Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Außer dieser Lebensrente hinterlasse ich meiner älteren Nichte Viktoria
das angestammte Landgut samt Schlösschen, genannt "Grüne Aue".
Mit allen Ländereien und Einrichtungen, insbesondere den Schmuck und Wertsachen,
die im Tresor des Schlösschens deponiert sind
wie auf beiliegendem Verzeichnis beglaubigt wurde.
Meinen gesamten übrigen Besitz hinterlasse ich meiner jüngeren Nichte Klara.
Sämtliches Baugelände, alle Wertpapiere,
das Bankkonto, die Familienvilla mit anschließendem Park.
Klara!
Du kannst dich wohl nicht sattsehen an deinem Gesicht.
Oder hältst du Ausschau nach einem Bräutigam?
Du musst dich vor der Zukunft nicht fürchten.
Dir werden genügend Freier zur Auswahl stehen.
Der Advokat Glenar...
- Warum lächelst du so, Viky? - Ich habe dich gerne, Klara.
Deinen Charakter, deine kindliche Güte und Naivität.
Schließlich bist du ja meine Schwester.
Aber dein Gesicht, das...
- Es ärgert mich manchmal. - Viktoria...
Bitte versuche diese Stimmung zu überwinden.
Du wirst sehen, dann fühlst du dich wohler.
- Was weißt du davon? - Wir sind sehr verschieden, aber
ich will nicht, dass du dich quälen musst und ich nicht.
Es freut mich, dass nicht nur ich darüber nachdenke.
Viky.
Versuche mich ganz einfach lieb zu haben, so wie ich dich lieb habe.
Wir sind doch Schwestern.
Gut, gut.
Lassen wir diese Gespräche. Sie führen zu nichts.
Ich wollte dich fragen, ob du für einige Zeit mit hinausfährst zur Grünen Aue.
Jetzt, wo hier alles renoviert wird.
Nein.
- Nein? - Nein, Viky.
Mir war es immer ein bisschen unheimlich
auf deiner Grünen Aue.
Also dann gute Nacht.
Seit dem Unwetter perlt das Quellwasser wie Champagner.
Klara!
Wieder das kalte Wasser?
Du wirst dir damit den Magen verderben.
Gerda!
- Sind die Maurer schon da? - Ja, gnädiges Fräulein.
Sie bereiten die Geräte vor.
Sage dem Meister, er möchte warten, bis ich mit ihm gesprochen habe.
Sie beginnen in unseren Zimmern. Wir müssen sie ausräumen.
Es ist so schön heute, Viky, da werden wir uns doch nicht mit den Möbeln rumplagen.
Sollen sie erstmal das äußere Gerüst aufstellen.
Außerdem erwarten wir noch Gäste.
Wie du willst, es geht schließlich um dein Haus und um dein Geld.
Ich habe es nur gut gemeint.
Das weiß ich.
Morgiana.
Los, pack ihn.
Nimm ihn dir.
- Sie fahren auch morgen aufs Land? - Nein, ich bleibe hier.
- Klara fürchtet sich dort. - Unsinn, Viky.
Aber ja. Vor der toten Tänzerin.
Die vor Ihnen die Grüne Aue bewohnte?
Sie trieb sich auf den Gängen herum.
Klara bildet sich das ein. Nicht wahr, Klara?
Viky übertreibt ein wenig.
Aber es war grausam, dass sie so schön und jung schon sterben musste.
Und so reich.
Außerdem hat ihr das Sterben nichts genützt.
Ihr Geliebter folgte ihr bald nach ins Jenseits.
Das war noch Liebe.
Ihn hat wohl eher das schlechte Gewissen umgebracht.
Er war eifersüchtig auf ihre Liebe zum Tanz.
Er überschüttete sie mit Luxus, aber wollte sie nur für sich haben.
Und da bestach er die Ärzte.
Sie mussten ihr einreden, dass sie gefährlich krank sei
und nicht mehr auftreten dürfe, weil sonst ihre Beine verkrüppeln würden.
Nicht, Klara?
Der Verwalter hat sie durch das Fenster beobachtet.
Sie tanzte nur für sich vor dem Spiegel und weinte.
Und später wurde sie tatsächlich krank.
Klara, wenn Sie erlauben, möchte ich Ihnen heute etwas sagen.
Das wollte ich auch, Glenar. Seien Sie so lieb und widmen Sie sich meiner Schwester.
Sie würden mir eine Freude machen.
Es mögen vielleicht nicht die Schönsten sein, aber ich habe sie am liebsten.
Manchmal gieße ich sie sogar selbst.
Benehmen sich Ihre Schwäne den Gästen gegenüber stets so unaufmerksam?
Nicht schlafen, ihr Schlafmützen.
Nicht schlafen!
Hoffen wir, dass es nicht völlig die Fasson verliert. Es wäre schade.
- Das Kleid macht Sie schlank. - Ja?
Nicht wahr, meine Damen?
Klara, ich muss Ihnen etwas Wichtiges sagen.
Ja, was ist geschehen?
Nichts. Ich wollte es Ihnen schreiben, aber ich verlor den Mut dazu.
Und jetzt...
Vielleicht hätte ich Ihnen doch lieber schreiben sollen.
Ich kann Ihnen Papier und Bleistift bringen.
Oder möchten Sie es doch sagen?
Ich möchte mit Ihnen zusammen sein.
Wir sind doch den ganzen Nachmittag zusammen.
- Aber nicht allein. - Warum sind Sie nicht bei Viky?
Ich hatte Sie gebeten, ihr Gesellschaft zu leisten.
- Ich will bei Ihnen sein. - Sie sind unvernünftig.
Hätte es Ihnen so viel Mühe gemacht, sich mit ihr zu unterhalten?
Seien Sie nicht böse, aber ich ertrage sie nicht.
- Erweckt sie nicht Ihr Mitgefühl? - Ich liebe Sie.
Nun also, jetzt haben Sie es mir gesagt und nun ist Ihnen wohler.
Gehen Sie jetzt wieder zu meiner Schwester, während ich mich umkleide. Ja?
Und erfinden Sie eine passable Ausrede, warum Sie verschwunden sind.
Ein Brief.
Eine fremde Frau.
Unannehmlichkeiten.
Tod!
Großer Reichtum. Ich sehe Geld und Schmuck.
Alles in Zusammenhang mit einer schwarzen Dame
und das sind Sie.
Dann nochmal Geld und Reichtum. Auch in Ihrer Nähe.
Aber Ihr Hindernis ist die Herz-Dame.
Sie steht vor Ihnen und steht Ihnen überall im Weg.
Die Herz-Dame!
Sprechen Sie weiter.
Hier sehe ich einen Verehrer in Ihrer Umgebung.
Einen Ritter in Uniform? Das könnte Liebe heißen.
Aber es bezieht sich doch wohl eher auf die Herz-Dame.
- Die, die mir im Weg steht? - Ja.
Jedoch liegt es ganz in Ihrer Hand, das Hindernis zwischen sich
und dem Reichtum zu beseitigen.
Hier ist noch eine Reise.
Vielleicht ein Unglück?
Das genügt.
Morgiana!
Du darfst es nicht ablecken. Du spürst sowieso nichts.
Du würdest nur langsam müde werden.
Immer müder.
Bis du für immer einschläfst.
Und niemand wüsste, warum.
Unsere Rose.
Reizend, wie?
Aber geschnittene Blumen duften mehr.
Wir werden sie sehr gerne haben.
Wir werden ihrer vor Liebe gedenken.
Die Maurer sollen mit der Arbeit auf dieser Seite beginnen, bei meinem Zimmer.
Ich sage es dem Meister gleich.
Ich fahre weg, also werde ich niemanden stören.
Ich hatte angenommen, du wärst schon fertig.
Viky!
- Du kannst mit mir frühstücken. - Danke, ich habe schon gegessen.
Ruf den Tapezierer an, Klara.
Er soll uns endlich die versprochenen Muster schicken.
Ich bin gleich soweit, oder rufe ihn doch selber an.
Um mich wieder mit ihm herumzustreiten.
Bitte die Nummer 38.
Natürlich, ich warte.
Ich glaube, es ist noch zu früh. Es meldet sich niemand.
Trotzdem. Versuche es nochmal.
Und was hat er gesagt?
Es war eine falsche Nummer. Ich versuche es nachher nochmal.
Vor ein paar Minuten schäumte es noch, und jetzt ist es wie tot.
Totes Wasser... Das könnte in einem Märchen vorkommen.
Es hat zu lange gestanden. Klara, trinke erst deinen Kakao
und lasse dir neues bringen.
Ich habe einen Bärenhunger.
Wieder ein armes Hühnchen weniger.
Zu drollig.
Worüber lachst du so vergnügt?
Du wirst nicht darüber lachen, aber
aus dem Ei hätte ein Küken werden können,
aus dem Küken eine Henne
und die hätte eine Menge neuer Eier legen können
und die esse ich jetzt alle auf einmal
Auf so viele Eier muss man besser etwas trinken.
Wenn ich heute abreise, wirst du froh sein, nicht wahr?
Viky.
Ich meine es nicht ernst.
Also dann einen glücklichen Sommer auf deiner Grünen Aue.
Und komme uns manchmal besuchen. Du hast es ja nicht weit.
Ich werde dich auch besuchen.
Dann schreibe vorher sicherheitshalber, ja?
Leb wohl.
Lebe wohl, Viky.
Gerda.
Natürlich wie immer. Ich merke, ich bin zu Hause.
Ohne Durchzug geht es nicht.
Achten Sie darauf, dass hier die Fenster geschlossen sind.
Die Ausgaben melden Sie mir jetzt jede Woche.
Wie Sie wünschen, gnädiges Fräulein.
Wenn ich mir gestatten darf, dem gnädigen Fräulein einen Vorschlag zu machen.
Die alte Scheune auf dem Hof sollte endlich abgerissen werden.
Man könnte Blumenrabatten anlegen.
Ich verbiete Ihnen, hier Blumen anzupflanzen.
Und stellen Sie mir auch keine ins Zimmer.
Danke, ihr könnt gehen.
Morgiana...
Dann haben wir es hinter uns, meine Kleine.
Es sei denn,
man hat uns betrogen und gewöhnliches Wasser verkauft.
Nelly!
Ist das der Hund, den meine Schwester gefunden hat?
Ja, er hat sich eingewöhnt und hängt wie eine Klette an meinem Sohn.
Verzeihen Sie bitte, gnädiges Fräulein, man hat die neue Nähmaschine gebracht.
- Ich wollte sie nicht übernehmen... - Ich komme gleich.
...bevor das gnädige Fräulein...
Nein, Evi, ich bleibe zu Hause. Mir ist wirklich nicht gut.
Wie? Nein, ich habe nur immerzu schrecklichen Durst.
Es wird sicher bald vorbeigehen.
Nein, ich rufe dich selbst an.
Dann bis bald.
Gerda.
Bringen Sie mir noch so ein Glas Limonade bitte.
Gerda, sehen Sie mich genau an. Habe ich nicht erweiterte Pupillen?
Ich kann nichts entdecken, Fräulein, dass kommt Ihnen nur so vor.
Aber die Lippen sind aufgesprungen.
- Was ist denn mit den Orangen? - Die sind wie immer.
Es ist wunderbar, dass du doch gekommen bist. Ich habe nur einige Leute eingeladen.
Aber du bist noch etwas blass, wie mir scheint.
Gib mir was zu trinken, Evi, bitte.
Und worauf hast du Appetit?
Ich möchte Wasser.
Mir tut nichts weh, weißt du.
Ich habe nur so ein Gefühl, als würde jemand meinen Körper vertauschen.
Jetzt hast du Zeit, dich auszuruhen,
da Viktoria weg ist und du alleine zu Hause bist.
Sitzt denn der Schreck immer noch in den Gliedern?
Es war so komisch, wie ein Sog.
Als würde mir die Tiefe den Hals zusammenziehen.
Ich stand und konnte mich nicht mehr bewegen.
Ich musste immer nur nach unten sehen aufs Wasser. Es kam näher und näher und...
Nein!
Du bist dem Tod entronnen, mein Liebling.
Mich zum Beispiel hätte beinahe mal eine Lokomotive überfahren.
Ich weiß bis heute noch nicht, wie sie überhaupt an mir vorbei kam.
Vielleicht bin ich durch sie hindurchgegangen.
Es gelang mir mich zu retten, rein instinktiv,
aber die Bewegung, der ich meine Rettung verdanke, habe nie mehr fertiggebracht.
Verzeihen Sie, ich glaube zu dem Abenteuer
mit dem Hut, kann ich auch etwas beitragen.
Augenblick bitte.
Unsere Verwandtschaft ist nicht in jedem Falle mein Fall.
Der Offizier heißt Leutnant Marek und ist ein entfernter Cousin.
Er wurde vorige Woche zur hiesigen Garnison abkommandiert.
Das ist er. Wo haben Sie ihn gefunden?
Um abzukürzen, habe ich mit dem Pferd den Uferweg genommen.
Er lag unter einem Felsvorsprung.
Klingt wie ein Roman, nicht wahr?
Haben Sie etwas festgestellt, Doktor?
Sie wissen ja, es gibt viele Krankheiten,
die mit widersprüchlichen Anzeichen beginnen
und die erst später zum Ausbruch kommen.
Das heißt, wir müssen abwarten.
So ungefähr.
Wird es Ihnen zu einsam?
Holen Sie sich einen Roman, lesen Sie etwas.
Und vergessen Sie nicht, das Chinin zu nehmen.
Malaria beispielsweise kann sehr versteckt auftreten und höchst unterschiedlich.
Aber wie kämen Sie zu Malaria, hm?
Egal, Sie nehmen das trotzdem ein.
Und selbstverständlich Diät.
Merkwürdiges Klopfen.
Das Haus wird renoviert.
Da bin ich, gnädiges Fräulein, ich habe die neuen Tapetenmuster mitgebracht.
Lässt denn meine Schwester nichts bestellen?
Ich habe Fräulein Klara nicht gesehen. Man sagte mir, sie sei krank.
Hat man gesagt, was ihr fehlt?
Der Doktor weiß es nicht. Das Fräulein verlangt immerzu nach Wasser.
- Und fühlt sich wohl sehr schwach. - Wasser?
Wasser...
Siehst du nicht, er hat nichts mehr drin.
Geben wir ihm zu trinken.
Möchten Sie den Tee selbst eingießen?
Du hast schon wieder das Fenster vergessen.
Verzeihen Sie bitte, wir lassen das Fenster auf wegen des Kätzchens.
Es kommt hier immer herein.
Dieser Durchzug bringt mich noch um.
Warte, Nelli!
Trage das Glas weg.
Ich will den Tee aus der Tasse trinken.
Bringe mir ab jetzt immer eine Tasse.
Spritzen und kreischen könnt ihr wohl auch woanders.
Der Stein hat ihr den Halswirbel verletzt.
Der Doktor sagt, sie wird wahrscheinlich nie mehr den Kopf bewegen können.
Als wäre er durstig.
Geben Sie das dem armen Mädchen.
Wer dazu fähig war...
Was machst du da?
Dauernd hockt er sich neben ihn. Neulich hat er sogar die Milch ausgetrunken.
Mama, ich habe Durst.
Seine Stirn ist heiß, ich stecke ihn ins Bett.
Also das ist Ihr Heim und Ihre Zuflucht.
Sie wohnen reichlich einsam hier.
Befürchten Sie nichts, ich bin vorsichtig.
Ich bin nur bis zur Brücke gefahren und den Rest ging ich zu Fuß.
- Darf ich mich setzen? - Bitte.
Was wünschen Sie?
Das ist schnell gesagt.
Ich bin hier, weil ich etwas erfahren möchte.
Was ich erfahren möchte, dass wissen Sie gewiss selbst.
Nicht?
- Es ist alles noch so wie es war. - Aber die Sendung haben Sie doch erhalten?
Natürlich.
Wunderbar.
Sie warten also auf die entsprechende Situation?
Sie haben mir versichert, Sie würden sich in
die Belange Ihrer Kundschaft nicht einmischen.
Reden wir deutlich.
Ihre Schwester hütet seit einigen Tagen das Bett.
Sie wird behandelt von Doktor Meyer, der sich einem seiner Freunde gegenüber
zu dem Geständnis hinreißen ließ, dass,
dass er die Krankheit Ihrer Schwester zumindest als sonderbar betrachtet.
Ihr Zuträger war schlecht informiert.
Die Krankheit meiner Schwester ist nicht mehr als ein gewöhnliches Unwohlsein.
Ihre Bestellung ließ an Präzision nichts zu wünschen übrig.
Sie wollten, dass das Gift langsam wirkt und dass der Tod dessen, der es trinkt,
erst nach einiger Zeit eintritt, ohne dass man eine Ursache feststellen kann.
Das waren Ihre Worte. Ich habe sie aufgeschrieben.
Sie wollten eine Flüssigkeit ohne Geschmack und Geruch,
die man nicht mal bei einer Sektion mittels Analyse im Laboratorium erkennt.
- War es nicht so? - Ich verstehe nicht.
Sie werden mich gleich verstehen.
Ihre Bestellung war anspruchsvoll und das Verfahren war sehr kompliziert.
Wir mussten eine Menge Versuche durchführen
und hatten dadurch hohe Auslagen.
Höher als der von Ihnen gezahlte Preis.
Sie haben Vermögen. Sie werden bald Ihre Schwester beerben.
- Ich meine, wir könnten uns einigen. - Das ist Erpressung!
Stellen Sie sich vor, wenn Ihre Schwester einen Brief lesen würde,
der sie über die Ursache ihrer Krankheit aufklärt.
Sie vergessen, dass Sie mir das Gift verkauft haben.
Nicht verkauft, Sie haben es gestohlen, nachdem mein Mann Ihnen
das Fläschchen gezeigt und über die Eigenschaften des Inhalts gesprochen hat.
Wissen Sie nicht mehr, dass plötzlich das Dienstmädchen vor Ihnen stand
als Sie am Giftschrank vom Stuhl stiegen?
Sie haben eine blühende Fantasie.
Ein Hirngespinst, Ihre Vermutung.
Einfach lächerlich. Wie würde ich meine Schwester umbringen?
Ich habe Zeit.
Na schön, ich werde Ihnen freiwillig etwas zahlen.
Ich fahre in die Stadt zur Bank
und übergebe das Geld auf dem Rückweg Ihrem Mann.
Mein Mann ist Wissenschaftler und kümmert sich nicht um Geld. Das besorge ich.
Wie viel?
Ich gebe Ihnen 5.000.
Das reicht gerade für Ihre Fahrkarte ins Gefängnis.
Los, raus!
Sie erwarten also, Sie könnten alles was Sie haben zusammenkratzen
und sich irgendwohin damit aus dem Staub machen?
Oder wollen Sie sich einen Kerl kaufen
und ihm die Augen mit Geld zukleben, damit er nicht Ihre scheußlichen Fehler sieht.
Warum sparen Sie dann so bei mir?
Ich kann noch heute zu Ihrer Schwester gehen
und sagen, wie sie gesund wird, verstehen Sie?
Das würde alle Probleme lösen.
Warten Sie.
Bitte, Schwester, sagen Sie Gerda, sie soll mir Briefpapier bringen.
Ist das nötig? Völlige Ruhe hat der Doktor befohlen.
Ich möchte meiner Schwester schreiben.
Ich hoffte, es ginge vorüber, aber jetzt...
Irgendein Leutnant. Den Namen habe ich nicht verstanden.
Hallo.
Ja.
Nicht besonders.
Eben, das möchte ich auch gerne wissen.
Wahrscheinlich habe ich Krebs, Tuberkulose,
Blutzersetzung und Halluzination.
Zumindest nach den Ärztebüchern.
Ja.
Ja.
Ich freue mich darauf.
Seien Sie beruhigt, Ihre Schwester ist vergiftet und stirbt.
Obwohl ich sie wieder gesund machen könnte.
- Könnte das auch der Doktor? - Nein.
Das Gift ist unbekannt und das heißt, auch das Gegengift.
- Also, wie viel? - 500.000.
500.000!
Die Steine sind echt, wie es scheint.
Und einige auch recht schön.
Aber die meisten taugen nicht viel und die Perlen überhaupt nichts.
Haben Sie noch etwas anderes?
Gewiss, aber Sie bekommen nur das, was auf dem Tisch liegt.
Das Fläschchen ist unberührt.
Und das Gift auch. Wenn Sie wert darauf legen, können Sie sich davon überzeugen.
- Sie feilschen? - Sie können es sehen, wenn Sie wollen.
Ich will es.
Ich werde Ihnen beweisen, dass jetzt kein Gift mehr drinnen ist,
sondern das, was Sie stattdessen hineintaten.
Dann müssten Sie vorher das Päckchen öffnen.
- Was wollen Sie damit sagen? - Ich habe es nicht geöffnet.
Mag sein, es war kindisch von mir, aber ich fürchtete mich plötzlich davor.
Ich hatte Angst, dass jeder es wüsste.
Ich habe mir immer neue Verstecke ausgedacht und
keins war mir sicher genug. Jede Nacht bin ich aufgestanden, um mich zu vergewissern,
dass es nicht gestohlen wurde.
Schließlich... schließlich...
habe ich es vergraben. Nicht weit von hier in den Felsen, am Steilufer.
Kommen Sie.
Zeigen Sie mir, dass es unversehrt ist, dann nehme ich es zurück.
Warum? Es genügt doch, wenn ich es sage.
Nein!
Ich danke vielmals für das Geld.
Du brauchst mir nicht zu danken. Werde recht bald gesund.
Bleiben Sie stehen.
- Glauben Sie, ich habe gelogen? - Ich weiß nicht.
Vielleicht haben Sie plötzlich vergessen, wo es war.
Irrtum, es ist nicht mehr weit.
Mir ist es weit genug.
Warten Sie!
Nur noch ein paar Meter.
Hier, wir sind da.
Er lag auf der Seite. Ich brauchte ihn nur umzukippen.
Bringen Sie den Stock mit.
Versuchen Sie es. Ich fasse hier an.
- Höher! - Ja.
- Nein, so geht es nicht. - Geben Sie her.
Wieder aufgestanden. Sie wissen, der Doktor schimpft.
Er muss doch nicht erfahren, dass ich fünf Minuten im Garten war.
Wenn Sie böse sind und mich aufregen, schadet mir das auch.
Ich komme gleich wieder rein. Nur ein Augenblick.
Wir werden ja sehen, was der Doktor sagt.
Wie heißen Sie? Ich weiß, Klara, nicht?
Ich muss im Bett liegen, ich bin krank.
Der Doktor erkennt meine Krankheit nur nicht.
Wir sind uns sehr ähnlich. Wollen Sie meine Schwester sein?
Ich habe niemanden.
Bitte.
Klara, mit wem reden Sie?
Lassen Sie mich. Sie haben sie vertrieben.
Ich will Ihnen helfen. Sie wissen, dass ich Sie liebe.
Nein! Lassen Sie mich.
Falls sich das wiederholt, melde ich Sie ihrer Oberin wegen Unfähigkeit.
Es war meine Schuld.
Gestatten Sie, dass ich selbst entscheide,
wer hier an etwas schuld ist.
Wer macht diesen schrecklichen Lärm?
Jagen Sie die Maurer weg, die Patientin braucht absolute Ruhe.
Der Puls ist schwach, aber regelmäßig.
- Was haben Sie selbst für ein Gefühl? - Ich weiß nicht.
Was?
Man nennt sowas Halluzination, nicht?
Halluzination?
Sie rauchen ja wohl kein Haschisch.
Etwas reizt Ihr Nervensystem, deshalb reagieren Sie auf Licht,
Geräusche und Farben.
Nun zeigen Sie mal her.
Die Organe sind in Ordnung.
Vielleicht die Leber. Eine Nuance.
Aber sie ist wiederum nicht so rosig, dass ich sicher sein könnte.
Falls sich keine Änderung ergibt,
zum Besseren oder Schlechteren, rufe ich ein Konsilium an.
Erschrecken Sie nicht, solche unklaren Fälle wie Ihren
haben wir mehr als Sie denken.
Sie wissen.
Jedenfalls brav liegen bleiben.
Damit können Sie nichts verderben.
- Morgen früh komme ich wieder. - Doktor...
Schwören Sie mir, dass ich nicht sterben muss.
Angst macht Sie nur noch kränker.
Und gehorchen Sie der Pflegerin.
Wie geht es Ihrem Jungen? Ist er krank?
Nein, es war zum Glück nichts.
Kinder, Sie wissen ja, er steckt schon wieder bei dem Hund.
Darf ich reinkommen?
Viky, ich freue mich, dass du da bist.
Das ist Leutnant Marek, ein Verwandter von Eva Homova.
Wir haben uns bei ihr kennengelernt.
Was sagt der Arzt?
Ich glaube, er weiß immer noch nicht, was mir fehlt.
Und wie lebt es sich in deiner Einsiedelei, Viky?
Angenehm still.
Wenn du dich damals sofort umgezogen hättest,
nach deinem verrückten Einfall mit den Schwänen...
Du meinst, es wäre eine Art Erkältung.
Es gibt die verschiedensten Krankheiten,
in denen sich die Ärzte noch nicht auskennen.
Darf ich?
Hast du Fieber?
Nein.
Mich quälen nur oft irgendwelche Einbildungen.
Wie Träume, aber ich schlafe nicht dabei.
Der Doktor sprach von einem Konsilium.
Stell dir vor, der Herr Leutnant will fliegen lernen in einem Aeroplan.
Aeroplane stürzen ab und die Flieger kommen ums Leben.
Meistenteils noch sehr jung.
Andererseits stelle ich es mir schön vor,
in der Blüte seiner Jahre zu sterben.
Besten Dank, ich nicht.
Ich habe Freude am Leben und möchte in Ruhe alt werden.
Bitte nehmen Sie Platz, Herr Leutnant. Bedienen Sie sich.
Nein!
Wie siehst du mich an, Viky?
Fragt sich doch wohl eher, wie du mich ansiehst?
Ich wundere mich selbst.
Wahrscheinlich bin ich schlecht, Viky, ich habe böse Gedankten.
Ich erzähle es dir, wenn es mir besser geht.
Aber ja, gewiss.
Jetzt darfst du dich nicht aufregen.
Ein herrlicher Strauss.
Gibt es hier irgendwo eine freie Vase?
Das Fräulein bekommt fast jeden Tag solche Blumen, nicht?
Notfalls werfen wir die von Notar Glenar weg. Sie stehen schon am längsten.
Du wirkst bereits sehr erschöpft, deshalb schließe ich mich dem Herrn Leutnant an.
Herr Leutnant.
Ihre Anwesenheit tut Klara gut. Wie fanden Sie sie heute?
Sonderbar verändert.
Aber ich bin sicher, sie übersteht die Krankheit.
Das heißt, trotz dieser Veränderungen bleiben Sie optimistisch.
Ich nehme an, Sie lieben meine Schwester.
Ich wüsste nicht, was das mit ihrer Krankheit zu tun hat.
Unsinn, natürlich nichts.
Aber ich glaube, Sie fühlen sich berufen, von Hindernissen umgeben zu sein.
Sie spielen gerne den Dulder.
Wenn Sie einen Rivalen hätten, würden Sie ihn zum Duell fordern?
Oder würden Sie ihm lieber das Leben retten?
Klara könnte nicht umhin, Ihnen dankbar zu sein
und mit einem Lächeln würden Sie dann ihre Qualen erdulden.
Habe ich recht, Marek?
Ich darf Sie doch so nennen?
Wahrhaftig, Sie haben recht. Fast aufs Haar.
Meine Viktoria.
Wo hast du sie gefunden?
Bei dem Kram, den Gerda vom Boden brachte.
Und deine Klara war nicht dabei?
Sie war ganz zerfallen und hatte keine Augen mehr.
Klara,
ich muss dir etwas sagen.
Nein, höre du mich zuerst an, Viky, bitte.
Du musst mir verzeihen, ich habe etwas Schreckliches von dir gedacht.
Ich schäme mich, dass ich so etwas überhaupt denken konnte.
Seit unsere Eltern nicht mehr leben, habe ich nur noch dich,
und wenn ich erst wieder gesund bin, werde ich wohl heiraten.
Marek hat mir noch nichts gesagt, aber ich weiß, dass er mich liebt
und ich habe ihn auch gerne.
Dann bin ich für euch überflüssig.
Nein, so darfst du nicht reden.
Du bleibst bei mir, bei uns.
Platz ist mehr als genug und wir werden dich beide gerne haben.
Sicher, sicher.
Aber du wolltest mir etwas sagen. Ich habe dich unterbrochen vorhin.
Ach, nein, nein, das war nicht wichtig.
Wirklich nicht.
Es war eigentlich mehr ein Gefühl, ein...
Siehst du, wir haben uns schon lange nicht so aufrichtig unterhalten.
Es geht mir gleich viel besser.
Ich habe dich gerne, Viky.
Das ist schon kein Bluff mehr.
Das ist eine Provokation. Hat die blödesten Karten und gewinnt damit noch.
Das letzte Mal, dass ich zugesehen habe.
Gestern hast du noch hoch und heilig geschworen,
du rührst Karten überhaupt nicht an.
So, meine Herren, und jetzt alle,
um alles. Was jeder hat.
Und ich gebe.
- Total verrückt. - Okay.
Aber ich bin blank.
Meine Herren, heute zahle ich.
Ihnen wurde ein Gift gegeben, das Sie binnen vier Wochen töten wird.
Eine unmittelbare Gefahr droht vorläufig nicht.
Ich werde mit Ihnen verhandeln. Das Gegengift kenne nur ich.
Ich liefere es Ihnen, sobald wir uns
über den Preis für Ihr Leben einig geworden sind.
Über den Preis für mein Leben?
- Klara. - Nein.
Nein! Nein! Nein!
- Wo wollen Sie mitten in der Nacht hin? - Warum belauern Sie mich?
Was wollen Sie von mir?
Haben Sie den Brief geschrieben'?
Den Brief? Ja, ich habe ihn geschrieben.
- Sogar mehrere Male, aber... - Gehen Sie weg!
- Klara... - Lassen Sie mich.
Vertrauen Sie mir. Sie sind krank, ich will Ihnen helfen.
Sie wollen mir nicht helfen, Sie sind ein Erpresser. Lassen Sie mich!
Sie hat nichts mehr gefressen seit Sie in die Stadt gefahren sind.
Sie trinkt immer nur, und seit gestern Abend liegt sie so da.
Bringen Sie sie irgendwo hin.
Nein, nein, meine Herren, seien Sie vernünftig,
wir können nicht alles mit Ihnen teilen.
Sie brennt, also schlafen sie noch nicht.
Selbstverständlich schlafen sie nicht.
Sie haben ständig Bereitschaft.
Und wenn sie schliefen, müssten sie nicht mal das Bettchen verlassen.
Madame!
Da.
Na los, komm mit, ich zeige dir was.
Komm.
Ist was?
Nein, nichts. Alles bestens.
Also ich gefalle dir nicht?
Doch, du gefällst mir. Du bist lieb.
Aber sei nicht böse, ich...
Ich will nicht.
Der Herr Offizier ist auf was Jüngeres aus. Wie?
Schluss mit der Musik.
Ihr könnt einem nur alles vermiesen.
Sie ist sanft wie ein Lämmchen, aber wenn sie gereizt wird, kocht sie über.
Komm.
Wärme mich!
Hauen Sie ab!
Ich habe Ihnen gesagt, dass sie nicht hier ist.
Sie lügen! Dort wartet die Kutsche.
Bestellen Sie ihm, ich muss ihn dringend wegen Klara sprechen.
Gehen Sie schon.
Wozu habt ihr ihn überhaupt mitgebracht?
Verschwinde!
Scher dich raus hier.
Du bist ja immer noch da.
Das ist unhöflich vor den Gästen.
- Er soll weggehen! - Ja.
Warum habt ihr ihn mitgebracht? Er soll sich verziehen.
Er soll sich rausscheren, sonst bringe ich ihn um.
Was glotzt du? Pack dich endlich. Los!
Draußen wartet schon jemand, der dir Maß nehmen will wegen irgendeiner Klara.
Wenigstens muss ich mir nicht die Finger dreckig machen.
Ja, wahrscheinlich hast du ihm sein Mädel weggenommen.
Der wird dir deine Klara versalzen.
Miserables Stück!
Ich bin im Bilde, ich hörte von Ihnen durch Fräulein Klara.
Sie brauchen mir nichts zu erläutern.
Umso besser, das vereinfacht die Situation.
Ich stehe zu Ihrer Verfügung. Drinnen sind meine
Freunde, die können als Zeugen fungieren.
- Wählen Sie die Waffen. - Das ist Blödsinn!
Mein Herr!
Brauchst du Verstärkung? Soll ich ihm aufs Maul hauen?
Ich bin nicht hier, um mich zu schlagen.
Du bist nicht deswegen hier, aber du kannst trotzdem eine kriegen.
Kommen Sie schon.
Klara hat diese Nacht das Haus verlassen. Sie kennen ihre Krankheit.
Sie war im Casino, dann habe ich sie verloren.
Jemand will gesehen haben, wie sie in eine Droschke stieg.
Wahrscheinlich fährt sie zu ihrer Schwester. Sie wirkte sehr aufgeregt.
Sie sprach von einem Brief.
Und ich nahm an, Sie könnten mehr darüber wissen.
Danke.
Räumen, Kamerad, ohne uns.
Warte, warte, mit uns hast du gespielt,
mit uns hast du getrunken, mit uns fährst du auch weg.
Den Brief hat ein Schuft geschrieben, und du bist darauf reingefallen.
Gib ihn mir zurück.
Viky!
Damit beweist du es.
Warum hast du mich vergiftet?
Hältst du mich wirklich für so ein Ungeheuer?
Heute Nachmittag hattest du mich noch gerne.
Viktoria...
Ich bitte dich, sage mir die Wahrheit.
Ich will die Wahrheit wissen.
Ich kann dir nicht helfen. Lass mich in Ruhe.
Gut.
Sobald sich die Person meldet, werde ich sie bitten, dass sie mir alles sagt.
Ich zahle ihr dafür, was sie will.
Aber dann kenne ich die Wahrheit.
Du bist wahnsinnig.
Ich will wissen, wie mich meine Schwester umgebracht hat.
Schweig! Hör auf damit.
Du bist krank. Verstehst du?
Sicher, das merke ich. Ich bin krank.
Aber ich will wissen, warum du es getan hast.
Sag mir die Wahrheit. Die Wahrheit!
Da du es hören willst, sage ich es dir.
Jemand...
Ich habe irgendwann...
Von...
Von jemanden so ein...
So ein...
...Wasser gekauft.
Das besondere Träume erzeugt.
Bist du müde? Ich mache es kurz.
Wo habe ich aufgehört? Ach ja...
Ja, und heimlich, damit du nicht vorbereitet warst,
gab ich dir ein paar Tropfen.
Du hast sie für dich gekauft und mir gegeben?
Ich wollte die Wirkung kennenlernen.
- An mir? - Warum nicht?
Du erzählst doch gerne deine Träume.
Ich kam nicht darauf, dass ich dir schaden könnte.
Eigentlich wollte ich uns eine Freude machen, ja.
Ich freute mich darauf, wie du mir von den Träumen erzählen wirst,
die du irgendwann geträumt hast.
Und jetzt sehe ich, dass ich Halunken in die Hände gefallen bin.
Um mehr Geld erpressen zu können, verkauften sie mir etwas Schädliches.
Die konnten doch nicht planen, dass du die Tropfen mir gibst.
Eigentlich nicht. Oder?
Da bin ich überfragt.
War es an dem Morgen, als du in mein Zimmer kamst,
und gesagt hast, dass ich den Tapezierer anrufen soll?
Ja.
Gibt es das etwa, dass jemand träumt am helllichten Tag?
Du lügst, Viktoria, ich kann dir nicht glauben.
Warum?
Warum hast du mich getötet?
Auch wenn du mir nicht glauben willst, ich gab dir die Tropfen,
am Morgen, weil so ihrer Anweisung lautete.
Und warum bist du gleich weggefahren nachdem ich das Wasser getrunken hatte?
Es wäre besser, du legst dich hin.
Von wem war das Gift?
Hör mal, Klara, ich möchte nicht, dass es sich verschlimmert. Leg dich hin!
Das darfst du nicht! Der Arzt hat es dir verboten.
Und du legst dich augenblicklich hin. Und kein Wort mehr.
- Und du tust, was ich dir sage. - Gib es zu...
Wir sind allein, gib es zu, du hast mich umgebracht.
Wo sind die Beweise?
Du hast keine!
Du bist krank und fantasierst.
Verwundete Vögel schlägt man nicht tot.
Wie kommen Sie auf den Unsinn? Was soll sie bei mir?
Kehren Sie zurück. Sie wartet bestimmt zu Hause.
Nun sind wir kurz vorm Ziel, da fahren wir hin und Sie werden mitkommen.
- Wenn Sie mir nicht glauben... - Ich überzeuge mich lieber.
Sie haben sich den Weg umsonst gemacht.
So, meinen Sie?
Klara wird denken, Sie lassen sie im Stich.
Sie braucht Ihre Hilfe.
Was wollen Sie in meinem Haus? Es ist beinahe Morgen.
Bitte öffnen Sie.
Falls sie inzwischen eingetroffen wäre, müsste sie im Salon sein.
Hier entlang.
Das ist das einzige Zimmer, in dem Licht brennt.
Ich vergaß die Kerzen auszulöschen, bevor ich wegfuhr.
Glauben Sie immer noch, dass ich lüge?
Bitte verzeihen Sie, es geschah in guter Absicht.
Wollen Sie in unserem Wagen mitfahren?
Nein.
Den Hut kenne ich, der gehört Klara.
Ach, diese Dienstboten halten niemals Ordnung.
Sie muss hier irgendwo sein.
Komm raus, Klara.
Nun wird nicht mehr Versteck gespielt.
Es freut mich, dass wir abgeschlossen haben.
So kann uns wenigstens niemand stören.
Ja, ich bin es wirklich.
Lebend und gesund.
Sie leiden nicht unter Halluzinationen wie Ihre Schwester.
Sie sind eine ganz gewöhnliche raffinierte Mörderin.
Bei mir hatten Sie allerdings Pech, Ich kann Gott sei Dank schwimmen.
Und nun den doppelten Preis, Sie wissen gut, warum.
500.000, dazu den gesamten Schmuck.
Niemals! Hören Sie, niemals!
Und wenn ich krepieren sollte, Sie kriegen nichts.
Schreien Sie, ich habe keine Angst vor einem Skandal.
Vorläufig habe ich den Namen des Täters Ihrer Schwester noch verschwiegen,
aber ich glaube, man sollte sie befreien von ihrer Unwissenheit.
Morgen wird es ihr und Ihren Freunden bekannt sein,
dass Sie die Giftmischerin sind.
Sie haben Zeit bis morgen, gegen Mittag melde ich mich.
Zwei Mordversuche werden Sie an den Galgen bringen.
Wahrscheinlich habe ich mich verirrt.
Wir verirren uns alle mal im Leben.
Es kommt nur darauf an, wer uns den Weg zeigt.
Und Sie haben es richtig erwischt.
Sie sind an den geraten, der Ihnen den schönsten Weg zeigt.
Was zum Trinken.
Das ist ein Wort, mein Herzchen, trinken ist nie verkehrt.
Das wärmt schön durch, vorher und nachher.
Ich will Wasser.
Dem Wasser sagen sie nach dass es schädlich ist.
Aber je mehr sie es sagen, umso mehr trinken sie.
Nein.
- Noch mehr? - Nein, ich bin krank!
Dann nehmen Sie einen Schluck, das ist eine famose Medizin.
Ich habe Erfahrung damit.
Aber ich muss sterben. Man hat mich vergiftet.
Na bitte, das ist doch erst recht ein Grund,
sich ordentlich einen hinter die Binde zu gießen.
Nein!
So was habe ich noch nie getrunken.
Dann war es höchste Zeit.
He, wohin, Herzchen?
Warte auf mich. Nimm mich mit!
Meine Schwester hat mich vergiftet, wissen Sie?
Donnerwetter, das muss eine gelungene Schwester sein.
Komm.
Komm weiter. Na komm.
Hab keine Angst, ich will dich nicht vergiften.
Haben Sie hier irgendwo ein Mädchen gesehen?
Wir müssen weiter. Wir müssen den ganzen Wald durchsuchen.
Sie lebt nicht mehr.
Sie hat mir alles gesagt.
Ihr Glück ist, dass Sie eine Frau sind.
Ich werde es zu Protokoll geben.
Wenn der Gerichtsarzt Mitleid mit Ihnen hat,
wird er feststellen, Sie sind geisteskrank.
Nur auf die Art könnten Sie sich retten.
Im Irrenhaus.
Wenn Sie Soldat wären, würde ich Ihnen meine Pistole hierlassen.
Aber dazu sind Sie wohl zu feige.
Verschwinden Sie!
Sammeln Sie die Perlen auf, mir ist die Kette zerrissen.
Wohin habt ihr die Katze gebracht?
Ich weiß nicht, vielleicht hat der Herr Verwalter sie vergraben.
Bedaure, Fräulein Trangan ist heute früh verstorben.
Das ist unmöglich.
Das Gift führt nicht zum Tode.
Das wissen wir nun auch.
Die Krankheit ist überstanden.
Die ältere Schwester ist verstorben, Viktoria. Mit wem spreche ich eigentlich?
- Madame! - Gestatten Sie?
Cognac!
- Zwei! - Drei!
- Darf ich jetzt wieder? - Sie sind über den Berg.
Ihr Durst war eine Abwehrreaktion des Organismus. Offensichtlich.
Und was war das für ein Gift?
Das zu identifizieren, liegt nicht in meiner Macht.
Jedenfalls beeinflusst es die Hirntätigkeit.
Wir kennen eine Menge giftiger Pflanzen,
Insekten, Pilze und so weiter und so weiter.
Verschiedene Arten von Leichengift.
Sogar im lebendigen Körper befinden sich einige Gifte,
im Speichel zum Beispiel, die sich sehr leicht übertragen.
Möglicherweise durch einen Kuss.
Simplifizieren Sie das nicht, junger Mann.
Ich habe meine Aufgabe hier erfüllt.
Einen Augenblick. Ein Chemiker, der etwas von Giften versteht,
und entsprechend wenig Moral besitzt,
Wie ist es überhaupt zu erklären, dass der Alkohol
eine solche Vergiftung aufheben konnte.
Konnte er selbstverständlich nicht.
Das Gift war nicht tödlich.
Die Vergiftung war nur zeitweilig, der Alkohol beschleunigte den Vorgang
und damit die Gesundung, verstehen Sie?
Sagten Sie etwas, Herr Doktor?
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.