.

Das klingt gut.

Vielen Dank!

Ich hole schnell das Auto. -Wirst du fahren?

Ja, ich werde fahren. -Bleibst du nüchtern?

Ja, ich werde nüchtern bleiben.

Nur Idioten sind an Heiligabend nüchtern.

Bleibt hier, ich hole das Auto. -Ulf, Liebling!

Ebba! Langsam!

Mein Gott, Ebba...

Verzeihung! Jetzt sind sie dreckig. -Sie schmecken sowieso nicht.

Nein, gefüllte Weinblätter sind gut. -Finden Sie?

Ja, sicher. -Nehmen Sie sie.

Nein, wir werden uns mit Weihnachtsschinken begnügen.

Kommt, Mädchen!

Frohe Weihnachten jedenfalls. -Gleichfalls.

Komm, Ebba.

Hier ist Halteverbot. Springt rein.

Kannst du deiner Mutter helfen?

Schließ die Tür!

Sie sind hier! Deine Familie ist hier. Ich habe sie parken sehen.

Warum müssen sie immer so früh sein?

Das ist doch gut, oder?

Herein mit ihnen und alles erzählen, dann ist es erledigt.

Gott, ich muss mich umziehen!

Zieh dich um!

Und denk daran, dass wir das beste Geschenk für sie haben.

Ich liebe dich, Simon. -Ich liebe dich auch.

Was ist das? -Ja, das...

Das ist kein Haus, das ist ein Brutkasten.

Aber Ulf... Sie... renovieren nur etwas.

Davon hat Oscar nichts erzählt.

Hat er nicht? -Nein, aber ich höre es jetzt von dir.

Nein, das habe ich nicht gesagt. -Was siehst du da?

Was zum Teufel ist das hier? -Es sieht aus wie ein Brutkasten.

Ulf. Da lang.

Oh mein Gott... Drängle mich nicht!

Opa, ein Tunnel! -Ist das ein Tunnel, Schatz?

Was soll das denn? -Aber Liebling, was machst du?

Kann mir jemand helfen? -Kümmere dich um deine Mutter.

Ich habe alle Hände voll. -Ich auch.

Ich helfe ihr! -Es gibt keine Tür.

Man fühlt sich sehr willkommen. -Sei vorsichtig mit dem Zeug.

Was zum Teufel...?

Ebba! Beeil dich, hier gibt's etwas für dich zu sehen.

Ein Weihnachtsmann! -Lauf hin.

Ein Rentier!

Oscar mag Weihnachten nicht. -Er hat schon immer gern gebastelt.

Basteln? Das hier ist pervers! -Dann hat das vielleicht Simon gemacht.

Er interessiert sich ja für Innenarchitektur.

Was das gekostet hat. Sieht aus wie auf dem Rummel.

Willkommen! -Hallo.

Darf ich deinen Schal nehmen? -Nein, den behalte ich an.

Wir können uns die Hausschuhe hier anziehen.

Wir nehmen sonst nicht diese Tür, aber die andere ist abgedeckt.

Ja, das haben wir gesehen. -Schau nur, der Weihnachtsbaum!

Schön, durch den Garten zu gehen, nicht? Wir wollten es weihnachtlich.

Es liegt ja kein Schnee. -Nein, aber ihr habt wirklich...

Ebba war völlig... Da fragt man sich, wie hoch die Stromrechnung wird.

Das ist so ein schönes Haus, Oscar. -Ja, wir haben es mit allem gekauft.

Es ist aus einem Nachlass. -Aus einem Nachlass?

Ja, hier hat eine alte Dame gelebt. -Hallo. Gun-Britt.

Aber sie ist gestorben. -Wie aufregend.

Du kennst ja Simon. Kannst du dich nicht an Mittsommer erinnern?

Kannst du dich erinnern, Oma? -Ach ja, Sie sind derselbe Freund?

Ja, Gott sei Dank.

Wir haben hier einen Sessel, in dem du die Beine hochlegen kannst.

Mit allem? Was heißt das?

Dass man alles zusammen kauft, wenn jemand stirbt.

Alles? Es ist nicht das KaDeWe. Sie haben ein Haus gekauft!

Es ist mein Herz. -Ja, ich verstehe.

Was sagst du zu dem Sessel?

Komm rein, Mama.

Oh mein Gott!

Was macht Opa?

Ich weiß nicht genau.

Er ist wahrscheinlich ein bisschen nervös.

So viele Sachen! -Ja, wir haben es möbliert gekauft.

Ihr Enkel in den USA wollte alles loswerden.

Deshalb war es auch günstig. -Was heißt "günstig"?

Jetzt hör doch auf. -Die Frage ist doch wohl erlaubt?

Ulf.

Wir möchten die Möbel nach und nach austauschen.

Hallo, alle zusammen, ich bin Cissi. -Das hier ist also Cissi.

Sie ist unsere beste Freundin.

Wird sie Weihnachten mit uns feiern?

Ja, das wird sie.

Das ist nett.

Hallo.

Hallo. Ich bin Oscars große Schwester.

Und du musst Ebba sein.

Monica. -Hallo.

Das ist Ulf. -Hallo.

Nein, die ist für Simon. -Danke.

Das ist Gun-Britt.

Guten Tag.

Ich sehe, Sie erwarten ein Kind.

Ja, richtig. Hier drinnen ist ein Keines.

Warum seid ihr so früh? -Wir sollten um ein Uhr kommen.

Nein, um halb zwei.

Ich dachte, wir könnten noch helfen.

Das ist nicht nötig, alles ist fix und fertig.

Die Tischkerzen brennen nicht. -Nein, die wollte ich später anzünden.

Um halb zwei solltet ihr kommen.

Zünde sie an, bevor Simons Eitern kommen.

Ich kann die Küche riechen, vielleicht kann ich helfen.

Sagt ihr ihnen, dass das auch mein Haus ist?

Wir lassen Sie sich erst einmal setzen.

Wir erzählen das noch.

Soll ich den Glühwein servieren? Wollen wir ihn warm machen?

Nein, das mache ich, wenn die anderen kommen.

Ja, wir warten. Soll ich die...? -Komm, Mama.

Du darfst dich hierher setzen und dich entspannen.

Jetzt sind wir es, die für euch Weihnachten ausrichten.

Danke, Schatz.

Es ist wirklich schön, zu sitzen

und sich um nichts zu kümmern.

Ich zeige dir gerne alles, Ulf. -Ja...

Wie geht es Papa?

Gut. Er ist...

Es fühlt sich sehr komisch an, dass ich kein Essen mitbringen durfte.

Niemand macht so einen Heringssalat wie ich.

Das Seil ist hier, weil wir diesen Teil nicht nutzen. Bitte.

Da wir das Haus möbliert gekauft haben, haben wir viel weggeräumt.

Viele der Möbel sind noch ganz brauchbar.

Hier haben wir nicht aufgeräumt.

Die Frau hat es wohl als Abstellraum genutzt.

Ist Simon Oscars Frau?

Nein, sie sind nicht verheiratet. Simon ist Oscars Freund.

Sie sind zwar zwei Jungs, mögen sich aber, wie es Mama und Papa tun.

Wer wird das Kleid anhaben, wenn sie heiraten?

Darum werden sie kämpfen. -Nein, keiner wird ein Kleid anhaben.

Außer sie wollen eins, denn dann geht das auch.

Warum sollten sie ein Kleid anziehen? -Das weiß ich nicht.

Wir wissen nicht einmal, ob sie heiraten.

Aber wenn sie eins wollen, dann ist das in Ordnung.

Sie wollen vermutlich einen Smoking. -Das ist doch gut.

Ich meinte ja nur, sie könnten auch etwas anderes anziehen.

Ob sie einen Frack

oder Schlips wollen... -Ja, das sind Männer.

Es ist merkwürdig, dass wir darüber reden.

Ich ziehe ein Kleid an, wenn ich heirate.

Hier ist das Schlafzimmer, wenn du es sehen willst.

Das Bett ist eine der wenigen Sachen, die hier neu sind.

Es fühlt sich gut an, sein eigenes...

Bett zu haben.

Wir dachten an William-Morris-Tapeten.

Wer von euch ist der Handwerker?

Das sind wir wohl beide. Aber unser Freund Jonas hilft.

Gardell?

Nein, unser Freund Jonas, der gut tapezieren kann.

Wir sind so viele Schwule, da gibt es die gleichen Vornamen öfter.

Die Frau, die hier wohnte, hat Fächer gesammelt.

Wir überlegen, ob wir das so lassen.

Ich glaube, ihr habt Schwamm.

Im Haus. Feuchtigkeit, Schimmel. Ich erkenne das am Geruch.

Es tritt mich. -Ja, das macht es manchmal.

Wo ist der Papa? -Ebba!

Ja, das ist etwas kompliziert. -Mein Papa arbeitet heute.

Oh, macht er das? -Ja.

Es kann manchmal etwas kompliziert sein mit Papas.

Ehrlich, Mama.

Er arbeitet an Heiligabend? Was ist los?

Nichts, worüber wir reden müssen. Nichts ist passiert.

Ihr habt gesagt, dass Jakob kommt. -Jetzt arbeitet er stattdessen.

Was sagt Sofia denn? -Sie ist ein bisschen traurig.

Deshalb sollten wir vermeiden, darüber zu sprechen.

Wir hatten den Kammerjäger vor einigen Wochen hier.

Um zu prüfen, ob es Schädlinge gibt.

Schädlinge? Das ist doch undicht...

Das Haus ist doch wohl überprüft? -Ja. Im Prinzip.

Und hier? -Da gehen wir nicht rein.

Es ist so unordentlich.

Ein weiterer Abstellraum also?

Alles in Ordnung? Alles gut?

Aha, völlig fertig.

Nicht ich. Die Motorpumpe. Der Kompressor der Erdwärmepumpe...

Aha, das kann man sich leisten.

Aber was zum Teufel?

Dieses Auto steht seit der Steinzeit hier.

Das ist nur ein Schrotthaufen.

Schrott? Das hier ist ein 64er Saab.

Ein GT! Die, die so eins hatten,

wie mein Vater, haben gesagt,

dass der Saab 96 Sport...

Das ist ein Symbol schwedischer Industrieentwicklung!

Gut. Dann können wir Plus machen, wenn wir all den Kram hier verkaufen.

Du willst das Auto verkaufen?! Ihr solltet es reparieren!

Es soll raus und fahren... Du bist ja völlig verrückt!

Das hier ist nicht sehr praktisch, Oscar.

Man kann... Ja, aber!

Jetzt sehe ich, es hat ja Räder!

Das ist wirklich clever! Fast wie ein Wickeltisch.

Hier ist Platz für Windeln. Das kann Cissi brauchen für das Baby.

Der gehört Cissi. -Wirklich?

Warum steht er dann hier?

Hast du das Haus gesehen, Papa? -Ja, leider.

Was ist los? -Die Wärmepumpe muss ersetzt werden.

Ein sehr gemütliches Haus ist das. -Ja, aber es gibt Lecks.

Wir renovieren, Papa. Wir sind ja erst drei Wochen hier.

Es wird eine Menge kosten. Wie läuft es mit dem Schreiben?

Danke, gut. Es geht voran.

Ich habe Teile gelesen und finde es gut.

Schreibst du ein neues Buch? -Nein, es ist das alte.

Aber ich spüre, dass die Figuren ihre eigene Stimme bekommen.

Was sagen sie denn?

Aber Ulf! Hast du da einen Fleck? -Habe ich?

Was macht die Schwangere hier? Wer ist sie? Was will sie?

Ein Haus in dieser Gegend ist nicht umsonst,

auch wenn es wie eine Bruchbude aussieht.

Er hat es nicht allein bezahlt. Simon hat viel stabilere Finanzen.

Simon sagte, es wurde im Prinzip überprüft. Was meint er damit?

Im Prinzip? Was haben sie bezahlt?

Da ist kein Fleck. Warum schleppst du mich hier rein?

Du musst dich beruhigen. -Wie viel haben sie gezahlt?

Beruhige dich jetzt. Lass das. Lass.

Er ist nicht mehr unser kleiner Junge,

er ist erwachsen und jetzt... -Ein Mann?

Ja, so muss man es wohl nennen.

Das sind mein Papa Miltiadis und mein Bruder Alex.

Mein Gott! Sie sind das? -Kennt ihr euch?

Ja, wir sind uns schon begegnet. -Ach so!

Servus. -Hallo.

Das ist... Wir wohnen im Grand Hotel.

Wir hatten die große Ehre, deinen Papa als...

Ja, wie heißt es?

Zimmerservice, sagt man.

Richtig, Zimmerservice. So sagt man wohl.

Ihr tut mir so leid, weil ihr so unterbezahlt seid.

Aber jetzt bist du ja im Grand, da ist es wohl okay.

Jetzt mache ich den Glühwein. Es ist Zeit für etwas Alkohol.

Oder ja...

Das war also meine Mama. Das ist mein Vater, Ulf.

Wir kennen uns. -Miltiadis.

Das ist meine ältere Schwester Sofia. -Hallo. Sofia.

Miltiadis. Angenehm. -Hallo! Wir haben uns schon gesehen.

Habt ihr? -Ja.

Cissi. -Hallo, Mille!

Schön, dich hier zu sehen. -Dich auch!

Du bist ja dick geworden! Simon hat nicht gesagt, dass du schwanger bist.

Hier sitzt ein kleiner Troll.

Sag Hallo zu Gun-Britt, Papa. -Angenehm. Hallo.

Angenehm. -Gleichfalls.

Papa... -Ja,richtig!

Dein Lieblingsgericht, Papas Dolmades.

Ja, das sehe ich.

Du solltest doch nichts mitbringen. -Das zuzubereiten, ging ganz schnell.

Du warst die ganze Nacht auf. -Ach Unsinn.

Dann muss ich sie mal probieren.

Danke, Miltiadis. Sie sind bestimmt köstlich.

Von wegen nur fünf Minuten zu Fuß. Jetzt sind es schon fünfzehn.

Ich folge nur dem GPS. -An diesem Haus waren wir schon mal.

Jetzt schreist du mich an. -Überhaupt nicht.

Wir müssen hier lang. -Mein Gott, ich rufe ein Taxi.

Warte. Es ist diese Richtung. -Aber meine Füße...

Mist, habe ich Schmerzen! -Soll ich dich tragen?

Soll ich dich tragen? -Nein, nie im Leben.

Ist Mama schon da? -Nein, noch nicht.

Kommt sie? -Ja, sie kommt.

Das hier ist der Nockeby Weg. Es sollte hier rechts sein.

Haben wir dieses Haus nicht schon einmal gesehen?

Ich weiß nicht.

Nein, es ist hier rechts.

Das war etwas dumm vorhin. -Was meinst du?

Im Hotel... Oscar sagte, du warst Lehrer.

Ja, das bin ich, aber ich war nach der Scheidung nicht glücklich.

Ich war kein guter Lehrer mehr. -Oh nein, wirklich, das tut mir leid.

Ich konnte nicht essen, schlafen, arbeiten...

Nicht essen?

Ich musste den wiederfinden, der ich war,

als ich nach Schweden kam.

Deshalb habe ich auch einen Kiosk. -Einen Kiosk?

Wenn ich Alex nicht habe...

Wir haben geteiltes Sorgerecht,

dann fahre ich nachts Taxi.

Und du bist Anwalt in Alingsås? -Nein, nein.

Ich bin Staatsanwalt am Landesgericht Göteborg.

Wir leben in Alingsås, etwas außerhalb.

Dann hast du nur einen Job. -Ja.

Da hast du den hier nötiger als ich, nicht?

Frohe Weihnachten dir!

Also... Wie schön!

Ja, sehr. Komm, wir sind spät dran.

Seit wann feiert Simon Weihnachten? -Egal...

"Santa stop here." Komm, wir machen ein Selfie!

Hallo, alle miteinander!

Hallo Carina. Das muss Ulf sein.

Schön, dass wir uns hier treffen. Was für ein Garten!

Was die Jungs da gemacht haben! Und was für ein großes Haus!

Guten Tag! Den habe ich einsam

auf einer Bank gefunden.

Hallo, Liebling! Zwei Tage habe ich dich nicht gesehen.

Hallo, Mille. Wie geht's dir? -Super.

Liebling, was zur Hölle habt ihr im Garten gemacht?

Hallo, Kleine! Ich glaube, du heißt Ebba.

Und du bist Gun-Britt. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht.

Und da der schönste Mann der Stadt. Was für ein Haus!

Es ist so wunderbar, euch endlich kennenzulernen.

Schon so lange sind sie zusammen, und wir treffen uns das erste Mal.

Ich liebe dich! Aber was für ein Haus ihr habt!

Aber Cissi! Liebling!

Was machst du hier? Und was ist das?

Cissi und Simon sind Freunde seit der Kindheit.

Liebling, was ist mit deinem Bauch?

Warum hast du nichts gesagt? -Ja, warum nicht?

Wann ist es soweit? Heute? -Ich hoffe nicht.

Wir haben früher Weihnachten zusammen gefeiert, weißt du noch?

Wo war das? -Körsbärsvägen.

In Farsta...

Ja, sie wohnte gleich nebenan.

Als wir die Geschenke auspackten, klingelte es an der Tür.

"Hallo, darf Simon spielen?"

"Aber Liebling, es ist Heiligabend! Hast du keine Weihnachtsgeschenke?"

"Ist es Heiligabend?" Oh, ich wurde völlig...

Das hier ist also meine Mama Carina. -Frohe Weihnachten!

Das ist ihr...

Ihr...?

Das ist nicht euer gemeinsamer?

Doch, das ist unser gemeinsamer. -Aber...

Das ist mein Freund Rami. -Nein...

Doch.

Rami! Frohe Weihnachten!

Hallo. Wie geht's? -Hi. Ja, gut.

Sie verstehen sich fantastisch.

Hey, was für ein schickes Kleid! -Danke.

Wusstest du, dass er mitkommt? -Nein.

Oscar. -Du hättest was sagen können...

Hallo, Mädchen! Wie geht's? -Gut. Und bei dir?

Alles in Ordnung!

Ein kleines Baby! -Hallo, Rami. Ich heiße Cissi.

Angenehm. -Hallo, König Alex!

Wie geht's? Gut? -Ja.

Mille. -Hallo.

Wir möchten euch gern erzählen, warum wir hier sind.

Um Weihnachten zu feiern.

Zum ersten Mal seit Langem feiern wir Weihnachten mit der Familie.

Das ist so schön!

Rami hat eine Überraschung. Er hat die ganze Nacht gekocht.

Das ist ein Eintopf namens Sherbak...

Shorbat Samak. Ein libanesischer Fleischeintopf, sehr pikant.

Frohe Weihnachten. -Vielen Dank. Wie schön.

Es ist doch ein Mitbringfest.

Monica, du hättest ja auch...

Oscar, sollten wir etwas mitbringen?

Das hier ist völlig überraschend.

Hätte ich das gewusst, hätte ich Fleischbällchen gemacht.

Gleich gibt es Glühwein.

Dann könnt ihr bis um drei machen, was ihr wollt.

Dann ist Zeit für Donald Duck.

Danach gibt es ein klassisches schwedisches Weihnachtsessen.

Mit allem, was dazugehört und einem...

Shorbat samak. -Tjorven.

Und Papas Dolmades. -Dolmades, genau.

Hast du die Dolmades gemacht?

Ja, zusammen mit Alex. -Was?

Bei mir kocht er nicht, aber bei seinem Vater.

Das habe ich nicht. -Ok.

Wann kommt der Weihnachtsmann? -Das werden wir sehen.

Simon und Oscar, könnt ihr kurz mit in die Küche kommen?

Simon! Wenn wir es richtig verstanden haben,

essen wir nach Donald Duck?

Ja, aber wir haben Mandarinen und Nüsse.

Ich habe Rami gesagt, wir essen vorher, deshalb haben wir nicht gefrühstückt.

Wir essen immer vor Donald Duck. -Wir immer danach.

Es gibt da keine Regel. Das kann man machen, wie man will.

Wir essen immer davor und danach. -Wir essen die ganze Zeit.

Aber jetzt haben wir nicht gefrühstückt. Wir sind vielleicht etwas seltsam.

Nein, nein. -Hier fällt das gar nicht auf.

Ihr habt noch nichts gesagt. -Wir können doch damit

nicht einfach rausplatzen. -Warum nicht?

Sind noch mehr hungrig? -Alex hat sicher Hunger.

Aber er hält das aus.

Essen wir noch was vor Donald? -Wir haben gut im Hotel gefrühstückt.

Ja, im Grand Hotel. -Mille ist doch...

Ein bisschen Hering vielleicht. -Ja.

Und dann Schinken und Fleischbällchen.

Davor essen wir den Hering. -Mochten wirklich alle Donald sehen?

Was? Was sagst du?

Mochten wirklich alle Donald sehen? -Kein Weihnachten ohne Donald.

Das ist Tradition.

Ich will Kalle sehen. -Ja, du und ich wollen Donald sehen.

Wir können vielleicht einen Happen essen?

Ein belegtes Brot oder ein Würstchen. -Ich esse keine Wurst.

Ich weiß das. -Warum sagst du es dann?

Wurst mit Brot waren nicht eingeplant.

Wir könnten...

Wie Ulf sagte, können wir Hering essen. Ich mache es in der Küche zurecht.

So, du bist Vegetarier.

Ich bin Muslim.

Jetzt haben unsere Eltern beschlossen, dass wir vor Donald Duck etwas essen.

Wir haben keine gekochten Kartoffeln. -Das ist jetzt schon die Hölle!

Beruhige dich, Simon! -Gib ihnen ein Schinkenbrot.

Rami isst keinen Schinken.

Ist er Vegetarier? -Er ist Muslim.

Dann soll er den Schinken runternehmen. Wann erzählt ihr es ihnen?

Frühling ist die schönste Zeit.

Stellt euch vor...

Auf Santorini reiten die Touristen auf Eseln, um in die Stadt zu kommen.

Ich weiß, ich habe das gemacht. Vor vielen Jahren.

Liebling, lass sie ihr Butterbrot essen.

Wir warteten dort mit unseren Eseln

auf die schönen Mädchen.

Ich wusste nicht, dass das schönste von allen meins werden würde.

Papa... -Was ist?

Kein Mann kann das erste Treffen mit Carina vergessen.

Ich verstehe dich, Mille.

Ich heiße Miltiadis. -Ok, "Militiladis".

Hattest du einen Esel? Ich liebe Esel.

Ich hatte einen Esel, bevor ich nach Schweden kam.

Dann bekam ich zwei fantastische Jungen.

Alex und Simon.

Bitte... -Alex, Mamas Junge.

Aber Alex...

Man möchte nicht hören, dass man Mamas Junge ist.

Das war genauso mit Oscar.

Ich liebe Griechenland.

Die ganze Familie war dort, als Oscar klein war.

Es war wie im Himmel. -Himmel, ich weiß nicht.

Ein Ort mit verkaterten Schweden am Strand, die schlechte Krimis lesen.

Da ziehe ich die Hölle vor, da trifft man wenigstens Mama und Papa.

Sind deine Eltern in der Hölle? -Was sagst du?

Du hast gesagt, dass deine Eitern in der Hölle sind.

Nein, die sind wohl im Himmel, hoffe ich.

Wenn es einen gibt, ja.

Ja, darüber kann man philosophieren, ob es den Himmel gibt.

Ja, darüber kann man nachdenken. -Das kann man wirklich.

Zeit für Glühwein! -Oh, oh, oh!

Ich hoffe, es hat gut geschmeckt. -Supergut!

Ein fantastischer Beginn für ein friedvolles Weihnachten.

Oma hat gesagt, dass das hier ein Schwulenweihnachten ist.

Das habe ich nicht gesagt!

Was ich gesagt habe, was ich meinte... -Alles gut, Mama.

Man kann sagen, dass es eine Schwulenweihnacht ist.

Das hört sich gut an, viel lustiger als normale Weihnachten.

Wir haben jedenfalls den Glühwein selbst gemacht.

Er ist viel besser als gekaufter. Wir haben ihn aus Pomeranzen und...

Ingwer, Zimt, Gewürznelken, ein bisschen von allem gemacht.

Hier ist warmer Saft für Cissi und die Kinder.

Ich möchte auch Saft haben.

Die ersten Weihnachten mit seinem Sohn nach drei Jahren,

da will man bei vollem Verstand sein. -So schwierig ist es wohl nicht.

Trink Glühwein, dann wird Weihnachten richtig nett.

Nein, Mama. -Ulf!

Du kannst doch trotzdem fahren. Jetzt nehmen wir Glühwein.

Das ist richtiger Glühwein. -Danke.

Ist das richtiger Glühwein? -Nein.

Das ist egal. -Ich finde, jetzt ist es soweit.

Sagt ihr es jetzt? -Dass alle es hören...

Ok, alle miteinander, jetzt wollen ich und Oscar...

Hallo, zusammen. -Ich wollte ein paar Worte sagen.

Nicht jetzt, Opa spricht.

Du bist ein Esel, Opa.

Setz dich zu Mama, Oma kümmert sich um den Esel.

Als Oscars Papa finde ich es schön,

dass wir alle die Möglichkeit haben, uns hier zu treffen.

Simon und Oscar kennen sich ja schon ziemlich lange.

Drei Jahre.

Wir hatten fast die Hoffnung verloren, mit unserem Sohn zu feiern.

Deshalb ist es ganz wunderbar, mit euch gemeinsam hier zu sein.

Dann möchte ich nur noch "Frohe Weihnachten" sagen.

Frohe Weihnachten.

Ich möchte hinzufügen, wie toll es ist, dass es euch beiden so gut geht.

Ein neues Haus, und mein geliebter Simon

hat eine Zahnarztpraxis eröffnet.

Und bald kommt Oscars Buch,

das ist nicht schlecht.

Oscar, es erfordert Mut, die Schule abzubrechen

und seinem Herzen zu folgen.

Vor allem, wenn man Bestnoten hat. -Umso besser der Schriftsteller.

Da kann er auf etwas zurückgreifen, wenn es nicht so läuft.

Oder Simon versorgt ihn.

Auf Oscar und Simon!

Auf Simon und Oscar!

Prost, auf die ganze Familie!

Hallo, Mama.

Ich wollte nur frohe Weihnachten wünschen.

Du kannst mich auf dem Handy erreichen, wenn du magst. Kuss.

Du wirst immer geliebt werden. Hörst du das?

Ich weiß, dass es jetzt etwas chaotisch ist,

aber ich verspreche dir, dass du immer geliebt werden wirst.

Leg dein Handy weg.

Er hängt 24 Stunden am Tag am Handy dran.

So ist das mit diesen sozialen Medien.

Das hier ist die Wirklichkeit, hier passieren Dinge.

Nein, hier ist gerade mehr los.

Könnt ihr jetzt leise sein?

Ich werde heute Ihr Gastgeber sein und Sie am Weihnachtsabend begleiten.

Willkommen in Winterland.

Hast du Facebook? Ist das gut? -Ganz in Ordnung.

Das ist Instagram. -Ulf nennt das...

Asoziale Medien. -Das stimmt ja auch.

Seid leise, jetzt zündet er die Kerze an.

Eine Kerze, die brennen soll und die Dunkelheit erhellt.

Die uns allen Freude bringen soll

in einer chaotischen Weit.

Und jetzt, meine Freunde, ist es Zeit für das, worauf wir alle warten.

Drei Uhr. Donald und seine Freunde wünschen jetzt frohe Weihnachten.

Hallo. -Hast du mich erschreckt.

Das war nicht meine Absicht.

Man muss vorsichtig sein mit einer Hochschwangeren.

Wann ist es soweit? -Zweiter Januar, sagen sie.

Ein herrlicher Start ins Jahr. -Sicher. Kann ich irgendwie helfen?

Nein, ich glaube nicht. Möchtest du nicht Donald sehen?

Nein, ich bekomme etwas Angst. Besonders vor Ferdinand, dem Stier.

Er ist der Beste. -Und sehr einsam.

Ich verstehe. Setz ihnen die Mützen auf.

Wie schön die sind! Hast du die gemacht?

Ja, ich bastle gern. -Hier sind wir, braucht ihr Hilfe?

Was sind das da für süße Weihnachtsmänner?

Möchtest du etwas Wein? -Ja, sehr gern.

Dass du schwanger bist, ist verrückt.

Wunderbar. -Wunderbar?

Nichts in meinem Körper funktioniert mehr.

Wenn ich pinkeln muss, pupse ich.

Wenn ich pupsen muss, tropfe ich.

Das ist uns auch so gegangen. Prost darauf, Monica.

Mit 50 wird es nicht besser.

Mit dem Auslaufen, meine ich. Es ist wichtig,

dass man sich traut, zum Training zu gehen,

um den Beckenboden zu trainieren.

Du musst alles tun, um nicht die ganze Zeit zu tröpfeln.

Tröpfelst du? -Ja, wenn ich ehrlich sein soll.

Ich nur beim Trampolinspringen.

Ich schaue nur mal in die Küche. -Bis dann.

Bei keiner der Entbindungen gab es Probleme.

Also Carina.

Hallo, hier steht ihr und... -Wir reden über die Geburt.

Bei dir gab es kein Problem. Du warst noch nie ein Problem, Simon.

Aber Oscar war ein richtig nervöser kleiner Junge.

Ebba, wie heißt der, der... -Bitte, sie schaut sich das hier an.

Beruhige dich. -Ach was.

Wenn ich euch hier so stehen sehe... Ihr seid so süß.

Simon und Cissi, ich habe ja erzählt...

Erzähl nicht weiter.

Nein, ich fange nicht davon an. -Es war nett von ihm...

Er war immer nett, und ihr wart immer nett zueinander.

Cissi wohnte... -Auch so eine traurige Geschichte.

Nein, weil Cissi so stark ist.

Ich freu mich so, dass du schwanger bist.

Es fühlt sich fast so an, als ob du meine Tochter wärst.

Aber ich bin neugierig, ist da nicht ein Papa mit im Bild?

Du musst nicht antworten, aber gibt es einen Papa?

Nein... Also, ich... Das war so, dass...

Ich musste nach Kopenhagen fahren. -Du bist nach Kopenhagen gefahren?

Genau, ich habe eine Reise nach Dänemark gemacht.

Jetzt verstehe ich gar nichts mehr, ich komme mir sehr dumm vor.

Ist das eine Codesprache? -Sie hat sich inseminieren lassen.

Ach so! -Ist das so?

Mein Gott, das ist doch sehr modern. -Wunderbar, Cissi.

Das ist fantastisch. Du schaffst das alleine.

Es ist dein Leben und dein Kind. Es geht auch ohne Mann.

Du warst immer eine Kämpferin, Cissi. Du schaffst das allein.

Wir sind für dich da. Man braucht keinen Mann.

Obwohl, manchmal kann es schön sein.

Jetzt wird mir heiß, merke ich. Ich muss etwas Luft schnappen.

Ich komme gleich zurück.

Simon, warum hast du nichts über Cissi gesagt?

Cissi, du wirst noch erfrieren! -Du siehst doch, was passiert!

Ihr habt mich in eine verflixte Situation gebracht.

Warum habe ich Kopenhagen gesagt? -Es lag auf der Hand.

Warum muss ich eure Familien anlügen? -Das musst du nicht.

Doch, ihr Feiglinge habt ja nichts gesagt!

Wir warten auf die richtige Gelegenheit.

Der Zug ist bereits abgefahren.

Am Bahnhof hat er 9 Monate auf euch gewartet, aber jetzt ist er weg.

Ihr hattet Ostern, Mittsommer, Halloween...

Und jetzt muss ich nur husten und das Kind ist da.

Wir werden es ihnen sagen. Jetzt. -Entschuldige.

Hey, Wichtelmänner, hebt eure Gläser und lasst uns lustig sein.

Hey, Wichtelmänner, hebt eure Gläser und lasst uns lustig sein.

Eine kurze Zeit wir leben hier, mit viel Mühe und Beschwer';

Hey, Wichtelmänner, hebt eure Gläser und lasst uns lustig sein.

Prost!

Prost. -Prost.

Prost, mein kleiner Schatz.

Ich möchte nur sagen, dass dies alles biologisch ist.

Schön zu hören.

Die spritzen so viel Mist ins Essen, da wird einem Angst und Bange.

Ich habe ehrlich gesagt darüber nachgedacht, ob ich die Grünen wähle.

Aber glücklicherweise...

Ich wähle seit eh und je die gleiche Partei.

Als ich diese Wahlbarometer oder wie es heißt, machte,

hieß es, ich wäre Schwedendemokratin. Eine Unverschämtheit!

Beim zweiten Test war ich immer noch Schwedendemokratin.

Wir sollten vielleicht heute Abend nicht über Politik reden.

Jetzt genießen wir das Essen und beleidigen niemanden mehr.

Das sagst du?

Heutzutage ist jeder gleich beleidigt.

Es sind doch unsere Unterschiede,

die uns interessant machen.

Man muss Dinge beim Namen nennen dürfen.

Ich bin ein verdammter Grieche, so ist das.

Mein Sohn ist schwul. Er ist fantastisch.

Carina ist auch fantastisch,

aber doppelt so alt wie Rami.

Du bist ein Toyboy und Kanake.

Gun-Britt, du bist Schwedendemokratin.

Stoßen wir darauf an! Prost darauf,

kein langweiliger Schwede zu sein.

Ihr seid doch nicht beleidigt? -Prost.

Prost, Liebling. -Prost.

Wann kommt der Weihnachtsmann? -Erst gibt's Essen

und dann Geschenke. -Als was arbeitest du?

Ich bin Logopädin.

So haben wir uns getroffen. Ich bin mit meinem kleinen Problem zu Carina.

Ich hole noch etwas Hering.

Probleme mit den Füßen?

Was? -Du arbeitest doch mit Füßen?

Nein, ich bin Logopädin.

Das ist... -Das ist das Sprechen.

Sprachprobleme. Rami hat gelispelt.

Ja, ich habe stark gelispelt. -Wie nervig.

Außerdem habe ich eine Arbeit, bei der ich unmöglich lispeln kann.

Was machst du? -Ich bin Verkäufer bei Samsung!

Gott, wie lustig! Samsung...

Du bist lesbisch?

Entschuldigt, das sind so viele Wörter die wir schnupfen... aufschnappen.

Das ist richtig unheimlich. -Rami hat gelispelt...

Aber Cecilia ist lesbisch.

Ich möchte jetzt nicht die Stimmung verderben, aber ich bin nicht lesbisch.

Entschuldige, ich dachte... -Das macht nichts.

Man höre und staune, ich hier drüben bin heterosexuell.

Es ist verständlich, dass man die Wörter verwechselt.

Sie sind sehr ähnlich.

Man ist nicht lesbisch, nur weil man lispelt.

Wenn man kein verdammtes Pech hat. -Danke, Mama.

Als ich jung war,

bedeutete das Wort "gay" nur, dass man glücklich ist.

Wie hat man dann die genannt, die gay waren?

Sänger und Tänzer. -Ich bitte dich.

Lesben gab es wohl zu meiner Zeit nicht.

Wann beginnt der Weihnachtskalender?

Jetzt. Du kannst aufstehen. -Ja, danke.

Kommst du mit? -So was schaue ich mir nicht an.

Ich bin wohl etwas zu alt dafür. -Wer, verdammt, ist nicht zu alt?

Zu alt dafür!

Willst du den Kalender sehen? -Muss nicht sein.

Er will nicht. -Ja, ja.

Jungs!

Ok.

Wir haben etwas, das wir euch erzählen möchten.

Wir möchten zusammenleben und wir sind verlobt, wie ihr wisst.

Wir sind zusammen mit Cissi in das Haus hier eingezogen.

Und haben das Haus mit ihr gekauft.

Was meinst du? Sie ist auch Eigentümerin?

Das ist doch gut, drei Kreditnehmer.

Gut für den ohne nennenswertes Einkommen, Oscar.

Das Haus wird heute Abend eingeweiht,

und wir haben festgestellt,

dass uns etwas fehlt.

Deshalb möchten wir euch das schönste aller Weihnachtsgeschenke geben.

Cissi war nicht in Kopenhagen,

und der Vater ist kein unbekannter Spender.

Wir sind ganz einfach die Väter.

Wir werden Papas! -Was?

Wir erwarten ein Kind mit Cissi.

Das ist unser Weihnachtsgeschenk.

Liebling?

Mein Gott, das ist nicht zu glauben. Glückwunsch, ihr drei!

Glückwunsch, Bruder. -Glückwunsch, Oma.

Glückwunsch... uns.

Wer ist der Vater? -Wir sind die Väter.

Wie geht das? -Das sollten wir nicht vertiefen.

Wie geht das? -Wir haben gemischt.

Und dann inseminiert.

Eigentlich komisch, es gab mehrere Runden.

Du musst doch sehen, dass es gewisse Komplikationen geben könnte.

"Wir sind Väter." Theoretisch klingt das sehr gut,

aber man kann keine zwei Väter haben.

Wer ist sie? Seid ihr nicht mehr schwul?

Es gibt einen Vater, er hat die rechtliche Verantwortung.

Wer ist der Vater, Oscar?

Das ist unsere Sache. -Nicht vor Gericht.

Sie wissen nicht, wer der Vater ist. Wenn es nun nicht Simon ist.

Zwei Spermien können nicht Seite an Seite in das Ei hineinschwimmen.

Juristisch ist das unerhört wichtig. -Wollt ihr nicht gratulieren?

Ich kann gratulieren, wenn es rechtlich klar ist.

Glückwunsch.

Ein neuer Verwandter, sollten wir uns darüber nicht freuen?

Ich freue mich sehr.

Wunderbar, dass du plötzlich so positiv bist.

Ist das falsch? -Nein, das ist fantastisch.

Aber trotz deines positiven Gefühls, gibt es eine gewisse Komplikation.

Ich begreife nicht, warum ihr uns nicht eher einbezogen habt.

Wir wollten es allen gleichzeitig erzählen.

Das ist doch egal. -Nein.

Es fühlt sich an, als ob ihr uns ausschließt. Sie ist hochschwanger.

Das ist ein Armutszeugnis für uns Eltern.

Wir beziehen euch doch ein!

Es kommt nur wie ein Schock.

Verstehst du das nicht?

Habt ihr... Wie soll man sagen?

Habt ihr das hier wirklich durchdacht? -Was meinst du?

Wir reden nicht über ein Katzenjunges, kein Tamagotchi.

Es ist ein Kind, ein Leben!

Es ist schon schwierig, ein Kind in einer natürlichen Familie großzuziehen.

Wieso sind wir denn nicht natürlich?

Du weißt, was ich meine. -Nein, absolut nicht.

Ich meine nicht, dass ihr unnatürlich seid.

Aber es ist nicht normal, das kann man nicht sagen.

Papa meint, es sei nicht ganz üblich,

es ist etwas weniger normal.

Es folgt nicht der Norm. -Nein, un-nor-mal.

Musst du hier sitzen und jedes Detail anhören?

Sie erzählen es uns doch jetzt. -Was? Sieh dir die Sendung an.

Lass ihn.

Bleib sitzen.

Waren Pfefferkörner in den Dolmades? -Nein.

Wie ein Stein.

Das muss es sein, denn ich habe einen Stein im Mund.

Das war vielleicht der Stockfisch. -Das waren sicher die Dolmades.

Jetzt trinkt sie noch ein Glas. -Lass sie doch.

Denk an ihr Herz. -Konzentriere dich jetzt nicht darauf.

Wie geht's dir?

Du weißt nicht, was passieren kann.

Verdammt cool.

Was? -Also, dass man in einer Tasse mischt

und nach oben spritzt und es nicht richtig miteinander...

machen muss.

Ja, das ist wirklich unglaublich.

Das ist voll gut.

Ich dachte daran, liebe Cissi, wie fühlst du dich...

dass du zwei Väter hast?

Ich werde Mutter mit zwei der besten Menschen, die ich je getroffen habe.

Das fühlt sich einfach fantastisch an.

Wie sieht es rechtlich aus?

Was passiert,

wenn Cissi einen oder zwei andere trifft und euch verlässt?

Was meinst du, Ulf? -Habt ihr einen Partnervertrag?

Bei der Arbeit sehe ich tausende Familien ohne solche Absicherungen.

Wir wissen genau, was wir tun. -Das erschreckt mich.

Mündliche Vereinbarungen sind ungültig.

Ein Kind kann nicht drei Sorgeberechtigte haben.

Nur der biologische Vater hat Rechte.

Wollt ihr hier wohnen als Mama, Papa, Papa, Kind?

Wie schön, dass ihr besorgt seid. Zu eurer Information: Uns geht es gut.

Und dem Kind geht es gut.

Was das Geschlecht betrifft, lassen wir uns überraschen.

Der Geburtstermin ist der zweite Januar.

Wir sind froh, solche Großeltern wie euch zu haben.

Entschuldigt mich, ich will nur... Da ist eine Fackel, die...

Simon...

Hier ist aber schlechte Stimmung.

Ist jemand gestorben?

Nein, Oma. Oscar hat erzählt, dass er Papa wird.

Was habe ich gesagt, Ulf? Er ist nicht schwul!

Verdammt!

Wir wollten ja ein Fanny-und-Alexander-Weihnachten.

Ist alles okay? -Ja, alles völlig okay.

Nicht wahr, Oscar? -Ja, alles okay.

Ich werde nur mal schauen, wie es Cissi geht.

Dumm, zu glauben, sie würden sich freuen.

Das wird schon, gib ihnen nur ein wenig Zeit.

Sie haben gerade nur Angst, weil...

Weil?

Jakob hat mich verlassen.

Ich verstehe. Das ist hart. Wie fühlst du dich?

Ich weiß nicht. Ok, glaube ich.

Ich weiß nicht, wie ich es Ebba beibringen soll.

Oder Papa, soweit das geht. -Papa?

Für ihn ist Jakob der perfekte Schwiegersohn.

Der Sohn, der ich nicht bin.

Für Ebba

wird das hier ein unvergessliches Weihnachtsfest werden.

Ja, mein Gott.

Was machen wir jetzt? Wir können ja nicht nach Hause fahren.

Es wäre Zeit für den Weihnachtsmann. -Ja, entschuldige.

Das wäre was.

Hilfst du mir? -Womit?

Mit dem Kostüm. Ich habe es mitgenommen.

Stille Nacht, heilige Nacht

Ich brauche eine Kippe. -Rauchst du?

Nein.

Was singt man in Griechenland an Weihnachten?

Das ist "Stille Nacht". -Das höre ich.

Das ist das gleiche, same, same.

Ich stehe einfach hier und lüge und lüge.

Wenn das funktionieren soll, musst du eine SMS zusammenbasteln.

"Frohe Weihnachten, Ebba. Papa liebt dich." Ist das so schwer?

Es sieht so aus, als ob du eine brauchen könntest.

Gott, ja.

Danke.

Erzähl das bloß keinem.

Von der Kippe oder dem Gespräch? -Von beidem.

Versprochen.

Wer war der Idiot am Telefon?

Der Idiot am Telefon war der Anrufbeantworter meines Mannes.

Mit dir möchte man sich nicht streiten, du klingst gefährlich.

Normalerweise klinge ich nicht so. -Nein, das war gut.

Wenn man nicht für etwas einsteht, verliert man seine Wurde.

Es war einmal ein Heiligabend vor langer Zeit,

als man noch arme Menschen auf der Straße sah.

Damals war es keine Schande, arm zu sein,

zerlumpte Kerle und erbärmliche Gestalten

mussten sich nicht verstecken, sondern liefen frei herum.

Wann kommt der Weihnachtsmann? -Ich weiß nicht.

Opa und Oma, wann kommt der Weihnachtsmann?

Soll ich das hier runterdrücken? -Das ist der Bauch. Der muss hoch.

Niemand antwortet.

Wir spielen lieber. Der Weihnachtsmann kommt schon noch.

Der Bauch wird sehr lang. -Er soll hier oben sein.

Jetzt müssen wir zusammenhalten. Das ist das Wichtigste.

Hallo. Wie geht's euch? -Gut.

Ihr wisst, wir finden das hier in jeder Hinsicht wunderbar. Nicht wahr?

Aber es steht überall so viel rum. -Ja, das wissen wir.

Schafft ihr es, aufzuräumen und zu renovieren?

Ja, wir schaffen das schon. Aber heute sind andere Dinge wichtig.

Zum Beispiel kommt der Weihnachtsmann. Oh, jetzt gleich!

Das Weihnachten dieser Familie ruht nun in meinen Händen.

Es ist wichtig, das richtig und mit Charme zu machen.

Du bist schon jetzt ein Erfolg.

Hoch mit dem Bauch.

Du bist nett wie ein Weihnachtsmann, der allen Menschen hilft.

Ein Weihnachtsmann zu sein, ist eine Ehre.

Oscar sagte, dass er Geld hat. Woher hat er das?

Er hat doch Geld. -Nein hat er nicht.

Er hat ein gesperrtes Konto mit Papas Erbe.

Ist es das Konto? -Die sind gut genutzt. Etwas kaputt.

Hat er was von diesem Konto abgehoben?

Hast du dafür gesorgt? -Liebling...

Antworte mir doch! -Ja, das habe ich.

Das sollte er für etwas Sinnvolles haben!

Ich dachte, dass das hier sinnvoll ist.

Du musst mithelfen...

Ulf.

Ulf!

Was machst du?! -Nichts.

Du hast mich geschlagen!

Ich habe dich nicht geschlagen.

Du hast mich geschlagen, Ulf. -Ich habe dich geschubst.

Ich verstehe nicht, was mit dir los ist.

Ulf, was ist mit dir? Warum bist so?

Du bist so gemein. -Bin ich gemein?

Wenn du so bist wie jetzt. -Soll ich dir beim Schmücken helfen?

Teller abtrocknen, Filzkugeln kleben und solchen Mist?

Aufhören! Warum bist so wütend?

Wovor hast du Angst, Liebling?

Du hast Oscar nicht verloren. -Ich habe keinen Sohn mehr.

Blödsinn.

Frag ihn, ob er angeln gehen möchte. Du musst dich trauen, Ulf.

Ich kann nicht... -Mehr will er nicht.

Nicht jetzt, wenn er... -Er ist etwas schwul, das ist alles.

Daran ist nichts falsch. -Nein, es ist nicht so schlimm,

schwul zu werden, verdammt!

Und du? Ich habe dich auch verloren.

Er wird dir dein zweites Enkelkind schenken.

Was wünschst du dir mehr?

Was ist mit dem Mann passiert, den ich liebe?

Puh, bin ich müde.

Ich weiß nicht, wo sie sind. -Ich weiß es doch auch nicht.

Da bist du ja! Wo ist Papa?

Auf der Toilette.

Dann fangen wir ohne ihn an.

Es ist sieben Uhr, das heißt es ist jetzt Zeit für die Bescherung.

Wie geplant, hier ist unsere nächste Überraschung.

Er ist sehr pünktlich, und das ist an so einem Tag sehr wichtig,

weil er viel zu tun hat.

Wir stellen unseren nächsten Gast vor.

Wir drehen uns um und schauen aus dem Fenster.

Seht, da kommt er! -Jetzt kommt der Weihnachtsmann.

Wie schön!

Hallo, Weihnachtsmann! Komm herein. Herzlich willkommen.

Wart ihr brav dieses Jahr? -Ja, ich glaube schon.

Wie schnell du warst, Liebling.

Auch die Großen dürfen Hallo sagen.

Gibt es brave...?

Gibt es zwei Weihnachtsmänner? -Das ist neu für mich.

Oma kann das sicher besser erklären. -Ja, wie wunderbar!

Ebba, wir haben zwei Weihnachtsmänner!

Was passiert jetzt? -Ja, was passiert jetzt?

Das passiert so selten,

wenn plötzlich zwei Weihnachtsmänner kommen.

Gibt es drei Weihnachtsmänner? -Nein.

Aber es gibt zwei, und die sind Brüder.

Gebrüder Weihnachtsmann. -Genau.

Sänger und Tänzer, vielleicht? -Nein, Gun-Britt.

Einfach normale Brüder und Weihnachtsmänner.

Ebba, die Welt ist so groß,

dass man zwei Weihnachtsmänner haben muss,

damit sie alle Länder schaffen und Weihnachtsgeschenke austeilen können.

Sag "Hallo, hier ist der schwedische Weihnachtsmann" zu allen hier.

Hallo, alle miteinander. -Hallo, hallo.

Hallo, Weihnachtsmann. -Hallo, Bruder.

War es nicht sieben Uhr? -Ja.

Ich glaube, da ist heute etwas im Zeitplan schiefgegangen.

Ja, im Weltzeitplan. -Ja, wenn man das so nennen möchte.

So, wir werden jetzt weiterziehen und uns verabschieden.

Ebba, sag Tschüss zum Weihnachtsmann. Hier ist sein Bruder.

Komm, Liebling. -Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

Ich regle das hier. -Warum haben sie nichts gesagt?!

Was für eine wunderbare Überraschung!

Der Weihnachtsmann darf sich setzen. -Ja, genau.

Gibt es hier brave Kinder? Schaut mal, ein kleines Mädchen!

Warst du dieses Jahr fleißig? -Ja.

Sag Hallo zum Weihnachtsmann.

Du hast etwas Konkurrenz bekommen. -Ja, aber einen Bruder gewonnen.

Velen, vielen Dank. -Bitte schön.

Tschüss danke. -Tschüss tschüss.

Ja... Mein Gott, Oscar.

Du hättest was sagen können. -Ja, oder ihr.

Was denn? Wir wussten doch nichts. -Ho, ho!

Ho, ho!

Du warst so bestimmt mit allem.

Wir durften kein Essen oder Geschenke mitbringen.

Außer für die Kinder. Ihr solltet ein anderes Geschenk bekommen.

Ja, mein Gott.

Ihr wolltet keinen Weihnachtsmann. -Das stimmt nicht.

Warum durfte Papa nicht Weihnachtsmann sein? Das ist so wichtig für ihn.

Soll ich mit ihm reden? -Nein...

Das musst du nicht, ich mache das. Lass ihn eine Weile allein.

Ein Weihnachtsmann sitzt auf dem Mond und schaut neugierig herunter

Ein Weihnachtsmann sitzt auf dem Mond, er sitzt still und lächelt

Ein Weihnachtsmann sitzt auf dem Mond und singt leise seine Lieder

Liebe, liebe aus Liebe, liebe nur ein einziges Mal

Ein Weihnachtsmann sitzt auf dem Mond und schaut neugierig herunter

Ein Weihnachtsmann sitzt auf dem Mond, er sitzt still und lächelt

Für alle Kinder in der Weit flüstert er ein tröstendes Wort

Für alle einsamen Herzen, für alle Kinder auf unserer Erde

Antworte doch. -Hallo...

Hast du das Bild gesehen? -Ja...

Kein Scherz, ich hatte zwei Weihnachtsmänner. Verrückt!

Ulf, wie gut du warst. Es war doch trotzdem richtig gut.

Du? Ulf?

Ebba war überglücklich.

Ulf?

Wo bist du, Liebling?

Ulf?

Ulf?

Was ist das hier für Müll?

Teufel! -Hab ich mich erschreckt!

Ja, hört mal. Ich habe Ulf gesucht. Was für ein Keller, so viele Sachen!

Ich finde ihn nicht. -Er macht wohl einen Spaziergang.

Er kommt wieder, Mama. -Oscar, du weißt, wie Papa ist.

Das kann sehr lange dauern.

Ich kann nicht mehr, ich will etwas Ruhe haben.

Wieso habt ihr nicht gesagt, dass ein Weihnachtsmann kommt?

Monica, du hast wirklich nicht... -Schluss jetzt! Komm, Mama.

Jetzt machen wir einen Schlussstrich.

Mochte Frau Weihnachtsmann etwas trinken?

Ja, danke. Etwas Starkes. -Ich mache das.

Darf ich dich trotzdem fragen?

Weißt du wirklich nicht, wer der Vater des Kindes ist?

Zum letzten Mal, wir sind die Väter. -Schluss jetzt, Mama.

Sag nicht, dass ich aufhören soll!

Ich muss es wissen. Ihr musst es wissen. Was ist,

wenn Cissi keine zwei Väter haben möchte?

Sie will vielleicht nur einen, und nicht euch.

Vielleicht kommt der Mann ihres Lebens und ihr steht da.

Ihr müsst einen Vertrag haben.

Das klappt so nicht.

Nehmt Vernunft an.

Denkt nach.

Und wenn sie recht haben? -Was meinst du?

Wenn Cissi jemanden trifft,

was passiert dann mit uns?

Das haben wir besprochen, wir sind trotzdem die Väter.

Du hörst doch, was sie sagen, laut Gesetz kann es nur einen Vater geben.

Glaubst du, es war falsch? -Ich weiß nicht, Simon.

Woher kommt das? -Wir werden einen DNA-Test machen.

DNA-Test? Wir können Cissi vertrauen! -Ja, aber das meine ich nicht.

Wir müssen etwas machen, um uns abzusichern.

Hallo, Mama, ich möchte dir nur frohe Weihnachten wünschen.

Wir hören uns, oder? Kuss.

Dieses Haus ist so chaotisch.

Sie haben noch so viel zu tun, bevor das Kind kommt. Ich sorge mich.

Schau mal, so viele Sachen! Überall müssen sie aufräumen.

Nur noch wenige Wochen, bis das Kind kommt. Das ist nicht so gut...

Ich vertraue ihnen.

Bitte, gib zu, dass du etwas nervös bist.

Bist du nicht ein bisschen nervös? -Ok, etwas.

Wie kannst du so ruhig sein? Was klappert da?

Was zum Teufel ist das?

Geht es? -Ja.

Ist sie nicht zu schwer? -Nein.

Sie ist so groß. Die Zeit vergeht so schnell.

Wie friedlich sie aussieht.

Leg sie aufs Sofa.

Die Gebrüder Weihnachtsmann haben sie erschöpft.

Armes Kind, total verwirrt.

Ich bin selbst völlig erschöpft.

Ich muss das hier annehmen.

Ja? -Darf ich mit ihr sprechen?

Nein, sie ist eingeschlafen. Was glaubst du?

Bist du nicht ganz bei Trost? Soll ich sie wecken?

Ich wusste nicht einmal, dass du anrufen würdest.

Nein, aber... Wenn du mich anschreist, lege ich auf.

Nein.

Verdammter Idiot!

Hallo, Jakob.

Wir möchten nicht mehr, dass du anrufst.

Sofia und ich möchten Weihnachten in Ruhe feiern.

Wer zum Teufel bist du? -Rami, ihr neuer Freund.

Gut, dass du es jetzt weißt. Frohe Weihnachten.

Entschuldige. -Schon gut.

Ich konnte es nicht lassen. -Das ist okay.

Du...

Ja?

Danke für die Hilfe. -Schon gut.

Du hast nichts über das Kind oder das Haus gefragt. Sorgst du dich nicht?

Doch, aber ich möchte nicht, dass sie uns wieder ausschließen.

Schau dir Oscars Familie an.

Der Arme hat so steife und langweilige Eltern.

Waren wir so langweilig? -Du und ich? Du warst das.

Ja, genau.

Ich habe nur Spaß gemacht. Das war ein Scherz.

Was für eine Sammlung. Es gibt alle Sorten an Wein.

Papa Ulf und sein dicker Geldbeutel haben das wohl möglich gemacht.

Was für ein Typ! Er klingt wie die Sozialversicherung!

Simon hat gesagt,

dass er in ihrer Gesellschaft nervös und angespannt wird.

Bist du in meiner Gesellschaft angespannt?

Ich frage nur. -Ich fühle mich nicht angespannt.

Ich habe dich und Simon den ganzen Abend beobachtet.

Er hat dein Lachen bekommen

und Alex hat dein Lächeln.

Was zum Teufel?!

Seid ihr verrückt? -Das ist nicht das, wonach...

Ihr solltet über euer Benehmen nachdenken.

Carina und Herr Santorini. -Hast du da gestanden und zugehört?

Was machst du hier? -"Was machst du hier?!"

Ich wünsche euch eine wunderbare, verdammte Weihnacht.

Was sagst du? -Ich sage...

dass ich deinen Sohn liebe.

Aber ich mag es nicht,

mit dir allein zu sein.

Hört, hört!

Monica! -Wo warst du, Liebling?

Wir fahren jetzt zum Hotel. -Was ist passiert?

Nichts, aber wir fahren, bevor etwas passiert.

Wir scheinen nicht willkommen zu sein.

Wir beginnen gerade, Freunde zu werden.

Geh in den Keller. Dort haben Miltiadis und dein Flittchen

eine private Weinprobe.

Was sagst du da! -Was habt ihr gemacht?

Nichts, absolut nichts. -Raus mit der Sprache, Miltiadis.

Wie hat ihre Zunge geschmeckt? Rund?

Fruchtig? Nach Aprikose? Alte Lasagne?

Wir sind wirklich sehr neugierig! -Das ist ein totales Missverständnis!

Das ist eure Sache, klärt das.

Ich war gerade im Keller. -Und du hast uns belauscht!

Ist das hier die Weihnachtsshow?

Ich habe dich und den Eseltreiber gehört.

Ich habe es so satt. -Du wedelst wie ein Signalmast.

Du bist immer so herablassend!

Genau!

Können wir damit jetzt nicht aufhören? -Frohe Weihnachten!

Oh, wie gut das aussieht!

Das sieht sehr gut aus, aber Mama und ich müssen leider ablehnen.

Aber Liebling... -Wir fahren jetzt.

Es ist besser, wenn ich gehe.

Warum wollen alle gehen? -Niemand geht,

wir wollen wissen, was los ist.

Miltiadis hat unsere Familie beleidigt.

Er behauptet, dass ich euren Weinkeller finanziert habe.

Der gehört Cissi. -Ja, ich bin Sommelier.

Ich dachte, du seist Köchin? -Das bin ich auch.

Koch und Sommelier?

Ich hoffe, du schaffst es auch, Mama zu sein.

Wovon sprichst du, Ulf?

Wir möchten nicht, dass du dich länger angespannt fühlst!

Was? -Ulf hörte,

als ich sagte, dass du dich in ihrer Gesellschaft so fühlst.

Was?

Ja, ich fühle mich in deiner Gesellschaft angespannt.

Wenn du zu uns kommst

und unseren Lebensstil infrage stellst.

In deinen homophoben Augen gibt es nur einen Weg.

Bin ich jetzt auch noch homophob? -Absolut!

Deshalb haben wir fünf Jahre nicht reden können.

Du bist homophob!

Muss sich alles um eure Homosexualität drehen?

Alles darum, dass ihr schwul seid?

Können wir nicht einen Tag haben,

ohne das reingedrückt zu bekommen.

Papa, wir sind homosexuell. -Das wollen wir keineswegs hervorheben.

Das ist unser Alltag.

Das wissen wir.

Wir wissen das, Oscar.

Glaub mir!

Aber musst ihr darüber die ganze verdammte Zeit sprechen?

Alles dreht sich um schwul und Pornos. -Aber was sagst du da?

Habt ihr nur Sex im Kopf? Ich habe diese Schwulenparade gesehen.

Wir tragen keine Dildos auf der Stirn,

um zu zeigen, dass wir hetero sind!

Wenn ich auf der Straße vögle,

ist das Erregung öffentlichen Ärgernisses,

aber bei zwei Schwulen

ist das ein Bekenntnis zur Befreiung.

Wir haben alles für dich getan. Du konntest werden, was du wolltest.

Fühl dich frei, haben wir gesagt. Da wurdest du schwul!

Und wir?

Hast du auch nur ein einziges Mal an uns gedacht?

Mein Vater zwang mich zum Jurastudium.

Ich wollte Rock-Sänger werden. -Was für Texte er geschrieben hat!

Glaubst du, das ging? Nein, also wurde ich Jurist.

Ich habe Verantwortung übernommen.

Weißt du, was das bedeutet?

Damit du und Sofia...

Wir haben versucht, dich ohne Zwänge großzuziehen!

Werde, was du willst, sagten wir.

Was machst du? Was machst du?

Schwulst mit einem Zahnarzt rum, der die Leute den Mund öffnen lässt.

Du hattest doch ein Mädchen! -Kajsa.

Das ist zu spät jetzt,

sie hat einen Ölmilliardär geheiratet.

Aber du wohnst lieber hier mit rissigen Tapeten.

"Und der Schimmel, Simon?" "Den dekorieren wir weg!"

Hier sitzt ihr unter Plastikplanen und esst Linsensuppe.

"Wir gründen eine Familie!"

Gruppenumarmung, einmal gewichst

und reingespritzt! -Schluss jetzt!

Schluss jetzt! -Ich bin es leid,

mich die ganze Zeit zu verteidigen.

Aber wenn man euch etwas vorwirft, ist man gleich Hitler!

Nicht eine einzige Krone bekommst du von mir.

Oscar will kein Geld.

Das Einzige, was er möchte, ist anerkannt zu werden, wie er ist.

Das habe ich immer zu Simon gesagt.

Papa, das ist nicht wahr.

Ich habe dich und Mama streiten hören.

Lieber stirbst du, als den Verwandten zu erzählen, dass Simon schwul ist.

Ist das wahr? -Schluss jetzt! Stopp!

Stopp, es reicht jetzt!

Mein ganzes Leben lang waren Heiligabende eine totale Katastrophe.

Deshalb wollte ich das hier mit euch machen.

Und jetzt stehe ich hier!

Erniedrigt und gedemütigt von all dem Mist hier!

Eurem Mist.

Und mittendrin.

Ihr zwei zweifelt schon.

Ich sehe es euch an, ich habe es sogar gehört.

Es ist nur etwas zu spät für mich. Ein bisschen schwer, zurückzurudern.

Dazu habe ich nicht Ja gesagt.

Es war auch nicht...

Es war auch nicht das, womit ich mein Kind umgeben wollte.

Das war nicht...

Ich werde nicht länger ein Teil von dem hier sein.

Cissi, warte!

Lass mich in Ruhe! Komm mir nicht nach!

Lass mich in Ruhe!

Zufrieden?

Papa, du weißt wohl, dass Jakob mich verlassen hat?

Er arbeitet heute nicht. -Sofia.

Ich weiß, dass ihr es wisst.

Jetzt bin ich alleinerziehend. Besser das als gar nichts.

Ich wünschte, mein Kind hätte zwei solche Väter.

Was machen wir jetzt?

Was machen wir jetzt?

Ja, was?

Cissi...! Reiß dich zusammen, Simon! -Sie muss doch frieren.

Ruf sie an. -Mach ich. Kann sie dorthin sein?

Cissi! -Besetzt.

Sie kann nicht weit sein. -Du kannst nicht fahren.

Das kann ich sehr wohl! -Du hast getrunken.

Du hast genauso viel getrunken. -Das ist mein Aufgabe.

Ich habe am wenigsten getrunken. -Ihr braucht einen nüchternen Muslim.

Kommt er mit? -Setz dich ins Auto.

Entschuldigung, darf ich etwas fragen? Feiern Muslime Weihnachten?

Drück auf den Startknopf. Nach rechts.

Langsam, damit wir sie sehen. -Alles unter Kontrolle.

Das ist jetzt egal, hör auf. -Wohin sollen wir gehen?

Mama. Darf ich heute Nacht bei dir schlafen?

Das geht nicht, Anders ist da.

Ok. Ich verstehe.

Wir hören uns nach Weihnachten. -Ja, das machen wir.

Schön. Tschüss. -Kuss, Kuss.

Nein, das ist nicht wahr.

Schau nur, schau...

Das ist blau, Carina. Es wird ein Junge.

Da beim Kiosk, unter dem Schirm. -Das ist sie. Bleib stehen.

Du bleibst hier, Alex.

Das gilt auch für dich, Schätzchen.

Hallo. -Hallo

Denk nur, wir haben dich endlich gefunden.

Dürfen wir uns setzen? -Sicher.

Wir haben wieder grüne Weihnachten dieses Jahr.

Es tut uns sehr leid. -Das lief alles so dumm.

All das mit dem Schwulsein...

Als ich so alt war wie Simon,

war ich auf Besuch in Griechenland.

Ich hatte meine Verwandten vier, fünf Jahre nicht gesehen.

Ich hatte einen Ohrring,

deshalb waren sie geschockt.

Meine Mutter meinte,

ich wäre verrückt. Ob ich schwul geworden sei.

"So was haben nur Schwule."

Andere Orte, andere Werte, andere Generationen...

Ich weiß nicht, ob du dich in diese Lage versetzen kannst.

Absolut.

Als ich klein war, wollte ich Slalomfahrer werden.

Stenmark war mein Idol. Und die Brüder Mahre.

Ich sparte und trug Zeitungen aus.

Ich kaufte teure Skischuhe, Ski, den Anzug und die Mütze.

Aber es gab keinen Slalomhang in Alingsås.

Keinen Hang? -Nein,

es gab keinen Slalomhang.

Ich versteh nicht, was du sagen willst.

Ich meine, das Leben ist nicht...

So meinst du das.

Wer ist das? -Alex.

Wir haben Cissi gefunden. -Wie schön!

Ihr geht es gut.

Sag ihnen, sie sollen sich beeilen. -Ihr darf nicht kalt werden.

Bessere Jungs als Oscar und Simon findest du nicht.

Es ist nicht ihre Schuld, dass wir... Bring nichts durcheinander...

Sie lieben dich.

Wir auch. -Wir auch.

Wir kennen dich noch nicht so gut aber wir tun alles dafür,

die besten Großeltern zu werden. -Wir versprechen es.

Alles in Ordnung? -Ja.

Es ist kalt,

bevor sich Cissi zu Tode friert.

Also, darf ich? -Was für ein Gentleman.

Es ging ziemlich gut.

Ich denke, es ist meine Schuld, dass Oscar schwul wurde.

Was? -Ja...

Ich bin sehr dominant, Carina. -Das habe ich gemerkt.

Ich habe ihn so geliebt und denke,

dass meine Liebe ihn erstickt hat.

Aber bitte, Monica...

Du glaubst doch nicht,

dass man jemanden zu sehr lieben kann?

Wenn du so denkst, denke ich...

Ich befürchte, Simon spürt, dass ich ihn zu wenig geliebt habe.

Und er wurde trotzdem schwul. -Aber Liebling!

Sie haben Cissi gefunden.

Wie schön! Wir haben uns Sorgen gemacht.

Was für ein Zimmer! Habt ihr das selbst gemacht?

Nein, Jonas hat uns geholfen.

Gardell? -Was haben heute alle bloß?

Alles in Ordnung? Ein Teppich auf der Treppe...

Jetzt muss ich mich um Cissi kümmern.

Darf ich mal dein Buch lesen?

Ich weiß nicht, ob das dein Geschmack ist.

Ich lasse mich überraschen. Ich kann dich vielleicht überraschen.

Natürlich kannst du es lesen.

Kannst du mir verzeihen?

Du weißt, dass...

Papa...

Du wirst jetzt Großvater.

Du hast ein ganzes Leben Zeit, das wieder gutzumachen.

Oscar, was hältst du davon,

gemeinsam im Sommer nach Griechenland zu fahren?

Ich lade euch ein. Dich, Cissi, Simon

und diesen kleinen Menschen. -Das klingt großartig.

Lasst uns mal kurz allein.

"Bewegt euch, sonst friert sich Cissi zu Tode."

Und jetzt sind wir hier.

Entschuldige, Cissi. Wo soll ich anfangen?

Wir hatten tausend Dinge im Kopf.

Wir wollten beweisen,

dass wir wie eine normale Familie sind.

Obwohl wir das nicht sind. -Und das ist auch gut so.

Wenn man nicht für etwas einsteht, verliert man seine Wurde.

Was ich gesagt habe, meine ich so. Wir stehen füreinander ein.

Wir machen genau hier weiter, so wie es jetzt ist.

Ich möchte euch allen weiterhin frohe Weihnachten wünschen.

Habe ich etwas Seltsames gesagt? -Nein, überhaupt nicht.

Was ist? -Ich weiß nicht... An!

Das Fruchtwasser geht ab.

Wir müssen etwas tun!

Carina! -Aber ich weiß nicht, was...

Wohin willst du, Oscar? -Ich hole das Auto!

Cissi... wo ist die Jacke? -Hier ist sie.

Haben wir eine Tasche gepackt? -Haben wir das?

Wir haben keine Tasche. -Willst du nicht die Jacke haben?

Nein. -Cissi!

Cissi...

Was passiert gerade? -Das tut weh!

Sollen wir dich tragen? -Kleiner Liebling...

Du bist doch im Gesundheitswesen, Carina.

Ich bin Logopädin.

Irgendjemand muss uns helfen. -Håkan ist Arzt.

Wer ist Håkan? -Der Weihnachtsmann!

Der Weihnachtsmann kann uns helfen. Wir tragen sie!

Weiter unten.

Wo sind denn alle?

Es passiert gerade etwas ganz Spannendes.

Was genau?

Hier vorne. -Es schneit.

Mein Gott, wie wunderbar!

Es gibt doch noch weiße Weihnachten.

Wollen wir uns jetzt nicht auf das hier konzentrieren?

Håkan, steh nicht so da! Hol sie herein.

Rein ins Wohnzimmer!

Cissi, wir sind bei dir!

Gibt es hier einen Vater? -Wir.

Alle beide?

Ihr könnt doch nicht zwei Väter sein.

Hilf mit! Drück dagegen!

Jetzt mach ich zu. -Wir sind hier!

Es ist meine Schuld. Sie hat sich aufgeregt. Da ging es los.

Bitte alle Ruhe bewahren.

Ausbildung? Das ist schon ewig her. -Ich bin HNO-Arzt.

Ich mach das. -Du bist Psychiaterin.

Egal, ich bin eine Frau.

Du assistierst mir, und halt die Kappe.

Wenn du das auf Instagram stellst,

erdrossle ich dich mit der Nabelschnur!

So ja... -Es kommt.

Jetzt pressen. Pressen!

Ebba, ich glaube, es ist etwas passiert.

Mein Gott!

Was ist es? -Ein Junge.

Was gibt es Besseres, als dass ein Jesuskind geboren wird?

Schau dir das Wunder lieber etwas näher an, Cissi.

Es ist ein Mädchen! -Jesus ist ein Mädchen!

Manchmal kann eine geschwollene Vulva wie ein Penis aussehen.

Ich muss Oma und Ebba holen. -Ich mach das.

Schau dir den Schnee an! Siehst du, wie schön das ist?

Und wir werden ein kleines Baby sehen. -Ein kleines Mädchen.

Darf ich jetzt ein Bild machen? -Sehr gerne.

Wenn du versprichst, es auf Instagram zu posten,

damit die ganze Welt es sieht.

Wie soll sie heißen? -Julia?

Julia... -Passend zu Weihnachten!

Das ist ja so schön! -Gut, Alex.

Hallo, Julia!

Ok.

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