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Dick und Doof - H�nde hoch - oder nicht (1933) dTV - BR - 10. Februar 2013
Musik
"Im fr�hen 18. Jh. wurde Norditalien von Banditen terrorisiert.
Der K�hnste unter ihnen war der R�uberhauptmann Fra Diavolo,
auch als 'Des Teufels Bruder' bekannt.
Um die Reicht�mer der Adeligen zu erkunden,
gab er sich als eleganter Marquis von San Marco aus.
Die Lords verloren an ihn ihr Gold, die Ladies ihre Herzen."
Gesang * On yonder rock reclining
that fierce and swarthy form behold.
Fast his hands his carbine hold,
it is his best friend of old.
This way his steps inclining,
his scarlet plum waves over his brow.
And his velvet cloak hangs low,
playing in careless flow. *
Chor: * Tremble! *
* Even while the storm is beating,
afar hear Echo repeating: *
Chor: * Diavolo, Diavolo, Diavolo! *
* Tremble!
Even while the storm is beating,
afar hear Echo repeating: *
Chor: * Diavolo, Diavolo, Diavolo! *
Stimmengewirr
Sch�nes Kind, begr�� mich.
Hast du einen Fisch an Land gezogen?
Wenn du eine Lady so nennst, ja.
Du mit deinen Weibergeschichten.
H�ttest lieber ne Gans suchen sollen. - Gans ist das Wort.
Sie ist die Gattin eines alten Lords, der stinkt vor Reichtum.
Die Lady ein h�bsches Frauenzimmer.
Sie funkelt vor Diamanten wie eine Esche im Raureif.
Hast du sie ausgenommen? - Ich bin doch nicht fantasielos.
Sie kennt mich als den Marchese von San Marco.
Als solcher konnt ich ihr nur ein St�ndchen bringen.
Ihr m�sst euch das vorstellen.
Ich sitze in der Kutsche mit den beiden,
der Lord, der Gemahl der Lady, auf der anderen Seite die Gemahlin.
Ein Prachtweib, aber eine dumme Gans.
Und ich, als Marchese verkleidet, Mylady war sofort verschossen.
Musik und Gesang
Verehrte Mylady,
diese wei�e Perle wirkt gelb gegen den Schimmer Ihrer Haut.
Gelb oder wei�, sie hat meinen Gemahl 50.000 Lire gekostet.
Ist das wahr?
Und dieses Medaillon. Die runde Summe von 100.000.
Ist das die M�glichkeit?
Welche Geldverschwendung. - Ihr seid ungalant. - Oh, nein.
Juwelen wirken matt gegen das Funkeln Eurer Augen. - Oh, Marchese.
Aber hat Euer Gemahl keine Bedenken,
seine Frau mit so wertvollem Schmuck reisen zu lassen?
Das ist l�ngst nicht alles, was ich bei mir hab.
Jetzt werde Ihr erst staunen.
Ich wette, das ist das teuerste Backwerk, das Ihr je gesehen habt.
Ich bin einigerma�en entsetzt.
Hier im Norden hausen die schlimmsten R�uber von Italien.
Die wissen ja nicht, wo ich die Juwelen versteckt habe.
Und wo mein Gemahl seine 500.000 Lire aufbewahrt.
Wieso Lire? Wer sagt was von 500.000 Lire?
Ich hab gesagt, du w�rst �u�erst vorsichtig.
Deine Verstecke kann wirklich niemand finden.
Ich w�nschte,
ich k�nnte dein Herz so verstecken wie deinen Schmuck.
Auf die Art hab ich erfahren, wo sie die Preziosen aufbewahren. Lachen
Als Marchese hab ich mich dann empfohlen.
Die weitere Arbeit �berlasse ich euch.
Tonio, Alessandro, ich hab mit euch zu reden.
Musik und Gesang
So viele G�ste hatten wir noch nie, Vater.
Deshalb musst du helfen.
Gib diesem Habenichts Lorenzo endlich den Laufpass.
In meinen Pl�nen mit dir hat kein Lorenzo Platz.
Aber Vater, ich liebe Lorenzo und vor Armut graust mir nicht.
Aber mir.
Aber wenn wir uns anstrengen, k�nnen wir sparen.
Du heiratest Francesco!
Aber V�terchen... - Schluss, ich habe gesprochen.
Schluchzen
Musik und Gesang
Was ist? Hat dein Vater dir eine Szene gemacht?
Ich soll Francesco heiraten.
Du bist zu erwachsen, um dir was vorschreiben zu lassen.
Warum hast du ihm das nicht gesagt? - Das kann ich nicht.
Vater braucht dringend Geld, sonst ist er den Gasthof los.
Schluchzen
Wenn es mir gel�nge, Fra Diavolo zu fassen...
Seit Monaten bist du hinter ihm her, er entwischt dir immer wieder.
Glaub mir, Zerlina, ich bin ihm dicht auf den Fersen.
Und sehr bald schnappe ich ihn.
Musik
Es ist zum Verzweifeln. - Was soll ich machen?
Sitzt da wie Karo-Ass und tr�umst. Gib ihm die Sporen.
Und wenn der Tierschutzverein das erblickt?
Es gibt ein einfaches Mittel. Schnalzt
Pst.
Das Pulver verschie� ich noch nicht. - Warum nicht?
Das heb ich auf, bis er endg�ltig streikt.
Ich sage dir, komm jetzt!
Schnalzt
Du siehst, er kann, wenn er will.
Ich hab ne Frage.
Wo hast du unser Geld versteckt? - In der Satteltasche.
Gib es mir, da ist es besser aufgehoben.
Ist es in deiner Hand wirklich sicher?
Das sind die Ersparnisse eines Lebens.
Nicht auszudenken, wenn wir die verlieren w�rden.
F�r dieses Geld haben wir jahrelang geschuftet. - Ja, ja.
Wie oft haben wir uns selbst das N�tigste verkniffen?
Ich bin abgemagert wie ein Strich,
w�hrend du immer fetter geworden bist.
Aber wir wissen, wof�r wir geschuftet haben.
Wir k�nnen uns getrost zur Ruhe setzen
und bis zu unserem Ende prassen.
Behalt die H�nde oben!
Fanfare
Na warte, Freundchen.
Musik
R�ck die S�cke raus!
Musik
Nun ist es futsch.
Und du bist schuld. Du h�ttest dich wehren k�nnen.
Ach was. Hin ist futsch und futsch ist hin.
Das ist mein Wahlspruch.
Was meinst du mit, "hin ist futsch und futsch ist hin"?
Jetzt m�ssen wir von vorn anfangen. Vorner geht es nicht.
Wieso von vorn? Hinten w�r besser.
Was meinst du? - Warum werden wir nicht R�uber?
Dann brauchen wir nicht so hart zu arbeiten.
Das ist ein netter, gem�tlicher Beruf.
Wir berauben die Reichen und verteilen es unter die Armen.
Das ist das 1. Mal, dass du eine gute Idee hast.
Daf�r ist es das 1. Mal, dass du zuh�rst.
Wenn du auf mich geh�rt h�ttest,
w�rst du nicht so vom Fleische gefallen.
Das seh ich ein, Stanlio.
Erkl�r mir deinen Plan genau. - Also...
Den ganzen? - Halbe n�tzen nichts.
Also, wir...
Wir werden wieder reich,
und dann berauben wir die Armen und verteilens unter die R�uber.
Wir fangen es jetzt anders an, ohne zu schuften, gleich oben.
Bis wir wieder heruntergekommen sind.
Dabei kann nichts schiefgehen. Denk an das Gesetz der Schwermut.
Was f�r ein Gesetz?
Das besagt: Der Apfel f�llt nicht weit vom Birnbaum.
Das befolgen wir, ehe sies abschaffen.
Ich bin stolz auf dich. - Ich bin erst stolz.
Aber ein Haar ist in der Suppe, das mir nicht schmecken will.
Seit wann isst du Haare?
Wir sind in dem Fachwerk keine Handm�nner.
Weil wir noch keinen umgelegt haben?
Wir sind bestimmt nicht wenig dumm.
Wenn alle Stricke rei�en, besuchen wir einen R�uberkursus.
Das machen wir.
Musik
He, Sie. Geld oder Leben?
Gevatter, Geld oder Leben?
H�? - Ich hab gesagt: Geld oder Leben?
Was?
Geld oder Leben, Opi?
Wir sind gef�hrliche R�uber.
Wir haben die Absicht, Sie zu beklauen.
Verstehe, ihr wollt mich berauben, ihr beide.
Das kann ich mir nicht leisten, ich bin ein armer Mann.
Ich habe so viel am Hals, dass es einen Hund jammert.
16 Kinder, 108 Enkel und 442 Urenkel.
Bis jetzt.
Was ich durch Holz hacken verdiene, brauch ich,
um all die hungrigen M�uler zu stopfen.
Ich habe nichts im Beutel. - Er hat nichts im Beutel.
Meine Frau ist krank, mein Vater s�uft wie ein Loch,
und Oma ist nicht mehr die J�ngste.
Seht mich doch nur an.
Ich bin ein alter Frack und stehe schon mit einem Fu� im Grabe.
Schluchzen
Ihr k�nnt mich doch nicht berauben und zusehen,
wie meine Familie am Hungertuch nagt.
K�nnt ihr das etwa?
Schluchzen
(weinerlich) Das wollen wir wirklich nicht.
Schluchzen
Seine Familie muss nagen.
Mal sehen, was wir im Beutel haben.
Das ist schrecklich.
Oh, vielen Dank, Signori.
Sind das nette R�uber.
Ach, der Arme.
Schluchzen
Jetzt brauchen Sie nicht mehr zu nagen.
Musik
Von jetzt an, Stanlio, mach ich den R�uber.
Gesang: * ...rock reclining
that fierce and swarthy form behold!
Fast his hand his carbine hold. *
Fra Diavolo! - Weg! - Ich muss zu meiner Frau.
Lasst mich vorbei.
Schrecklich. - Warum lauft ihr alle davon?
Halt mich nicht auf. Lasst mich durch!
Meine armen Kinder.
Rette sich, wer kann. - Geh doch zur Seite.
Hilfe!
Bringt euch in Sicherheit.
Kommt schon. Wir m�ssen verschwinden.
Musik
Was ist hier los, lieber Nachbar?
Das war Fra Diavolo. Der schlimmste R�uber der ganzen Umgegend.
Der Schrecken von Norditalien.
Wenn er euch erwischt,
ritzt er euch das H�lschen von einem Ohr zum anderen auf.
Seht euch vor, Leute.
Seht euch vor.
Ich glaube, wir sollten uns wieder umschulen lassen.
Nein, nein, nein, nein.
Du wirst doch nicht glauben, dass sein Geschw�tz mich beeindruckt?
Er hat gesagt, seht euch vor. - Komm mit.
Wenn er sich an mir vergreift?
Oh nein. Fra Diavolo wird uns nicht �ber n Weg laufen,
wenn wir das nicht wollen.
Glaubst du, wenn mir ein R�uber begegnet,
merk ich nicht, dass er ein R�uber ist?
Ich m�cht nicht mit abgeschnittenem Hals rumlaufen.
Musik
Musik und Gesang
Feststellen, welchen Weg die Kutsche genommen hat!
Was hast du vor, Lorenzo? - Das war bestimmt Fra Diavolo.
Diesmal muss es mir gelingen. - Sei bitte vorsichtig.
Zu lange war ich vorsichtig.
Musik
Musik
Den erledige ich. Du bist dazu nicht in der Lage, Stanlio.
H�nde hoch, raus mit dem Geld.
Mit wem hab ich die Ehre?
Sag ihm, wie du hei�t, dann bricht er gleich zusammen.
Ich bin Fra Diavolo.
Wenn Ihr nicht spurt, ritzt er Euch den Hals auf.
Er ist ein ber�hmter Halsaufritzer, lauft ihm nie �ber den Weg.
Ach was. Ihr seid Fra Diavolo? - Habe die Ehre.
Ich bin Euch sicher nicht von Angesicht bekannt,
aber Ihr habt von mir geh�rt.
(singt) * Erblickt auf Felsenh�hen
den R�uber stolz...
Erblickt auf Felsenh�hen... *
(singt) * ...den k�hnen R�uber, m�nnlich und hehr.
In den H�nden mit dem Gewehr.
Sehet ihn drohend stehn.
Bebet!
Denn in der Sturmes Brunn
ruft entfernt das Echo mit bangem Ton:
Diavolo.
Diavolo. *
Kameraden. Seht euch diese k�hnen Recken an.
Das sind unsere gef�hrlichsten Rivalen. Gel�chter
Wenn ihr nicht aufgekreuzt w�rt, h�ttet ihr euren Capitano verloren.
Mit solchen Halsabschneidern in unserer Mitte
w�ren wir unseres Lebens nicht mehr sicher.
Was wollen wir mit ihnen machen? (alle) Aufh�ngen!
Ja, das haben sie verdient.
Werft einen Strick �ber den Baum.
Bitte, lass uns am Leben. - Ihr wolltet mich ausrauben.
Der Strick ist zu schade f�r euch. - Bitte, habt Mitleid.
Wir haben euch nicht berauben wollen.
Wir kamen zuf�llig vorbei, und auf einmal... auf einmal...
Schluchzen
H�r auf zu jammern. Ich geb dir noch eine Chance.
D�rfen wir uns verdr�cken? - Nein.
Du wirst deines Freundes Henker sein.
Du wirst jetzt diesen alten, fetten Windbeutel an den Baum kn�pfen.
Wenn du die Arbeit zu meiner Zufriedenheit verrichtest,
bin ich bereit, dich laufen zu lassen.
Habt ihr die Kutsche abgefangen? (alle) Ja. - Zeigt mir die Beute.
Wenn der Dicke nicht in Nullkommanichts am Baum baumelt,
dann...
Was habt ihr erbeutet? - Ich eine Kette.
Ich auch.
Sehr sch�n, scheint sich gelohnt zu haben.
Sie d�rfen ihm nicht wehtun. - Schnickschnack.
Hau ab. Fra Diavolo sagt, es ist seine Arbeit.
Hier, mein Sohn.
W�nsche gute Verrichtung.
Musik
Wer hat das Bargeld? - Moneten haben wir nicht gefunden.
So? Ihr habt kein Geld gefunden? - Keine M�nze.
Es war aber Geld in der Kutsche.
500.000 Lire wagt ihr zu �bersehen? 500.000 Lire, jawohl.
Ihr seid die gr��ten Hornochsen unter der Sonne.
Ihr bekommt kein St�ck von der Beute.
Du kannst uns nicht um die Juwelen betr�gen.
Ich kann wieder zusehen, wie ich an die Kutsche komme.
Erlaubst du, dass ich dich begleite?
Aber nicht bis zum Gasthaus. Die erkennen uns wieder.
Ah...
So ist es besser.
Nicht doch! Ich krieg keine Luft mehr. - Das tut mir so weh.
Danke. Sei ganz behutsam.
Leb wohl, Ollio.
Denk an mich.
Wei�t du... Ich tue das bestimmt nicht gern.
Aber du hast geh�rt, was er gesagt hat.
Bitte hilf mir, dass ich meine Arbeit gut mache.
Ich werde mich bem�hen.
Die Sache ist f�r dich viel leichter als f�r mich.
Versetz dich mal in meine Lage.
Ich w�nschte, ich k�nnte das.
Wenn ich an deiner Stelle w�re, w�re mir wohler.
Leb wohl. - Leb wohl.
Ollio.
Was ist?
Bevor du abkratzt, muss ich dir ein Gest�ndnis machen.
Wei�t du noch, die Rote, in die du so verknallt warst?
Und die du zur Frau nehmen wolltest.
Und die dir n Korb gegeben hat, weil sie h�rte,
du w�rst der Vater eines kleinen Sohnes.
Das hab ich sch�ndlicherweise gemacht.
Ich hab ihr gesagt, ich w�r dein Sohn.
Schluchzen
Kannst du mir das vergeben?
Leb wohl, Ollio.
Auf Wiedersehen.
Ollio. - Was gibts noch?
Bevor du scheidest, muss ich dich noch was fragen. - Was?
Wenn du ins Gras gebissen hast,
soll ich dich begraben lassen oder m�chtest du ausgestopft werden?
Dar�ber hab ich noch nicht...
Wie kommst du auf ausstopfen?
Ich dachte, es w�re h�bsch, wenn du bei mir auf dem Sofa... Schluchzen
Denkst du, ich finde es sch�n, auf dem Sofa rumzusitzen?
Mach, dass du an die Arbeit kommst.
Leb wohl. - Auf Wiedersehen.
Leb wohl. - Du wiederholst dich.
Nicht traurig sein.
Nicht weglaufen.
Vergiss mich nicht.
Alles Liebe.
Oh...
Schnalzen
Ah... Oh...
Oh.
Ihr 2 begleitet mich. - Wir d�rfen nie mit.
Er hat Schuld, er wollte nicht oben bleiben.
Gebt mir noch eine Chance. - Pst.
Ich geb euch beiden eine Chance.
Von heute ab werdet ihr bei mir als Kammerdiener fungieren.
Aber ihr nennt mich nur Marchese von San Marco.
Hast du verstanden? - Ihr sagtet "K�se".
Du bist ein Trottel. Und du?
Hast du mich verstanden? - Ja, Signore Diavolo.
Wenn du wagst, noch mal diesen Namen in den Mund zu nehmen
oder jemandem erz�hlst, wer ich bin, wirst auch du an den Baum gekn�pft.
Ihr werdet die Strolche ins Lager schaffen.
Dort werden sie abgeschrubbt.
Und sehen sie wieder wie Menschen aus, schickt sie zu mir.
Ein netter Herr. Jetzt brauch ich dich nicht mehr aufzuh�ngen.
Und meine Gurgel bleibt auch heil.
Du wei�t, ich hab n zarten Po.
Mein S�hnchen.
"10.000 Lire f�r die Wiedererlangung des Schmuckes von Lady Rocburg."
Schluchzen
Haben Mylady noch einen Wunsch?
H�chstens, dass du hier etwas f�r Ordnung sorgst. - Gern.
Man sollte sie aufh�ngen, diese unversch�mte Bande.
Der sch�ne Schmuck, den ich dir geschenkt habe, ist zum Teufel.
Das Teuerste hab ich gerettet. - Wie denn? Oh.
Geliebtes Frauchen, wo ist mein Bargeld?
Sicherer als auf der Bank von England.
War ein genialer Einfall, es in deinen Unterrock einn�hen zu lassen.
Hier darf man sein Geld nicht selber bei sich haben.
Ich habe es bei mir. Wenn es da einer f�nde? - Unm�glich.
Wer au�er deinem Ehemann w�rde es wagen,
deinen Unterrock zu inspizieren?
Oh... Das erdreistete sich niemand.
Musik
Ein sch�ner Mann!
Musik
Lachen
Ein wundervoller Mann. - So sch�n gewachsen.
Du f�hrst dich auf, Pamela,
als h�ttest du noch nie eine S�nfte gesehen.
Ich bin der Marchese von San Marco.
Wenn mir sein Haus behagt, Matteo,
mag er die besten Gem�cher geben f�r mich und meine Dienerschaft.
Musik
Wir werden Euch so bewirten, dass Ihr zufrieden seid.
Alle R�ume meines Hauses stehen zu Eurer Verf�gung.
Mit Ausnahme unseres Appartements, hoffe ich.
Mylord.
Eher schlafe ich auf dem Fu�boden,
als Euch Ungelegenheiten zu bereiten.
Zieht euch zur�ck.
Musik
Gel�chter
Au.
Kuckuck.
Dass du nicht wieder hochhebst, bevor ich den Befehl gebe!
Hoch!
Behandle den Marchese, als ob er zur Familie geh�rt.
An die Arbeit.
Musik
Gel�chter
Schreie
Warum reizt ihr meinen Bullen, ihr Ochsen?
Musik
Typisch. Musst mit einem roten Taschentuch winken.
Erinnerst ihr euch des Liedes, das ihr mich lehrtet?
Und ob. Es war die sch�nste Stunde meines Lebens. - Oh...
Pamela.
Pamela!
Oh...
Musst du dich in dieser ungesunden frischen Luft aufhalten?
Weibervolk. Setzt einem nur H�rner auf.
Soll ich hinunterkommen?
Die sch�nste Rose von der sch�nsten Frau.
Oh...
Och B�rchen. Allm�hlich gef�llt mir dieser romantische Gasthof sehr.
Lies das.
Steht da was dran?
Ich kann gar nicht lesen.
Da steht, wer Fra Diavolo tot oder lebendig herbeischafft,
erh�lt 20.000 Lire.
Komm mit.
Wir brauchen nichts weiter zu tun, als ihn auszuliefern.
Dann werden wir unsere Hand aufhalten,
und schwupps sind wir wieder reiche Leute.
So macht man das.
Ich verspreche Euch, Gemach und Bett sind zur Zufriedenheit Eurer Hoheit.
Ich bin �berzeugt.
Das h�tten wir.
Das wirkt.
"Liebste Lady Pamela.
Kommt auf mein Zimmer, sobald Ihr k�nnt.
Euer gehorsamer Diener San Marco."
Musik
Geliebte Pamela. Mir k�nnte etwas Bewegung nicht schaden.
Ich werde mich im Garten ergehen.
In einer Stunde bin ich wieder zur�ck.
Diese Stunde wird mir zur Ewigkeit werden, aber lass dir Zeit.
Musik
Wo liegt das Gemach des Marchese? - 1. T�r rechts.
Ich stehe zu Diensten, Mylady.
Oh.
Ich musste Euch sehen, Mylady.
Ihr seid ja ein ganz Schlimmer.
Seid Ihr mir b�se?
Ich bin wirklich sehr ungehalten.
So ungehalten, dass Ihr mir einen Kuss verweigert? - Oh...
Musik
(singt) * Ein... *
Was soll das? Reden durcheinander
Ich kann nichts sehen. - Halt ihn fest!
Hilfe. Ich will sofort hier raus.
Im Namen des K�nigs von England, ich protestiere!
Reden durcheinander
Wo bin ich hier hingeraten? - Fester, Stanlio.
Hau ihm eins auf n Dez, damit er den Mund h�lt.
Ich werd daf�r sorgen... - Ruhe, du Verbrecher.
Hau ihm die Bratpfanne �ber n Sch�del.
Au!
Das wirst du mir b��en. - Ich will hier raus.
Hau noch mal zu.
Ich hab daf�r gesorgt, dass sie das Geld nicht fanden.
Ein Weib �berlistet den ber�chtigten Diavolo.
Dabei h�tten die R�uber das Geld finden k�nnen,
wenn Sie das Versteck w�ssten. - Wo ist es denn?
Oh...
Lachen
Das kann ich Euch leider nicht verraten.
Setzt mich auf der Stelle ab!
Jeder Widerstand ist zwecklos.
Jetzt hat es sich ausger�ubert, Fra Diavolo!
Absetzen, sofort! Bindet mich los.
Dann kriegen wir die Belohnung nicht.
Was f�r eine Belohnung? - F�r Ihre Festnahme, Fra Diavolo.
Was hab ich mit Diavolo zu tun?
Windbeutel hast du mich genannt.
Ich soll ein fetter, alter Windbeutel sein? Na warte.
Ich bin nicht Fra Diavolo.
Und wenn du dein Stimmchen noch so verstellst.
Wir wissen, wer du bist. - Was habt ihr mit mir vor?
Wir h�ngen dich an einen Baum.
Den schlimmsten R�uber der ganzen Gegend
haben wir unsch�dlich gemacht, und alle Welt soll es h�ren.
Betratsch mich nicht andauernd.
Wenn es nach mir ginge, w�rdest du am Spie� ger�stet werden.
Was willst du von mir? - R�dern lass ich euch. Zermalmen.
Musik
Musik
Musik
Komm sofort aus dem Brunnen!
Wird es bald?
Jetzt zieh ihn hoch. - H�?
Du sollst ihn hochziehen.
So.
Du hattest vor, mich am Spie� zu r�sten? Gib es zu!
Noch ein solcher Streich, du aufgeblasener Laubfrosch,
und ich schneide dir den Lebensfaden ab.
Geht ganz schnell.
Schrei
Ist das sch�n, Mylady. Ihr habt aber auch wirklich alles.
Ja, ich habe alles. Bis auf eins.
Einen Mann, den ich liebe. - Pamela!
Wo hast du meine Nachtm�tze wieder?
Die hast du doch auf. Vergessliches Graueselchen, du.
Graueselchen.
War das Essen nach Eurem Geschmack? - Hervorragend.
Nur so schwer, dass es mich um die Nachtruhe bringen wird.
Haben Euer Hoheit Kummer mit dem Schlaf?
So manche Nacht fallen mir erst am Morgen die Augen zu.
Das machen die Staatsgesch�fte.
Sollte es da kein Mittel geben, dass Euch hilft, Schlaf zu finden?
Oh doch, das gibt es.
Hat er zuf�llig ein Schlafp�lverchen?
Damit kann ich dienen, ein Universalpulver.
Wenn Euer Gnaden das nehmen, schlaft Ihr wie ein Murmeltier.
Musik
Was treibst du da?
Ich spiele "Kniechen, N�schen, �hrchen".
Kniechen, N�schen, �hrchen. - Ist nicht so einfach.
Jeder Affe kann das, wenn er will.
Musik
Jeder Affe kann es eben nicht.
Wie geht das?
Musik
Kniechen, N�schen, �hrchen.
Das Schlafmittel. Nur eine Prise, nicht mehr.
Die Wirkung ist verbl�ffend.
Schicke mir meine Diener. - Sofort.
Musik
Der Herr Marchese w�nscht eure Anwesenheit.
Musik
Tragt diesen Wein zu Lord Rocburg. Dann schert euch wieder her.
Klingeln
Das wollt ich nicht.
Diesen Wein schickt Euch unser Marchese.
Bestellt euerm Marchese, ich trinke nicht mit jedem.
Warum hast du ihn ausgetrunken?
Was ich im Bauch hab, kann ich nicht versch�tten.
Los, ab.
Eine Frechheit, ihn allein zu s�ffeln.
Au.
Poltern
Ah...
Wollt ihr euch gegenseitig umbringen?
Ich h�tte euch beide aufh�ngen sollen.
Wart ihr bei Seiner Lordschaft? - Ja.
Das h�tten wir geschafft.
Ich weihe euch in meinen Plan ein.
Ihr wartet im Hof, bis im Hause Ruhe ist.
Wenn ihr mein Signal h�rt, klettert ihr zum Balkon hinauf.
An welche Art Signal habt Ihr gedacht? Pfeifen?
Soll ich pfeifen, dass das ganze Haus zusammenl�uft?
Wenn der Augenblick gekommen ist, singe ich folgendes Lied:
(singt) * Wagt nicht zu atmen, bald ists getan.
Dann siegt die Rache, gl�ckt unser Plan. *
K�nnt ihr euch das merken? - Ich singe ja selbst.
Hast du aufgepasst?
Hm.
Dann sing.
H�?
Sing das Lied.
(singt) * Erblickt auf Felsenh�hen, Dia... * - Pst.
Willst du uns an den Galgen liefern?
Wenn ich noch einen Ton von dem Lied h�re, rei� ich dir die Zunge raus.
Ich sorge daf�r, dass er es nie wieder tut.
Wenn ihr das Lied h�rt, klettert ihr hoch. - Ja. - Verschwindet.
Falls Ihr heute Nacht einen Wunsch haben solltet, weckt mich.
Ich schlafe vor Eurer T�r. - Das ist sehr lieb. Gute Nacht.
Gute Nacht, Mylady.
Musik
Wach auf. Wir sind noch im Dienst. Vergessen, was er gesagt hat?
Wenn er das Lied losl�sst, sollen wir hochklettern.
Musik
Es ist ein Kreuz mit dir. Wach auf!
Musst du dauernd schlafen? Wach auf!
Musik
(singt) * Wagt nicht zu atmen und denkt an den Plan.
Bald siegt die Rache, dann ists getan. *
H�rst du nicht? Das Signal. Komm mit. Glotz nicht so dumm.
(singt) * ...die Rache, dann ists getan.
Wagt nicht zu atmen und denkt an den Plan.
Bald siegt die Rache, dann ists getan. *
Pst. Komm hoch.
Musik
Komm hoch. Wir m�ssen die Tische �bereinanderstellen.
Wach schon auf. Los doch!
Musik
Sei nicht so schwerf�llig, dreh ihn um.
Du sollst den Tisch umdrehen.
Musik
Reiche mir jenen Stuhl. - Jenen.
Oh...
Jetzt �berkommt dich jene Angst.
Jene.
Musik
Nicht doch. Mach keinen �rger, Stanlio.
Komm zur Besinnung. Wach auf!
Du treibst mich zum Wahnsinn.
Gib mir die Hand.
Poltern
Seid leise. Wollt ihr alles verderben?
Folgt mir.
Ha... ha... ha...
Der Kerl bricht mir glatt mein Kreuz.
Nun komm schon.
Das kann ich nicht allein. Hilf mir.
Woran hapert es?
Wir m�ssen ihn hochhieven.
Nicht doch. - Her das Patschh�ndchen.
Halt mich fest, Stanlio!
Kommt schon.
Musik
Lautes Tuten
Musik
Zerlina singt
Gesang
Musik
Du wirst kein Auge von ihr lassen.
Wenn sie zu schreien anf�ngt, wird zugestochen. - Richtig zu?
Ich lass die T�r offen, dann kannst du den Lord besser beobachten.
Musik
Gesang ert�nt von drau�en
B�rchen, wach auf.
Die Soldaten kommen zur�ck. - Soldaten?
Soldaten singen: * Victoria, Victoria, Victoria. *
Soldaten singen
Weggetreten!
Hat richtig Spa� gemacht.
Capitano, habt Ihr ihn zur Strecke gebracht?
Fra Diavolo nicht, aber wir haben sein Lager entdeckt
und 20 seiner Leute get�tet. - Bravo.
Dass ich dich gesund wiedersehe, ist die Hauptsache.
Komm rein, du wirst dich erk�lten.
Dauernd diese Rumsteherei im Freien.
Musik
Lorenzo!
"Der Morgen der Hochzeit.
Der junge Br�utigam ist noch v�llig unbesorgt."
Musik und Gesang
Willkommen Francesco. Es ist mir eine Ehre, dich Sohn zu nennen.
Ihr und Eure Tochter h�ttet es schlechter treffen k�nnen. - Gewiss.
Ich glaube, deine Braut wartet auf einen Kuss.
Das ist ein gro�er Gl�ckstag f�r dich.
Lachen
Ich hoffe, es ist alles standesgem�� vorbereitet.
Nur das Beste.
Ihr gestattet, dass ich mich vergewissere?
Musik und Gesang
Was soll das nun wieder? - Ich spiele "Finger wackeln".
Was? - Finger wackeln.
F-I-inger. Finger. Und dann W wie wackeln.
Finger wackeln.
Halte das.
V�gel zwitschern
Finger wackeln.
Zeig es noch mal.
Musik
Du hast es auf dem Gewissen, dass ich nicht schlafen konnte.
Nur, weil ich das rauskriegen wollte.
Ich habs nicht geschafft.
Und jetzt kommst du auch noch mit dieser Fingersache.
Was ich dir daf�r w�nsche, ist nicht an den Himmel zu pinseln.
Hilfe, Hilfe! - Beruhige dich, mein T�ubchen.
Ich bin ausgeraubt worden, dar�ber werde ich nie hinwegkommen.
Ihr wertvolles Medaillon ist gestohlen worden.
Ich bin untr�stlich. - Es muss etwas unternommen werden.
Das ist mir unverst�ndlich, Mylord.
Schluchzen
Weit kann der Dieb nicht sein. - Ganz Eurer Meinung, Capitano.
Mylady, stimmt es
dass heute Nacht ein Mann in Uniform Euern Balkon erklettern wollte?
Das ist wahr.
Ich dachte noch, was will der von mir?
Wo wart Ihr heute Nacht, Capitano? - Wo ich war?
Nachdem ich habe wegtreten lassen, war ich...
Dar�ber schweige ich.
Nein, Ihr werdet Rede und Antwort stehen.
Ich bin nicht auf den Balkon gestiegen, um Euch zu bestehlen.
Ich schlage vor,
dass alle Anwesenden sich einer Leibesvisitation unterziehen.
Ich habe nichts zu verbergen.
Ich kann nichts entdecken.
Das war zu oberfl�chlich, Ihr habt die Pelerine vergessen.
Schrei Er hat mein Medaillon geklaut.
Mylady, ich verst�ndige die Polizei.
Ich hab es nicht gestohlen,
keine Ahnung, wie es in meine Pelerine kommt.
Er ist unschuldig, Mylady. Keiner wei� das besser als ich.
Es war sehr unrecht von ihm, zu stehlen.
Aber das Motiv ist verst�ndlich. - Gestohlen ist gestohlen.
Die Liebe verf�hrt uns M�nner zu mancher Tollk�hnheit. - Oh.
Der Sold unseres Freundes ist zu schmal, um Zerlina zu heiraten.
Das Medaillon h�tte das Unm�gliche m�glich gemacht.
Jetzt darfst du nicht mehr weinen. Ich verstehe ein liebendes Herz.
Glaubt mir das, Marchese.
Liebendes Herz, papperlapapp.
Mach dir keine Sorgen, Zerlina, dein Liebster wird nicht verhaftet.
Mylady, ich danke auch sch�n.
Seid �berzeugt, dass ich den Verdacht nicht auf mir sitzen lasse.
Bevor der Tag zu Ende geht, wei� ich, wer der Dieb war.
Viel Erfolg, Capitano.
Ist das nicht seltsam, dass dieser Marchese von San Marco,
der gro� im Lande herumreist, nie von den Banditen bel�stigt wurde?
H�chst eigenartig, in der Tat.
Verwickle ihn unauff�llig in ein Gespr�ch �ber Diavolo.
Ich bin �berzeugt, du erf�hrst etwas.
Ihr da, steigt in den Keller und holt eine Kanne vom besten Wein.
Aber brecht euch nicht das Genick.
Seit wann sind wir deine Sklaven?
Der Marchese hat gesagt, ihr sollt euch n�tzlich machen.
Wohlgemerkt, von meinem besten Wein: "Chateau la Fete", dem 1705er.
Na los, sputet euch.
Erstaunlich, dass unser verehrter Marchese
auf seinen Reisen diesem Fra Diavolo nie begegnete.
Einmal doch.
Ihr seid ihm begegnet?
Ich habe ihn zwar nicht gesprochen, aber gesehen.
Erz�hlt, lieber Marchese.
Als ich mich eines Abends auf den Heimweg begab,
vernahm ich den Gesang einer sympathischen M�nnerstimme.
Er war es, kein Zweifel.
In schwarzer Pelerine mit wei�er Feder usw. - Wie romantisch.
Wenn das auf Wahrheit beruht, was er gesungen hat,
muss er eine schillernde Pers�nlichkeit sein.
Ihr m�gt lachen, aber dieses Lied verfolgt mich.
Wie ging es nur?
Ich habe es.
(singt) * Proudly and wide my standard flies,
O'er daring hearts, a noble band.
All own my sway, whilst, for supplies
each traveler's wealth I freely command.
All own my sway, whilst, for supplies
each traveler's wealth I freely command.
Now a banker I stop:
Your gold! Your gold! Your gold!
And now a lord is brought:
Your gold! Your gold! Your gold!
A lawyer next is caught:
Let justice be done.
Restore your plunder
even three-fold.
Now a pilgrim before me 's led.
I have no gold!
I have no bread!
Here are both for you, friend,
peace your footsteps attend. *
Musik
* Then since life glides so fast away,
let's enjoy it while yet we may.
For fate, so kind today,
perhaps tomorrow may betray.
As new dangers our steps surround,
every moment may be our last.
Then, with new pleasures crown'd,
Be ev'ry moment gaily past.
Oh what joys divine does the brigand's station combine!
Still gay and at ease, just like a king, I do as I please.
I plunder, rob, take people's lives,
Bear off' both husbands and their wives.
And oft their hearts to beat I've made,
The last with love, the first with dread.
One trembling bows with hat in hand,
The other smiles and says: *
Heut Abend Zeit, sch�nes Kind?
(singt) * Then since life glides so fast away,
let's enjoy it while yet we may.
For fate, so kind today, perhaps tomorrow may betray.
As new dangers our steps surround,
each moment may be our last.
Then, with new pleasures crown'd,
Be ev'ry moment gaily past.
Be ev'ry moment gaily, gaily past.
Be ev'ry moment gaily, gaily past.
Be ev'ry moment gaily past.
Be ev'ry moment gaily past. *
Musik
Au! Bist du von allen guten Geistern verlassen?
Musik
Schnalzen
Schnalzen
Schnalzen
Halt die Kanne. Vorsichtig, sie ist schwer.
Erst muss ich die Kerze wegstellen.
Schrei
Musik
Das machen wir ganz anders.
Also, Stanlio, ich f�lle den Becher mit Wein.
Dann reich ich ihn dir und du f�llst den Wein in die Kanne.
Ganz einfach.
Ich warte schon lange voller Ungeduld auf euch.
Ihr konntet nicht wissen, dass ich kommen w�rde.
Doch, ich habe es gef�hlt.
Marchese, Ihr k�nnt mich doch nicht im Schlafzimmer besuchen. - Warum?
Ich will endlich mit Euch allein sein, Mylady. - Oh.
Noch nie hat mich ein Mann derart verwirrt.
Ihr solltet wieder verschwinden.
Ich hab Euch verwirrt. Etwa Angst davor?
Ihr seid ein rechter Schelm.
Ich hab nat�rlich keine Angst.
Und wenn ich welche hab? - Ihr Angst?
Im Ernst? Wovor?
Vor Euch. Und um Euch.
Um mich? - Nat�rlich, denkt an die R�uber.
Hauptsache, das Medaillon ist wieder da.
Wer wei�, vielleicht finden sich auch die Juwelen wieder.
Aber wenn die R�uber auf Euer Geld aus sind.
Ich sagte es doch, unser Bargeld findet der Gerissenste nicht.
Das freut mich.
Wer bewacht es denn so sicher?
Ich selbst.
Ihr selbst? Nein.
Wie macht Ihr das, wenn ich fragen darf?
Das Versteck kann ich nicht verraten.
Ich sag nur so viel, es ist nicht weit entfernt von Euch.
So, dann lasst mich raten. - Gern.
In Eurem Beutel. - Nein.
Es ist viel n�her als dieser Beutel.
Dann tragt Ihr es im Mieder? - Oh!
Nein.
Jetzt hab ich es. Es steckt in den Falten Eures Reifrocks.
Oh, Marchese.
Tragt Ihr es etwa ganz dicht an Eurer feinen wei�en Haut?
Ist es so?
Ich finde, so nah an Eurer Haut ist das auch wieder nicht.
Ihr wollt mich glauben machen,
dass 500.000 Lire in diesem duftigen Gebilde aus Taft verborgen sind?
Musik
Wisst Ihr, dass Ihr mich mit Eurer Sch�nheit in Versuchung f�hrt?
Ihr d�rft nicht so schlimme Sachen sagen.
Der Gedanke, dass Ihr einem anderen geh�rt, ist mir unertr�glich.
Ich bin mit ihm verheiratet. - Nie werde ich mich damit abfinden.
Ich bin verr�ckt nach Euch.
Ich kann ohne Euch nicht l�nger leben.
Pamela, eine Zukunft ohne Euch ist sinnlos.
Doch wag ich nicht, mich Euch aufzudr�ngen.
Nicht doch, durch Euch habe ich erst erfahren,
wie lebenswert das Leben sein kann.
K�nnen wir nicht gute Freunde werden?
Der Zauberduft Eures Haares kann einem die Sinne vernebeln.
Von Euren anderen Reizen ganz zu schweigen.
Da verlangt Ihr, dass wir nur Freunde sein sollen?
Schnalzen
Schnalzen
Musik
Schnalzen
Schnalzen
Schnalzen
Sieh mich an, Stanlio.
Schnalzen
Du bist sternhagelvoll.
Schnalzen
Haltung, Stanlio.
Rei� dich zusammen, der wartet doch auf den Wein.
Musik
Bring die Leiter weg, und dann ab nach oben.
Ich m�chte Euch anders in Erinnerung behalten
als in diesem st�renden Rock.
Ich m�chte das Bild bewahren, dass ich auf dem Balkon sah.
Das offene Haar umrahmte Euer Antlitz.
Euer Gewand umspielte die zarten Glieder.
Es w�rde Euch also Vergn�gen bereiten,
mich in dem Gewand zu bewundern?
Das ist der gr��te Wunsch, den ich habe, Mylady.
Jetzt werdet Ihr Euch brav hier hinsetzen.
Dass Ihr Euch nicht umdreht, bevor ich rufe.
Musik
Sag mal, was feixt du wie toll?
Ich bin vielleicht blau.
Du musst das nat�rlich in alle Welt hinausposaunen.
Rei� dich zusammen.
Ich bin dein Sohn, V�terchen.
Du wolltest dein V�terchen ausstopfen lassen.
Ach, Lorenzo.
Wei�t du noch, heut Nacht?
(singt) * F�r ein M�dchen vom Lande bin ich stramm und gut gebaut.
Man hat in anderen St�dtchen schon viel miesere M�dchen getraut. *
Liebster, dann wirst du mein sein.
Das ist mein Lied.
Aber deswegen kann er es doch singen.
Alle M�nner singen, wenn sie getrunken haben.
Als ich mich gestern Nacht ausgezogen habe,
habe ich das gesungen.
Nie konnte ich ahnen, dass es jemand h�rt.
Und weiter?
Wenn der Mann so nah war, dass er das Lied h�ren konnte,
muss er auch wissen, wer der Dieb des Medaillons war.
Vielen Dank.
Das ist vielleicht die richtige Spur.
Still, bist du bl�d?
Woher kennst du das Lied, das du gegr�lt hast?
Antworte, oder ich lass dich einsperren.
Bitte Signor Soldat, wir haben nichts B�ses getan.
Verrate, wann und wo du das Lied geh�rt hast.
Sonst wirst du gevierteilt. Und dein Freund auch.
Fass mich nicht an, sonst werden wir dich unserem Freund Diavolo melden.
Nat�rlich meint er nicht Diavolo, er meint den Marchese von San Marco.
Leutnant, sofort den Gasthof umstellen lassen.
Niemand verl�sst ihn ohne mein Wissen.
Au!
Kompanie, herh�ren.
Ausschw�rmen und den Gasthof umstellen!
Musik
Achtung.
(er singt) * On yonder rock reclining
that fierce and swarthy form behold. Geschrei
Fast his hands his carbine hold. *
Diavolo!
Diavolo!
(singt) * Tremble!
Even while the storm is beating,
afar hear Echo repeating.
Diavolo, Diavolo, Diavolo! *
Musik
Sch�sse
Sch�sse
Ausgespielt, Diavolo.
Hierher, Soldaten.
Abf�hren, den Mann. Ebenfalls die beiden Diener.
Moment mal, Freundchen.
Und du kommst auch raus.
R�ck die Juwelen heraus.
Wacht auf, Mylord.
Was ist denn?
Die Juwelen sind wieder da.
Nicht zu fassen, wo sind sie?
Allerhand, das muss ich sagen.
Tats�chlich, meine Juwelen.
L�gner, Dieb.
Mylord, wenn Ihr gestatten wollt,
der Capitano wird sich �ber Eure Belohnung sehr freuen.
Belohnung? Aber nein, liebes Kind,
auf Reisen pflege ich kaum Geld bei mir zu f�hren.
Allerdings w�re ich bereit, das mit meinen Anw�lten zu er�rtern.
Es ist aber wichtig, dass wir... dass er sie heute bekommt.
Ich h�tte einen Vorschlag.
Da ja der Capitano etwas anderes mit mir vorhat
und ich �ber etwas Geld verf�ge, gestattet mir, Euch auszuhelfen.
Das kommt nicht infrage.
Einem Menschen wie Euch verpflichtet zu sein, lehne ich ab.
Ich bin Euch mehr verpflichtet als Ihr mir.
Was soll das?
Aber...
Na, warte.
Bitte, Schwiegervater. - Einverstanden.
Juhu, Marchese.
Mylady.
Habt Ihr meine Sehnsucht endlich gesp�rt, Marchese?
Ho!
Wollt Ihr noch etwas sagen, bevor ihr erschossen werdet? - Nein.
Mir f�llt nichts ein. - Nein.
Achtung, legt an.
Gebt...
Was ist?
Darf ich mich noch schn�uzen? - Aber schnell.
Stehenbleiben oder wir schie�en!
Musik
Nicht doch!
Musik
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