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Original subtitles

Ein früher Frühlingsregen benetzt meine Wangen

und erweckt die Zeit der Kirschblüten.

Und ehe ich mich versah,

war ich in eine angenehme, laue Brise unter der Sommersonne gehüllt.

Die Kälte der Dämmerung markiert jedoch

die Ankunft des Herbstes.

Erneut fällt Regen auf Kirschblüten

in der sternenklaren Nacht.

Miyo.

Verzeih mir.

Ich liebe dich.

Du träumtest von Hr. Kudu?

Ja.

Ob meine übernatürliche Fähigkeit wieder aktiv ist?

Nein, das bezweifle ich.

Falls das so wäre,

wäre Hr. Kudo sicher in dein Schlafzimmer geeilt.

Richtig, Hr. Kudo?

Ich habe nichts wahrgenommen.

Ist es nicht Ihre Pflicht, uns über die Traumsicht aufzuklären,

Arata Usuba?

Ich sehe, Sie sind immer noch gefühllos.

Sind Sie immer noch über meine Anwesenheit verärgert?

Zusammen frühstücken war nicht Teil der Abmachung.

Bitte streiten Sie nicht…

Miyo, deine Macht wurde erst kürzlich enthüllt.

Ich bin für dich da, bis deine Kraft vollends erwacht.

Also, keine Sorge.

Danke.

Für Fähigkeitsanwender

sind übernatürliche Fähigkeiten etwas, das uns bindet.

Arbeite weiter hart,

bis du die Bedeutung deiner Träume erkennst.

Ich hatte mir nie Gedanken über die Bedeutung meiner Träume gemacht.

Aber

ich bin die Einzige auf dieser Welt

mit der Traumsicht-Fähigkeit.

MEINE GANZ BESONDERE HOCHZEIT

EPISODE 14 EIN WEITERES FAMILIENANWESEN

Oh, du hast etwas Schönes gefunden.

Ja.

Danke, dass du mitgekommen bist, Hazuki.

Ich kann's nicht erwarten, das an dir zu sehen.

Oder, Kiyoka?

Sicher.

Warum tust du so cool?

Dabei hattest du einen so lüsternen Blick, als sie es anprobierte.

Hör auf, Blödsinn zu reden.

Außerdem sind Miyo und ich es leid, dich den ganzen Tag

beim Einkaufen zu begleiten.

Was?

Du wolltest doch unbedingt mitkommen, weil du dir Sorgen um Miyo machst.

Was ist das?

Es fühlt sich an

wie beobachtet werden.

Fr. Miyo Saimori, richtig?

Nun, ja.

Ich wollte Sie unbedingt kennenlernen.

Konnte die Hochzeit nicht abwarten.

Geht es Ihnen gut?

Er ähnelt jemandem.

Warum bist du hier?

Hm?

Die kaiserliche Stadt ist aufgeblüht, nicht wahr?

Ich hätte mich fast verirrt.

Bitte benimm dich. Ich bitte dich.

Ach du meine Güte.

Oje. Was machst du denn hier?

Kennt ihr beide ihn?

Wir kennen ihn, ja.

Dieser blasse Mann ist unser Vater.

Der ehemalige Herr des Hauses, Tadakiyo Kudo.

Hm?

Was?

Freut mich, Sie kennenzulernen. Ich bin Tadakiyo Kudo.

Es freut mich ebenso, Sie kennenzulernen. Ich bin Miyo Saimori.

Mein Gott. Eine nette junge Dame wie du wird meine Schwiegertochter.

Ich bin ein sehr glücklicher Mann.

Und? Warum bist du hier?

Ich lade euch beide in die Villa der Familie Kudo ein,

wo natürlich deine Mutter und ich wohnen.

Was?

Er ist also der Vater meines zukünftigen Mannes.

Er hat die Heirat mit der Familie Saimori arrangiert.

Ich wollte dich schon früher kennenlernen,

aber Kiyoka wollte dich nicht herbringen.

Ich will ja nicht weg.

Mein Herr?

Dafür bist du so weit hergekommen?

Ja. Und ich möchte dich auch um einen Gefallen bitten.

Ich lehne ab.

Nun komm schon. Sag das nicht.

Seit einiger Zeit gibt es sehr sonderbare Vorfälle bei uns.

Irgendwann wird wohl eine Spezialeinheit eingreifen,

aber das beunruhigt mich. Ich will, dass du dem nachgehst.

Du bist jetzt im Ruhestand und zu so was nicht befugt.

Du bist so gefühllos, Kiyoka.

Ist nicht leicht mit ihm, was, Miyo?

Nein. Er ist sehr…

Sehr lieb.

Hast du gehört?

Was?

Stimmt etwas nicht?

Du hast es schon gewusst, oder?

Mein Herr?

Jetzt ist alles anders. Ich werde jetzt ermitteln.

Prinz Takahito hat mich darum gebeten.

Was ist hier los?

Du bist doch vor langer Zeit aus dem Militär ausgeschieden.

Nun, ich bin nur hier, um mich Miyo vorzustellen.

Wie sieht es aus, kommst du mit?

Wäre es in Ordnung, wenn ich dich begleite?

Ja.

Bitte komm mit mir.

Die Ermittlungen werden einige Tage dauern.

Auf Reisen gehen ist besser, als zuhause warten.

Ich danke dir vielmals.

FAHRPLAN

Du kannst dich etwas entspannen.

Oh, ja.

Er sagte zwar, ich solle entspannen,

aber ich hatte mein Zuhause nie verlassen, bis ich ihn getroffen habe.

Mitglieder der Familie Kudo könnten sich aufregen,

wenn sie bemerken, wie naiv und unwissend ich bin.

Wenn sie erfahren, dass ich keine Schule besucht habe,

könnten sie enttäuscht sein.

Komm schon, glaub an dich.

Sie sehen, wie hart du gearbeitet hast.

Kudo, ich möchte, dass Sie sich zum Tatort begeben.

Ein Dämon?

Ganz recht.

Darüber hinaus gab es mehrere ähnliche Sichtungen

in den Außenbezirken der kaiserlichen Stadt.

Es handelt sich hier um Dämonen, richtig?

Ist es möglich, dass Menschen ohne Geistsicht den gleichen Dämon sehen?

Sie leben alle an verschiedenen Orten.

Es ist fast unmöglich, dass sie denselben Dämon sehen.

Wir ermitteln, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Einzeln betrachtet, erscheinen sie unbedeutend.

Wenn mich aber Prinz Takaihito persönlich darum bittet …

Ja, stimmt.

Er will, dass Sie Maßnahmen für alle Eventualitäten ergreifen.

Laut Bericht hält sich dort eine verdächtige Person auf.

Ich werde genau prüfen, ob ein Zusammenhang besteht.

Willkommen, junger Herr und junge Herrin.

Junge Herrin?

Lang nicht gesehen, Sasaki.

Es ist wirklich sehr lange her.

Sie sind ein noch feinerer junger Mann geworden.

Miyo, das ist Sasaki. Unser Verwalter und Butler.

Er dient der Familie Kudo schon lange.

Ich bin Miyo Saimori.

Ich bin Sasaki.

Steigen Sie bitte in den Wagen. Ich bringe Sie zur Villa.

Willkommen. Junger Herr, junge Herrin.

Schön, dass ihr beide da seid. Ihr seid sicher müde von der langen Reise.

Wir sind so weit gereist, und sie begrüßt uns nicht einmal?

Jetzt komm schon. Sie ist nur schüchtern.

He, Kiyoka und Miyo sind da!

Mein liebster Schatz! Meine süße Fuyu!

Ich spiele bei diesem dummen Hin und Her nicht mit.

Wie oft muss ich dir das noch sagen?

Kiyoka, du warst schon sehr lange nicht mehr zu Hause.

Nicht einmal zu Neujahr oder zum Obon-Fest.

Was für ein kaltherziger Sohn.

Ich werde keine Ruhe finden, wenn ich dein Gesicht sehe.

Du klingst ja wie ein rebellisches Kind.

Als Oberhaupt der Familie Kudo fehlt es dir wohl an Bewusstsein.

Entschuldigung

Ich freue mich, Sie kennenzulernen. Ich bin Miyo Saimori.

Wie lange wollen Sie noch so bleiben?

Ich bitte um Entschuldigung.

Ich verlange keine Entschuldigung.

Ich bin so…

Ja, gnädige Frau.

Kiyoka, wer ist diese ungepflegt aussehende Person?

Was?

Aus welchem Dorf kommt sie?

Sie sieht so schlicht und armselig aus.

Wenn das Oberhaupt der Familie Kudo solch ein Mädchen an seiner Seite führt,

wird man deinen Charakter hinterfragen.

Wo ist die Verlobte, die du uns vorstellen wolltest?

Ich habe kein schmuddliges Dienstmädchen eingeladen.

Fuyu.

Sag das noch einmal.

Ach, hast du mich nicht gehört?

Dieses einfache, schlichte Mädchen an deiner Seite…

Du gibst deinen Gefühlen die Macht über dich und deine Fähigkeiten.

So habe ich dich nicht erzogen.

Das ist lächerlich.

Für mich warst du nie meine Mutter.

Mein Herr, es geht mir gut.

He, Sie.

Fassen Sie meinen Sohn nicht so beiläufig an.

Glauben Sie, ein solches Mädchen kann das Oberhaupt der Familie Kudo heiraten?

Das reicht.

Kommt schon, ihr beiden.

Wir haben einen Gast, schon vergessen?

Es tut mir leid, Miyo.

Gehen wir!

Wenn du noch mal so zu Miyo sprichst, bringe ich dich um.

Mein Herr!

Es tut mir sehr leid,

dir das alles zuzumuten.

Mein Herr!

Das habe ich erwartet.

Ich weiß, was für ein Mensch sie ist.

Es geht mir gut.

Mein Herr!

Könnte ich sie nur dazu bewegen, mich anzuerkennen,

oder…

Nach einer kurzen Pause

gehen wir spazieren.

Ich führe dich herum und sammle nebenbei Informationen.

Ja, natürlich.

Prinz Takaihito freute sich zu hören, dass wir diesen Ort gemeinsam besuchen.

Prinz Takaihito?

Ich weiß nicht, ob er als jemand

mit göttlicher Offenbarung oder als Freund sprach.

Aber er sagte, es wäre für uns beide eine wichtige Reise.

Eine wichtige Reise.

Willkommen.

Gefallen sie Ihnen?

Ja. Sie sind sehr niedlich.

Das ist ein klassisches Souvenir aus dieser Gegend.

Sie sind aus Bruchholz.

Wir stellen sie im Winter her, wenn die Arbeit auf dem Hof ruht.

Sie sind wunderschön.

Möchtest du eins?

Nein, ähm…

Oh? Sie wollen keinen kaufen?

Hm? Ich… Ähm…

Kauf so viele du magst.

Was?

Vielen Dank, mein Herr.

Ich möchte auch dieses Sake-Fass kaufen.

Bitte zur Villa Kudu liefern.

Oh, sind Sie deren Sohn?

Ah, aus der kaiserlichen Stadt.

Ja, das stimmt.

Kürzlich gab es hier beunruhigende Gerüchte,

geben Sie unterwegs acht.

Was für Gerüchte?

Zum Beispiel haben Holzfäller einen Dämon gesehen.

Und im verfallenen Herrenhaus am Dorfrand

geht ein verdächtiger Fremder ein und aus.

-Es ist schaurig. -Ein verfallenes Herrenhaus?

Danke. Wir passen auf.

Hat dir der Ausflug gefallen?

Ja, sehr sogar.

Das ist wirklich ein wunderschöner Ort.

Das mit meiner Mutter tut mir leid.

Das nächste Mal könnte sie dir wieder wehtun.

Ich komme schon zurecht.

Hm…

Ich halte nichts zurück.

Miyo.

Ich kann die Uhr nicht zurückdrehen,

aber ich möchte wirklich mit deiner Mutter auskommen.

Also, mein Herr.

Wirst du mich eine Zeit lang beschützen?

Mein Herr?

Ich habe wohl keine Wahl.

Gut. Tu, was du möchtest.

Ich danke dir vielmals.

Mein zukünftiger Ehemann hat mich die Wärme einer Familie gelehrt.

Also

gebe ich nicht auf, egal, was passiert.

Bitte ruht euch in eurem Zimmer aus, bis das Abendessen fertig ist.

Nae, ist sie denn zum Abendessen da?

Nein.

Die Herrin sagte, sie wird heute Abend ihr Zimmer nicht verlassen.

Wir essen also nicht mit ihr zu Abend.

Das ist gut.

Ohne sie können wir in Ruhe essen.

Dann rufe ich euch beide, wenn das Essen fertig ist.

Danke.

Hier ist

nur ein Bett.

Schlafen wir im gleichen Bett?

Ich meine,

es ist nicht so, dass ich das Bett nicht mit ihm teilen möchte.

Ich glaube nicht, dass mein Herz das schon verkraftet.

Worüber denke ich da überhaupt nach?

Miyo?

Ja, mein Herr.

Was soll der Schrei?

Ähm, das Bett…

Wahrscheinlich haben mein Vater oder Sasaki zu viel hineininterpretiert.

Ich finde aber, wir können normal schlafen.

Was?

Normal?

Ich glaube, ich werde um ein separates Bett bitten!

Prinz Takaihito.

Usuba ist eingetroffen

Entschuldigen Sie die Eile.

Sind alle in der Familie Usuba wohlauf?

Ja.

Wie angewiesen, haben wir die Regeln aufgehoben

und alle geben sich große Mühe, die neue Familie Usuba aufzubauen.

Ich verstehe.

Ich setze große Hoffnung in Sie als Erbe.

Sie werden die neue Familie Usuba anführen.

Ja, mein Herr.

Allerdings, Arata,

ist die Zukunft der Familie Usuba ungewiss.

Seien Sie bereit.

Die Zukunft der kaiserlichen Stadt

droht von einem mit Usuba-Blut erschüttert zu werden.

Alles hängt

von Miyo, der Jungfrau der Traumsicht, und von Ihrer Unterstützung für sie ab.

Was meinen Sie damit?

Ich vertraue Ihnen die Zukunft an.

Ehrlich gesagt

weiß selbst ich noch nicht, was passieren wird.

Kann ich mich auf Sie verlassen?

Die Familie Usuba wurde von Euch gerettet, Prinz Takaihito.

Ich bin gern Eure Speerspitze.

Ich habe eine Aufgabe für Sie.

Ein Unheil steht bevor.

Untertitel: Wolfgang Burchardt

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