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DIESE SERIE BASIERT AUF WAHREN EREIGNISSEN
AUS RESPEKT UND RÜCKSICHT AUF DIE BETEILIGTEN WURDEN MANCHE ORTE UND SÄMTLICHE NAMEN GEÄNDERT.
MANCHE SITUATIONEN WURDEN HINZUGEFÜGT ODER ENTFERNT. IN DIESEN FÄLLEN SIND ÄHNLICHKEITEN MIT DER REALITÄT NICHT BEABSICHTIGT.
IN ALLEN ANDEREN FÄLLEN SIND ÄHNLICHKEITEN MIT DER REALITÄT BEABSICHTIGT.
Das musst du mir erklären, Anna. Ich verstehe es nicht.
Das klingt so merkwürdig.
Was denn?
Er schickte mir SMS.
Wer?
Na, Gott. Oder Jesus. Ich weiß es nicht.
Wieso ist das merkwürdig?
Ich weiß nicht.
Ich verstehe nur nicht, wie es dazu kommen konnte.
-Ich verstehe es nicht. -Nein …
Anna, was denkst du?
Ich war so dumm.
Ich wollte das nicht.
Entschuldigung.
Neulich war ich im Laden und wollte Chips kaufen …
Ja, ich gestehe. Das mache ich viel zu oft.
Da stieß ich auf einen alten Bekannten, den ich seit Jahren nicht gesehen hatte.
Er erzählte mir, dass er nicht mehr arbeiten wolle.
Er wolle in Asien herumreisen.
Er wolle sich selbst verwirklichen, sagte er.
-Klingt das schön? -Ja.
Dann will ich euch an Jesus' Bergpredigt in Matthäus, Kapitel 5, erinnern.
Dass das Himmelreich denen gehört, die geistlich arm sind.
Die mit leeren Händen und offenem Herzen kommen.
Amen.
Wir, die nicht glauben, dass es im Leben um Geld und Karriere geht …
-Wir sind die wirklich Reichen. -Ja!
Wir, die sich vom Herrn leiten lassen.
Und das nicht nur bei der Chips-Wahl.
Denn wir spüren doch heute Jesus' Anwesenheit?
-Er ist hier! -Ja!
Und er streut seine Liebe über uns wie Streusel über ein Softeis.
Lasst uns gemeinsam singen.
NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON JONAS BONNIER
Anna?
Anna … Hey?
Ja … Es ist soweit. Komm.
Mama? Mama!
Könnte es sein, dass Menschen Angst vor etwas haben, das sie nicht verstehen?
Dass man sich wünscht, dass die Welt einfach und verständlich ist.
Vater …
Ich bitte um deinen Frieden für mein ewiges Leben.
Wer Jesus begegnet ist, der versteht, dass es nicht darauf ankommt.
Die Bibel stellt Forderungen an uns.
Dass wir unseren Nächsten lieben sollen.
Dass unser Glaube rein sein und für alle Ewigkeiten leben soll.
Vergib uns unsere Sünden und laste uns nicht unsere Missetaten an.
Es sind Regeln zu befolgen. Man kann recht haben oder sich irren.
Und ich glaube, das macht vielen Angst. Aber mir macht es keine Angst.
In Jesu Namen bitte ich dich. Amen.
So lange ich mich erinnern kann, habe ich mich nach einer Heimat gesehnt.
Vielleicht seit deinem Tod.
Ich glaube, ich habe sie gefunden, Mama.
-Beeil dich! -Ich komme ja!
Augen zu!
Jetzt darfst du gucken!
-Beeil dich! -Ich komme, Schatz.
Ihr müsst mir schon zeigen, wo wir … hingehen.
Was ist denn das hier? Na?
-Ach! -Ta-da!
Danke, Schatz! Oh, danke. Schatz!
-Danke, Schatz. Was ist das hier? -Ja …
Ja, was ist das hier?
-Na? -Das hier ist das Geschenk.
Der Gränsta-Hof. Er gehört uns.
Alles Gute zum Geburtstag.
-Das können wir uns doch nicht leisten? -Doch.
-Wie können wir uns das leisten? -Der Herr sorgt für die, die er liebt.
Aber dein Gehalt als Pastor reicht doch wohl nicht?
Wir wollten doch weniger Tageskinder aufnehmen.
Ich dachte, du würdest dich freuen.
-Ja, ich freue mich sehr. -Aber …
Ja, nun sag schon.
-Hat jemand Lust auf Torte? -Ja!
-Neun. -Ja.
Das Streichen der Kapelle war der letzte Punkt.
Dann lasst uns Schluss machen und in Gottes Licht weiter arbeiten.
-Gottes Friede. -Gottes Friede.
Ja, wunderbar.
Sindre, wie läuft's mit dem Umzug? Kommt ihr voran im Haus?
Es läuft gut.
Es ist viel zu reparieren, und wir sind knapp bei Kasse, aber wir schaffen das.
Wir könnten ja das Geld der Gemeinde umverteilen.
Nein, nein! Das hier gehört natürlich zur großen Botschaft.
Wenn wir den Menschen die Wahrheit sagen, werden sie sich hier versammeln.
-Dann kannst du alles renovieren. -Ich kann es ja versuchen.
Das verspreche ich euch. Aber dann müssen wir es auch aussprechen.
Ja … Das ist das wichtigste Thema, das der Gemeinderat je vorliegen hatte.
Ja.
Ich denke, wir sollten nichts überstürzen.
Olle … Alles begann mit dir.
-Kommen dir etwa Zweifel? -Wir haben doch darüber gesprochen.
Wir haben Psalm 45 zigfach diskutiert. Müssen wir nun von vorn beginnen?
Ich glaube nicht, dass hier jemand an der Wiederkunft des Herrn zweifelt.
Sondern?
Johannes lässt sich doch auf verschiedene Arten deuten?
Ich finde es schwer zu sagen, wann genau Jesus kommen wird.
Reden wir hier von 60 oder 70 Monaten?
-Das ist doch lächerlich. -Ja.
Nach 2000 Jahren ist das doch wohl nicht das Wichtigste?
Wir wollen niemandem Angst machen. Und wissen wir wirklich, dass …?
Genau das ist es: "Wissen."
Es geht nicht um Wissen, sondern um Glauben.
Es geht um Liebe und darum, auf Gott zu vertrauen.
Und dann kommt die Belohnung. Das ist die Reihenfolge.
Glaubt ihr, ich hätte nicht gezweifelt? Oder hin und her überlegt?
Wir haben das doch schon tausendmal diskutiert.
Wir müssen auf Gottes Stimme hören, denn sie ist größer als das Ego.
Das hast du mich gelehrt, Olle.
Es geht vielmehr darum, wie wir damit leben können, wenn wir es wissen,-
-aber nichts sagen.
-Stand da "zu verschenken"? -Ja!
-Zeig mir die Annonce. -Wenn wir zuhause sind.
Wäre das nicht herrlich? Dann könnten wir zuhause unsere eigenen Lieder schreiben.
Ja, aber wie bekommen wir ein Klavier in die Wohnung?
-Wir tragen es rein. -Tragen?
Hätte ich uns ankündigen sollen?
Nein, sie sagte doch, dass alle willkommen sind.
Hallo, hallo.
Ich habe einen Vorschlag für den Rock, mit einer Bluse.
Was haltet ihr davon? So?
-Nein, nicht die. -Nein?
Darf ich mal gucken, ob …?
Und ein Schmuckstück …
-Das hier ist zu beige. -Ja, aber das ist schön.
-Es soll einfach sein. -Ist das nicht ZU einfach?
Nein.
-Die hier. -Nein, die mag sie nicht.
-Sie liebt die. -Nein, nicht zu dem Rock.
Die trug sie, als wir in Stockholm waren.
Ich kenne sie. Sie ist meine Schwester.
So … Was habt ihr euch überlegt?
-Dieses Hemdchen und diesen Rock. -Nein!
Das will ich nicht anziehen. Nein! Hässlich.
Ich wollte doch etwas Hübsches, Frisches und Sommerliches.
-Mikaela? Bitte. -Wir kümmern uns.
-Ich bin sehr enttäuscht. -Wir holen …
Wir könnten …
Nein! Du bist doch nicht ganz gescheit!
-Hallo! -Hallo!
-Hallo, Anna! Schön, dich wiederzusehen. -Es ist schön, hier zu sein.
Willkommen. -Hallo.
-Skål! -Ja.
-Einen Schluck. -Ja.
Knutby ist nicht wie andere Gemeinden.
-Das sollten wir zu schätzen wissen. -Skål.
Mist!
Hallo, Harald.
-Hast du schon was gegessen? -Ja.
-Da gibt's es viel Leckeres. -Ja. Es ist schön, wenn alle mithelfen.
Ja …
-Lose kannst du dir leisten. -Es sind nur Nieten.
Du hast doch Aufschub für deinen Zehnten bekommen?
-Und jetzt … haufenweise Lose? -Ich werde bezahlen.
Ja. Aber denk auch mal an alles, was du dafür bekommst.
-Wir machen das hier gemeinsam. -Ich werde bezahlen.
Doch, Eva soll ein Lied singen. Doch, Eva!
Eva, Eva!
Wenn ihr keine Ruhe gebt …
♫ Ich liebe dich, Jesus ♫
♫ Ich weiß, du bist mein ♫
♫ Und obwohl ich so bin, wie ich bin ♫
♫ Bin ich dein ♫
♫ In allen Zeiten, Jesus ♫
♫ Hast du mich zuerst geliebt ♫
♫ Und von aller Liebe ♫
♫ Ist deine Liebe am größten ♫
♫ Denn der Tod am Kreuz ♫
♫ Erstreckt sich weit ♫
♫ Niemand, nein niemand ♫
♫ Hat mich geliebt wie du ♫
Skål, skål.
-Peter, hast du schon unterschrieben? -Ja.
Ja, ich war ja schon bei dir. Sehr schön.
Stimmt, du hast schon unterschrieben.
Eva …
Es läuft so gut. Alle haben unterschrieben.
-Hast du ein paar Namen? -Ja, alle.
-Ginge es doch um etwas Wichtiges. -Aber das ist doch wichtig.
Konntest du ihn überzeugen?
-Olle? Ich hab's versucht, aber … -Ich verstehe nicht, wieso er zweifelt.
Tja …
-Wir sollten nicht länger warten. -Er braucht etwas Zeit.
-Das muss doch von innen kommen. -Ja …
Es muss aus ihm selbst kommen.
Du musst es in ihm aufwecken. Das kannst nur du schaffen.
Ja.
Wenn sie sich nicht entscheiden, dann machen wir es selbst.
Sie ist im achten Monat. Sie kann jede Hilfe brauchen.
Das verstehe ich total. Hast du mit ihr darüber gesprochen?
Es ist Evas Idee.
-Es gibt aber kein großes Gehalt. -Das spielt keine Rolle.
Ich versuch es sehr gern. Du weißt ja, dass ich mit Kindern arbeiten will.
Aber nur, weil du meinen Neffen noch nicht kennengelernt hast.
Ich glaube, du würdest das echt richtig gut machen.
Also … Wie wäre es, wenn wir hierher ziehen?
Was? Nein!
-Doch! -Aber …
Soll ich dann immer zu den Vorlesungen pendeln?
Es ist doch für die Liebe Gottes, Cilla. Für die Liebe!
Genau! Das ist wirklich wichtiger als deine Vorlesungen.
-Wollen wir gleich mit ihr reden? -Ja. Sehr gute Idee.
Willst du mitkommen? Wir sind gleich zurück.
Ich bringe dir Wein mit.
-Hallo, Cilla. -Hallo!
-Hab ich dich erschreckt? -Ich war nur mit den Gedanken woanders.
Das wollte ich nicht. Geht es dir gut?
-Ja. Sehr gut. -Schön.
Ich sammle gerade Unterschriften für eine Schwestergemeinde in Hongkong.
-Möchtest du unterschreiben? -Ja, natürlich.
-Name und Personennummer reichen. -Ja, mal sehen …
Ich bin froh, dass du hier bist, Cilla. Das bin ich wirklich.
Du bist ja niedlich.
Ja. Und du trägst ein sehr schönes Kleid.
-Oh. -Wenn wir zum Hof zurückfinden wollen,-
-brauchen wir so eine Beere. Wie Hänsel und Gretel.
-Hänsel und Gretel? -Ja, sie legen eine Spur aus Süßigkeiten.
-Wer sind Hänsel und Gretel? -Das ist ein Märchen.
Holt eure Sachen.
Wenn du einen Traktor bekommst, dann will ich ihn.
Hey!
-Wir fahren nach Hause. Sie sind müde. -Schön. Tut das.
-Ihr fahrt nach Hause? -Ja, die Kinder sind todmüde.
Du hast Anna gebeten, mir mit den Kindern zu helfen?
-Ja. Das ist doch schön? -Ja, also …
-Nein. -Das kann schön werden.
-Ihr könnt jede Hilfe brauchen. -Nein, das … Nein.
Wir haben uns gerade erst eingerichtet. Sie wird nur im Weg stehen.
Sie ist total lieb. Du wirst sie mögen.
-Das ist schön, aber nicht nötig. -Sie tut das doch für dich.
Dann hättest du mich doch fragen können?
Kristina, beim Haus war es kein Problem, Hilfe anzunehmen.
-Wie jetzt, beim Haus? -Lasst uns zurück zum Fest gehen.
-Haben sie das Haus gekauft? -Nein, nein.
-Natürlich nicht. -Haben sie das Haus gekauft?
Wir haben mit einer symbolischen Summe geholfen.
-Wie viel? -Das spielt keine Rolle.
Wir werden dort wohnen.
-Aber es ist ja nicht unser Haus. -Doch, natürlich ist es das.
Kristina … Oh, wie blöd.
Kommt jetzt! Wir fahren nach Hause.
-Wieso hast du nichts gesagt? -Das war unnötig, Peter.
-Hast du Schmerzen? -Ja, habe ich.
-Vielleicht sind es die Schuhe. -Nein.
Das passiert immer, wenn sie in der Nähe ist.
-Sie ist schwanger. -Sie ist undankbar.
Sehr undankbar.
-Hallo! -Warte!
-Hallo! Halt an … -Wir können hier einsteigen.
Tschüs! Wir sehen uns! Jesu Liebe.
Steht er noch da? Also, Anna …
Wie verliebt ist er in dich?
Aber er ist ja schon sehr bekehrt.
Du musst Eva mit Respekt behandeln.
Verstehst du nicht, dass sie uns helfen wollen?
Du solltest MICH mit Respekt behandeln.
Du lügst mich an. Du verschuldest uns.
Hör auf, Geheimnisse vor mir zu haben.
Nicht in diesem Ton. Das ertrage ich nicht.
Ich kann nicht aufhören an dein schönes Kleid zu denken
Wollen wir uns Toasts machen, wenn wir nach Hause kommen?
-Ja. Gute Idee. -Mit Butter und Honig.
Ein Lehramtsstudium. Und danach hast du Pestizide verkauft.
-Interessante Wendung. -Ja, doch …
Aber nach einigen Semestern auf der pädagogischen Hochschule-
-ist Gift ziemlich naheliegend.
Es ist wohl nicht ganz das Gleiche, ob man Kopierer oder DDT verkauft.
Nein, das ist mir bewusst.
Wenn du bereit bist, am Anfang zunächst auf Provision zu arbeiten,-
-könnte ich das Risiko eingehen.
Du meinst "die Chance ergreifen"?
-Ja. Willkommen. -Herzlichen Dank.
Hier entlang.
Ach … Stimmt es, dass ein Dienstwagen gestellt wird?
Ja, und ein Computer und ein Telefon.
Ich bin nämlich mit dem Bus gekommen, und das war sehr umständlich.
Könnte ich das Auto vielleicht schon heute abholen?
Marianne … Besorgst du Sindre einen Wagen?
-Mache ich. -Danke. Tschüs.
-Du benötigst einen Wagen? -Ja,
-Wie war dein Name? -Sindre Forsman.
Der hat heute ein witziges Cap auf.
Ihr wart doch in der Jugendgruppe der Pfingstkirche, oder?
-Nein. -Doch, ich erkenne euch.
-Nein! Hör auf! -Ja, ja.
Hallo?
Herein!
Das ist doch super geworden! Hab ich dir doch gesagt.
-Sehr gut. -Ich bin fast fertig.
-Was zeichnest du? -Ich male einen Ball.
-Oh, ist der schön! -Danke.
Weißt du, was das ist? Ein Engel. Guck.
Meine Mama ist ein Engel. Ich rede jeden Tag mit ihr.
Darf ich mal sehen?
Meine Oma ist tot.
Ja, wenn man so alt ist, kann es ganz schön sein, wenn man stirbt.
Dann darf man nach Hause.
-Hallo? Hey! -Hallo!
Ja! Hallo, Schatz!
Guck mal, das ist Annas Mama. Sie ist ein Engel.
Aha …
-Annas Mama ist ein Engel? -Ja.
Schön.
Ja … Wie sieht's aus? Gefällt es dir?
-Ja … -Ja.
Vielleicht ist es doch ganz schön, wenn du etwas Hilfe bekommst.
Ja! Ja … Sicher. Ja, natürlich.
Ich hab hier etwas geschludert. Ich muss mal aufräumen.
Hast du kurz Zeit? Ich möchte eine Runde drehen.
-Ja … Jetzt? -Ja.
-Sehr gerne. -Schön.
-Wir sehen uns zuhause. -Ja.
Danke, Kristina.
Komm!
Spürst du diese Stille?
-Spürst du sie? -Ja.
Ich stelle mir immer vor, … dass alles hier mir gehört.
Ja, es gehört mir.
-Schön, oder? -Ja, es ist wundervoll.
Du bist so angespannt. Entspann dich.
Komm.
Weißt du, was ein Fürbeter ist?
Ja …
-Jemand, der für andere betet. -Ja, genau.
Manche Menschen haben große Aufgaben.
Sie haben Menschen um sich, die quasi täglich für sie beten.
Ich stelle mir das vor wie …
Als hättest du einen geistlichen Leibwächter.
Genau …
Ich möchte dich fragen, …
… ob du meiner sein willst?
Was?
Fühlt es sich …?
Vielleicht fühlt es sich etwas groß und seltsam an?
Nein, nicht seltsam, aber …
Was meinst du damit?
Also, ich …
Ich wusste es, als ich dich das erste Mal sah.
Dass du wundervoll sein würdest. Dass du hier eine Aufgabe hast.
-Aber nur, wenn du es willst. -Ja, natürlich.
-Nur, wenn du es willst. -Selbstverständlich.
Ich möchte mit allen meinen Fähigkeiten beitragen. Sicher.
Ich bin ich schon etwas ergriffen.
Wie schön!
Ja, es war reines Glück, aber …
In Knutby ist eine Wohnung frei.
Okay.
Ich habe mir überlegt, die Fonds zu verkaufen-
-und den Beitrag mit dem Erbe von Mama bezahlen.
Willst du dort hinziehen?
Toll, oder?
Ich dachte, das war ein Scherz.
Es ist nicht das Ende der Welt, Cilla. Ich werde dich ja besuchen.
Und du bist jederzeit bei uns willkommen.
Bei "uns"?
Dort ist immer ein Platz frei. Wenn du es willst.
Mm …
Sag mal … Hatten wir auch Limo gekauft?
"Mein Herz fließt über vor schönen Worten."
-Sollte das nicht mit rein? -Doch.
-Ich finde es schön. -Ja, das ist schön.
Ich möchte, dass es um Sehnsucht geht.
Es sollte von meiner Sehnsucht und von seiner Sehnsucht handeln.
Ja, seine Sehnsucht danach, wieder Körper zu werden. Verstehst du?
Stell dir mal vor, wie lange er darauf gewartet hat.
Körper zu werden und einem anderen Körper zu begegnen.
Darin liegt etwas sehr Starkes.
-In der Vereinigung. -Ja!
-Eins zu werden! -Yes! Eins zu werden! Da haben wir's.
Das ist was.
Du könntest doch so anfangen …
"Wie …" Wie Gott …"
Oder vielleicht "wie der Herr". "Wie der Herr …"
"Wie der Herr versprach, …"
"… so stehe ich jetzt nackt vor dir."
-Da ist "nackt" doppeldeutig. -Stimmt.
"Ich will, dass du mich liebkost, von innen und von außen,"-
-"so, wie nur du es kannst."
"Ich will …" "Ich will, dass du …"
"Ich will, dass wir uns in einem heiligen Erguss der Herrlichkeit begegnen."
-Schreibst du? -Ja.
"… in einem heiligen Erguss der Herrlichkeit."
Oh, mein Herr. Oh, mein Herr. Mein Dodjadid, mein Gott.
Mein Zukünftiger, mein Geliebter …
Ich verschlinge deine Lust und deine Sehnsucht.
Ich umarme dich, ich …
Ich will deinen heißen Atem auf meiner nackten Haut spüren-
-und deine Festigkeit an meinem weichen Körper.
Ich will dich in mir spüren.
Ich will gefüllt werden, und ich will von dir gefüllt werden, vereinigt sein.
Ich will vollends von dir gefüllt werden.
In einer … Einer …
… seelischen Ewigkeit.
-Ich glaube, ich habe alles. -Ja.
So in der Art, vielleicht.
-Hallo. -Hallo.
Ja, ich wollte einen Ring abholen. Eva Skoog.
Richtig.
Mal sehen … So ist er geworden.
Oh, wie schön.
-Er ist perfekt. -Wie schön.
Boman, 3.000 Kronen.
-Ture Lindgren? -700.
-Das ist weniger als letzten Monat. -Linde ist doch krank geschrieben?
Matthias Johansson, 1.800.
-Hallo, Anna Andersson. -Hallo!
Du bist also zu uns gezogen?
-Woher wusstest du das? -Es geht ein Gerücht um.
Hier wissen alle alles über alle.
-Aber Knutby ist ein schöner Ort. -Ja, sehr schön.
Wenn man hier rein passt.
-Das werde ich schon. -Ja. Ganz bestimmt.
Ich muss weiter …
-Pass auf dich auf. -Gleichfalls.
-Tschüs. -Tschüs.
Ich würde mal sagen, dass der Autoprint ZT …
-Der? -Ja, der eignet sich am besten für dich.
"Zebra ZT" … Was ist das hier denn?
Da muss ich mal nachfragen. Ich melde mich dann wieder.
Entschuldigung. Die Entscheidung ist wirklich nicht leicht.
Das verstehe ich. Behalte den erst einmal-
-und denk darüber nach. Ich komme dann nächste Woche wieder.
-Das klingt gut. -Danke! Tschüs.
Gute Nacht, Liebes.
Gute Nacht, Schatz. Schlaf gut.
Was ist los? Kristina?
Hier ist der Notruf.
Du bist das schönste aller Menschenkinder.
Gnade ist vergossen über deinen Lippen.
Die Menschen sollen seh'n dein Recht, und alle Könige deine Herrlichkeit.
Und du sollst einen neuen Namen bekommen, den der Mund des Herrn bestimmen soll.
Kristina! Es ist fast draußen! Noch einmal drücken!
Pressen! Pressen …
Er soll auf die Erde hernieder kommen,-
-dich in Besitz nehmen, dich ausfüllen.
Er soll dich aufbewahren in der Liebe, die der Herr Frau und Mann zugedacht hat.
Er soll dein sein, und du sollst sein sein.
Und ihr sollt euch begegnen in einem heiligen Erguss der Herrlichkeit.
Danke.
Du kannst uns jetzt allein lassen.
Als ich Eva das Erste mal traf,-
-da wusste ich, dass sie anders ist.
Auserwählt.
Sie sagte, Glaube und Unterwerfung müssten bedingungslos sein.
Dass der, der an Gott glaubt, im Himmel seine Belohnung erhalte.
Keine Weicheier.
Sie sagte, Gott wolle, dass wir rein im Glauben sind.
Aber Er wolle auch, dass wir das Leben lieben.
Und dass wir alle willkommen sind in dieser Liebe.
Wenn wir uns unterwerfen.
Übersetzung: filmtiger
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